
Anleitung PC-Navigo 2012
© 2012 Urheberrechte: Feenstra-Kouwenberg, Ray-sur-Saône,
France
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Starten mit PC-Navigo
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Präferenzen
AIS
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ENC
ENC Einstellungen
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Schiffsdaten
Abfahrtsort
Reiseziel
Via-Orte
Unterbrechungen
Meiden-Orte
Alle Via-Orte aufheben
Alle zu vermeidende Orte aufheben
Zeitplanung
Bild
Übersichtskarte: Bedienung
Übersichtskarte: Einteilung
ENC-Viewer
Rasterkarten-Viewer
Piktogramme
Reiseplan
Pegelgrafik
Abmessungs-Graphik
Blättern
Höchstabmessungen
Reisezusammenfassung
Betrieb nach Voranmeldung
Arealkarte
Arealliste
Sperrungenübersicht
GPS-Monitor
Maßstab
Legende der Kartenebenen
Brennstoffmonitor
ECO-Monitor
Rechner
Dynamische Reiseplanung
Schnellste Route
Kürzeste Route
Optimale Route
Touristische Route
Nächste...
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"Maß nehmen"
Optionen
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Sprache
Umstände
Sperrungen herunterladen
Zeitweilige Sperrungen löschen
Legende
Logbuch
Kartennotiz
Ankunftsdatum und Zeit
Zeitkorrektur
Betriebsstunden
Keine Route gefunden?
Distanz
Kopierschutz
Neu in PC-Navigo 2012
ENC und S-57 Dateien
S-57 ENC importieren
ENC-Legende
Navigieren mit ENC
Vollschirm
Intelligente Karte
Rasterkarten
ENC-Pickreport
Hilfe
Info
Registrieren über Internet
Assistenz-Online
Die Installation von PC-Navigo
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Herzlichen Glückwunsch und herzlichen Dank zum Erwerb von PC-Navigo, Ihrem Routenplaner für die europäischen Binnengewässer. PC-Navigo besitzt
eine umfangreiche Datenbank und enthält alle Wasserstraßen mit ihren
Kennzeichen (inklusive der Brücken, Schleusen, Häfen, Städte, Dörfer
usw.). PC-Navigo ersetzt ein vielfaches Nachschlagen des
Benutzers in den verschiedenen Handbüchern und Kartenwerken. Das
Programm soll sowohl als Enzyklopädie der europäischen Binnengewässer,
als auch als Hilfsmittel für die Routenplanung dienen. Alle
Informationen für die Fahrt sind mit wenigen Tastenklicks abrufbar. PC-Navigo enthält viele praktische Funktionen zur richtigen Törnplanung.
Neben diesen
Reiseplanerfunktionen enthält PC-Navigo auch einen "Inland ECDIS"
ENC-Kartenviewer, mit welchem während dem Fahrt die elektronischen
Navigationskarten der Behörden (oder zusätzliche Karten von
NoorderSoft, dort wo die Behörden noch keine Kartografie herausgegeben
haben) eingelesen werden können. Mit Hilfe dieser Karten und einem GPS
und/oder AIS kann vollständig mit PC-Navigo navigiert werden.
Die verschiedenen Formen, in denen die Daten präsentiert werden können, machen die Benutzung von PC-Navigo für
jeden Benutzer einfach. Einerlei, ob Sie mit einem Binnenschiff auf der
Donau fahren, oder eine Segelyacht von Friesland an die Ruhr überführen
wollen, stets erhalten Sie alle erforderlichen Daten übersichtlich
präsentiert. Dabei ist es unerheblich, ob Sie alle Details Ihrer Route
abfragen wollen, oder nur etwa den Funkbetriebskanal einer beweglichen
Brücke oder einer Schleuse suchen, um die späte Durchfahrt zu
vereinbaren. Sie bekommen die Daten präsentiert, die sie abgerufen
haben. PC-Navigo empfiehlt Ihnen auch alternative Routen, falls sie eine andere Route vorziehen. PC-Navigo berücksichtigt sogar Ihre Pausenzeiten während der Reise.
Obwohl die Daten mit der größtmöglichen
Sorgfalt gesammelt und bearbeitet sind, übernehmen die Autoren keine
Haftung für mögliche Folgen, die bei der Nutzung von PC-Navigo auftreten
können. Der Schiffer bleibt zu aller Zeit für seine Fahrt selbst
verantwortlich. Sollten Sie allerdings Datenfehler oder Änderungen an
Objekten feststellen, freuen wir uns auf ihre Information.
Systemanforderungen für PC-Navigo und Windows
Zur Bedienung des Programms werden WINDOWS - Grundkenntnisse vorausgesetzt.
PC-Navigo wurde für WINDOWS XP oder "höher" geschrieben. PC-Navigo läuft auf jedem Computer, bei dem Windows XP oder Vista oder Windows 7
installiert worden ist und der über mindestens ein CD-ROM Laufwerk und
eine freie USB-Schnittstelle verfügt, sowie einen Pentium II Prozessor
(oder ähnlich) hat. PC-Navigo braucht bei der Installation
ungefähr 1,4 GB Speicherplatz auf der Festplatte; davon wird ein Teil
wieder freigegeben, nachdem die Installation beendet ist. Als
Grafikkarte reicht eine SVGA (1024*768) Color 256 KB. Wenn
PC-Navigo mit einem AIS Transponder benutzt wird, sind die
Anforderungen wesentlich höher: 2 Gb RAM und einen 2,6 GHz Prozessor
sind nötig zur Darstellung aller AIS-Signale!
PC-Navigo - Kopierschutz
Zu jeder CD-ROM, gehört ein individueller USB "Dongle", ein Kopierschutz-Schlüssel. Nur mit diesem Schlüssel erkennt PC-Navigo, dass es sich um Ihre gültige Kopie handelt. Ohne den dazugehörigen Schlüssel wird man PC-Navigo zwar installieren, aber nicht starten können.
ACHTUNG: BEWAHREN SIE IHREN DONGLE DESHALB IMMER SORGFÄLTIG AUF!
Kopierschutz
PC-Navigo ist gegen unerlaubtes
Kopieren geschützt. Dieser Kopierschutz funktioniert auf Basis von
„Hardware", einem so genannten Dongle (auch Kopierschutzschlüssel
genannt) oder, bei einigen älteren Versionen, auf Basis von Software
auf einer Schlüsseldiskette. Der Kopierschutz sorgt dafür, dass das
Programm ausschließlich von demjenigen genutzt werden kann, der eine
eigene Lizenz erworben hat. Dadurch bezahlt jeder Nutzer nur die
Kosten, die durch die (Weiter-)Entwicklung von PC-Navigo entstehen und nicht auch noch einen Teil für den illegalen Gebrauch Dritter.
Der Kopierschutz ist so konzipiert, dass
der Nutzer so wenig wie möglich davon merkt. Der ältere
Software-basierte Kopierschutz erfordert lediglich die Installation
eines kleinen separaten Programms mittels der so genannten
Schlüsseldiskette, auf der ein Schlüsselcode sowie eine einmalige
Nummerierung gespeichert sind. Bei dem neueren hardware-basierten
Kopierschutz muss während der Installation nichts getan werden. Allein
während des Startens des Programms muss der Sicherheitsschlüssel
(Dongle) im entsprechenden Anschluss vorhanden sein.
Lizenzrechte
Das Gebrauchsrecht von Software, die
Lizenz, ist ein Recht, welches an jeden individuellen Nutzer persönlich
ergeht. Dieses Recht gestattet dem Nutzer NICHT, die Software für den
Gebrauch Dritter zu vervielfältigen. Der Nutzer darf, vorausgesetzt
dass er oder sie selbst keinen weiteren Gebrauch von der Software macht
und somit die Lizenz wieder bei einem einzigen Nutzer liegt, diese
verschenken, verkaufen oder an andere ausleihen.
Aufgrund der Tatsache, dass alle Lizenzinhaber von NoorderSoft registriert werden, ist NoorderSoft
jede Lizenzübertragung an Dritte zu melden. Wird dies unterlassen, ist
der neue Nutzer nicht als berechtigter Nutzer anerkannt. Er kann dann
keinen Service in Anspruch nehmen und keine Aktualisierungen (Updates)
erhalten.
Aktualisierungen der Software sowie der
darin genutzten Daten zu stark reduzierten Preisen werden
ausschließlich an Nutzer mit einer Lizenz ausgegeben. Das Aktualisieren
von älteren Versionen durch Nutzer, die bei NoorderSoft nicht bekannt sind, ist nicht möglich.
Jede Lizenz erlaubt den gleichzeitigen Gebrauch EINER Version von PC-Navigo.
Das bedeutet, dass die Software zwar auf unbegrenzt vielen PCs
installiert werden darf, diese aber nur auf dem PC funktioniert, bei
dem der Dongle eingesteckt ist. Wer PC-Navigo auf mehr als einem Computer nutzen will, muss also mehrere Lizenzen erwerben.
Unternehmen, die PC-Navigo
professionell benutzen, müssen für jeden PC-Arbeitsplatz über eine
Lizenz verfügen. Bei größeren Stückzahlen empfehlen wir Kontakt mit NoorderSoft aufzunehmen, damit wir gegebenenfalls Sonderlösungen anbieten können.
Verlust des Dongles und Beschädigung des Schlüssels
Der Dongle repräsentiert den VOLLSTÄNDIGEN Wert der Software. Jeder Dongle ist mit einer einzigartigen Nummer versehen, welche bei NoorderSoft registriert ist. Bei unerwarteter Beschädigung des Dongle oder fehlerhafter Funktion muss der Dongle IMMER an NoorderSoft zurückgesandt werden, damit auf Basis der registrierten Nummer ein Ersatzdongle zur Verfügung gestellt werden kann.
Der Dongle ist mit einer Öffnung
versehen, mit der er an einem Schlüsselring befestigt werden kann. Für
den Gebrauch an Bord ist es sinnvoll, am Dongle selbst oder an dem
Schlüsselring einen Schwimmer zu befestigen (z.B. einen Korken oder
einen speziell hierfür angebotenen Schlüsselbundschwimmer) um bei über
Bord fallen, den Verlust des Dongle zu verhindern.
Installation der Dongle-Version
Um eine mit einem Dongle geschützte Version von PC-Navigo
zu installieren, legen Sie bitte die CD-ROM ins Laufwerk ein und folgen
den Anweisungen auf dem Bildschirm. Erst NACH der Installation stecken
Sie den Dongle in einen freien USB-Port (oder in den Druckerport, wenn
Sie einen Druckerport-Dongle haben).
Der Dongle muss beim Starten von PC-Navigo
eingesteckt sein. Sobald das Programm läuft, kann der Dongle entfernt
werden, wenn z.B. der genutzte USB-Port für eine andere Anwendung
benötigt wird.
Verschiedene Dongle-Versionen
Es stehen zwei Arten Kopierschutzdongles
zur Verfügung: der gängigste ist der USB-Dongle, ein USB-Stecker, der
in einen der (bei modernen Computern mehrfach vorhandenen)
USB-Steckplätze gesteckt werden kann.
Daneben steht auch ein so genannter
Drucker-Port-Dongle zur Verfügung. Dieser Dongle ist größer und
schwerer als die USB-Version, hat aber den Vorteil, dass er so wie
andere Parallel-Anschlussstecker mit Schrauben gesichert werden kann.
Dadurch ist er bei „harten Einsätzen" weniger empfindlich. Der
Druckerstecker muss hierfür zunächst abgeschraubt werden. Nachdem der
Drucker-Dongle eingeschraubt wurde, kann der Druckerstecker in die
Rückseite des Drucker-Dongles eingeschraubt werden. Wenn Sie einen
Drucker-Dongle bevorzugen, bitte wir Sie, uns dies mitzuteilen, da
standardmäßig ein USB-Dongle geliefert wird.
Fehlermeldungen und Reparatur
Ein Dongle kann in Einzelfällen durch
technische Störungen Fehler verursachen. Wenn das kleine grüne
LED-Lämpchen leuchtet, arbeitet der Dongle fehlerfrei. Blinkt das
Lämpchen, ist der Dongle nicht oder nicht ordnungsgemäß installiert.
Per E-Mail (info@noordersoft.com)
kann eine Anleitung für die korrekte Installation der Treiber angefragt
werden. Wenn das Lämpchen nicht leuchtet, ist der Dongle eventuell
defekt. In diesem Fall ist Kontakt mit NoorderSoft aufzunehmen.
Wenn der Dongle während des Betriebs Fehlermeldungen gibt, kann daraus die Ursache der Störung abgleitet werden:
Fehlercode 110: Der Dongle ist für eine
Europa-Version bestimmt, wohingegen die Software eine niederländische
Version ist. Bitte nehmen Sie Kontakt mit NoorderSoft auf, damit wir den Dongle umtauschen können.
Fehlercode 120. Der Dongle ist für eine
niederländische Version bestimmt, wohingegen die Software eine
Europa-Version ist. Bitte nehmen Sie Kontakt mit NoorderSoft auf, damit wir den Dongle umtauschen können.
Fehlercode 255: Es ist ein Programmfehler bei der Herstellung des Dongle aufgetreten. Bitte nehmen Sie Kontakt mit NoorderSoft auf, damit wir den Dongle umtauschen können.
Fehlercode 8, 9 10 oder 11: Die
Softwareversion stammt aus den Jahren 2008, 2009, 2010 oder 2011, der
Dongle dagegen ist auf ein ANDERES Jahr (2012?) eingestellt; ein Update
der Software auf das richtige Jahr wird das Problem lösen.
Bei anderen Fehlermeldungen kann durch eine E-Mail an info@noordersoft.com jederzeit Unterstützung angefragt werden.
Das Urheberrecht von PC-Navigo (Versionen 1.0 bis einschließlich 2012) liegt bei P.L. Feenstra /J.C.R. Kouwenberg. Die Nutzungsrechte wurden mit einer Vereinbarung von 1992 bis heute NoorderSoft überlassen.
Die Nutzung der Software mit allen Funktionen und Möglichkeiten ist
durch Lizenzinhaber erlaubt. Die Nutzung der in dem Programm
integrierten Techniken, Formate und Systeme erfordert eine
ausdrückliche schriftliche Zustimmung von NoorderSoft,
es sei denn, dass diese Techniken, Formate und Systeme intellektuelles
Eigentum von Dritten sind. Ohne eine solche schriftliche Zustimmung ist
der Gebrauch aller spezifischen für PC-Navigo entwickelten Lösungen ausdrücklich verboten. Das Programm ist urheberrechtlich geschützt und markenrechtlich registriert.
© 1990 - 2012 P.L.Feenstra/J.C.R.Kouwenberg, Amsterdam, Niederlande/Ray-sur-Saône, France.
Datei
Im Hauptmenü <Datei>" finden Sie allgemeine Steuerungsfunktionen von PC-Navigo, die Sie bereits von anderen Computerprogrammen kennen, aber auch spezielle, zusätzliche Steuerungsfunktionen von PC-Navigo.
Dadurch können Sie neben der Nutzung grundsätzlicher Funktionen zur
Routenplanung auch schon einmal vorab ein paar nützliche Einstellungen
zur individuellen und bequemen Bedienung Ihres PC-Navigo vornehmen.
Neu
Öffnen
Speichern
Speichern als...
Route schließen
Alles schließen
Exportieren
Präferenzen
AIS
GPS
ENC
Rasterkarte
Beenden
Neu
Mit der im Menü < DATEI>
vorhandenen Funktion <NEU> können Sie, nachdem Sie bereits eine
Route berechnet oder eingelesen haben, eine oder mehrere zusätzliche
Routeberechnungen parallel durchführen ohne vorherige Eingabefelder
oder geöffnete Routen zu löschen. PC-Navigo erlaubt speziell
durch die gleichzeitige Bearbeitung mehrerer Routen eine optimale
Vergleichsmöglichkeit. Zusätzlich geöffnete Routendateien erscheinen
als aktive Route in der Übersichtskarte und weiterhin auch als neue
"Registerkarte" in der Menüleiste unterhalb der Übersichtskarte. Die
übrigen Routen werden ebenfalls in dieser Menüleiste unter ihren Namen
oder mittels Nummerierung, von Links nach Rechts, in Form von weiteren
„Registerkarten" angezeigt. Somit können Sie jederzeit mit Mausklick
auf die jeweilige „Registerkarte" bequem auch zwischen mehreren,
geplanten Routen wählen.
Nach dem Programmstart brauchen Sie die Funktion <NEU> zunächst nicht aufrufen. PC-Navigo erstellt bei jedem Neustart automatisch eine leere Eingabemaske.
Öffnen
Wenn Sie eine bereits gespeicherte Route erneut laden wollen, können Sie dieses im Menü < DATEI
> mit der Funktion <ÖFFNEN>. Es erscheint ein Dialogfenster.
Gespeicherte Routen haben ein bestimmtes Dateiformat mit der
Dateiendung „.nrf". Diese werden nach dem Öffnen immer direkt in der
Übersichtskarte angezeigt. Sollten bereits andere Routen geöffnet sein,
wird die zusätzliche geöffnete Route mittels „Registerkarte" in der
unteren Menüleiste, unter dem Namen angezeigt, mit dem sie gespeichert
war.
Durch Wahl der jeweiligen „Registerkarte" können Sie zwischen verschiedenen Routen wechseln.
Speichern
Die Funktion <Speichern> befindet sich im Menü <DATEI>.
Eine Route kann im „.nrf" Dateiformat auf Diskette, auf der Festplatte
oder auf jedem anderen kompatiblen Datenträger abgespeichert werden.
Wenn Sie im Menü <DATEI> die Funktion <SPEICHERN>
auswählen, erscheint ein Dialogfenster, in dem Sie die Datei unter dem
gewünschten Namen speichern können.
Eine bereits vorher gespeicherte Route
wird ohne Dialogfenster unter ihrem bestehenden Namen abgespeichert.
Sollten Sie die Route unter einem anderen, als dem bisherigen Namen
abspeichern wollen, nutzen Sie die Funktion: SPEICHERN ALS...
Speichern als...
Die Funktion <Speichern als…> befindet sich im Menü <DATEI>.
Eine Route kann im „.nrf" Dateiformat auf Diskette, auf der Festplatte
oder auf jedem anderen kompatiblen und verfügbaren Datenträger
abgespeichert werden.
Sollten Sie eine vorbereitete oder
gespeicherte Route unter einem anderen Namen in einem anderem
Verzeichnis oder auf einem anderen Datenträger speichern wollen nutzen
Sie die Funktion <SPEICHERN ALS...>. Bisherige Versionen bleiben
dann erhalten. Sollen beide Versionen im gleichen Verzeichnis
gespeichert werden, müssen Sie jeder Version einen eigenen Namen geben.
Route schließen
Die Funktion <Route schließen> befindet sich im Menü <DATEI>.
Wenn Sie eine oder mehrere Routen geöffnet haben, können Sie im Menü
<DATEI>, mit der Funktion <ROUTE SCHLIESSEN> die jeweils
aktive Route beenden. Weitere, geöffnete Routen bleiben dennoch aktiv.
Denken Sie daran, dass eine nicht gespeicherte Route durch diese
Funktion endgültig gelöscht wird.
Routen lassen sich wahlweise auch über
„Anklicken" der jeweiligen Registerkarte mit der rechten Maustaste
schließen. Über die „Registerkarten" in der unteren Menüleiste
unterhalb der Übersichtskarte erkennen Sie anhand ihrer veränderten
Darstellung welche Ihrer geöffneten Routen derzeit aktiv ist.
Alles schließen
Die Funktion <ALLES SCHLIESSEN> im Menü <DATEI>
schließt sofort sämtliche geöffneten Routen. Die Routen oder
Änderungen, die nicht gespeichert wurden, werden jetzt endgültig
gelöscht. Danach wird Ihnen die Übersichtskarte und eine neue,
unbenannte Route (ROUTE 1) zur erneuten Planung mit PC-Navigo angeboten.
Drucken
Sie wählen im Menü <BILD> das Untermenü <REISEPLAN> und erhalten dann die Übersichtsmaske mit allen verfügbaren Informationen.
Ihre Reisedaten werden hier in
tabellarischer Form dargestellt und näher beschrieben. Diese Tabelle
lässt sich mittels Ein- und Ausblendung einzelner Parameter nach Bedarf
inhaltlich variieren und auch im gewünschten Druckformat
einrichten.
Sie benutzen die Funktion <Drucker>
im <REISEPLAN> und erhalten die gewählten Reisedaten in der
entsprechenden Druckvorschau. Mit einem „Klick" auf die „Drucken" Taste
leiten Sie den Druckvorgang ein.
Anmerkung: Die Karte selbst kann NICHT
direkt gedruckt werden, dazu muss sie exportiert werden und in ein
geeignetes Programm, z.B. Photoshop oder Paintshop, (als Bitmap)
eingelesen werden.
Die Druckoptionen in PC-Navigo sind
nicht sehr umfassend; falls Sie die Datenausgabe im Detail bearbeiten
wollen, erhalten Sie nur dann bessere Ergebnisse, wenn sie die
Bildschirmdaten exportieren und dann in einem geeigneten Programm
weiter bearbeiten.
Präferenzen
Unter Präferenzen können Sie ein Dialogfenster öffnen, in welchem Sie diverse Einstellungen (Programmoptionen) von PC-Navigo vornehmen und für den dauerhaften Gebrauch sichern können. Dies sind:
1. Karteneinstellungen:
Der Radius der automatischen Suchfunktion, innerhalb dessen in der Karte nach Orten oder Objekten gesucht werden soll;
Karteneinstellung zu Ortsnamen:
Sie können Ortsnamen ein- oder ausschalten um die Lesbarkeit der Karte
an den Maßstab anzupassen. Unabhängig von dieser Einstellung wird die
Anzeige von Ortsnamen auch durch den Maßstab der Karte beeinflusst:
Erst wenn über eine eingestellte kritische Grenze "reingezoomt" wird,
werden die Ortsnamen sichtbar;
Format der Längen- und
Breitenangaben: Längen- und Breitengrad in Grad, Minuten und Sekunden
oder in Grad, Minuten und Dezimalstellen einer Minute oder in Grad und
Dezimalstellen eines Grad;
Die Einstellung der Beschriftung in der Karte
2. Sucheinstellungen:
Speichern von drei Sucheinstellungen: Startort, Startdatum und Zielort;
3. Objektfilter-Einstellungen:
Einstellen der Details im Reiseplan, in den Piktogrammen und in der Umgebungsliste:
Welche Orte und Objektarten wollen Sie angezeigt sehen und welche
nicht? Das An- bzw. Ausklicken der entsprechenden Felder macht die
genannten Objekt-Typen sichtbar oder unsichtbar;
4. Der GPS-Monitor:
Der GPS-Monitor
zeigt die Hauptwerte des GPS-Signals: Breiten- und Längengrad (Lat und
Long), die Geschwindigkeit über Grund (GüG) und die geschätzten
Ankunftszeit (ETA) können ein- oder ausgeschaltet werden;
Die Sichtbarkeit (und die Transparenz) des Schirms selbst kann eingestellt werden;
Die Größe und die Farbe der
Zeichen, mit denen die Werte angezeigt werden, können separat
eingestellt werden, damit diese während der Fahrt immer optimal lesbar
sind.
5. Einige sonstige Anzeigen:
Die Einheiten
für Entfernungen, Abmessungen und Größen können festgelegt werden:
Metrisch (Meter, Kilometer, Liter usw.) oder Angloamerikanisch/Imperial
(Meilen, Seemeilen, Yard, Foot und Inch, Gallon usw.);
Zwischen den Versionen 4.5 und 2006
ist die Anzeige der Bedienungszeiten angepasst worden. Wer an die
Wiedergabe der alten Versionen gewöhnt ist, kann diese hier einstellen.
Wer die neue - schematische - Anzeige besser findet, kann das Kästen
leer lassen;
Im Brennstoffmodul können die Dialogschirme für die Überprüfung der Brennstoffmengen ausgeschaltet werden; hier kann man sie wieder einschalten.
6. Die dynamische Routenplanung:
Die Reiseplanung in PC-Navigo 2012 kann an die Messwerte des GPS
gekoppelt werden. Ist die Koppelung vorhanden, kann der aktuelle
Reiseplan durch das GPS kontrolliert und korrigiert werden. Wer die
Korrektur wählt, lässt im Grunde das GPS kontrollieren, ob ein
bestimmter Punkt während der Reise tatsächlich zum geplanten Zeitpunkt
passiert wird.
Weicht der Zeitpunkt der Passage
um mehr als ein vorgegebener Wert ab (standardmäßig sind 10 Minuten
eingestellt), so schlägt das Programm auf Basis des tatsächlichen
Zeitpunktes der Passage eine Neuberechnung für den Rest der Reise vor.
Es kann sein, dass durch eine abweichende Zeitplanung eine Änderung in
der Reiseroute wünschenswert wird. In jedem Fall muss die geschätzte
Ankunftszeit (ETA) neu bestimmt werden.
Wer die empfohlenen Korrekturen
nicht jedes Mal neu bestätigen will, kann festlegen, dass die
Korrekturvorschläge im Voraus akzeptiert werden. PC-Navigo berechnet dann automatisch, wie der Reiseplan auf Grund des schnelleren oder langsameren Reiseverlaufs angepasst werden muss.
7. Die Kommunikationsparameter:
PC-Navigo
kann mit einem Server kommunizieren, der dynamische Daten enthält: der
SPERRUNGENSERVER, auf dem täglich alle aktuellen Sperrungen gespeichert
werden in einem Format das PC-Navigo für die Routenplanung verwenden
kann.
Der Server hat eine
eigene URL bzw. IP Adresse. Bei Änderungen oder bei länger dauernden
Störungen ist es manchmal notwendig diese Adresse zu ändern. Hinweise
hierzu werden dann von NoorderSoft bekannt gemacht.
Exportieren
PC-Navigo bietet die Möglichkeit, Reiserouten, die mit der Version 2012
geplant wurden, im Google-Earth-Format zu EXPORTIEREN. Mit Hilfe dieser
Exportdatei kann man die Reise (MIT den genauen Passagezeiten jedes
Ortes) in Google Earth darstellen. Weil dies ein standardisiertes
Austauschformat ist, kann die Datei auch sehr einfach - z.B. als Anhang
einer E-Mail - an Andere verschickt werden. Diese können dann in Google
Earth die Reise sehr genau verfolgen.
Zuerst muss eine Reise
geplant werden. Danach klickt man auf <EXPORTIEREN> und wählt das
passende Unterverzeichnis. Dann exportiert man einfach mit <OK>
die Routendaten im Google Earth (.kml) Dateiformat.
Danach kann die Reise
dann in Google Earth geöffnet werden: man wählt die vorher gespeicherte
Datei (.klm) mit allen dazugehörenden Waypoints (Wegpunkten) und klickt
auf <ÖFFNEN>. Die gesamte Reise erscheint als eine weiße Linie
mit allen Wegpunkten in Google-Earth. Ein Klick auf einen der Wegpunkte
zeigt jeweils die berechnete Passagezeit.
Besucher, Freunde und
andere, die wissen wollen, wo genau das Schiff zu einem bestimmten
Zeitpunkt ist, brauchen nur in Google-Earth nach zu schauen.
Beenden
Wenn Sie <BEENDEN> wählen, wird das Programm PC-Navigo geschlossen. Sämtliche nicht gespeicherten Einstellungen werden gelöscht.
Bearbeiten
Im Hauptmenü <BEARBEITEN> finden Sie alle Funktionen, die PC-Navigo braucht,
um die Reiseroute mit optimalen Ergebnissen präzise zu erstellen. In
diesem Menü stehen Ihnen die folgenden Untermenüs zur Verfügung:
Schiffsdaten
Abfahrtsort
Reiseziel
"Via"-Orte hinzufügen
"Meiden"-Orte hunzufügen
Alle "Via"-Orte aufheben
Alle zu vermeidende Orte aufheben
Zeitplanung
Schiffsdaten
Wenn Sie das Untermenü
<SCHIFFSDATEN> im Menü <BEARBEITEN> auswählen, wird eine
Maske mit unterschiedlichen Tabs geöffnet, in die Sie Ihre genauen
Schiffsdaten eingeben und abspeichern können. Sie können auch Daten für
mehrere Schiffe eingeben und diese jeweils untereinander in der
Schiffsliste speichern, sodass Ihnen Ihre virtuellen Schiffe bei Bedarf
jederzeit zur Verfügung stehen. Hier werden alle von Ihnen eingegebenen
und abgespeicherten Schiffe stets erscheinen. Sie wählen einfach das
entsprechende Schiff aus, mit dem Sie planen möchten. Ist Ihr Schiff
noch nicht beschrieben, können Sie es hier definieren.
Wählen Sie in der angezeigten Maske Ihren Schiffstyp aus, und es werden Ihnen im ersten Tab (NAME UND ABMESSUNGEN) die Standardwerte durch PC-Navigo vorgeschlagen.
Diese können Sie bei Bedarf anpassen. Darüber hinaus können Sie ein
Schiff als Standardschiff festlegen. Dieses wird Ihnen dann bei jeder
Planung zuerst vorgeschlagen. Selbstverständlich können Sie Ihre Daten
jederzeit auch nachträglich anpassen, falls sich während der Reise der
Tiefgang, die Höhe oder andere Daten ändern sollten.
Im zweiten Tab
(FAHRWEISE) können sie dann eine sog. „Kategorie" vorgeben. Damit
werden bei der Planung zusätzlich die für diesen Schiffstyp geltenden
gesetzlichen Vorschriften berücksichtigt. Auch
Fahrweisen und die entsprechenden Fahrstunden können hier eingegeben
werden: die in der beruflichen Schifffahrt üblichen täglichen
Fahrstunden sind schon vorprogrammiert. Wenn Sie hier die tatsächlichen
täglichen Stunden eingeben, werden auch diese automatisch in der Zeitplanung berücksichtigt.
Sie müssen auch angeben, ob Ihr Schiff
für die Fahrt über See geeignet ist oder nicht. Ist dies nicht der
Fall, werden bei der Berechnung die Reiserouten über See nicht
berücksichtigt. Dies kann dann dazu führen, dass es nicht möglich ist,
eine befahrbare Reiseroute zwischen dem angegebenen Start- bzw. Zielort
zu berechnen. Denn, wenn zwei Orte NICHT über Binnenwasserstraßen
verbunden sind, kann keine Reiseroute berechnet werden.
Bei der Entscheidung, ob Seewege
berücksichtigt werden sollen, besteht die Möglichkeit, diese
eingeschränkt zuzulassen. Dies dient dazu eine Gewichtung für oder
gegen Fahrtrouten über See darzustellen. Je größer das „Handicap" in
dem Feld daneben eingestellt ist desto weniger werden Fahrtrouten über
Seewege zugelassen. Ein „Handicap" von weniger als 2 gibt also Routen
über Binnenwasserstraßen einen leichten Vorzug, während ein „Handicap"
von 8, 9 oder 10 Routen über Seewege nur dann vorschlägt, wenn das Ziel
anders nicht zu erreichen ist. Das „Handicap" kann durch den Nutzer
eingestellt werden.
Der dritte Tab
(BRENNSTOFF) ermöglicht die Eingabe der Brennstoff-Verbrauchsziffern
und des Tankinhalts des Schiffes. Während der Reise kann dann die
Beziehung zwischen Verbrauch und Vorrat festgestellt werden.
Im Tab BRENNSTOFF kann in vier Spalten
der Zusammenhang zwischen GESCHWINDIGKEIT, MOTORDREHZAHL und
BRENNSTOFFBEDARF eingegeben werden. Mit diesen Angaben kann eine genaue
Vorhersage des Verbrauches berechnet werden und wie dieser durch eine
schnellere oder langsamere Fahrweise beeinflußt wird. Im PC-Navigo-ECO Modul wird dieser Zusammenhang sichtbar gemacht, so dass man während der Fahrt diese Kenntnisse berücksichtigen kann.
Der Tank oder die Tanks selbst werden gesondert angezeigt im TANKMONITOR,
so dass man den Brennstoffvorrat jederzeit überprüfen kann und auch
eine Warnung erhalten kann, wenn diese Reserven zu niedrig geworden
sind.
Der vierte Tab
(SCHIFFSFORM) dient zur Anpassung der Darstellung des Schiffs in der
Karte. Die Form des Schiffsrumpfes vorn und hinten (Breite in Metern)
kann eingegeben werden und auch die Lage der GPS Antenne (Abstand in
Metern von Backbord und Heck). Vor allem bei größeren Schiffe ist dies
wichtig, weil die genaue Position im Fahrwasser davon abhängt.
Letzlich kann in diesem
Tab noch eingestellt werden ob man Distanzringe in der Karte darstellen
will und wenn ja, wie viele und in welchem Abstand. Diese Ringen machen
es einfacher die Abstände einzuschätzen.
Der fünfte Tab
ermöglicht die Wahl einer symbolischen Schiffsforms, für den Fall dass
die Karte zu weit rausgezoomt um die wirkliche Schiffsforms
darzustellen. In solchen Fällen kann eine Pfeilform ausgewählt werden,
mit Farbe und Größe nach eigener Wahl, so dass eine deutliche
Darstellung gewährleistet ist.
Wenn alle Rubriken eingegeben sind können Sie dieses Fenster wieder schließen. Von jedem Schiff werden die folgenden Daten in PC-Navigo
berücksichtigt: die Länge, die Breite, die lichte Höhe, der Tiefgang,
die Geschwindigkeit, der Unterschied zwischen beruflicher oder
Freizeitschifffahrt, die Sonntagsruhe, die Fähigkeit auf offenem Meer
zu fahren und die Fahrweise.
Wenn diese Daten einmal eingegeben sind,
werden sie mit diesem Schiff in der Flottenliste gespeichert. Beim
nächsten Mal können Sie dieses Schiff dann auch direkt in der
Flottenliste auswählen.
Abfahrtsort
Die Funktion <ABFAHRTSORT> öffnet
ein Fenster mit einem Eingabefeld zur Suche des gewünschten Objekts.
Hier können Sie den Namen in der jeweiligen Landessprache oder
lediglich Teile des Namens einer Wasserstraße, eines Ortes, einer
Brücke oder Schleuse, eines Kais, Steges oder eines anderen Objekts
eintragen. Sie erhalten eine Liste mit gefundenen Treffern zu Ihrer
Suche.
BEISPIEL: Sie suchen den Canal du
Nivernais in Frankreich als Abfahrtsort. Sie geben z.B. in das
geöffnete Eingabefeld der Suchmaske ein: "nivernais". Sie brauchen
nicht auf Akzente oder Rechtschreibung zu achten. Sie können sogar nur
Teile des Suchbegriffs eingeben. Sie erhalten nun die Liste mit den
Ergebnissen und wählen das gewünschte Objekt in den Ergebnissen der
Trefferliste aus. Dazu markieren Sie es mit dem Mauszeiger oder einem
einfachen „Linksklick".
HINWEIS: ein „Doppelklick" auf einen Namen in der Ergebnisliste markiert nicht
den Startpunkt, sondern zeigt Ihnen den Verlauf der Wasserstraße, an
der sich das ausgewählte Objekt befindet. Sie können dann diesen
Vorgang wie hier beschrieben wiederholen um die Route neu zu planen,
oder Sie nutzen nun die Suchfunktion der Radiussuche zur Eingabe. Diese
funktioniert nur im Planungsmodus. Die Radiussuche starten Sie mittels
„Doppelklick" innerhalb der Übersichtskarte an der vermuteten
geografischen Position.
Sie erhalten als Ergebnis eine Liste, in
der Sie den gewünschten Ort mit „Linksklick" markieren oder mit
„Rechtsklick" als Abfahrtsort definieren.
HINWEIS: Die Radiussuche
funktioniert nur im Planungsmodus und wenn der Info-Button (mit dem
Zeigefinger) aus der oberen Symbolleiste aktiv ist.
Der Abfahrtsort und weitere Einstellungen von PC-Navigo, können darüber hinaus auch über andere Funktionen von PC-Navigo wie z.B. direkt über die Eingabe in der Übersichtskarte und im Planungsmodus, ausgewählt werden. Siehe dazu auch die Kapitel: "VIA"-ORTE oder "MEIDEN" ORTE / SUCHFUNKTION MITTELS ÜBERSICHTSKARTE, PLANUNGSMODUS. Im Kapitel „ÜBERSICHTSKARTE BEDIENUNG" können Sie auch weitere Möglichkeiten nachlesen.
Eine
neue Möglichkeit für das Markieren des Abfahrtsortes und des Reiseziels
und der Via-Orte ist der ORT-SELEKTIONS-Button (der Button mit der
roten "Heftzwecke"): ein Klick auf diesen Knopf und dann ein Klick in
die Karte zoomt zuerst die Karte rein und mit einem zweiten Klick kann
man dann einen Ort anweisen als Abfahrtsort (erster Klick), als
Reiseziel (zweiter Klick) oder als Via-Ort (alle folgenden Klicke). Mit
dem danebenliegendem Knopf (die Flagge) kann ein angewiesener Punkt
auch wieder verschoben werden.
Reiseziel
Die Funktion <REISEZIEL> öffnet ein
Fenster mit einem Eingabefeld zur Suche des gewünschten Objekts. Hier
können Sie den Namen in der jeweiligen Landessprache oder lediglich
Teile des Namens einer Wasserstraße, eines Ortes, einer Brücke oder
Schleuse, eines Kais, Steges oder eines anderen Objekts eintragen. Sie
erhalten eine Liste mit gefundenen Treffern zu Ihrer Suche.
BEISPIEL: Sie suchen den Canal du
Nivernais in Frankreich als Reiseziel. Sie geben z.B. in das geöffnete
Eingabefeld der Suchmaske ein: "nivernais". Sie brauchen nicht auf
Akzente oder Rechtschreibung zu achten. Sie können sogar nur Teile des
Suchbegriffs eingeben. Sie erhalten nun die Liste mit den Ergebnissen
und wählen das gewünschte Objekt in den Ergebnissen der Trefferliste
aus. Dazu markieren Sie es mit dem Mauszeiger oder mit einem einfachen
„Linksklick".
HINWEIS: ein „Doppelklick" auf einen Namen in der Ergebnisliste markiert nicht
den Punkt, sondern zeigt Ihnen den Verlauf der Wasserstraße, an der
sich das ausgewählte Objekt befindet. Sie können dann diesen Vorgang
wie hier beschrieben wiederholen um die Route neu zu planen, oder Sie
nutzen nun die Suchfunktion der Radiussuche zur Eingabe. Diese
funktioniert nur im Planungsmodus. Die Radiussuche starten Sie mittels
„Doppelklick" innerhalb der Übersichtskarte an der vermuteten
geografischen Position.
Sie erhalten als Ergebnis eine Liste, in
der Sie den gewünschten Ort mit „Linksklick" markieren oder mit
„Rechtsklick" als Reiseziel definieren.
HINWEIS: Die Radiussuche
funktioniert nur im Planungsmodus und wenn der Info-Button (mit dem
Zeigefinger) aus der oberen Iconleiste aktiv ist.
Das Reiseziel und weitere Einstellungen von PC-Navigo, können darüber hinaus auch über andere Funktionen von PC-Navigo wie z.B. direkt über die Eingabe in der Übersichtskarte und im Planungsmodus, ausgewählt werden. Siehe dazu auch die Kapitel: "VIA"-ORTE oder "MEIDEN" ORTE / SUCHFUNKTION MITTELS ÜBERSICHTSKARTE, PLANUNGSMODUS. Im Kapitel „ÜBERSICHTSKARTE BEDIENUNG" können Sie auch weitere Möglichkeiten nachlesen.
Eine
neue Möglichkeit für das Markieren des Abfahrtsortes und des Reiseziels
und der Via-Orte ist der ORT-SELEKTIONS-Button (der Knopf mit der roten
"Heftzwecke"): ein Klick auf diesen Knopf und dann ein Klick in die
Karte zoomt zuerst die Karte rein und mit einem zweiten Klick kann man
dann einen Ort anweisen als Abfahrtsort (erster Klick), als Reiseziel
(zweiter Klick) oder als Via-Ort (alle folgenden Klicke). Mit dem
danebenliegendem Button (die Flagge) kann ein angewiesener Punkt auch
wieder verschoben werden.
"Via"-Orte hinzufügen
Die Funktion <VIA-ORTE> öffnet ein
Fenster mit einem Eingabefeld zur Suche des gewünschten Objekts. Hier
geben Sie in der jeweiligen Landessprache den Namen oder Teile des
Namens einer Wasserstraße, eines Ortes, einer Brücke oder Schleuse,
eines Kais, Stegs oder anderen Objekts als gewünschten Wegpunkt, den
Sie zusätzlich zur bereits berechneten Route passieren möchten, ein. PC-Navigo berechnet die Route sofort unter Berücksichtigung Ihrer Vorgaben neu und stellt diese Route dar.
BEISPIEL: Sie möchten während
Ihrer Reise die Stadt Paris passieren. Sie geben z.B. in das geöffnete
Eingabefeld der Suchmaske ein: "paris". Sie brauchen nicht auf Akzente
oder Rechtschreibung zu achten. Sie können sogar nur Teile des
Suchbegriffs eingeben. Sie erhalten nun eine Ergebnisliste und wählen
das gewünschte Objekt aus der Liste. Sie markieren es mit dem
Mauszeiger oder einem einfachen „Linksklick".
HINWEIS: ein "Doppelklick" auf einen Namen in der Ergebnisliste markiert nicht
den Ort als "Via"-Ort, sondern zeigt Ihnen den Verlauf der
Wasserstraße, an der sich das gewählte Objekt befindet. Sie müssen in
diesem Fall die Eingabe der gesamten Route nicht zwingend wiederholen,
sondern können über die Radiussuche (mittels „Doppelklick" an der
vermuteten geografischen Position in der Übersichtskarte) den "VIA"-ORT
in der Liste suchen. Sie erhalten die Ergebnisliste der Radiussuche,
markieren das Objekt mit „Linksklick" und definieren es mittels
„Rechtsklick" in der Route.
"Via"-Orte können auch an vielen anderen Stellen innerhalb von PC-Navigo "markiert" werden. Beispielsweise auch über die SUCHFUNKTION MITTELS ÜBERSICHTSKARTE, PLANUNGSMODUS. Im Kapitel „ÜBERSICHTSKARTE - BEDIENUNG"
können Sie auch weitere Möglichkeiten nachlesen. Sie suchen sich dann
innerhalb der Übersichtskarte eine ungefähre Position oder einen
bestimmten Ort aus, und erhalten mittels „Doppelklick" eine
entsprechende Ergebnisliste von vorhandenen Objekten innerhalb eines
bestimmten geografischen Radius. Sie können das Objekt nun mit
einfachem „Klick" der linken Maustaste markieren oder mit der rechten
Maustaste als "Via"-Ort in die Route einfügen. Nach dieser Auswahl wird
Ihre Route sofort neu berechnet.
HINWEIS: Die Radiussuche
funktioniert nur im Planungsmodus und wenn der Info-Button (mit dem
Zeigefinger) aus der oberen Symbolleiste aktiv ist.
Achtung: "Via"-Orte müssen immer
in der genauen Reihenfolge, in der sie passiert werden sollen,
aufgelistet sein! Falls die Orte NICHT in der richtigen Folge
aufgeführt sind, können diese einfach zur richtigen Position in der
Liste "verschoben" werden. Dazu wird die linken Maustaste über dem zu
verschiebenden Namen eingedrückt und festgehalten während der Name
verschoben wird; wird die Taste losgelassen bleibt der Ortsname in der
neuen Position stehen.
Bei der Planung einer Reise können Pausenzeiten an den "Via"-Orten berücksichtigt werden.
Eine
neue Möglichkeit für das Markieren des Abfahrtsortes und des Reiseziels
und der Via-Orte ist der ORT-SELEKTIONS-Button (der Knopf mit der roten
"Heftzwecke"): ein Klick auf diesen Knopf und dann ein Klick in die
Karte zoomt zuerst die Karte rein und mit einem zweiten Klick kann man
dann einen Ort anweisen als Abfahrtsort (erster Klick), als Reiseziel
(zweiter Klick) oder als Via-Ort (alle folgenden Klicke). Mit dem
danebenliegendem Button (die Flagge) kann ein angewiesener Punkt auch
wieder verschoben werden.
Sobald mehr als zwei
Via- oder Zu Vermeidene Orte eingegeben werden, werden die Via- und
Meiden-Orte in einem Übersichtsschirm gezeigt, worin man beliebig
löschen, ändern oder hinzufügen kann.
Unterbrechungen/Aufenthalt/Pausen
Zur realistischen und präzisen Planung einer Reise berücksichtigt PC-Navigo auch
individuelle Unterbrechungen. Somit können Sie Ihre Pausen minutengenau
in Ihre persönliche Planung einbeziehen. Dadurch können auch
vorgesehene Lade- und Löschaktivitäten, Landgänge, Reparaturarbeiten,
Besuche, Bunkerpausen oder das Shopping eingeplant werden.
Orte an denen die Reise unterbrochen werden soll, müssen als "Via"-Orte
in die Route eingefügt werden. Im Planungsmodus erscheinen diese dann
auf der rechten Seite des Bildschirms in dem dafür vorgesehenen
Textfeld mit der Überschrift „Via", im mittleren Bildteil. Wenn der
gewünschte Ort dort angezeigt wird, markieren Sie ihn mit einfachem
„Linksklick" und rufen mittels „Klick" auf das „||" Symbol,
rechts unten, direkt neben dem genannten Textfeld eine neue
Eingabemaske zur Festlegung der Pausenzeiten auf. Bei mehreren
Unterbrechungen wiederholen Sie den Vorgang einfach für jede weitere
geplante Unterbrechung.
Die Reise wird dann bei Ankunft der
gewählten Position unterbrochen. Eine Uhr zeigt Ihnen, wie lange ihre
vorgesehene Pause noch dauert und zählt die Tage und Stunden bis die
Reise wieder fortgesetzt wird. Die Berechnung der Zeit bis zu Ihrer
Ankunft am Reiseziel erfolgt innerhalb der bereits geplanten
Routenparameter neu, und kann sich im Extremfall deutlich von der
ursprünglich berechneten Ankunftszeit, durch PC-Navigo, unterscheiden.
So können die Unterbrechungen zusätzliche
Änderungen der Ankunftszeit (ETA) durch geänderte Ankunftszeiten an
Brücken oder Schleusen zur Folge haben. Nunmehr neu einbezogene
Sperrungen aufgrund der geänderten Zeiten können den Ankunftszeitpunkt
entscheidend verändern oder sogar die Notwendigkeit der Ausgabe von
anderen Routenvorschlägen ergeben.
"Meiden"-Orte
Die Funktion <"MEIDEN"-ORTE> öffnet
ein Fenster mit einem Eingabefeld zur Suche des gewünschten Objekts.
Hier geben Sie in der jeweiligen Landessprache den Namen oder Teile des
Namens einer Wasserstraße, eines Ortes, einer Brücke oder Schleuse,
eines Kais, Stegs oder anderen Objekts, das Sie auf Ihrer bereits
berechneten Route meiden möchten, ein. PC-Navigo berechnet die
Route sofort unter Einbeziehung Ihrer Information neu und stellt diese
Route dar. Sie brauchen nicht auf Akzente oder Rechtschreibung zu
achten.
BEISPIEL: Sie möchten während
Ihrer Reise die Stadt Köln meiden. Sie geben z.B. in das geöffnete
Eingabefeld der Suchmaske ein: "köln". Sie brauchen nicht auf Akzente
oder Rechtschreibung zu achten und Sie können sogar nur Teile des
Suchbegriffs eingeben. Sie erhalten nun eine Liste mit den Ergebnissen
und suchen sich das gewünschte Objekt in den Ergebnissen der
Trefferliste. Sie markieren es mit dem Mauszeiger oder einem einfachen
„Linksklick".
HINWEIS: ein „Doppelklick" auf einen Namen in der Ergebnisliste markiert nicht
den "Meiden"-Ort, sondern zeigt Ihnen den Verlauf der Wasserstraße, an
der sich das „angeklickte" Objekt befindet. Sie sollten die Eingabe
wiederholen.
Sie können <"MEIDEN"-ORTE> auch
über die Radiussuche definieren. Die Radiussuche starten Sie mittels
„Doppelklick" innerhalb der Übersichtskarte an der vermuteten
geografischen Position in der Übersichtskarte. Sie erhalten als
Ergebnis eine Liste mit Objekten. Danach müssen Sie einen Ort mit
„Linksklick" markieren. Erst dann können Sie ihn mit „Rechtsklick" als
Ort definieren.
HINWEIS: Die Radiussuche
funktioniert nur im Planungsmodus und wenn der Info-Button (mit dem
Zeigefinger) aus der oberen Symbolleiste aktiv ist. "MEIDEN"-ORTE
können auch an vielen anderen Stellen innerhalb von PC-Navigo "markiert" werden: z.B. auch über die SUCHFUNKTION MITTELS ÜBERSICHTSKARTE oder im PLANUNGSMODUS. Im Kapitel „ÜBERSICHTSKARTE - BEDIENUNG" können Sie auch weitere Möglichkeiten nachlesen.
Sobald mehr als zwei
Via- oder Zu Vermeidene Orte eingegeben werden, werden die Via- und
Meiden-Orte in einem Übersichtsschirm gezeigt, worin man beliebig
löschen, ändern oder hinzufügen kann.
Alle Via-Orte löschen
Mit dieser Funktion im Menü
<BEARBEITEN> können Sie alle bereits eingeplanten "Via"-Orte
gleichzeitig löschen. Die Route erscheint dann hinsichtlich der
Zeitplanung und der Darstellung sofort wieder in der ursprünglich
geplanten Art und Weise.
Alle zu vermeidene Orte löschen
Mit dieser Funktion im Menü
<BEARBEITEN> können Sie alle in der Planung bereits
berücksichtigten, zu vermeidenden Orte gleichzeitig löschen. Die Route
erscheint hinsichtlich der Zeitplanung und der Darstellung sofort
wieder in der ursprünglichen Version.
Zeitplanung
Um dem Computer anzugeben, welchen
Zeitpunkt er für den Start der Berechnung annehmen soll, können Sie in
einem Dialogfenster Datum und Zeitpunkt des geplanten Reisebeginns
eingeben. Wenn die geplante Reise länger als einen Tag dauert, können
Sie auch Ihre tägliche Start- und Stoppzeit einstellen. Das Programm
kann so die täglich geplante Einsatzzeit für die Reiseplanung
berücksichtigen.
In PC-Navigo ist die gesetzliche
Fahrzeitenregelung hinterlegt, wodurch, neben Abfahrtzeit und täglicher
Start- bzw. Stoppzeit auch Betriebsart, Fahrweisen und eigene
Präferenzen berücksichtigt werden können. Die bei den Schiffsdaten
eingegebene Betriebsart des Schiffes, sorgt dafür, dass die tägliche
Start- bzw. Stoppzeit standardmäßig eingestellt wird: Ununterbrochen im
Fall der 24-h-Fahrt, beginnend um 05.00, 06.00 oder 7.00 Uhr und endend
um 19.00, 22.00 respektive 23.00 Uhr abhängig von Solofahrt, von A1
bzw. A2 Fahrt. Es können aber auch eigene Fahrschemata eingegeben
werden.
Achtung: Werden in der Betriebsart des Schiffes
Änderungen vorgenommen, überschreiben diese die in der Zeitplanung
eingegebenen täglichen Fahrtzeiten. Andererseits beeinflussen
Änderungen der täglichen Fahrzeiten in der Zeitplanung nicht die
eingestellte Betriebsart! Dies geschieht um zu vermeiden, dass ein
Schiff mit einer festen Betriebsart unbeabsichtigt mit neuen
Betriebszeiten versehen wird, obwohl dies rechtlich nicht zulässig
wäre. Ändern Sie darum Betriebszeiten immer nur in den Schiffsdaten. So
ist sichergestellt, dass das Schiff mit den korrekten Fahrtzeiten
berücksichtigt wird.
PC-Navigo kann nicht nur mit Datum
und Uhrzeit der Abfahrt rechnen um daraus die geschätzte Ankunftszeit
ETA (Estimated Time of Arrival) zu berechnen, sondern auch anders
herum: Sie können die gewünschte Ankunftszeit (die so genannte RTA -
Required Time of Arrvial) eingeben. PC-Navigo berechnet dann
daraus den erforderlichen Startzeitpunkt, die RTD - Required Time of
Departure. Sie haben somit die Wahl, ob Sie mit der Start- oder der
Ankunftszeit rechnen wollen. Die Auswahl kann in der Zeitplanung (links
oben auf dem Bildschirm) oder durch Eingabe der Zeit entweder unter dem
Startort-Button oder dem Zielort-Button im Detailbildschirm. Der obere
berechnet auf Basis des Startortes (und errechnet die geschätzte
Ankunftszeit), der untere berechnet auf Basis der Ankunftszeit (und
errechnet damit die erforderliche Abfahrtzeit).
Achtung: Werden die eingegebenen Abfahrt-
oder Ankunftszeiten nachträglich verändert, kann es sein, dass sich die
neuen Zeiten nicht exakt parallel, sondern asynchron verschieben. Dies
kann zum Beispiel durch Brücken oder Schleusen geschehen, die zu
bestimmten Zeiten außer Betrieb sind. Eine um einen Tag
verschobene Abfahrtzeit kann also, z.B. durch eine zu passierende, aber
sonntags nicht bediente Schleuse dafür sorgen, dass sich die
Ankunftszeit um zwei Tage verschiebt.
Neben den täglichen Abfahrts- oder
Ankunftszeiten einer Reise, muss der Nutzer auch angeben, welche
Priorität er für die Passage von Brücken oder Schleusen festlegen will:
ausschließlich innerhalb der regulären Betriebszeiten oder auch zu Zeiten, für die eine vorherige Anfrage/Genehmigung
erforderlich ist. Bei der zweiten Option kann dann auch noch festgelegt
werden, ob diese nur genutzt werden soll, wenn hierdurch keine
Mehrkosten entstehen oder auch, wenn hierfür extra bezahlt werden muss.
Im Fall der kostenpflichtigen Variante, werden alle
Passagemöglichkeiten genutzt, die für den gewählten Nutzer (Berufs-
oder Freizeitfahrt) möglich sind.
ACHTUNG: auf manchen
Fahrstrecken (z.B. in den französischen Kanälen) muss man sich immer
vorher anmelden wenn man fahren möchte. Eine Angabe dass man KEINEN
Betrieb nach Voranmeldung benutzen will, wird dann auch keine Passage
ermöglichen! Deshalb raten wir bei der Planung einer Reise in
unbekanntem Gebiet immer ALLE Möglichkeiten des Brücken- und
Schleusenbetriebs einzuschalten.
In den Zeitschemata sind die Zeiten, die
ausschließlich für die Berufsfahrt oder ausschließlich für die
Freizeitfahrt möglich sind, separat aufgeführt. Auch die Eingaben im Schiffsdatenbildschirm
haben Einfluss auf die berechnete Zeitplanung. Der Grund hierfür liegt
in den oft verschiedenen Brücken- oder Schleusenbedienungszeiten für
die zwei verschiedenen Schiffsgruppen. Darüber hinaus können ebenfalls
die „Sonderbedienungszeiten-auf-Anfrage" unterschiedlich sein.
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Achtung: Die Eingabe von
Fahrtzeiten kann große Unterschiede bei den Fahrtrouten zur Folge
haben. Jemand der rund um die Uhr fährt, wir eher über Wasserstraßen
geleitet, bei denen keine Schleusen oder Brücken die Fahrt behindern.
Dahingegen wird ein Schiff, das nur wenige Stunden am Tag fährt, kaum
durch Brücken oder Schleusen behindert, die Nachts nicht bedient
werden. Beschränkte Fahrstunden können aber auch zu Hindernissen
führen: Eine Jacht, die nur von 9.00 bis 17.00 Uhr fährt, aber zu hoch
ist für die Route durch Amsterdam, wird nie während dieser Zeit durch
die Stadt fahren können, da die Eisenbahnbrücken nur Nachts bedient
(angehoben) werden. Wenn eine Route nicht direkt gefunden wird,
berechnet PC-Navigo immer, ob die Fahrt außerhalb der eingegebenen Fahrtzeiten möglich ist.
Bild
Im Hauptmenü <BILD> erhalten Sie zahlreiche weitere Informationen von PC-Navigo.
Diese liegen hier in Form von Listen, Tabellen und Grafiken vor. Sie
können diese vor, während oder nach der Planung der Route nutzen.
Treffen Sie aus diesen verschiedenen Karten und Grafiken Ihre Auswahl.
Manche Optionen erfordern allerdings eine bereits berechnete
Route.
Die Übersichtskarte ist
die Standard-Darstellung von PC-Navigo. Alle Daten die als Resulat
einer Routenberechnung entstehen, werden gleich in der Übersichtskarte
dargestellt, manchmal als Kartenobjekt, manchmal als Symbol in einem
der seitlichen Hilfsschirme. Damit kann man in einem Blick die
berechnete Route übersehen.
Sie haben in diesem Menü folgende Möglichkeiten:
ENC-Viewer
Rasterkarten-Viewer
Piktogramme
Reiseplan
Pegelgrafik
Abmessungs-Grafik
Blättern
Höchstabmessungen
Reisezusammenfassung
Betrieb nach Voranmeldung
Arealkarte
Arealliste
Sperrungenübersicht
AIS-Liste
GPS-Monitor
Maßstab
Legende der Kartenebenen
Brennstoffmonitor
ECO-Monitor
ENC-Viewer
Der ENC-Viewer ist der bekannte Inland-ECDIS Viewer von PC-Navigo,
mit dem ENC oder Inland-ECDIS Karten (Vektorkarten) dargestellt werden
können. Der Viewer zeigt bei entsprechend starkem Reinzoomen die
"Elektronischen Navigationskarten" (ENC) mit den Details der
Wasserstraßen. Eine ausführliche Beschreibung des ENC-Prinzips finden
Sie im Abschnitt PC-Navigo-ENC.
Der ENC-Viewer zeigt die Karten in
einer Darstellungform, die für Seekarten entwickelt wurde. Die Karten
werden überall in der Welt in gleicher Weise erstellt, im Prinzip von
den Wasserstraßenbehörden und unter deren Verantwortlichkeit.
ENC-Karten sind deshalb vergleichbar mit den "Certified Charts" der
Seeschifffahrt.
In PC-Navigo 2012 ist
ein zweiter Viewer aufgenommen, der das Einlesen von Rasterkarten
ermöglicht. Das ist zB. nötig für die Darstellung der Karten des
Hydrografischen Dienst oder des ANWB, weil diese Karten nicht nach dem
ENC-Standard produziert sind. Zwischen den beiden Viewern kann
umgeschaltet werden über die Menü-Auswahl ENC-VIEWER und
RASTERKARTEN-VIEWER. Dabei ist es wichtig zu wissen dass im ENC-VIEWER
keine RASTERKARTEN sichtbar gemacht werden können, aber in dem
RASTERKARTEN-VIEWER können auch ENC-Karten gezeigt werden, obwohl die
meisten Rechner dabei SEHR langsam werden (wegen der enorme
Prozessor-Belastung die sich bei Vektor-Karten ergibt). In der Praxis
ist es darum besser bei Benutzung von ENC-Karten auch den ENC-VIEWER
einzuschalten, und NUR bei Benutzung von Rasterkarten den
RASTERKARTEN-VIEWER anzuwenden.
Rasterkarten-Viewer
Der Rasterkarten-Viewer ist der multifunktionelle Viewer von PC-Navigo,
mit dem sowohl ENC als auch Rasterkarten dargestellt werden können.
Wenn ausreichend reingezoomd wird, zeigt der Viewer die Details der
Rasterkarten in ihrer genauen Position. Eine ausführliche Beschreibung
des Rasterkarten-Prinzips finden Sie in Rasterkarten.
Der Rasterkarten-Viewer zeigt die
Navigationskarten in einer Darstellung, die von dem Produzenten der
Karte festgelegt wurde. Weil die Karten nicht als Vektoren, sondern als
BILD gespeichert sind, kann die Darstellung weniger beeinflusst werden
als bei ENC-Karten. So werden in Rasterkarten Texte und Zahlen
ebenfalls gedreht, wenn das Kartenbild gedreht wird und werden Tonnen
und Baken vergrößert wenn man reinzoomt. Auch die Farben der Karte
verändern sich nicht, wenn man z.B. in den Nachtstand umschaltet!
In PC-Navigo 2012 ist
ein zweiter Viewer aufgenommen, der das Einlesen von Rasterkarten
ermöglicht. Das ist zB. nötig für die Darstellung der Karten des
Hydrografischen Dienst oder des ANWB, weil diese Karten nicht nach dem
ENC-Standard produziert sind. Zwischen den beiden Viewern kann
umgeschaltet werden über die Menü-Auswahl ENC-VIEWER und
RASTERKARTEN-VIEWER. Dabei ist es wichtig zu wissen dass im ENC-VIEWER
keine RASTERKARTEN sichtbar gemacht werden können, aber in dem
RASTERKARTEN-VIEWER können auch ENC-Karten gezeigt werden, obwohl die
meisten Rechner dabei SEHR langsam werden (wegen der enorme
Prozessor-Belastung die sich bei Vektor-Karten ergibt). In der Praxis
ist es darum besser bei Benutzung von ENC-Karten auch den ENC-VIEWER
einzuschalten, und NUR bei Benutzung von Rasterkarten den
RASTERKARTEN-VIEWER anzuwenden.
Legende der Kartenebenen
In dem Rasterkarten-Viewer sind die in PC-Navigo
gezeigten Kartenelemente in EBENEN eingeteilt, die in einer gewissen
Reihenfolge angeordnet werden (in dem ENC-Viewer wird diese Reihenfolge
automatisch geregelt durch das ENC-Protokoll):
Im Kartenfenster kann mit dem Menü
BILD, die LEGENDE der KARTENEBENEN eingeschaltet werden; man sieht dann
links im Kartenfenster die gezeigten Ebenen, die ein- und ausgeschaltet
werden können. Es gibt in jedem Fall Ebenen für die ENC, die PHOTOS,
die NOTES (NOTIZEN), ANWB (Yachthafen Database*), ROUTE, STOPS
(SPERRUNGEN), GPS und AIS. Die Reihenfolge der Ebenen bestimmt die
Darstellungsfolge der unterschiedlichen Elemente in der Karte.
ACHTUNG! Eine Änderung der Ebenenfolge
kann das Kartenbild ändern und Elemente unsichtbar machen! Im
Allgemeinen gilt: je NIEDRIGER eine Ebene in der Liste, desto GRÖSSER
die Chance, dass andere Elemente von dieser Ebene abgedeckt und deshalb
verborgen werden.
Maßstab
Der in PC-Navigo eingestellte
Maßstab kann in einem kleinen Fenster dargestellt werden, sodass man
stets sieht in welchem Maßstab die Karte dargestellt wird.
Übersichtskarte: Bedienung
Den größten Teil des Arbeitsbildschirmes von PC-Navigo nimmt
die Übersichtskarte ein. Sie zeigt alle digital erfassten Gewässer und
Objekte und auch Ihre geplante Route. Sollten Sie mehrere Routen
geöffnet haben, so erhalten Sie Zugriff auf mehrere Darstellungen über
die „Registerkarten" in der Menüleiste unterhalb der Übersichtskarte.
Detaillierte Zusatzdaten, die in der Übersichtskarte nicht direkt
dargestellt werden können, werden rechts neben der Karte oder auch als
zusätzliches Fenster gezeigt. Sie können über diese Karte auch folgende
Funktionen direkt aufrufen:
- die Suche & Bestimmung von Abfahrt und Reiseziel sowie der "Via" Orte und "Meiden"-Orte.
- die Radiussuche; mittels „Doppelklick" an der vermuteten geografischen Position in der Übersichtskarte.
- den Objektfilter und die dazugehörigen Untermenüs
ACHTUNG: Die Übersichtskarte ist
KEINE Navigationskarte! Sie dient nur der Darstellung der Route und in
Verbindung mit einem GPS-Empfänger zur Anzeige Ihres Standortes. Zur
sicheren Schiffsführung benötigen Sie immer eine ENC-Celle in PC-Navigo oder andere zusätzliche Navigationsunterlagen.
Wenn eine ENC-Celle verfügbar ist und Sie wollen mit PC-Navigo
navigieren, dann können Sie den Kartenbereich des Bildschirms durch
Drücken der F-11 Taste auf "full-screen" (bildfüllend) vergrößern. Dies
kann auch mit dem FULL SCREEN Button geschehen
.
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Zur bequemen Bedienung finden Sie oberhalb der Karte eine Symbolleiste mit 21 Schaltknöpfen (Icons). Mit Ihnen können Sie die wichtigsten Funktionen von PC-Navigo steuern. Die Icons sind in Gruppen aufgeteilt:

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Die erste Gruppe der Icon (von Links) hat
vier Buttons und umfasst Funktionen aus dem Menü <DATEI>. Sie
dienen zur einfachen Bedienung von PC-Navigo (Lesen Sie, falls notwendig, für weitere Infos bezüglich der Handhabung, bitte den vorangestellten Abschnitt „Datei" ff. in diesem Hilfemenü):
Erstellen einer neuen Route
Öffnen einer gespeicherten Route
Speichern einer geöffneten Route
Abspeichern des Kartenbildes als Bitmap. Diese Funktion brauchen Sie
evtl. zum Ausdrucken einer Karte. Viele Drucker können die Vektordaten
der Karte nicht verarbeiten. Mit dieser Funktion erstellt PC-Navigo für Sie ein universelles Format, dass Sie mit jedem beliebigen Grafikprogramm bearbeiten und ausdrucken können.
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Die zweite Gruppe der Icon besteht aus vier Buttons und dient zur Steuerung der Kartenfunktionen. Ihre Bedeutung von Links nach Rechts ist:
Zum
Vergrößern oder Verkleinern eines Kartenausschnittes durch Reinzoomen
müssen Sie mit der Maus den Ausschnitt, den Sie größer darstellen
wollen markieren: Sie "zeichnen" ein Rechteck von links oben nach
rechts unten. Sobald Sie den Mausknopf loslassen wird der gewählte
Kartenausschnitt vergrößert dargestellt. Man kann man mit einem
andersherum gezeichneten Rechteck (also von rechts unten nach links
oben) RAUSzoomen (verkleinern)! Sie können auch schrittweise Reinzoomen
und Rauszoomen mit der + oder - Taste des Ziffernblocks oder dem
Scrollrad der Maus.
Neben dem Zoom-Button befindet sich noch ein Button für einen einstellbaren Maßstab. Damit kann PC-Navigo die Karte im Maßstab von 1 : 5.000 bis zu 1 : 15.000.000 abbilden.
Ein
neuer Button mit ein Globus dient zum exacten Reinzoomen auf eine
Route: in einem Schritt zoomt PC-Navigo soweit rein bis genau die
gesamte Route in Bild ist;
Verschieben des Kartenausschnittes.
Die dritte Gruppe der Icon besteht aus
fünf Buttons und dient für die Interaktion zwischen dem Benutzer und
der Karte. Ihre Bedeutung von Links nach Rechts ist:
Der AUSKUNFT-Button
regelt die Vorauswahl der Informationen die über die Maus zugänglich
sind. Sie können wählen aus YACHTHAFENDATEN, BILDER, NOTIZEN,
SPERRUNGEN und ENC-AUSKUNFT. Ein Klick auf den AUSKUNFT-Button öffnet
ein Submenü in dem man eine der genannten Auskunftarten wählen kann.
Wenn Sie danach mit der Maus auf ein Symbol in der Karte klicken, wird
die dahinter "versteckten" Auskunft geöffnet.
Dieser Knopf ermöglicht die interaktive Benutzung der Karte. Wenn
dieser Knopf eingeschaltet ist, können Sie Orte und Objekte in einem
Umkreis auswählen. Diese werden in einer Liste angezeigt. Nachdem Sie
eine Angabe aus der Liste ausgewählt haben, können Sie diese nunmehr
mit der rechten Maustaste als Abfahrts-, Reiseziel-, "Via"-- oder "Meiden"-Ort definieren.
Sie können das Objekt mit einfachem „Klick" der linken Maustaste
auswählen und danach mit der rechten Maustaste als gewünschten Wegpunkt
in die Route einfügen oder auch zusätzliche Detailinformationen
abfragen, falls vorhanden.
Der
dritte Button, auf dem eine "rote Heftzwecke" dargestellt ist, ist der
ORT-SELEKTIONSButton: Wenn Sie darauf klicken und dann auf einen Ort in
der Karte, dann zoomt vorerst die Karte rein bis näher an den gewählten
Ort. Ein zweiter Klick weist dann ein genauer Ort an: der ERSTE Ort ist
stets als Abfahrtsort markiert, der ZWEITE als Reiseziel, und der
dritte und eventuelle folgende Orte werden als Via-Ort(e) markiert. So
können Sie mit einigen Mausklicken die ganze Route planen.
Der vierte Button mit einer "roter Fahne" dient zur Verschieben der mit
dem ORT-SELEKTIONSButton ausgewählten Orte: Sie klicken auf die Fahne
und "verschleppen" diese dann mit eingedrückten Maustaste; dort wo die
Fahne neu gesetzt werden soll, lassen Sie einfach die Maustaste
los.
Der fünfte Button, ein Pfeil der auf einen Routen-Abschnitt zeigt,
sorgt dafür dass im "Navigationsmodus" die Detailinformationen einer
bestimmten Stelle der Route im rechten Hilfsschirm wiedergegeben
werden: wenn mit der Maus oder mit der GPS-Steuerung eine bestimmte
Stelle in der Route angegeben wird, zeigt PC-Navigo rechts die
Detailinformationen des betreffenden Punktes: den Namen der
Wasserstraße, die Klasse, die Strömung, den Peil, die maximalen
Abmessungen, der zurückgelegte Abstand, die Ankunftszeit, die noch zu
fahrende Strecke, eventuelle Blockkanäle für den UKW-Funk, den Namen
des betreffenden Objekts, die Passagezeit, die verfügbaren Abmessungen,
eventuelle UKW-Kanälen, Telefonnummern und Bedienungszeiten.
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Der nächste Button schaltet die Helligkeit des Bildschirms:

Um eine Behinderung durch das Licht des Bildschirms zu verringern kann
man die Helligkeit anpassen. Es gibt drei Möglichkeiten: Tageslicht,
Dämmerung und Nachtlicht. Damit kann die Lichtstärke gewählt werden,
die am besten zur Umgebung passt.
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Die vierte Gruppe der Icon (von Links nach Rechts) umfasst drei Button und kann nur bei Anschluss eines GPS-Empfängers an PC-Navigo
genutzt werden. Sie dient zur Umschaltung zwischen manueller Bedienung
der Übersichtskarte (Mausbedienung) und automatischer "GPS" gesteuerter
Übersichtskarte und zur Einschaltung der "Kurs oben" Darstellung.
Der erste Button (links) schaltet die Mausbedienung ein und damit die Funktion „Schirm folgt GPS" aus.
Der zweite Button (mitte) schaltet die GPS-Steuerung und damit die
Funktion „Schirm folgt GPS" ein. Die Übersichtskarte folgt nun wieder
der Anzeige auf dem Schirm.
Der
dritte Button (rechts) schaltet die Karte in den "Kurs oben" Modus: Die
gesamte Übersichtskarte wird soweit gedreht, dass das Schiff immer zum
oberen Rand der Karte fährt. Diese Einstellung funktioniert natürlich
nur, wenn ein GPS-Gerät am Rechner angeschlossen ist.
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Die vorletzte Gruppe wechselt zwischen dem Planungs- und dem Navigationsmodus.
Im Planungsmodus erstellen Sie Ihre Route durch Eingabe der notwendigen Daten. Folgen Sie den Anweisungen von PC-Navigo und
wählen Sie Ihre Wegpunkte und Vorgaben entsprechend der erforderlichen
Eingaben über „Anklicken" der entsprechenden Felder auf der rechten
Bildleiste, nachdem Sie den Planungsmodus aktiviert haben. Gehen Sie
dabei wie üblich und wie im vorangestellten Kontext bereits im
Einzelnen beschrieben vor.
Im Navigationsmodus erhalten Sie die vorhandenen Detailinformationen zu
den einzelnen Objekten auf Ihrer gewählten Route. Über den
Objektfilters bestimmen Sie die Anzahl und die Art der Objekte, die nun
angezeigt und beschrieben werden. In diesem Feld werden beispielsweise
auch die jeweiligen GPS - Koordinaten der Objekte aufgeführt.
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Die letzten zwei Buttons sind vor allem bei einem TOUCH SCREENS praktisch:
Der Button mit einer Tastatur öffnet, wenn Sie einen Touch Screen
Computer haben, eine virtuelle Tastatur, die Ihnen erlaubt alle
Funktionen der normalen Tastatur anzuwenden.
Der Button mit den vier rote Pfeilen, die zu den Ecken weisen hat die
selbe Funktion wie die F-11 Taste: Der "Karten-Schirm" wird auf
VOLLSCHIRM geschaltet, so dass die Karte so groß und deutlich wie
möglich dargestellt werden kann. Ein zweiter Klick auf diesem Button
oder auf der F-11-Taste schaltet das Bild wieder zurück in den
Teilschirm, so dass die Hilfsschirme wieder sichtbar werden.
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In der Piktogrammliste, die sich mit dem
kleinen Button"<<" rechts oberhalb der Übersichtskarte, als
überlappende Tabelle oder über das Untermenü <PIKTOGRAMME> im <BILD>
Menü öffnen lässt und neben dem Seitenfenster angezeigt wird, werden
die in der Route angezeigten Objekte nochmals schematisch in Form einer
chronologischen Tabelle dargestellt. Detaillierte Objektinformationen
mittels dieser Funktion erhalten Sie durch „Anklicken" des jeweiligen
Objekts.
Wer mit PC-Navigo
arbeitet, der wird feststellen, dass bei immer weiter Reinzoomen in die
Karte umgeschaltet wird zur Elektronischen Navigationskarte (ENC). Noch
weiter reinzoomen bringt dann immer mehr Details, bis man beim dem
Zoomfaktor, bei welchem man tatsächlich navigieren kann, alle
Kartendetails sieht. Siehe auch PC-Navigo-ENC.
Auskunft-Button
Der AUSKUNFT-Button in
der Symbolleiste oberhalb der Karte in PC-Navigo erfüllt einige
wichtige Funktionen bei der Suche nach Daten. Es gibt so zahlreiche
Informationen in den Dateien, dass ein Kartenklick OHNE diese
Vorauswahl eine Fülle von Daten liefern würde. Mit dem AUSKUNFT-Button
wird eine VORAUSWAHL getroffen und so wird die Suche zielgerichteter
und übersichtlicher.

Man kann wählen aus:
Yachthafendaten*
Bilder
Notizen
Sperrungen
ENC Daten
Abstand zum eigenen Schiff
YACHTHAFENDATEN bietet eine symbolische Übersichten der Dienste und
Einrichtungen in den Yachthäfen. Die Daten sind nur verfügbar, wenn die
zusätzliche Yachthafendatenbank in die Lizenz aufgenommen ist. Außer
Daten der Yachthäfen sind auch Daten aufgenommen von
Service-Unternehmen (wie Reparatur-Betriebe und Schiffswerften) :
.
Wenn man ZUERST im Submenü YACHTHAFENDATEN anklickt und dann auf eines
dieser Symbolen klickt, öffnet man die hinterliegende Daten.
Bilder
von Brücken oder Schleusen werden durch eine symbolische Kamera
angegeben wenn weit genug reingezoomt wurde. Wenn man ZUERST im
Auskunft-Button auf BILDER klickt und dann auf eine der Kameras, sieht
man das Foto.
Eigene NOTIZEN in der Karte werden symbolisiert mit einem blauen
AUSKUNFT-ICON. Wenn man ZUERST im Auskunft-Button auf NOTIZEN klickt
und dann auf solch ein Symbol, öffnet man die betreffende Notiz.
Sperrungen werden in der Karte mit einem ähnlichen Icon angedeuted, rot
mit einem gelben Ausrufezeichen. Sperrungen werden AUCH gezeigt mit
einem blinkenden Icon in der Warn-Leiste. Sie können im Icon eine
Sperrung öffnen um die Besonderheiten zu sehen. Sie klicken dann ZUERST
auf SPERRUNGEN und dann auf das Icon der betreffenden Sperrung.
Auch der Inhalt der
ENC-Kartenzellen kann mit dem Auskunft-Button geöffnet werden: Sie
klicken ZUERST auf ENC und dann auf die Stelle in der ENC-Karte, die
Sie untersuchen wollen; in einem sogenannten PicReport sehen Sie die (codierte) Auskunft aus der Kartenzelle. Für eine genaue Beschreibung siehe auch den Paragraph über ENC's.
Die letzte Möglichkeit
des AUSKUNFT-Button ist die Messung des Abstandes zwischen dem eigenen
Schiff und einem willkürlichen Punkt in der Karte (zB. ein AIS-Signal
eines anderen Schiffes oder eine Behinderung) Klicke dazu ZUERST in dem
AUSKUNFT-Button auf DISTANZ zum eigenen Schiff und dann auf den
betreffenden Ort oder Kartenpunkt: der Abstand erscheint gleich in der
Karte.
Übersichtskarte: Einteilung
Die ÜBERSICHTSKARTE ist das Kernstück von PC-Navigo.
Beim Starten sehen Sie die Karte mit allen bereits digitalisierten
„Europäischen Wasserstraßen". Sobald eine Route berechnet wurde, wird
diese in Kontrastfarbe in der Übersichtskarte angezeigt. Nutzen Sie am
Besten die Zoomfunktion für erste Details.
ACHTUNG: Wir machen darauf aufmerksam, dass die Übersichtskarte KEINE Navigationskarte ist!
Sie dient nur zum Darstellen einer Route
und ist nicht als Gewässerkarte, mit der eine sichere Schiffsführung
bzw. Navigation möglich ist, vorgesehen oder zu verstehen. Als
Gewässerkarte für die Schiffsführung benötigen Sie immer eine ENC-Celle in PC-Navigo oder andere zusätzliche Navigationsunterlagen.
Sobald Ihre Route berechnet ist, wird sie
in der Übersichtskarte angezeigt. Die Routendetails werden im Planungs-
oder im Navigationsmodus (je nach Bedarf) immer auch rechts neben der
Übersichtskarte dargestellt, so dass Sie stets alle relevanten
Informationen übersichtlich einsehen und abrufen können. Detaillierte
Informationen zu einzelnen Objekten erhalten Sie im Navigationsmodus von PC-Navigo.
Sollten Sie aus irgendwelchen Gründen noch Änderungen in der Route durchführen wollen, dann kann dies z.B. durch Eingabe der "Via"-Orte oder der "Meiden"-Orte oder durch eine Änderung von Abfahrtsort oder Reiseziel.

Der größte (linke) Teil des Bildschirmes
zeigt den Verlauf Ihrer Route auf der Wasserstraßenkarte. Diese
Routenkarte bietet die Möglichkeit Routen zu planen oder an bereits
geplanten Routen gewünschte Änderungen vorzunehmen: sollte z.B. Ihre
Route über eine Wasserstraße führen, die Sie lieber vermeiden wollen,
so können Sie PC-Navigo mit der Eingabe von "Via"-Orten oder "Meiden"-Orten "zwingen" eine Route zu wählen, die Ihnen besser gefällt.
Alle
Daten zur Routenplanung- und Berechnung werden Ihnen in den Fenstern
rechts neben der Übersichtskarte angezeigt, Voraussetzung ist
allerdings, dass sich PC-Navigo im „Planungsmodus" befindet, der als Grundeinstellung vorab eingestellt ist und beim Starten von PC-Navigo automatisch angezeigt wird.
Im rechten Teilschirm können Sie im
Planungsmodus viele planungsrelevante Angaben direkt beeinflussen wie
z.B. die Wahl Ihres Schiffes und seine Abmaße, Abfahrtsort und
Reiseziel, sowie "Via"-Orte und "Meiden"-Orte. Ebenso Pausenzeiten und
nicht zuletzt die Art der Route selbst (Alternativ - Routing).
Nachdem eine Route berechnet wurde, kann die Anzeige in den „Navigationsmodus" umgeschaltet werden. Im Navigationsmodus stellt PC-Navigo alle
Einzelheiten der Route sowie Zusatzinformationen dar:
Wasserstraßenname, Klasse, Strom, Pegel, Höchstabmessungen, Anzeige der
schon gefahrenen und noch zu fahrenden Strecke, Sprechfunkkanäle,
Telefonnummern, Bedienzeiten u.v.m..
Die Position, deren Daten angezeigt
werden, kann in der Routenkarte manuell mit der Maus ausgewählt werden.
Ist aber ein GPS-Gerät angeschlossen, wird die Anzeige automatisch vom
GPS gesteuert. Es kann jederzeit wie oben bereits beschrieben auf
Handbetrieb umgeschaltet werden (Schirm folgt Maus), so dass auch
während des GPS-Betriebs Daten eines anderen Ortes eingesehen werden
können.
Aus diesem Detailschirm können Sie
ausserdem noch die Fenster mit Bedienungszeiten und mit den
Telefonnummern öffen. Auch können Sie Zeit-Korrekturen durchführen,
z.B. wenn Sie irgendwo einen längeren Aufenthalt geplant haben.
Zusätzlich zur Übersichtskarte wird durch „anklicken" des kleinen Doppelpfeil-Buttons (<<), oder unter dem Menüpunkt <BILD> und <PIKTOGRAMME>
ein Piktogrammfenster aufgerufen. Diese Grafik stellt die Route
schematisch dar. Alle Objekte wie Brücken, Schleusen, Kaianlagen, Häfen
und anderen Einrichtungen im chronologischen Überblick. Sowohl mittels
GPS, als auch manuell kann ein Objekt im Navigationsmodus ausgewählt
werden, damit im rechten Detailschirm alle relevanten Informationen
angezeigt werden (wie Durchfahrtsabmessungen, Betriebsstunden und
Kommunikationskanäle, etc.). Durch die gleichzeitige Darstellung der
Übersichtskarte, der Piktogrammgrafik und des Detailschirms, bietet
Ihnen PC-Navigo einen einheitlichen und übersichtlichen Zugang
zu allen relevanten Daten. Detaillierte Objektinformationen mittels
dieser Funktion erhalten Sie durch „anklicken" des jeweiligen Objekts
innerhalb der schematischen Tabelle.
Im Kartenfenster - aber NUR im
Rasterkarten-Viewer - kann mit Hilfe des Menüs BILD, LEGENDE DER
KARTENEBENEN, die Ebenenlegende ein- und ausgeschaltet werden. Links im
Fenster werden dann die unterschiedlichen Ebenen in ihrer Reihenfolge
gezeigt. Es gibt in jedem Fall Ebenen für die ENC, die FOTOS, NOTES
(NOTIZEN), ANWB (Yachthafen Database*), ROUTE, STOPS (SPERRUNGEN), GPS
und AIS. Die Reihenfolge der Ebenen bestimmt die Darstellungsfolge der
unterschiedlichen Elemente in der Karte.
ACHTUNG! Eine Änderung der Ebenenfolge
kann das Kartenbild ändern und Elemente unsichtbar machen! Im
Allgemeinen gilt: je NIEDRIGER eine Ebene in der Liste, desto GRÖSSER
die Chance dass andere Elemente von dieser Ebene abgedeckt und deshalb
verborgen werden.
Wenn eine ENC-Zelle
zur Verfügungung steht wird man feststellen, dass bei starkem
Reinzoomen in die Karte umgeschaltet wird zur elektronischen
Navigationskarte (ENC). Noch weiter Reinzoomen bringt dann immer mehr
Details, bis man beim dem Zoomfaktor, bei welchem man tatsächlich
navigieren kann, alle Kartendetails sieht. Siehe auch PC-Navigo-ENC.
GPS
PC-Navigo unterstützt
GPS-Geräte. Sie können auf diese Weise Ihre Fahrt auf dem Bildschirm
verfolgen. Der GPS-Empfänger muss ein NMEA-Signal abgeben und
Satelliten empfangen können (ACHTUNG: wenn das Gerät in einem
geschlossenen Raum benutzt wird, ist dies nicht immer garantiert!).
Wenn das GPS-Signal aktiviert ist und
durch den Computer interpretiert werden kann, kann die Position des
Schiffes (oder eigentlich die des GPS-Empfängers) in der Übersichtskarte oder in der Navigationskarte von PC-Navigo-ENC dargestellt
werden. Der Detailschirm neben der Karte wird sich dann mit der Fahrt
des Schiffes "mitbewegen". Zeitgleich wird durch die Pictogrammwiedergabe die aktuelle Position des Schiffes abgebildet und weitergeführt. Der GPS-Monitor gibt
Daten des GPS in einem deutlichen, transparenten Hilfsfenster wieder,
welches nach Wunsch platziert werden kann. Die Schriftgröße kann
separat eingestellt werden um zum Beispiel auch aus größerem Abstand
die Geschwindigkeit des Schiffes gut ablesen zu können.
Bedienung des GPS-Moduls
Mit der Funktion <GPS> öffnen Sie das GPS-Modul in PC-Navigo. Die Bildschirmanzeige bietet Ihnen vier Einstellfenster: Satelliten, Log, Einstellungen und Tracks.
Im Tab
<EINSTELLUNGEN> müssen Sie mit dem Button <AUTOMATISCH MIT DEM
GPS VERBINDEN> einmalig den COM-Port wählen lassen und die andere
Einstellungen durchführen lassen. Mit dem Button <ERWEITERT>
können Sie dies auch selbst tun, wenn Sie dazu technisch im Stande sind.
Mit <ERWEITERT> rufen Sie die PROGRAMM-Optionen auf. Dort wählen
Sie den benutzten COM-Port, die Geschwindigkeit der Datenübertragung
und Daten- und Stopbits. Über die Funktion <Automatische Suche der
GPS-Einstellungen> können Sie diese Einstellungen per Hand
vornehmen. Dazu muss Ihr GPS-Empfänger mit dem Rechner verbunden und
eingeschaltet sein. Denken Sie daran, dass Ihr GPS-Empfänger unter
Umständen einige Minuten braucht, bis er die Signale korrekt
verarbeiten kann. Auch nach der automatischen Einstellung müssen Sie
die Parameter speichern und gegebenenfalls die Autostart-Funktion
aktivieren.
Ziehen sie bei der Einstellung die
Bedienungsanleitung Ihres GPS-Empfängers zu Rate. Dort finden Sie die
Angaben für Ihr System. Sobald Sie alle erforderlichen Einstellungen
vorgenommen haben, klicken Sie auf die Taste Start um die Funktion zu
überprüfen. Sind Ihre Einstellungen korrekt, wird in der Statuszeile
NMEA angezeigt. Sie können Ihre Einstellungen speichern. Der
AUTOSTART-Button startet das GPS-Modul bei jedem Programmbeginn. Unten
finden Sie Buttons zum manuellen Starten und Beenden des Moduls. Wenn
das Programm häufig OHNE GPS benutzt wird, schalten Sie diesen
AUTOSTART besser nicht ein, weil sonst bei jedem Programmstart alle
Einstellungen erneut überprüft werden müssen (was viel Zeit kostet).
Der Tab <LOG> ermöglicht Ihnen eine Protokolldatei zu erstellen. Der Button <START LOG> startet die Aufzeichnung.
Der Tab <SATELLITEN> zeigt die
GPS-Verbindung an. Sie sehen welche Satelliten empfangen werden und
welche Signalstärke diese haben. Auch hier finden Sie Buttons zum
manuellen Starten und Beenden des Moduls.
Die Optionen unter dem Tab <TRACKS>
regeln den Umgang mit gefahrenen oder aktuellen Fahrtrouten: Der Track
einer Route ist die Kartenlinie, die sich aus den einzelnen
GPS-Positionen ergibt. Diese Kartenlinie, wie auch die Log-Aufnahmen
können gespeichert werden um zum Beispiel später fest stellen zu
können, wo genau man beim letzten Mal gefahren ist. Ein solcher Track
kann (standardmäßig) unter dem entsprechenden Routennamen oder unter
jedem beliebigen Namen gespeichert werden. Auch die Farbe und die
Breite der Linie kann eingestellt werden.
Wiedergabe
Wenn das GPS-Signal aktiviert ist und
durch den Computer interpretiert werden kann, kann die Position des
Schiffes (oder eigentlich des GPS-Empfängers) in der Übersichtskarte oder in der Navigationskarte von PC-Navigo-ENC dargestellt
werden. Der Detailschirm neben der Karte wird sich dann mit der Fahrt
des Schiffes "mitbewegen". Zeitgleich wird durch die Pictogrammwiedergabe die aktuelle Position des Schiffes dargestellt und weitergeführt. Der GPS-Monitor gibt
Daten des GPS in einem deutlichen, transparenten Hilfsfenster wieder,
welches nach Wunsch positioniert werden kann. Die Schriftgröße kann
darin separat eingestellt werden, um zum Beispiel auch aus größerem
Abstand die Geschwindigkeit des Schiffes gut ablesen zu können.
Missing image: verrekijker.bmpWenn
man die Piktogramme nicht zu spät im Schirm sehen will, kann man das
FERNGLAS aktivieren. Damit kann man der gefahrene Route vorausschauen.
Sie können dabei wählen was Sie im Detailschirm sehen wollen:
alle Bauwerke
auf der Route, also nicht nur Brücken und Schleusen sondern auch Kaie,
Dörfer, Tankstellen usw. Sie können den Abstand einstellen, den Sie
vorausblicken möchten. Der eingestellte Abstand wird neben dem Fernglas
(im Button) gezeigt;
nur bewegliche
Brücken und Schleusen; die erstkommende Brücke oder Schleuse wird im
Detailschirm gezeigt, ohne Rücksicht auf die Frage ob die Brücke oder
Schleuse bedient werden muss;
nur bewegliche
Brücken und Schleusen, die eine Bedienung erfordern: wenn man unter der
Brücke durchfahren kann oder wenn die Schleuse offen steht, wird diese
NICHT gezeigt, nur wenn eine Bedienung erforderlich ist.Missing image: verrekijker-de.bmp
Zum Ausschalten des Fernglases wählen Sie ALLE BAUWERKE und stellen Sie den Abstand wieder auf Null.
Die Reiseplanung in PC-Navigo 2012
kann an die Messwerte des GPS gekoppelt werden. Ist diese Kopplung
vorhanden, kann der aktuelle Reiseplan durch das GPS kontrolliert und
korrigiert werden. Wer diese Korrektur wählt, lässt das GPS im Grunde
kontrollieren, ob ein bestimmter Punkt in der Reise auch wirklich zum
geplanten Zeitpunkt passiert wird.
Weicht der Zeitpunkt der Passage um mehr
als ein eingestellter Wert ab (dieser ist standard auf 10 Minuten
eingestellt, kann aber über Einstellungen verändert
werden), so schlägt das Programm auf Grundlage des tatsächlichen
Zeitpunktes der Passage eine Neuberechnung für den Rest der Reise vor.
Es kann sein, dass durch eine abweichende Zeitplanung eine Änderung in
der Reiseroute wünschenswert wird. In jedem Fall muss die geschätzte
Ankunftszeit neu bestimmt werden.
Wer die empfohlenen Korrekturen nicht
jedes Mal neu bestätigen will, kann auswählen, dass die
Korrekturvorschläge im Voraus akzeptiert werden. PC-Navigo berechnet dann automatisch, wie der Reiseplan auf Grund des schnelleren oder langsameren Reiseverlaufs angepasst werden muss.
GPS und die Genauigkeit der Positionsanzeige
ACHTUNG! Abweichungen zwischen den
Karten und dem GPS-Signal sind immer möglich. Auch die Qualität Ihres
Empfängers beeinflusst die Genauigkeit der Anzeige. Daher kann es
passieren, dass Sie mit Ihrem Schiff scheinbar auf dem Ufer oder im
falschen Fahrwasser fahren.
Die Karten in PC-Navigo ENC sind sowohl eigene NoorderSoft-Karten
wie auch offizielle amtliche Karten der Wasserstraßenbehörden. Das
bedeutet, dass das Quellenmaterial unterschiedlich ist und auch
voneinander abweichen kann. Weil aber das Grundprinzip der ENC
eine Genauigkeit bis auf 50 Zentimeter vorschreibt, darf eine derartig
große Abweichung wie die, dass man "über das Ufer" fährt, nicht
auftreten.
Stellen Sie eine gravierende Abweichung fest, würden wir uns freuen, wenn Sie uns zur Überprüfung die Log-Datei an info@noordersoft.com
senden. Wir werden Ihre Meldung sorgfältig prüfen und die Karten
gegebenenfalls korrigieren. Mit Ihrem nächsten Programm-Update erhalten
Sie dann die Korrektur.
AIS (Automatic Identification System)
PC-Navigo
ermöglicht die Verbindung mit einem Automatic Identification System
(AIS), oder TRANSPONDER, so dass Position und Identifikation anderer
(AIS-führender) Schiffe sichtbar gemacht und in der Karte dargestellt
werden kann. Das AIS-Gerät muss auf einem der Com-Ports des Rechners
angeschlossen werden und es muss Signale abgeben. Auch müssen die
unterschiedlichen Parameter (Geschwindigkeit, Bitratio usw.)
aufeinander abgestimmt sein. Die AIS-Signale müssen dem NMEA-Protokoll
entsprechen.
Wenn die Verbindung
zwischen dem AIS-Gerät und dem Rechner zustande gebracht wurde, kann
das AIS-Signal anderer Schiffe in den Karten von PC-Navigo dargestellt
werden.
Achtung: Wenn sowohl ein AIS wie auch
ein GPS vorhanden ist, kann am Besten eines von beiden Geräten
ausgeschaltet oder entkoppelt werden, weil sonst die beiden Signale
eine unterschiedliche Position des eigenen Schiffes angeben. Das
Kartenbild kann dadurch sehr unruhig werden, weil es immer wieder
versucht sich auf eine der beiden Positionen aus zu richten!
Bedienung des AIS-Moduls
Mit dem Unterverzeichnis
<AIS> steuern Sie das AIS-Modul in PC-Navigo. Der AIS-Schirm wird
sichtbar, mit darin zwei Möglichkeiten: dem Konfigurationsschirm und
den Buttons zum Ein- und Ausschalten der AIS-Signale. Der
Konfigurationsschirm hat zwei Tabs: <LOG> und
<EINSTELLUNGEN>. Bei <EINSTELLUNGEN> müssen Sie mit dem
Button <AUTOMATISCH VERBINDUNG SUCHEN MIT DEM AIS> einmalig den
COM-Port wählen und Geschwindigkeit und Databits einstellen lassen.
Wenn Sie dies selbst einstellen wollen, können Sie mit
<ERWEITERT> diese Einstellungen selbst eingeben.
Im Tab <ERWEITERT>
wählen Sie den benutzten COM-Port, die Geschwindigkeit der
Datenübertragung, und Daten- und Stopbits. Dazu muss Ihr AIS-Empfänger
mit dem Rechner verbunden und eingeschaltet sein. Denken Sie daran,
dass Ihr AIS-Empfänger unter Umständen einige Minuten braucht, bis er
die Signale korrekt verarbeiten kann.
Rechts können Sie sehen
ob ein NMEA-Signal empfangen wird: es werden dann Daten gezeigt. Wenn
dies des Fall ist, können Sie beim nächsten Mal mit <Autostart>
den Rechner selbst diese Einstellungen wiederherstellen lassen. Wenn
Sie das Programm oft OHNE AIS benutzen, wäre es besser AUTOSTART nicht
ein zu schalten, weil sonst viel Zeit verbracht wird für wiederholte
Kontrollen und Einstellungen.
Das Finden des richtige
COM-Ports und der richtigen Einstellungen ist komplex; deshalb wird
empfohlen den Button <AUTOMATISCH VERBINDUNG SUCHEN MIT AIS> zu
benutzen. Dazu muss das AIS eingeschaltet sein und Signale empfangen
können.
Der Tab <LOG>
erlaubt das Speichern der AIS-Signale in einer LOG-Datei zur späteren
Kontrolle. Mit <LOGAUFNAME STARTEN> wird die Registrierung
gestartet. Beim Zurückspielen so einer Datei kann die
Abspielgeschwindigkeit eingestellt werden, so dass eine 1 Stunde
dauernde Reise in kürzerer Zeit betrachtet werden kann.
Darstellung
Mit dem AIS können Namen,
Positionen, Fahrtrichtungen und Geschwindigkeiten anderer Schiffe in
der Karte gezeigt werden. Die Schiffe werden mit einem Dreieck
dargestellt, dessen Spitze die Fahrtrichtung angibt. Wenn Sie mit dem
Cursor - nach Drücken des Informations-Buttons - auf ein Schiffssymbol
klicken, werden mehr Details des betreffenden Schiffes gezeigt: Name,
Call Sign, Navigationsstatus, AIS-Typ, Schiffstyp, Kurs,
Geschwindigkeit, Drehgeschwindigkeit und Länge und Breite des Schiffes.

Auch können die
"Labels" (kleine Textfelder mit dem Call Sign und andere Daten der
übrigen AIS-Schiffe) ein- und ausgeschaltet werden. In Fahrstrecken mit
viel Verkehr kann dies sinnvoll sein um zu verhindern dass das Schirm
"voll läuft".
Es wurde festgestellt, dass die
Anwendung eines AIS Transponders in Zusammenhang mit der elektronische
Karte große Anforderungen an den Rechner stellt: wenn man OHNE AIS mit
256 Mb RAM und einem ganz normalen Prozessor zurecht kommt, muss mit
AIS mindestens 2 Gb (2000 Mb) RAM und ein Prozessor mit einer
Geschwindigkeit über 2,6 GHz verfügbar sein! Weniger RAM Speicher oder
eine niedrigere Geschwindigkeit können zur Überlastung des Prozessors
führen und sogar zu einem Systemabsturz.
Bei Problemen kann es evtl. helfen,
die "KURS OBEN" Option auszuschalten und vielleicht auch die
Tiefenangaben in der Karte; die SCAMIN (Maßstababhängige Darstellung)
kann dann am Besten EINgeschaltet sein. Andere Programme die hohe
Anforderungen stellen sollte man dann nicht gleichzeitig benutzen.
AIS und die Genauigkeit der Positionsanzeige
ACHTUNG!
Abweichungen zwischen den Karten und dem AIS-Signal sind immer möglich.
Auch die Qualität Ihres Transponders beeinflusst die Genauigkeit der
Anzeige.
Deshalb ist die
Navigation mit Hilfe des AIS Transponders - beim Kreuzen und Begegnen
anderer Schiffe - nicht zu empfehlen, umso mehr weil nur Schiffe MIT
Transponder sichtbar werden und nicht die Schiffe, die noch keinen
Transponder führen! Für die Fahrt unter erschwerten Bedingungen reicht
deshalb nur der Radar!
Piktogramme
Die Piktogrammliste zeigt die Details
Ihrer Route in schematischer und tabellarischer Form. Die
Piktogrammliste lässt sich per Mausklick auf einen kleinen, mit
Doppelpfeil markierten Button "<<", rechts oberhalb der
Übersichtskarte, als überlappende Tabelle oder über das Untermenü
<PIKTOGRAMME> im Menü <BILD> öffnen.
Die Piktogrammliste wird zwischen der
Übersichtskarte und dem rechten Bildteil des Navigations- und
Planungsmodus dargestellt. In der Piktogrammliste werden die in der
Route angezeigten Objekte nochmals schematisch in Form einer
chronologischen Tabelle angezeigt. Detaillierte Objektinformationen
mittels dieser Funktion erhalten Sie durch „anklicken" des jeweiligen
Objekts in der Liste oder in der Karte. Diese Detailinformationen
erscheinen dann im rechten Bildteil neben der Liste.
Angaben von PC-Navigo:
Wasserstraßen. Brücken, Schleusen,
Städte, Dörfer, Häfen, Kreuzungen, Wendeplätze und Bunkerstationen
werden lagegetreu in der Piktogrammliste angezeigt und ihre Daten
können direkt abgelesen werden. Verschiedene Buttons zeigen zusätzliche
Informationen an.
Die Darstellung im einzelnen (von links
nach rechts): Kilometerpunkt (bei einer berechneten Route die Distanz
vom Abfahrtspunkt); das schematisierte Bild der Fahrstrecke mit
Brücken, Schleusen, Tunnel, Städten und Dörfern, Häfen, Kaianlagen,
Yachthäfen, Bunkerstationen, Wendeplätzen und selbstverständlich
Kreuzungen und Abzweigungen anderer Fahrstrecken. Bei einer
Brücke oder Schleuse, die über Funk angerufen werden kann, wird hier
auch der entsprechende Betriebskanal für Sie angezeigt.
Weiterhin angezeigt werden im PC-Navigo:
Fahrstreckenamen, Klasse,
Stromgeschwindigkeit und Pegel, Durchfahrtsabmessungen dieses und des
nächsten Objektes, Bedienungszeiten, Telefonnummern, Funkkanäle,
Höchstabmessungen und zulässige Höchstgeschwindigkeiten. Falls
Bedienung einer Brücke notwendig ist, "blinkt" zusätzlich der
BedienungszeitenButton.
Bei der Nutzung eines GPS-Empfängers wird die Position automatisch angezeigt. Diese Funktion kann mit <DATEI> und <GPS> ausgeschaltet werden.
Die angezeigten Objekte können ausgewählt werden. Über die rechte Maustaste kann der Objektfilter, wie unter „PRÄFERENZEN" beschrieben, eingerichtet werden.
In jeder geplanten Fahrstrecke finden Sie
die dazugehörigen Objekte: Brücken, Schleusen, Dörfer und Städte und
Anlegestellen. Wenn Sie im Dialogfenster den Namen oder einen Teil des
Namens eingeben, erscheint eine Liste aller Objekte, die den
Suchbegriff enthalten. Mit dem Cursor können Sie die Details aufrufen.
Hier werden der Name der Fahrstrecke und des Objektes sowie die
dazugehörigen Daten angezeigt.
Reiseplan
Sie können Ihre geplante Route im Menü
<BILD> auf dem Bildschirm darstellen oder als Liste ausdrucken.
Dies ermöglicht Ihnen die Funktion <Reiseplan>. Sie können die
angezeigten Daten einzeln ein- und ausblenden und zum Drucken mit den
Tasten oberhalb der Datenanzeige, vorab auswählen. Beim Reiseplan
werden manchmal noch Legenden (Fußnoten) angezeigt, die über
zusätzliche Details informieren.
Die Objekte und Bauwerke, die Sie in die
Tabelle aufnehmen wollen, können Sie auswählen: unter <DATEI> und
<PRÄFERENZEN> geben Sie ein, welche Orte und Objektarten Sie
angezeigt sehen wollen und welche nicht. Das An- bzw. Ausklicken der
entsprechenden Felder macht die genannten Objekt-Typen sichtbar oder
unsichtbar.
Achten Sie darauf, dass längere
Reiserouten manchmal viele Druckerseiten erfordern: eine Reise von
Bremen nach Istanbul wird hunderte Seiten Papier umfassen wenn Sie alle
Objektarten ausgewählt und alle Datentypen eingeschaltet haben. Es wird
aber kaum einen lesbaren Plan liefern!
Unterhalb des Plans werden manchmal noch Fußnoten gezeigt, die die Bedeutung verschiedener Details erklären.
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Die Buttonleiste oberhalb des Fensters „Reiseplan" schaltet folgende Spalten ein oder aus:
Zeitpunkt der Durchfahrt.
Abstand vom Abfahrtsort.
Lage links oder rechts (in Fahrtrichtung gesehen).
Kilometertafel (Abstand zum Beginn der Fahrstrecke).
Art des Objektes (z.B. Stadt, Kai, Dorf, Brücke, Schleuse usw.).
Name des Objektes.
Verweis auf Anmerkungen und Besonderheiten.
Stromgeschwindigkeit (im Durchschnitt, bei normalem Abfluss).
Sprechfunk-Kanal der Brücke, der Schleuse oder des Hafens.
Telefonnummern der Brücke oder der Schleuse.
Lichte Durchfahrtslänge, -breite, -höhe und -tiefe.
Üblicher Wasserstand.
Notwendigkeit
der Bedienung einer Schleuse oder beweglichen Brücke. Wenn die Brücke
geschlossen durchfahren werden kann oder wenn die Schleuse in der Regel
offen steht, ist keine Bedienung notwendig.
Hinweis auf Besonderheiten in den Bedienungszeiten.
Bedienungszeiten der Brücke oder Schleuse am berechneten Tag der Durchfahrt.
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Drei Buttons dienen zum Druckeransteuerung und zum Exportieren der Daten:
Druckereinstellungen. Diese Taste öffnet ein Dialogfeld, in dem Einstellungen des Druckers geändert werden können.
Drucker.
Der Button startet den Druckvorgang. Die Druckansicht wird auf dem
Bildschirm gezeigt. Mit „PRINT" wird der Druckvorgang fortgesetzt, mit
„CLOSE" verworfen.
Exportiert die Daten in eine html oder txt Datei.
Mit
dem LEGENDE-Button kann die Erklärung einiger Symbolen angezeigt
werden, die - vor allem - beim Betrieb von Brücken und Schleusen eine
Rolle spielen.
Der SCHLIESSEN-Button kann bei TOUCHSCREEN-Computern benutzt werden um den schirm zu Schließen.
Pegelgraphik
Die Pegelgrafik in PC-Navigo zeigt an, wie sich der Verlauf der Wasserstraßen innerhalb der geplanten Route gegenüber Normal-Null (NN) verhält.
Sie zeigt nicht den Pegelstand des
Gewässers an, sondern lediglich die Höhendifferenz einer Wasserstraße
unter Berücksichtigung des normalen Pegels in Referenz zu NN.
Nachdem eine Route berechnet wurde, generiert PC-Navigo den
genauen Verlauf der Wasserhöhe im Vergleich zum Meeresspiegel in einer
Grafik. (NAP, TAW, NN en NGM). Demnach können diese Werte in der
PEGELGRAFIK auch als negative Zahl dargestellt sein.
Abmessungs-Graphik
In den Abmessungs-Grafiken werden die
Größenrelationen des eingesetzten Schiffes zu den
Durchfahrtsabmessungen der geplanten Fahrtroute dargestellt. Dies
geschieht in drei separaten Grafiken: (von oben nach unten) Breite,
Höhe/Tiefgang und Länge! Der blaue Balken symbolisiert jeweils die
Breite, Höhe und Tiefgang beziehungsweise die Länge des Schiffes.
In der oberen Grafik symbolisieren die
schwarzen Linien die tatsächlichen Durchfahrtsbreiten durch Brücken und
Schleusen etc. Die roten Linien zeigen die amtlich zugelassenen
Durchfahrtsbreiten an.
In der mittleren Grafik symbolisieren die
von oben „hängenden Linien" die tatsächlichen Durchfahrtshöhen. Die
roten Linien stellen erneut die amtlich zugelassene Durchfahrtshöhe
bzw. den zugelassenen Tiefgang dar. Der Abstand zwischen Schiffsboden
und Grund sowie zwischen dem Ruderhausdach/höchsten Punkt des Schiffes
und der Brücke ist also der Abstand zwischen dem blauen Balken und den
schwarzen Linien.
In der unteren Grafik wird die
tatsächlich mögliche Länge schwarz und die amtlich zugelassene Länge
rot dargestellt. Durch die Form der Grafik werden die
Längenverhältnisse aber weniger schnell deutlich!
Achtung: Die verfügbare Fahrwassertiefe
in Flüssen und Kanälen wird meistens als ZUGELASSENER Tiefgang
angegeben, da an vielen Stellen keine TATSÄCHLICHEN Wassertiefen
bekannt sind. In Wirklichkeit kann es also an bestimmten Stellen
erheblich tiefer sein als angegeben!
Blättern
In dem Untermenü <BLÄTTERN> können sie die gesamte Wasserstraßendatenbank von PC-Navigo durchsuchen.
Wie im Menüpunkt <OPTIONEN>, haben Sie auch im Menüpunkt <BILD> direkten Zugang zur Blättern-Funktion. Dort wird die Gesamtliste aller in PC-Navigo enthaltenen
Flüsse generiert. Die Wasserstraßen sind nach Alphabet oder Region
sortiert. Einzelne Gewässer sind mittels „Doppelklick" abrufbar und
können in der Übersichtskarte angezeigt werden. Sie sehen dann den
gesamten Verlauf der Wasserstraße.
Genau wie in anderen Menüs von PC-Navigo können
Sie auch hier Orte als Abfahrtsort, Reiseziel, "Via"-Ort oder
"Meiden"-Ort markieren. Hierzu genügt ein „Doppelklick" auf die auf der
Übersichtskarte angezeigte Wasserstraße. Eine Maske mit den Ergebnissen
der Radiussuche nach vorhandenen Objekten in dem voreingestellten
Umkreis öffnet sich und zeigt Ihnen die Auswahl an. Mit „Linksklick"
auf das gewünschte Objekt aus der Liste markieren Sie es. Nachdem Sie
ein Objekt ausgewählt haben, können Sie es nunmehr mit der rechten
Maustaste als Abfahrts-, Reiseziel-, "Via"-Ort oder "Meiden"-Ort definieren und als gewünschten Wegpunkt in die Route einpassen.
Sie haben direkten Zugang zu allen Daten und Details in den Dateien von PC-Navigo. Gespeichert sind:
Sprechfunk-Kanäle;
Durchfahrtlänge;
Durchfahrtbreite:
Durchfahrthöhe;
Durchfahrttiefe;
Durchfahrtlänge einer sekundären Durchfahrt;
Durchfahrtbreite einer sekundären Durchfahrt;
Durchfahrthöhe einer sekundären Durchfahrt;
Durchfahrttiefe einer sekundären Durchfahrt;
Höchstgeschwindigkeit;
Zugelassene Schiffslänge;
Zugelassene Schiffsbreite;
Zugelassene Schiffshöhe;
Zugelassener Schiffstiefgang;
Hinweise für die Durchfahrt;
Telefonnummern;
Bedienungszeiten;
Stromgeschwindigkeit;
Pegel.
Achtung: In PC-Navigo können Sie
die Namen der Wasserstraßen und Objekte in der jeweiligen Landessprache
(also in Deutschland in Deutsch, in Frankreich in Französisch und in
den Niederlanden in Niederländisch) oder in Ihrer "Wunschsprache"
anzeigen lassen. Diese Option hat Einfluss auf die Suche nach Namen:
Die Suche nach Orten muss in der jeweils angezeigten Sprache erfolgen.
Wenn die Namen in der lokalen Sprache angezeigt werden, müssen Sie auch
in der Schreibweise dieser Sprache gesucht werden. Ist eine
Wunschsprache eingestellt, muss auch in dieser Sprache gesucht werden.
So heißt zum Beispiel der "deutsche" Rhein-Rhone-Kanal in Französisch
"Canal du Rhône au Rhin". Beachten Sie also bitte die teilweise
unterschiedliche Schreibweise in den diversen Sprachen!
Höchstabmessungen
Wenn mit PC-Navigo eine Route berechnet wurde, können Sie sich im Menü <BILD> die Höchstabmessungen für die gesamte Route*
darstellen lassen. Es werden die KLEINSTEN erlaubten und/oder
verfügbaren Schiffsmaße angezeigt, die irgendwo auf der Route gelten.
Auch können Sie sich, basierend auf den von Ihnen bereits zuvor
modifizierten Daten zur individuell geplanten Route (Schiffstyp, Abfahrt, Art der Route,
etc.) die Übersicht über die Gesamtkilometerzahl (oder Meilenzahl) der
Route, die Anzahl der Fahrstunden, die Wartezeit an Schleusen, die
Anzahl der Schleusen und die jeweiligen Hubbrücken, u.v.m. anzeigen
lassen.
ACHTUNG: Zur Feststellung des größten Schiffes, das vom Abfahrtsort zum Reiseziel fahren kann, können Sie unter <RECHNER> und <MAß NEHMEN>
die Höchstabmessungen dieses Schiffes ermitteln. Dann werden sämtliche
möglichen Routen in Betracht genommen. Die oben gemeinten
Höchstabmessungen sind natürlich die meist kritischen Abmessungen der
aktuell festgestellten Route!
* Wenn ein "Via"-Ort
eingegeben ist, kann man nicht nur die GESAMTE Route betrachten,
sondern auch eine Strecke zwischen den eingegebenen Orten (Abfahrt,
Via, Via....... Via, Ankunft): in der Übersicht wird entweder die
vollständige Route oder ein TEIL der Route dargestellt. Für Analysen
kann dies sehr praktisch sein.
Reisezusammenfassung
Wenn mit PC-Navigo eine Route berechnet wurde, können Sie sich im Menü <BILD> die Reisezusammenfassung für die gesamte Route*
darstellen lassen. Es werden die KLEINSTEN erlaubten und/oder
verfügbaren Schiffsmaße angezeigt, die irgendwo auf der Route gelten.
Auch können Sie sich, basierend auf den von Ihnen bereits zuvor
modifizierten Daten zur individuell geplanten Route (Schiffstyp, Abfahrt, Art der Route,
etc.) die Übersicht über die Gesamtkilometerzahl (oder Meilenzahl) der
Route, die Anzahl der Fahrstunden, die Wartezeit an Schleusen, die
Anzahl der Schleusen und die jeweiligen Hubbrücken, u.v.m. anzeigen
lassen.
ACHTUNG: Zur Feststellung des größten Schiffes, das vom Abfahrtsort zum Reiseziel fahren kann, können Sie unter <RECHNER> und <MAß NEHMEN>
die Höchstabmessungen dieses Schiffes ermitteln. Dann werden sämtliche
möglichen Routen in Betracht genommen. Die oben angesprochenen
Höchstabmessungen sind natürlich die meist kritischen Abmessungen der
jetzt festgestellte Route!
* Wenn ein "Via"-Ort
eingegeben ist, kann man nicht nur die GESAMTE Route einsehen, sondern
auch eine Strecke zwischen den eingegebenen Orten (Abfahrt, Via,
Via....... Via, Ankunft): in der Übersicht wird entweder die
vollständige Route oder ein TEIL der Route dargestellt. Für Analysen
kann dies sehr praktisch sein.
Betrieb nach Voranmeldung
Wenn Ihre Fahrtroute berechnet ist, wird
deutlich, ob auf dieser Route Brücken oder Schleusen passiert werden
müssen, bei denen die Bedienung für den gewünschten Zeitpunkt vorab
angefragt werden muss. Auf verschiedenen Wasserstraßen in Frankreich
wird zusätzlich IMMER eine Voranmeldung gefordert.
Wenn irgendwo eine
Voranmeldung erforderlich ist wird dies angezeigt durch das blinkende
Icon, das vierte in der Leiste der Warn-Icons : 
Die Daten der Route, die PC-Navigo
zusammenstellt, beinhalten auch die Telefonnummern der betreffenden
Brücken oder Schleusen. Im Menü <Betrieb nach Voranmeldung> wird
die komplette Liste der zu kontaktierenden Brücken und/oder Schleusen
angezeigt. So haben Sie schnellen Zugang zu den korrekten
Telefonnummern.
PS: Es reicht manchmal aus, an der ersten
(einer Reihe von) Brücke(n) oder Schleuse(n) anzurufen, um die
Bedienung an allen Brücken oder Schleusen eines Streckenabschnitts zu
beantragen. Es lohnt sich also, an der ersten Brücke oder Schleuse
danach zu fragen, für welchen Bereich die Anfrage gilt. Zur Sicherheit
werden aber alle Brücke/Schleusen angezeigt, von denen unterschiedliche
Telefonnummern bekannt sind.
ACHTUNG: auf manchen
Fahrstrecken (z.B. in den französischen Kanälen) muss man sich immer
vorher anmelden wenn man fahren möchte. Eine Angabe dass man KEINEN
Betrieb nach Voranmeldung benutzen will, wird dann auch keine Passage
ermöglichen! Deshalb raten wir bei der Planung einer Reise in
unbekanntem Gebiet immer ALLE Möglichkeiten des Brücken- und
Schleusenbetriebs einzuschalten.
Arealkarte (Fahrgebiet)
Ausgehend von Ihrer tatsächlichen oder angenommenen Position kann PC-Navigo berechnen,
welche Wasserstraßen für Ihr Schiff überhaupt befahrbar sind. Dazu
müssen allerdings die Abmessungen Ihres Schiffes eingegeben sein. Alle
befahrbaren Wasserstraßen zusammen nennt man das AREAL (Fahrgebiet)
des Schiffes. Auf der Übersichtskarte wird dieses Areal in der
Kontrastfarbe Grün angezeigt. Aus der AREALKARTE können Sie direkt zur AREALLISTE.
TIPP: Vor allem über diese hilfreiche Funktion lässt sich eine gewählte Route hervorragend mit "Via"-Orten bestücken.
Arealliste
Unter der Funktion <AREALLISTE>
erhalten Sie eine Tabelle mit den Details des gesamten Areals
(Fahrgebiets) Ihrer Route. Sie können diese entweder nach
„Durchfahrtszeit" oder „Distanz" sortieren, wenn Sie die Überschrift
der entsprechenden Spalte „anklicken".
Anhand der Daten in dieser Liste können
Sie ablesen wie weit ein Ort, der sich im AREAL (Fahrgebiet) befindet
von Ihrem Standort entfernt ist und wann genau Sie diesen erreichen
könnten. Sie können diese von PC-Navigo berechnete Information
schnell nutzen um Orte ggf. auch außerhalb Ihrer bereits geplanten
Route, nachträglich in die Route aufzunehmen und zu erfahren, wie lange
dieser Weg dauert und wann Sie am Ziel sein werden. Auch beim
nachträglichem Einfügen eines neuen Wegpunktes (über die bereits
mehrfach im Kontext dieses Hilfemenüs beschriebenen Möglichkeiten) in
eine bereits geplante Route wird diese zusätzliche aufgewandte Zeit
abermals berücksichtigt und durch Neuberechnung exakt in die bestehende
Route integriert.
Sperrungsübersicht
Manchmal werden Fahrstecken, Brücken und
Schleusen von den Behörden gesperrt (Baumaßnahmen, Veranstaltungen).
Die Sperrpläne werden in den Nachrichtendiensten angekündigt und von NoorderSoft
täglich kontrolliert. Sämtliche aktuellen sowie zukünftig geplanten
Sperrungen werden in eine Server-Datei aufgenommen. Diese Datei kann
und sollte stets tagesaktuell von Ihnen über das Internet, auf Ihr PC-Navigo, heruntergeladen werden. PC-Navigo berücksichtigt
diese Angaben bei der Routenplanung (Alternativ - Routing). Eine
sperrungsfreie Route kann nur unter zeitnaher Berücksichtigung der
Aktualität dieser Information durchgeführt werden.
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Mit der Funktion SPERRUNGENÜBERSICHT
werden alle Sperrungen und die jeweilige Dauer in tabellarischer Form
angezeigt. Ebenso wird das Datum der letzten Aktualisierung (Update),
sowie das Datum Ihres letzten Downloads genannt. Das Download können
Sie mittels der Funktion <SPERRUNGEN HERUNTERLADEN>, im Menü <OPTIONEN> durchführen. Bitte gehen Sie dabei wie im Kapitel „Sperrungen herunterladen" beschrieben vor.
Ab 2010 werden nicht nur
die Vollsperrungen, sondern auch die Betriebsunterbrechungen in der
Liste aufgenommen. Dies erlaubt Schiffen, die unter einer geschlossenen
Brücke durchfahren können, diese Strecke zu befahren, weil zu hohe
Schiffe nicht durchgelassen werden.
Wer keine Rücksicht nehmen will auf
aktuelle Sperrungen - oder wer keine Möglichkeiten hat diese
herunterzuladen - kann die Sperrungen ausschalten mit dem Menü ZEITWEILIGE SPERRUNGEN LÖSCHEN.
Diese Funktion löscht die Sperrungendatei, mit als Ausnahme der
Sperrungen, die sehr langfristig sind (länger als ein Jahr).
Der SPERRUNGENSERVER von PC-Navigo zum Downloaden der gültigen Schifffahrtsperrungen hat die Adresse "ftp.vuurwerk.nl", aber es ist einfacher die Sperrungen mit OPTIONEN und SPERRUNGEN herunterzuladen. In Version 2012 ist die Adresse des Sperrungenservers einstellbar mit PRÄFERENZEN, KOMMUNIKATIONSPARAMETER.
GPS-Monitor
Viele Menschen nutzen die Daten des GPS
während der Fahrt als Anzeigeinstrument: vor allem die Geschwindigkeit,
aber auch die voraussichtliche Ankunftszeit (ETA) wird abgelesen. Um
diese Daten immer schnell und einfach ablesen zu können, können diese
Daten in einem separaten Hilfsfenster, dem so genannten
<GPS-Monitor> angezeigt werden. Die Anzeige der Daten im
<GPS-Monitor> (Schriftgröße, Farben und Transparenz) kann in den <Präferenzen>
eingestellt werden. So können die Daten auch dann gut abgelesen werden,
wenn der Monitor im Ruderhaus nicht optimal plaziert ist. Das
transparente Fenster sorgt dafür, dass keine wichtigen
Karteninformationen verdeckt werden.
Vor allem beim Gebrauch der dynamischen Reiseplanung wird der Nutzer immer wieder mal einen Blick auf die GPS-Daten werfen wollen, um sich über den Reiseverlauf zu informieren.
Die Reiseplanung in PC-Navigo 2012 kann an die Messwerte des GPS
gekoppelt werden. Ist diese Kopplung vorhanden, kann der aktuelle
Reiseplan durch das GPS kontrolliert und korrigiert werden. Wer diese
Korrektur wählt, lässt das GPS im Grunde kontrollieren, ob ein
bestimmter Punkt in der Reise auch wirklich zum geplanten Zeitpunkt
passiert wird.
Weicht der Zeitpunkt der Passage
um mehr als ein vorgegebener Wert ab (dieser ist standard auf 10
Minuten eingestellt), so schlägt das Programm anhand des tatsächlichen
Zeitpunktes der Passage eine Neuberechnung für den Rest der Reise vor.
Es kann sein, dass durch eine abweichende Zeitplanung eine Änderung in
der Reiseroute wünschenswert wird. In jedem Fall muss die geschätzte
Ankunftszeit neu bestimmt werden.
Wer die empfohlenen Korrekturen
nicht jedes Mal neu bestätigen will, kann festlegen, dass die
Korrekturvorschläge im Voraus akzeptiert werden. PC-Navigo berechnet dann automatisch, wie der Reiseplan auf Grund des schnelleren oder langsameren Reiseverlaufs angepasst werden muss.
Brennstoffmonitor
Wenn von dem Schiff die
Brennstoff-Verbrauchsdaten bei einer bestimmten Geschwindigkeit bekannt
sind, können diese in die Schiffsstammdaten eingegeben werden. Wenn
dann auch noch der Tankinhalt, ein Anfangsbestand und ein minimal
notwendiger Mindesttankinhalt ins System eingegeben wurden, kann PC-Navigo 2012 den Brennstoffverbrauch während der Reise „im Auge behalten".
Der Reiseplan (und die vermutlich zu
fahrenden Geschwindigkeiten auf den verschiedenen Streckenabschnitten)
wird dazu genutzt, um den voraussichtlichen Verbrauch mit dem
Anfangsbestand zu vergleichen. Die Fahrtposition entsprechend dem GPS kann
dann als grobe Tankanzeige genutzt werden. Durch manuelle Auswahl eines
Punktes auf der Fahrtroute kann entsprechend den Berechnungen
nachgesehen werden, wie viel Brennstoff man noch über oder zu wenig hat.
Über einen Alarm kann angezeigt werden,
an welchem Punkt der Reise der Brennstoffbestand unter die definierte
kritische Grenze sinkt. Durch die Suche nach der nächst liegenden Bunkerstation ist das Auffüllen der Bestände dann kein Problem mehr.
ECO-Monitor
PC-Navigo ist ausgerüstet mit einem ECO-Monitor,
ein Modul, das eine Analyse des Brennstoffverbrauchs während der Reise
ermöglicht. Ziel ist die Einsparung von Brennstoff, ohne negative
Effekte im Betrieb.
Diese Einsparung wird erreicht, indem
der Brennstoffverbrauch für die gleiche Route, aber bei sechs oder
sieben unterschiedlichen Geschwindigkeiten berechnet wird. So kann man
bereits vor der Fahrt sehen, welche Folgen die Geschwindigkeit für den
Brennstoffverbrauch und die Reisedauer hat.
Die genaue Funktion des ECO-Monitors wird erklärt im ECO Monitorschirm: Spartipps.
Rechner
Das Hauptmenü RECHNER enthält die Algorithmen von PC-Navigo. Bei den Berechnungen beachtet PC-Navigo:
die Strom-Effekte pro Wasserstraßenabschnitt;
die statistische Wartezeit pro Schleuse;
die zulässige Höchstgeschwindigkeit, sofern diese niedriger als die Schiffsgeschwindigkeit ist;
die Höchstabmessungen der Wasserstraßen;
die tatsächlichen Abmessungen der Durchfahrten von Brücken/Schleusen;
die Bedienungszeiten pro Brücke / Schleuse;
Statistische Faktoren bzgl. Wasserabfluss und Verkehrsintensität;
Feiertage und langfristige Sperrungen.
Leider (noch) nicht beachtet werden:
Unvorhergesehene Sperren von Brücken und Schleusen;
Extremer Verkehr oder Wartezeiten wegen Staus auf den Wasserstraßen;
Extreme Abflüsse und Sperren wegen Hochwasser;
Pech und Glück in der Fahrt
Abnormal großer Sog bei unzureichender Wassertiefe;
Alle Berechnungen werden nach dem statistischen Durchschnitt vorgenommen.
PC-Navigo bietet die Möglichkeit manuell die Berechnung einer Route zu starten. Nötig ist diese Funktion allerdings nicht mehr, da PC-Navigo selbst, sobald alle Daten eingegeben sind, die Route berechnet. Nach jeder Änderung wird die Route automatisch neu berechnet.
Im Hauptmenü RECHNER stehen Ihnen die folgende Submenüs zur Verfügung:
Schnellste Route
Kürzeste Route
Optimale Route
Touristische Route
Nächste...
Kriterien
"Maß nehmen"
Dynamische Reiseplanung
Der Reiseplan, der berechnet wird um
ausgehend von einem bestimmten Startpunkt oder von der GPS-Position
einen Zielort zu erreichen, basiert auf einer Vielzahl von Annahmen:
Geschwindigkeit, mögliche Aufenthalte und die zu erwartenden Einflüsse
wie Strömung und Verkehrsdichte. Natürlich werden diese angenommen
Werte von den tatsächlichen Werten abweichen.
Das GPS macht es möglich, an jedem
willkürlich gewählten Punkt während der Reise zu vergleichen, zu
welchem Zeitpunkt die Passage eines bestimmten Punktes geplant war und
wann diese Passage tatsächlich stattfindet. Weicht die Planung um mehr
als ein vorher definierter Wert (die Standardeinstellung ist 10
Minuten, kann aber bei <Präferenzen>
modifiziert werden!) von der tatsächlichen Passage ab, ist es möglich,
den Rest der Reise mit den neuen Werten zu berechnen.
In der Praxis kann es immer wieder zu
Abweichungen kommen. Zum Beispiel wird bei einem Schleusenaufenthalt,
der 10 Minuten länger dauert als angenommen, durch das System eine
Neuberechnung vorgeschlagen; nach weiteren 10 Minuten erneut und so
weiter. In diesem Fall kann es sinnvoll sein, die Neuberechnung im
Voraus zu genehmigen, anstatt diese jedes Mal manuell bestätigen zu
müssen. Dies kann im Menü „Präferenzen" durch ein Markieren der Option
„automatisch Neuberechnen" eingestellt werden. PC-Navigo wird die verbleibende Reiseroute dann - ohne weitere Rückfragen - neu berechnen.
PS: Die dynamische Reiseplanung
geht von präzisen Abständen und Positionen aus. Da aber weder alle
Wasserstraßendaten noch die GPS-Position unter allen Umständen gleich
vertrauenswürdig sind, kann es dazu führen, dass Reiseplanung und
Wirklichkeit plötzlich voneinander abzuweichen scheinen, obwohl dies
nicht oder in geringerem Maße tatsächlich der Fall ist. Dies kann unter
anderem dann auftreten, wenn die Quelldaten der Wasserstraße oder die
Abstandstabellen nicht exakt sind. Dies hat dann zur Folge, dass die
Berechnung des Reiseplans auf anderen Daten basiert, als es der
Realität entspricht. Die dynamische Reiseplanung kann in solchen Fällen
„verwirrt" werden. Treten solche Fälle auf, ist es empfehlenswert, die
dynamische Reiseplanung zu deaktivieren und mit dem ursprünglichen
Reiseplan zu arbeiten, in welchem sich die Abweichungen „ausmitteln".
Schnellste Route
Falls Sie die „SCHNELLSTE" Verbindung zu Ihrem Reiseziel als Ausgabe wünschen, berechnet PC-Navigo,
wie Sie schnellstmöglich zu Ihrem Reiseziel kommen, auch wenn, um Zeit
zu gewinnen, Umwege gemacht werden müssen. Manchmal erscheint die
schnellste Route unlogisch, aber die Planung wird von vielen
verschiedenen Faktoren bestimmt. So können beispielsweise kleine
Änderungen der Abfahrtszeiten oder Sperrungen andere Routen ergeben.
Kürzeste Route
PC-Navigo berechnet die kürzeste
Route. Das Ergebnis beruht auf der reinen Berechnung der
Entfernungskilometer. Es kann durchaus vorkommen, dass die kürzeste
Route nur geringfügig weniger lang ist als die schnellste, aber die
Reise bis zu zwei Tagen länger dauert, als über eine berechnete,
alternative Route. Sperrungen, Abfahrtzeiten oder Ähnliches können der
Grund hierfür sein.
Optimale Route
PC-Navigo stellt fest, wie ein
Schiff mit möglichst wenigen Betriebsstunden des Schiffsmotors zum
Reiseziel kommen kann. Wartezeiten an Brücken und Schleusen werden
gegenüber Fahrzeiten mit Vollgas bevorzugt. Es werden Umwege vermieden.
Oft ist die OPTIMALE Route eine logische Alternative zur schnellsten
Route.
Touristische Route
PC-Navigo sucht eine Route, die
über kleine, ruhige, und deshalb oft pittoreske Wasserstraßen führt und
große, überfüllte Fahrstrecken vermeidet. Sie werden Sehenswürdigkeiten
und touristische Gebiete passieren, unabhängig von
Entfernungskilometern, Motor-Betriebsstunden oder Zeit.
Nächste...
Unter der Funktion <NÄCHSTE> haben
Sie die Möglichkeit die nächstliegenden Objekte (Städte, Dörfer,
Anleger, Häfen, Yachthäfen, Bunkerstationen, Pegel) einer jeweiligen
Kategorie in PC-Navigo zu suchen.
Gesucht wird jeweils das naheliegendsten
Objektes unter Berechnung und Berücksichtigung der Entfernungskilometer
zu Ihrem derzeitigen Standort.
Es erscheint ein Dialogfenster, in dem Sie Ihr gesuchtes Objekt auswählen können:
Stadt
Dorf
Liege-/Lade-/Löschstelle
Hafen
Containerterminal
Yachthafen
Sportliegeplatz
Bunkerstation
Pegel
Sie erhalten als Ausgabe eine Tabelle mit
Detailangaben zu allen Objekten aus der gewählten Kategorie, die sich
auf Ihrer Route befinden, endend mit den am weitesten Entfernten. Diese
Tabelle lässt sich in PC-Navigo nach den Kriterien von Distanz
und Durchfahrtszeit sortieren, wenn Sie auf die Beschriftung der
entsprechenden Spalte „klicken".
Stadt
Als „STADT" sind größere Orte definiert, deren Einwohnerzahl der allgemeinen Definition von Städten entsprechen.
Dorf
Als „DORF" sind alle kleinere Orte verzeichnet.
Liege-/Lade-/Löschstelle
„Liege-, Lade- und Löschstellen " sind Liegeplätze, die (manchmal) für
die Berufsschifffahrt reserviert sind und wo manchmal - doch nicht
immer - Lade- und Löschaktivitäten stattfinden. An manchen Orten in
Deutschland werden auch Ankerstellen als "Liegeplatz" bezeichnet,
obwohl dort nicht immer Möglichkeiten vorhanden sind festzumachen. In
Frankreich werden Liegestellen nur aufgenommen, wenn die Tiefe
zureichend ist für ein geladenes Lastschiff.
Hafen
„HÄFEN" sind Häfen
für die Berufsschifffahrt, die von den Behörden als Hafen
gekennzeichnet sind. Manchmal finden aber auch Wassersportler einen
Liegeplatz in diesen Häfen.
Containerterminal
Als „CONTAINERTERMINAL" sind alle Plätze
aufgenommen, die als solche von der Wasserstraßenverwaltung bezeichnet
wurden und die ausschließlich für den Containerumschlag reserviert
sind. Häufig besteht vor diesen Terminals ein Fahrverbot für Schiffe,
die NICHT vom Containerumschlag betroffen sind.
Yachthafen
„YACHTHÄFEN" sind alle Yacht- und Sportboothäfen und Häfen die nur oder hauptsächlich nur von Sportbooten benutzt werden.
Als zusätzliche
Information über die EINRICHTUNGEN und den SERVICE in Yachthäfen ist in
einigen Ländern eine zusätzlicher Datei erhältlich mit Daten über
Yachthäfen wie z.B. die Anzahl der Passantenplätze, die Einrichtungen
auf den Stegen, Möglichkeiten zur Reparatur und oft auch Auskunft über
Preise usw. Wenn man diese (zusätzlichen) Datenbank zu seiner Lizenz
erworben hat, kann man mit dem AUSKUNFT-Button Zugang zu den Daten bekommen.
Sportliegeplatz
„SPORTLIEGEPLATZ" sind alle Liegeplätze, Kais und Steiger, die für Yachten besonders geeignet sind und nicht oder nur noch selten von beruflicher Schifffahrt benutzt werden.
Bunkerstation
„BUNKERSTATIONEN" sind Bunkerstationen und Tankstellen
Pegel
„PEGEL" sind Pegeluhren, Wasserstandsanzeigen und Meßstationen des Wasserstandes.
Kriterien
Die für den Rechner wichtigen Faktoren
bei der Routen- und Arealberechnung sind die Länge, Breite, Höhe und
Tiefgang Ihres Schiffes, aber auch seine Geschwindigkeit. Alle diese
Angaben können dazu führen, dass keine Route gefunden werden kann.
PC-Navigo kann selbst feststellen,
warum eine Fahrstrecke nicht befahren werden kann. Wenn nicht sofort
eine Route gefunden wird, untersucht das Programm selbstständig, ob
doch eine Route gefunden wird, wenn die Abfahrtszeiten oder
Schiffsabmessungen geändert werden.
Im Dialogfenster können Sie ZULÄSSIGE
SCHIFFSLÄNGE, ZULÄSSIGE BREITE, ZULÄSSIGE HÖHE und ZULÄSSIGER TIEFGANG,
aber auch die VERFÜGBARE SCHIFFSLÄNGE, VERFÜGBARE BREITE, VERFÜGBARE
DURCHFAHRTSHÖHE und VERFÜGBARE TIEFE ein- oder ausschalten. Dieses
erlaubt eine 'Schritt für Schritt' Analyse für den Fall dass keine
Route gefunden wurde.
In Großbritannien wird
nicht von "ZULÄSSIGEN" Maßen gesprochen sondern von "EMPFOHLENEN"
Maßen. Der Effekt auf die Reiseplanung ist aber vergleichbar: ist ein
Schiff größer ist als die empfohlenen Abmessungen ist es vernünftig
vorher Kontakt auf zu nehmen mit den Wasserstraßen-Behörden.
Unter <BILD> und <HÖCHSTABMESSUNGEN> kann kontrolliert werden wo der Flaschenhals sich befindet.
Vergessen Sie bitte nicht die
ausgeschalteten Kriterien nach Ihre Analyse wieder einzuschalten; wenn
Sie dies vergessen, wird der Rechner die nächste Route vielleicht
falsch berechnen!
Die Kriterien sind auch im Kartenschirm
sichtbar: im Planungsmodus, im Detailschirm rechts finden Sie die
gleichen Zeichen zurück. Die zulässige und verfügbare Länge, Breite,
Höhe und Tiefe kann auch da ein- und ausgeschaltet werden.
„Maß nehmen"
Auf fast allen Wasserstraßen gelten
Einschränkungen bei den Abmessungen der Schiffe, die dort fahren dürfen
bzw. können. Um herauszufinden, wie groß ein Schiff für eine Fahrtroute
sein darf, ist eine Reihe wiederholter Berechnungen erforderlich. Darin
werden die Abmessungen eines Schiffes in kleinen Schritten „erhöht", um
so feststellen zu können, was die maximal möglichen Schiffsabmessungen
für die geplante Route sind.
Es kann Fälle geben, in denen PC-Navigo
bei der Berechnung einer Route für das angegebene Schiff innerhalb der
definierten Fahrtzeiten keine befahrbare Route finden kann. In diesen
Fällen wird in drei Schritten untersucht, mit welchen Abmessungen die
Route doch befahrbar wäre:
Beträgt
die vorgegebene Fahrtzeit weniger als 24 Stunden pro Tag, wird
untersucht, ob die geplante Route dann möglich wird, wenn die tägliche
Fahrtzeit verlängert wird. Es kann nämlich sein, dass eine Route
deshalb nicht möglich wird, weil zum Beispiel Brücken oder Schleusen
nur außerhalb der definierten Fahrtzeit oder nur auf Antrag und/oder
gegen Kostenerstattung bedient werden oder in diesem Zeitraum nur
anderen Fahrwegnutzern zur Verfügung stehen. Wenn
dies der Fall ist wird die Leiste mit Warn-Icons gezeigt, wobei dann
das ZWEITE Icon rot blinkt. Wenn man darauf klickt, erhält man die
Möglichkeit die tägliche Fahrstunden zu erweitern, so dass doch noch
eine Verbindung gefunden werden kann;
Kann
immer noch keine Route gefunden werden, dann kann es nötig sein die
Fahrt über offenes Meer zu gestatten (weil in den Schiffsdaten diese
Möglichkeit ausgeschaltet ist). Wenn dies der Fall scheint, dann wird
die Leiste mit Warn-Icons gezeigt, worin dann das DRITTE Icon rot
blinkt. Wenn man darauf klickt, erhält man die Möglichkeit die Fahrt
über See zu gestatten;
Wenn auch durch die erweiterte Fahrtzeit keine Fahrtroute gefunden wird, dann wird die Leiste mit Warn-Icons gezeigt, worin dann das ERSTE Icon rot blinkt. Dann können
Sie feststellen lassen, mit welchen Abmessungen das Fahrtziel doch
erreicht werden kann. Wir haben diese Option „Maß nehmen" genannt.
Sobald die größtmöglichen Abmessungen einer Route festgestellt wurden,
werden diese mit den gespeicherten Schiffsabmessungen verglichen. Der
Nutzer erhält dann eine Rückmeldung, mit welchen Schiffsabmessungen die
Route doch befahren werden kann. Der Nutzer kann dann untersuchen, ob
das Problem z.B. durch Veränderungen am Tiefgang oder der Demontage von
Decksaufbauten gelöst werden kann.
Die gefundene(n) Route(n) wird/werden
dann im „Maß nehmen"-Fenster angezeigt. Durch die Auswahl einer (oder
mehrerer) Routen können Sie mit dieser/diesen weiter arbeiten und zum
Beispiel die Abmessungen des Schiffes oder die gewünschten Fahrtzeiten
den eigenen Wünschen anpassen. Sie wählen eine Route aus, indem Sie das
hinter der Route angezeigt Kästen „ankreuzen" und danach das Fenster
schließen.
Da die Berechnung dieser größtmöglichen
Abmessungen teilweise erhebliche Rechenoperationen erfordert, kann dies
auf langsameren PCs lange dauern. Sie werden daher während dieser
Berechnungen gefragt, ob weitergerechnet werden soll, oder ob Sie
lieber manuell eine neue Route eingeben wollen.
Wird auch nach diesen Berechnungen keine
Route gefunden, liegen Start- und/oder Zielort (oder einer der
"Via"-Orte) in einem Teil des Wasserstraßennetzes, welche nur über
Seewege mit dem Rest verbunden ist. Dies ist zum Beispiel der Fall,
wenn der Startort in Westfrankreich liegt, der Zielort irgendwo anders
in Europa und der Schiffstyp die innerfranzösischen Wasserstraßen nicht
befahren kann. Kann das Schiff nicht über See fahren, kann es den
Zielort also nicht erreichen.
Oft liefert die Suche nach den
größtmöglichen Abmessungen nicht eine, sondern mehrere, manchmal vier
und mehr Optionen. In diesem Fall gibt es Unterschiede im Verhältnis
der verschiedenen Schiffsabmessungen: Zum Beispiel kann ein 85 m langes
Schiff eine Route befahren, wenn es nicht breiter als 8,2 m ist. Eine
Alternativroute lässt wiederum 8,5 m breite, aber nur 80 m lange
Schiffe zu. Das Gleiche kann für Höhe und Tiefgang gelten. Wenn alle
vier Dimensionen an verschiedenen Orten differierende
Maximalabmessungen ergeben, ist der Vergleich dieser Daten mit denen
des eigenen Schiffes in manchen Fällen eine schwierige Puzzlearbeit.
Optionen
Im Hauptmenü OPTIONEN finden Sie spezielle Funktionen die es Ihnen gestatten, PC-Navigo optimal an Ihre Wünsche anzupassen.
Suchen
Blättern
Aktuelle Abmessungen
Sprache
Umstände
Sperrungen herunterladen
Zeitweilige Sperrungen löschen
Präferenzen
Legende
Suchen
Man kann in PC-Navigo auf vier Arten suchen:
mit „ORTE / OBJEKTE" nach Häfen und Yachthäfen, sowie Städten und Dörfern, u.v.m.
mit „WASSERSTRASSEN" nach allen vorhandenen Gewässern.
mit „IN DER KARTE" nach allen Objekten über die Radiussuche.
mit „GPS-POSITIONSSUCHE".
Entweder öffnet man die Liste der
Fahrstrecken oder einen Dialogschirm, in den man den Namen oder nur
einen Teil des Namens eingeben kann. Ein „Anklicken" des
Suchergebnisses liefert Detail-Angaben und ein rechter Mausklick
ermöglicht die Markierung als Abfahrtsort, Reiseziel, "Via"-Ort oder zu
vermeidender Ort.
Ort/Objekt
Wasserstraße
In der Karte
GPS-Positionssuche
Ort/Objekt
Falls Sie einen Ort oder ein Objekt
suchen, geben sie den vollständigen Namen oder einen Teil des Namens
ein und klicken auf das Feld „SUCHEN". Eine Liste mit möglichen
Treffern wird in PC-Navigo angezeigt. Sie können nun
entscheiden, ob Sie das Objekt in die Routenplanung einfügen oder ob
Sie sich die Detailinformationen über das Objekt im rechten Teil des
Bildschirms, neben der Übersichtskarte, im Navigationsmodus, anzeigen
lassen möchten.
a) Einfügen in die Routenplanung:
Dazu markieren Sie das gewünschte Objekt
mit „Linksklick" und danach mit „Rechtsklick", um es als Wegpunkt für
Reiseziel, Abfahrtsort, "Via"-Ort oder "Meiden"-Ort zu definieren.
b) Informationsanzeige des Navigationsmodus:
Sie markieren das gewünschte Objekt
mittels „Doppelklick" und erhalten sämtliche planungsrelevanten
Detailinformationen zu diesem Objekt im rechten Teil des Bildschirms
neben der Übersichtskarte.
Mit „ZURÜCK" kehren Sie in den Planungsmodus zurück.
Achtung: In PC-Navigo können Sie
die Namen der Wasserstraßen und Objekte in der jeweiligen Landessprache
(also in Deutschland in Deutsch, in Frankreich in Französisch und in
den Niederlanden in Niederländisch) oder in Ihrer "Wunschsprache"
anzeigen lassen. Diese Option hat Einfluss auf die Suche nach Namen:
Die Suche nach Orten muss in der jeweils angezeigten Sprache erfolgen.
Wenn die Namen in der lokalen Sprache angezeigt werden, müssen Sie auch
in der Schreibweise dieser Sprache gesucht werden. Ist eine
Wunschsprache eingestellt, muss auch in dieser Sprache gesucht werden.
So heißt zum Beispiel der "deutsche" Rhein-Rhone-Kanal in
Französisch "Canal du Rhône au Rhin". Beachten Sie also bitte die
teilweise unterschiedliche Schreibweise in den diversen Sprachen!
Wasserstraße
Falls Sie eine Wasserstraße suchen, geben
sie den vollständigen Namen oder einen Teil des Namens ein und klicken
auf das Feld „SUCHEN". Eine Liste mit möglichen Treffern wird
angezeigt.
Sie wählen aus dieser Liste eine
Wasserstraße nach den Anweisungen auf dem Schirm oder mittels
„Doppelklick" aus. Sie erhalten dann die Grafik des gesamten Verlaufs
der Wasserstraße und darüber hinaus Zusatzinformationen im rechten Teil
des Bildschirms, neben der in der Übersichtskarte angezeigten
Wasserstraße. Sie befinden sich nun im Navigationsmodus. Mit „ZURÜCK"
kehren Sie jederzeit in den Planungsmodus von PC-Navigo zurück.
Achtung: In PC-Navigo können Sie
die Namen der Wasserstraßen und Objekte in der jeweiligen Landessprache
(also in Deutschland in Deutsch, in Frankreich in Französisch und in
den Niederlanden in Niederländisch) oder in Ihrer "Wunschsprache"
anzeigen lassen. Diese Option hat Einfluss auf die Suche nach Namen:
Die Suche nach Orten muss in der jeweils angezeigten Sprache erfolgen.
Wenn die Namen in der lokalen Sprache angezeigt werden, müssen Sie auch
in der Schreibweise dieser Sprache gesucht werden. Ist eine
Wunschsprache eingestellt, muss auch in dieser Sprache gesucht werden.
So heißt zum Beispiel der "deutsche" Rhein-Rhone-Kanal in Französisch
"Canal du Rhône au Rhin". Beachten Sie also bitte die teilweise
unterschiedliche Schreibweise in den diversen Sprachen.
In der Karte
Sie können die Übersichtskarte von PC-Navigo "interaktiv" benutzen. Klicken Sie dazu in der Übersichtskarte
auf den Button mit dem "Zeigefinger" und danach auf eine Stelle in der
Karte, an der Sie etwas angeben oder auswählen wollen. Sie erhalten
daraufhin eine Liste mit den Orten und Objekten innerhalb eines
vorgegebenen Umkreis. Wenn Sie mit dem Cursor das gewünschte Objekt
auswählen, können Sie dieses mit einem rechten Mausknopf als Abfahrtsort, Reiseziel, "Via"-Ort oder "Meiden"-Ort festlegen.
Den Umkreis, innerhalb dessen gesucht werden soll, können Sie unter PRÄFERENZEN
einstellen. Achtung: wenn der Umkreis zu groß gewählt wird, erhalten
Sie möglicherweise eine sehr lange Liste und der Suchvorgang dauert
entsprechend lange!
In dem Hilfsschirm rechts neben der
Übersichtskarte kann auch direkt nach Orten gesucht werden, wenn das
Programm sich im "Planungsmodus" befindet. Unter ABFAHRT und REISEZIEL
können Sie auf "ORT" klicken, wodurch sich ein Dialogschirm öffnet in
dem Sie den gesuchten Namen eingeben.
Die ÜBERSICHTSKARTE ist der wichtigste Schirm von PC-Navigo.
Er zeigt Ihnen die Karte der europäischen Wasserstraßen. Wenn eine
Route berechnet wurde wird diese auf der Karte in kontrastierender
Farbe angezeigt. Ist noch keine Route berechnet werden alle Wasserstraßen auf der Karte in blau wiedergegeben.
ACHTUNG: Diese Übersichtskarte ist in rausgezoomter Darstellung keine Navigationskarte, sondern dient ausschließlich dazu den Verlauf der Route darzustellen. Wer mit Hilfe von PC-Navigo navigieren will, muss dazu nachdem er weit genug reingezoomt hat die ENC Detailkarten benutzen.
Sobald Ihre Route berechnet ist, wird sie
in der Übersichtskarte angezeigt. Die Routendetails werden im Planungs-
oder im Navigationsmodus (je nach Bedarf) immer auch rechts neben der
Übersichtskarte dargestellt, so dass Sie stets alle relevanten
Informationen übersichtlich einsehen und abrufen können. Detaillierte
Informationen zu einzelnen Objekten erhalten Sie im Navigationsmodus von PC-Navigo.
Sollten Sie aus irgendwelchen Gründen noch Änderungen in der Route durchführen wollen, dann kann dies z.B. durch Eingabe der "Via"-Orte oder der "Meiden"-Orte oder durch eine Änderung von Abfahrtsort oder Reiseziel.

Der größte (linke) Teil des Bildschirmes
zeigt den Verlauf Ihrer Route auf der Wasserstraßenkarte. Diese
Routenkarte bietet die Möglichkeit Routen zu planen oder an bereits
geplanten Routen gewünschte Änderungen vorzunehmen: sollte z.B. Ihre
Route über eine Wasserstraße führen, die Sie lieber vermeiden wollen,
so können Sie PC-Navigo mit der Eingabe von "Via"-Orten oder "Meiden"-Orten "zwingen" eine Route zu wählen, die Ihnen besser gefällt.
Alle
Daten zur Routenplanung- und Berechnung werden Ihnen in den Fenstern
rechts neben der Übersichtskarte angezeigt, Voraussetzung ist
allerdings, dass sich PC-Navigo im „Planungsmodus" befindet, der als Grundeinstellung vorab eingestellt ist und beim Starten von PC-Navigo automatisch angezeigt wird.
Im rechten Teilschirm können Sie im
Planungsmodus viele planungsrelevante Angaben direkt beeinflussen wie
z.B. die Wahl Ihres Schiffes und seine Abmaße, Abfahrtsort und
Reiseziel, sowie "Via"-Orte und "Meiden"-Orte. Ebenso Pausenzeiten und
nicht zuletzt die Art der Route selbst (Alternativ - Routing).
Nachdem eine Route berechnet wurde, kann die Anzeige in den „Navigationsmodus" umgeschaltet werden. Im Navigationsmodus stellt PC-Navigo alle
Einzelheiten der Route sowie Zusatzinformationen dar:
Wasserstraßenname, Klasse, Strom, Pegel, Höchstabmessungen, Anzeige der
schon gefahrenen und noch zu fahrenden Strecke, Sprechfunkkanäle,
Telefonnummern, Bedienzeiten u.v.m..
Die Position, deren Daten angezeigt
werden, kann in der Routenkarte manuell mit der Maus ausgewählt werden.
Ist aber ein GPS-Gerät angeschlossen, wird die Anzeige automatisch vom
GPS gesteuert. Es kann jederzeit wie oben bereits beschrieben auf
Handbetrieb umgeschaltet werden (Schirm folgt Maus), so dass auch
während des GPS-Betriebs Daten eines anderen Ortes eingesehen werden
können.
Aus diesem Detailschirm können Sie
ausserdem noch die Fenster mit Bedienungszeiten und mit den
Telefonnummern öffen. Auch können Sie Zeit-Korrekturen durchführen,
z.B. wenn Sie irgendwo einen längeren Aufenthalt geplant haben.
Zusätzlich zur Übersichtskarte wird durch „anklicken" des kleinen Doppelpfeil-Buttons (<<), oder unter dem Menüpunkt <BILD> und <PIKTOGRAMME>
ein Piktogrammfenster aufgerufen. Diese Grafik stellt die Route
schematisch dar. Alle Objekte wie Brücken, Schleusen, Kaianlagen, Häfen
und anderen Einrichtungen im chronologischen Überblick. Sowohl mittels
GPS, als auch manuell kann ein Objekt im Navigationsmodus ausgewählt
werden, damit im rechten Detailschirm alle relevanten Informationen
angezeigt werden (wie Durchfahrtsabmessungen, Betriebsstunden und
Kommunikationskanäle, etc.). Durch die gleichzeitige Darstellung der
Übersichtskarte, der Piktogrammgrafik und des Detailschirms, bietet
Ihnen PC-Navigo einen einheitlichen und übersichtlichen Zugang
zu allen relevanten Daten. Detaillierte Objektinformationen mittels
dieser Funktion erhalten Sie durch „anklicken" des jeweiligen Objekts
innerhalb der schematischen Tabelle.
Im Kartenfenster - aber NUR im
Rasterkarten-Viewer - kann mit Hilfe des Menüs BILD, LEGENDE DER
KARTENEBENEN, die Ebenenlegende ein- und ausgeschaltet werden. Links im
Fenster werden dann die unterschiedlichen Ebenen in ihrer Reihenfolge
gezeigt. Es gibt in jedem Fall Ebenen für die ENC, die FOTOS, NOTES
(NOTIZEN), ANWB (Yachthafen Database*), ROUTE, STOPS (SPERRUNGEN), GPS
und AIS. Die Reihenfolge der Ebenen bestimmt die Darstellungsfolge der
unterschiedlichen Elemente in der Karte.
ACHTUNG! Eine Änderung der Ebenenfolge
kann das Kartenbild ändern und Elemente unsichtbar machen! Im
Allgemeinen gilt: je NIEDRIGER eine Ebene in der Liste, desto GRÖSSER
die Chance dass andere Elemente von dieser Ebene abgedeckt und deshalb
verborgen werden.
Wenn eine ENC-Zelle
zur Verfügungung steht wird man feststellen, dass bei starkem
Reinzoomen in die Karte umgeschaltet wird zur elektronischen
Navigationskarte (ENC). Noch weiter Reinzoomen bringt dann immer mehr
Details, bis man beim dem Zoomfaktor, bei welchem man tatsächlich
navigieren kann, alle Kartendetails sieht. Siehe auch PC-Navigo-ENC.
GPS-Positionssuche
Sie können, wenn ein GPS angeschlossen
ist (und dieses brauchbare Signale liefert) auch in der Umgebung Ihrer
GPS-Position suchen. Ein Klick auf dieses Untermenü sucht - auf Basis
des in <Präferenzen>
hinterlegten Aktionsradius - rund um Ihre aktuelle Position. Mit der
<GPS-Positionsuche> können Sie also sehr einfach die direkte
Umgebung erkunden. Dies kann zum Beispiel bei der Suche nach einer
Anlegestelle, Bunkerstation oder einer anderen Einrichtung sehr
hilfreich sein.
Wenn kein GPS angeschlossen ist oder
dieses kein (brauchbares) Signal liefert, steht diese Funktion nicht
zur Verfügung. Ein Dialogfenster zeigt dann an, dass keine GPS-Position
verfügbar ist.
Blättern
In dem Untermenü <BLÄTTERN> können sie die gesamte Wasserstraßendatenbank von PC-Navigo durchsuchen. Wie im Menüpunkt <BILD>, haben Sie auch im Menüpunkt <OPTIONEN> direkten Zugang zur Blättern-Funktion: Wenn Sie WASSERSTRASSEN wählen, kommen Sie in den normalen BLÄTTER-Modus,
mit YACHTHAFENDATEN können Sie durch die ANWB Yachthafendatenbank
blättern. Dort finden Sie von fast allen niederländischen Yachthäfen
Informationen über die dort angebotenen Dienstleistungen, die Anzahl
der Gastliegeplätze, Versorgungsmöglichkeiten usw. Die
ANWB-Yachthafen-Datenbank ist eine zusätzliche Erweiterung von PC-Navigo.
Unter WASSERSTRASSEN wird die Gesamtliste aller in PC-Navigo enthaltenen
Wasserwege angezeigt. Die Wasserstraßen sind nach Alphabet oder Region
sortiert. Einzelne Gewässer sind mittels „Doppelklick" abrufbar und
können in der Übersichtskarte angezeigt werden. Sie sehen dann den
gesamten Verlauf der Wasserstraße.
Wie in anderen Menüs von PC-Navigo können
Sie auch hier Orte als Abfahrtsort, Reiseziel, "Via"-Ort oder
"Meiden"-Ort markieren. Hierzu genügt ein „Doppelklick" auf die in der
Übersichtskarte angezeigten Wasserstraßen. Die jeweilige Maske mit den
Ergebnissen der Radiussuche nach dort vorhandenen Objekten in dem
voreingestellten Umkreis öffnet sich und zeigt Ihnen die Auswahl an.
Nachdem Sie mit „Linksklick" auf das gewünschte Objekt ein Objekt
ausgewählt haben, können Sie es nunmehr mit der rechten Maustaste als Abfahrts-, Reiseziels-, "Via"-Ort- oder "Meiden"-Ort definieren und als gewünschten Wegepunkt in die Route übernehmen.
Sie haben direkten Zugang zu allen Daten und Details in den Dateien von PC-Navigo. Gespeichert sind:
Sprechfunk-Kanäle;
Durchfahrtlänge;
Durchfahrtbreite:
Durchfahrthöhe;
Durchfahrttiefe;
Durchfahrtlänge einer sekundären Durchfahrt;
Durchfahrtbreite einer sekundären Durchfahrt;
Durchfahrthöhe einer sekundären Durchfahrt;
Durchfahrttiefe einer sekundären Durchfahrt;
Höchstgeschwindigkeit;
Zugelassene Schiffslänge;
Zugelassene Schiffsbreite;
Zugelassene Schiffshöhe;
Zugelassener Schiffstiefgang;
Hinweise für die Durchfahrt;
Telefonnummern;
Bedienungszeiten;
Stromgeschwindigkeit;
Pegel.
Achtung: In PC-Navigo können Sie
die Namen der Wasserstraßen und Objekt in der jeweiligen Landessprache
(also in Deutschland in Deutsch, in Frankreich in Französisch und in
den Niederlanden in Niederländisch) oder in Ihrer "Wunschsprache"
anzeigen lassen. Diese Option hat Einfluss auf die Suche nach Namen:
Die Suche nach Orten muss in der jeweils ausgewählten Sprache erfolgen.
Wenn die Namen in der lokalen Sprache angezeigt werden, müssen Sie auch
in der Schreibweise dieser Sprache gesucht werden. Ist eine
Wunschsprache eingestellt, muss auch in dieser Sprache gesucht werden.
So heißt zum Beispiel der "deutsche" Rhein-Rhone-Kanal in Französisch
"Canal du Rhône au Rhin". Beachten Sie also bitte die teilweise
unterschiedliche Schreibweise in den diversen Sprachen!
Aktuelle Abmessungen
Sollten sich aufgrund von Ladungszustand
oder anderen Begebenheiten der Tiefgang, die Höhe und damit evtl. sogar
die Geschwindigkeit des Schiffs verändern, so können Sie diese
Änderungen mittels dieser Funktion, direkt an PC-Navigo weiterleiten und innerhalb Ihrer Routenplanung berücksichtigen, ohne die unveränderten Schiffsdaten bleibend anzupassen.
Gerade Tiefgang, Höhe und Geschwindigkeit
sind für die Routen- und Arealberechnungen sehr wichtig, aber manchmal
jedoch variabel. Segler beispielsweise fahren den Mast stehend oder
gelegt. Im Menüpunkt <AKTUELLE ABMESSUNGEN> können Sie diese
Schiffsdaten vorübergehend modifizieren. Die neuen Daten werden bis zum
Schließen der Route oder bis zum Programmende angewandt.
Sprache
PC-Navigo ist mehrsprachig. In diesem Dialogfenster kann jederzeit die aktuelle Ausgabesprache von PC-Navigo geändert werden. Es stehen zur Zeit zur Verfügung:
Nederlands
Deutsch
Français
English
Die Umschaltung kann je nach Wunsch nur
die Bedienungsoberfläche (also die Menüs, Hilfsbildschirme, Knöpfe und
Dialogfenster) verändern oder auch die Wasserstraßen- und Objektnamen
(und teilweise auch Ortsnamen wie z.B. Wien, Paris oder Berlin). Wer
die Option <Wasserstraßennamen in lokaler Sprache> wählt, erhält
alle Namen in Europa in ihrer ursprünglichen deutschen, französischen,
niederländischen oder anderssprachigen Version angezeigt. (Also,
"Mosel", "Ecluse de Noyon", Most Kolejowi Warsawa" usw.) Mit der Option
<Wasserstraßen auch übersetzen>, werden die Übersetzungen in der
eingestellten Wunschsprache angezeigt (Im Beispiel also "Mosel",
"Schleuse Noyon" und "Eisenbahnbrücke Warschau").
Achtung: Bitte beachten Sie auch
hier bei der Suche nach Orten oder Wasserstraßen die jeweils
eingestellte Sprache und die ggf. voneinander abweichenden
Schreibweisen.
Nederlands
Anzeige aller Programmfunktionen in Niederländisch. Anzeige der Namen in Niederländisch oder in der jeweiligen Landessprache.
Deutsch
Anzeige aller Programmfunktionen in Deutsch. Anzeige der Namen in Deutsch oder in der jeweiligen Landessprache.
Français
Anzeige aller Programmfunktionen in Französisch. Anzeige der Namen in Französisch oder in der jeweiligen Landessprache.
English
Anzeige aller Programmfunktionen in Englisch. Anzeige der Namen in Englisch oder in der jeweiligen Landessprache.
Umstände
Viele Faktoren werden in den Berechnungen von PC-Navigo berücksichtigt.
Zwei wichtige Parameter sind die durchschnittliche Stromgeschwindigkeit
der Flüsse und die durchschnittlichen Schleusenzeiten. Im Menüpunkt
<UMSTÄNDE> können diese zwei Faktoren individuell angepasst
werden. Es erscheint ein Dialogfenster. Sie können die relevanten
Parameter stufenlos mittels der beiden Schieberegler konfigurieren. PC-Navigo wird diese Korrekturen bei der Zeitberechnung berücksichtigen.
Wenn z.B. der Rhein Hochwasser führt wird
die Stromgeschwindigkeit größer sein als normal. Eine Verschiebung der
Stromregler beeinflußt dann den Effekt der Strömung in den Berechnungen
von PC-Navigo. Oder wenn ein Schiff genau dann an einer
Schleuse ankommt, wenn der meiste Verkehr in der Woche herrscht, kann
eine Verschiebung des Reglers für die Verkehrsintensität dafür sorgen,
dass mit einer längeren Schleusenzeit gerechnet wird.
Achtung: eine beträchtliche
Zunahme der Stromgeschwindigkeit kann zur Folge haben, dass ein Schiff
nicht mehr zu Berg fahren kann! Die Bergfahrt ist nämlich davon
abhängig, dass die Schiffsgeschwindigkeit immer größer sein muss als
der Gegenstrom. Wenn Schiffsgeschwindigkeit und Stromgeschwindigkeit
fast gleich sind, wird das Schiff nicht mehr vorankommen und deshalb
die Strecke nicht befahren können.
Sperrungen herunterladen
Manchmal werden Fahrstecken, Brücken und
Schleusen von den Behörden gesperrt (Baumaßnahmen, Veranstaltungen).
Die Sperrpläne werden in den Nachrichtendiensten angekündigt. Die
europäischen Schifffahrtsnachrichten werden täglich von NoorderSoft
kontrolliert. Sämtliche aktuellen sowie zukünftig geplanten Sperrungen
werden in einer Datei aufgenommen. Diese Datei kann stets tagesaktuell
von Ihnen über das Internet, auf Ihr PC-Navigo heruntergeladen werden. PC-Navigo berücksichtigt
diese Angaben bei der Routenplanung (Alternativ - Routing). Eine
sperrungsfreie Route kann nur zeitnah und unter Berücksichtigung der
Aktualität dieser Information ermittelt werden.
Um diese Funktion nutzen zu können reicht
es eine Verbindung Ihres PC zum Internet im Hintergrund laufen zu
lassen. Das Update der Information dauert nur wenige Sekunden. Der
Verlauf wird Ihnen über eine kleine Maske direkt im Vordergrund der
Anwendung angezeigt. Mit der Funktion SPERRUNGENÜBERSICHT kann die Sperrungsdatei eingesehen werden.
HINWEIS: Bestimmte Einstellungen anderer Programme (und Firewalls) können diesen Vorgang verhindern.
Sie sollten in diesem Fall prüfen, ob die notwendige Internetverbindung besteht und zugelassen worden ist.
Besonders bei längeren Reisen muss
empfohlen werden regelmäßig die Sperrungenliste herunterzuladen. Wer
überhaupt keine Möglichkeit hat Zugang zum Internet zu bekommen, kann
irgendwie (Internet-Café, Bibliothek) die Webseiten von NoorderSoft besuchen und auf der Seite <SPERRUNGEN> die Datei "obstruct08.dbf" und "obstruct08.dbf" auf einen USB-Stick oder eine Diskette herunterladen. Die Datei muss dann kopiert werden in das Unterverzeichnis in dem auch PC-Navigo gespeichert ist. Das Herunterladen kann auch direkt, mit der URL www.noordersoft.com/obstruct08.dbf und www.noordersoft.com/obstruct10.dbf. (Für die Versionen 2006 und 2007 heißt die Datei: "obstruct06.dbf" oder "obstruct07.dbf").
In Version 2012 ist die Adresse des Sperrungenservers einstellbar über PRÄFERENZEN, KOMMUNIKATIONSPARAMETER.
Wer keine Rücksicht nehmen will auf
aktuelle Sperrungen - oder wer keine Möglichkeiten hat diese
herunterzuladen - kann die Sperrungen ausschalten mit dem Menüpunkt ZEITWEILIGE SPERRUNGEN LÖSCHEN. Diese Funktion löscht die Sperrungendatei, mit Ausname der Sperrungen, die sehr langfristig sind (länger als ein Jahr). Die Liste dieser "festen" Sperrungen ist am 01-01-2012 aktualisiert.
Ab 2010 werden nicht nur
Vollsperrungen, sondern auch Betriebsunterbrechungen in die Liste
aufgenommen. Dies erlaubt Schiffen, die unter einer geschlossenen
Brücke durchfahren können, diese Strecke zu befahren, auch wenn zu hohe
Schiffe nicht durchgelassen werden.
Zeitweilige Sperrungen löschen
In manchen Situationen ist die
Berücksichtigung der Schleusensperrungen nicht praktisch: z.B. wenn man
noch nicht genau weiß wann eine Reise gefahren wird oder wenn man keine
Gelegenheit hat die Sperrungendatei regelmäßig herunterzuladen. Für
diese Fälle erlaubt PC-Navigo dass man diese Datei löscht.
Damit werden Sperrungen nicht länger
berücksichtigt, mit Ausname von Sperrungen die länger als ein volles
Jahr dauern: diese bleiben in der Resultat-Datei gespeichert. Die Liste dieser "festen" Sperrungen ist am 01-01-2012 aktualisiert.
Damit die aktuellen Sperrungen wieder berücksichtigt werden müssen Sie einfach noch einmal die SPERRUNGEN HERUNTERLADEN.
Legende
Drei Gruppen von Symbolen, die vielleicht näher erläutert werden sollten, spielen eine Rolle in PC-Navigo 2012:
Die Symbole, Zeichen und Bilder die in den ENC-Navigationskarten benutzt werden;
Die Symbole in der Yachthafendatei, die aus dem ANWB-Wateralmanak stammen;
Die Symbole in den Angaben zum Brücken und Schleusenbetrieb.
Mit einem Klick auf einen der drei Tabs kann die betriffende Legende geöffnet werden.
Logbuch
Mit PC-Navigo können sie
Bemerkungen, Notizen, Kommentare und Hinweise zu einer bestimmten Route
speichern. Dies geschieht mit der Funktion <LOGBUCH>. Um Notizen
einzugeben - und um sie später wieder nachlesen zu können - muss der Kartenschirm
in den "Navigationsmodus" geschaltet sein. Sie markieren den Punkt, zu
dem die Bemerkungen gemacht werden sollen und „klicken" dann in das
Bemerkungsfeld auf der rechten Bildschirmhälfte im Navigationsmodus.
Nun erscheint der blinkende Cursor und
Sie können Ihre persönlichen Notizen zu dem jeweilig markierten Objekt
in das Textfeld eingeben. Logbuchanmerkungen können ausschließlich im
Textfeld rechts unten eingegeben werden. Ein Kommentar kann entweder
einzeln oder erst nach Abschluss aller Eingaben gespeichert werden.
ACHTUNG: Eine Logbuchdatei ist
nicht orts- sondern routengebunden. Einträge werden nur in Verbindung
mit der zugehörigen Route angezeigt.
Kartennotiz
Neben den Logbuch-Notizen - die routen-gebunden sind - kann der Benutzer von PC-Navigo
auch Kartennotizen direkt in der Karte machen. Ein Doppelklick - oder
ein Rechtsklick nachdem man NEUE KARTENNOTIZ wählt - öffnet ein
Textfeld in dem man Notizen zu der angedeuteten Stelle eingeben kann.
Über dieses Feld kann man einen Name eingeben, der zusammen mit dem
Icon in der Karte erscheint.
Das Merkblatt ERWEITERT liefert die
genaue Lage der Eingabe, den Maßstab, - das Icon erscheint erst, wenn
die Karte genügend eingezoomt ist - den Dateinamen unter dem die Notiz
gespeichert wurde und das Erstellungsdatum der Notiz.
Wenn man die Notizen erneut aufruft kann man diese auch überarbeiten mit der Taste BEARBEITEN.
Zusätzlich zum Text kann man in den
Notizen auch Bildmaterial verwenden: z.B. Fotos, Kartenbilder oder
Skizzen, die die Lage verdeutlichen.
Über die NoorderSoft
Webseite werden ab und zu Bilder von Brücken und Schleusen verfügbar
gestellt, die Sie als Kartennotiz in Ihre Software aufnehmen können.
Die Bilder der niederländischen Wasserstraßenbehörden sind schon in
PC-Navigo integriert und können von der CD-ROM installiert werden.
Schauen Sie auch ab und zu auf die Website www.noordersoft.com.
Wenn das Icon einer Notiz erscheint,
reicht ein Klick auf den Info-Button und dann auf das Icon: dies öffnet
die Kartennotiz und die Bilder.
Info
Unter <INFO> im Menü <HILFE> werden die Autoren und allgemeine Informationen zum Programm angezeigt. Mehr über PC-Navigo und dessen Hersteller NoorderSoft finden Sie auf: www.noordersoft.com.
Unten im Fenster finden Sie die Serien-
und Buildnummer dieser Version. Diese Nummer ist wichtig beim Patching
und bei der Installation von Erweiterungen und Updates. Die Nummer hat
das Format: 2012.X.X.X, wobei die letzte Nummer den "Build"
(Produktionsserie) angibt.
Registrieren über Internet
Lizenzen für PC-Navigo
werden auf persönlich auf Namen ausgegeben. Von jedem Benutzer werden
einige Daten registriert, die mit den Gebrauchsrechte verbunden
sind (z.B. das Deckungsgebiet, das Recht auf Benutzung der
zusätzlichen Erweiterungen und die Rechte für eine bestimmte
Jahresversion). Die Lizenzrechte sind zwar übertragbar, allerdings nur
mit Genehmigung des ursprünglichen Lizenzinhabers. Dadurch wird auch
der Missbrauch eines gestohlenen Dongles vorkommen.
Vor allem beim Ankauf
über einen Zwischenhändler kann es wichtig sein sich als Lizenzinhaber
zu registrieren: erst NACH einer Registrierung ist deutlich, auf welche
Updates und Erweiterungen Sie (evtl. sogar kostenlos) Recht haben.
Ein Klick auf
REGISTRIEREN VIA INTERNET zeigt - wenn es eine Internetanbindung gibt -
einen Eingabeschirm, in dem der Lizenzinhaber seine Daten eingeben
kann. Dann reicht ein Klick auf OK um das Formular nach Noordersoft
abzuschicken.
Hilfe
Interaktive Hilfe bei der Benutzung von PC-Navigo bekommen
Sie auch zu jedem einzelnen Punkt, wenn Sie mit der Maus auf die Stelle
zeigen, zu der Sie nähere Auskunft benötigen und die F1-Taste
drücken. Diese Hilfe entspricht den Windows-Konventionen: oben finden
Sie Inhalt, Index und Menü. Ein Klick auf ein Stichwort bringt Sie
gleich zum gewünschten Thema.
In den Hilfeschirmen und Anleitungen
finden Sie viele sogenannte "Links", Verknüpfungen zu anderen Stellen
an denen ähnliche Themen besprochen werden. Ein Klick auf einen solchen
Link bringt Sie direkt zu diesen Erweiterungen so dass Sie weitere,
verwandte Informationen lesen können.
In den Hilfeschirmen und
Anleitungen sind die Funktionen, die in Version 2007 neu eingebracht
wurden in dunkelblauem Text beschrieben. Funktionen die in der Version 2008 neu waren, sind in Stahlblau beschrieben. Funktionen die erst in der Version 2009 aufgenommen sind, sind in Lila beschrieben. Die neuesten Funktionen der Version 2010 werden in Braun beschrieben. Die Funktionen der Version 2011 werden kursiv geschrieben. Die neue Funktionen der Version 2012 werden Stahlblau und kursiv geschrieben
Im Hauptmenü HELP sind die folgende Punkte verfügbar:
Inhalt
Registrieren via Internet
Info
Assistenz Online
Assistenz-Online
ASSISTENZ-ONLINE ist
ein Help Desk Hilfsmittel mit dem ein Mitarbeiter von NoorderSoft auf
Ihrem Rechner "zuschauen" kann bei Problemen oder Störungen, und mit
dem er evtl. auch auch Dinge reparieren kann. Ein Klick auf dieses
Menü-Item öffnet einen Schirm mit einer ID-Nummer und einem Zugangcode.
Wenn Sie diese ID und den Code dem Mitarbeiter mitteilen, kann er
online Zugang zu Ihrem Rechner bekommen und mit Ihnen zusammen
nachschauen wo die Probleme liegen und welche Lösungen möglich sind.
Dieser Zugang ist nur
EIN einziges Mal gestattet: jedes folgendes Mal braucht man wieder
einen neuen Zugangcode. Ab und zu wird Ihre Hilfe gebraucht bei
Handlungen, die NICHT online erlaubt sind (entweder weil Ihr Firewall
das nicht erlaubt oder weil z.B. ein Dongle angeschlossen werden muss
oder eine CD eingelegt).
Störungen lassen sich so
VIEL einfacher beheben als wenn man alles übers Telefon regeln muss,
weil die Mitarbeiter von NoorderSoft sich natürlich im Programm sehr
gut auskennen. Wenn am Ende die Verbindung wieder unterbrochen wird,
können Sie dies erkennen weil dann auch die Markierungen unten in Ihrem
Schirm wieder verschwinden und auch der Hintergrund, der oft während
eines Kontakts unterdrückt wird um die Arbeitsgeschwindigkeit zu
verbessern, wieder zurück kommt.
Ankunftsdatum und Zeit
PC-Navigo berechnet die Route vom
Abfahrtsort zum Reiseziel entsprechend dem "Dijkstra-Algorithmus": das
gesamte Fahrstreckennetz wird einbezogen und für jeden Abschnitt wird
untersucht ob das Schiff dort fahren kann und darf. Erst dann wird
berechnet, was die schnellste, kürzeste oder optimale Verbindung ist.
Bei dieser Berechnung der Route berücksichtigt PC-Navigo folgende Faktoren:
die Abmessungen des Schiffes im Verhältnis zu den Durchfahrtsabmessungen der Brücken und Schleusen;
die Abmessungen des Schiffes im Verhältnis zu den Höchstabmessungen der Fahrstrecken;
die Geschwindigkeit des Schiffes im Verhältnis zur Stromgeschwindigkeit;
die Seegängigkeit des Schiffes;
die Geschwindigkeit des Schiffes im Verhältnis zu den zulässigen Höchstgeschwindigkeiten;
die Bedienungszeiten der Brücken und Schleusen, unter Berücksichtigung der Ankunftszeit des Schiffes bei der Brücke oder Schleuse;
die (durchschnittliche) Wartezeit und Schleusungsdauer;
die täglichen Fahrtzeiten;
die angekündigten Sperrungen in den Fahrstrecken;
die errechnete Fahrzeit eines Schiffes über alle Fahrstreckenabschnitte (bei schnellster Route);
die berechnete Gesamtstrecke über alle Fahrstreckenabschnitte (bei kürzester Route);
die berechnete Anzahl von Motorbetriebsstunden (bei optimaler Route);
die berechnete Anzahl Kilometer über kleinere Wasserstraßen (bei touristischer Route);
Die rot markierten Faktoren können dazu
führen, dass keine befahrbare Route zwischen Abfahrtsort und Reiseziel
gefunden wird. Wenn für ein Schiff innerhalb der angegebenen Fahrzeiten
keine Route gefunden wird, wird in drei weiteren Schritten überprüft,
wie das Reiseziel doch noch erreicht werden kann.
Als erstes wird untersucht ob
AUSSERHALB der angegebenen Zeiten vielleicht eine Verbindung gefunden
wird. Es kann beispielsweise sein, dass eine Brücke oder Schleuse keine
Betriebsstunden während der geplanten Fahrzeit des Schiffes hat;
Als zweites wird überprüft ob das Reiseziel erreichbar wird wenn die Fahrt über offenes Meer gestattet wird;
Danach, wenn noch immer keine
Verbindung gefunden ist, wird schrittweise festgestellt, mit welchen
größten Abmessungen zum Reiseziel gefahren werden kann. So bald diese
Höchstabmessungen festgestellt sind, erhalten Sie das Ergebnis. Diese drei Schritte werden wiedergegeben in der Leiste mit den WARN-ICONS:

Wenn PC-Navigo schließlich die
gewünschte Route gefunden hat, wird die Zeit zwischen Abfahrt und der
Ankunft bei jeder Brücke oder Schleuse berechnet, so dass die
voraussichtliche Ankunftszeit bekannt ist. Ist dieses außerhalb der
Betriebszeiten wird eine Wartezeit berücksichtigt. So wird der gesamte
Verlauf der Reise berechnet. Die Reise wird dann in der Übersichtskarte, im Piktogrammenschirm oder im Reiseplan gezeigt.
In gleicher Weise kann PC-Navigo auch
„rückwärts" rechnen und zu einer vorgegebenen Ankunftzeit die
erforderliche Startzeit kalkulieren. Der Rechner stellt dann
schrittweise fest, wann das Schiff bei jeder Brücke oder Schleuse
spätestens ankommen muss und berechnet so die Abfahrtszeit die nötig
ist um rechtzeitig das Reiseziel zu erreichen.
Zeitkorrektur
Die Berechnung der Zeit bis zu Ihrer
Ankunft am Reiseziel erfolgt innerhalb der über die Funktion
Zeitplanung eingegebenen Routenparameter und kann sich durch
individuelle, unvorhergesehene und plötzliche Umstände auch über die
bereits in PC-Navigo berücksichtigte Zeit- und Pausenplanung sowie die bekannten Betriebszeiten hinaus verändern. Diese Veränderungen können mit PC-Navigo berücksichtigt werden.
Dazu benutzen Sie die Funktion
„ZEITKORREKTUR" im Navigationsmodus, die Sie in der rechten
Bildschirmspalte über den entsprechenden Button aktivieren können. Es
erscheint ein Dialogfenster zur Eingabe der Daten. PC-Navigo berechnet
nun diese neue Zeit für den restlichen kommenden Abschnitt der Route
unter Berücksichtigung bereits vorhandener Informationen über Ihre
geplante Route. Mit der Funktion Zeitkorrektur können auch
Unterbrechungen der Fahrt präzise einkalkuliert werden.
Unterbrechungen und Korrekturen können
zusätzliche Änderungen der Ankunftszeit durch geänderte Ankunftszeiten
an Brücken oder Schleusen zur Folge haben. Neu einbezogene Sperrungen
aufgrund der geänderten Zeiten können nun den Ankunftszeitpunk ändern
oder gar die Notwendigkeit zur Ausgabe von anderen Routenvorschlägen von PC-Navigo ergeben.
Im Zusammenhang mit einem GPS kann man die Zeitkorrektur auch automatisch durchführen lassen: mit <DYNAMISCHE REISEPLANUNG>
kann das GPS beauftragt werden die genaue Position des Schiffes zu
überwachen und in Aktion zu treten wenn die Abweichung vom Reiseplan zu
groß wird. In <PRÄFERENZEN> kann man die Einstellungen für <DYNAMISCHE REISPLANUNG> ändern (wie z.B. die zulässige Zeit-Abweichung, die als Standard auf 10 Minuten eingestellt ist).
Man kann in <ZEITKORREKTUR> auch
Verzögerungen aufholen: man plant einfach den Rest der Fahrt mit
längeren Fahrzeiten oder einer größeren Geschwindigkeit.
Betriebszeiten
PC-Navigo berücksichtigt die
Betriebszeiten der beweglichen Brücken und Schleusen bei der
Routenplanung. Es wird auch kontrolliert, ob eine Bedienung der Brücke
oder Schleuse für das Schiff erforderlich ist. Alle Bedienungszeiten
der Brücken und Schleusen in Europa werden regelmäßig kontrolliert.
Sollten Sie trotzdem Abweichungen feststellen, informieren Sie uns
bitte über info@noordersoft.com
PC-Navigo berücksichtigt das
Datum, den Tag und die genaue Zeit der Ankunft des Schiffes bei einer
Brücke oder Schleuse. Darüber hinaus wird berücksichtigt in welchem
Land man fährt, da die Feiertage manchmal unterschiedlich sind.
Für jede Betriebsperiode wird auch
kontrolliert ob eine Bedienung für alle Kategorien stattfindet oder
z.B. nur für berufliche Schifffahrt und ob eine Voranmeldung notwendig
ist. Zusätzlich wird festgestellt ob bei der Durchfahrt eine Gebühr
gefordert wird (z.B. bei Nachtdurchfahrt in manchen Schleusen in
Frankreich).
Wenn die Ankunft eines Schiffes bei einer
Brücke oder Schleuse in einer Periode mit Betrieb liegt, wird das
Schiff (unter Berücksichtigung der Schleusenzeit und möglicher
Wartezeit) durchgelassen. Findet keine Bedienung statt, dann wird
untersucht ob eine Durchfahrt vielleicht später am Tag noch möglich ist
(z.B. in Betriebspausen). Wenn nicht, dann wird der Reiseplan bis zum
nächsten Tag (mit Bedienung) verschoben.
Die Betriebsstunden einiger Brücken und
Schleusen in Finnland, Russland, der Ukraïne und Weißrussland sind
nicht bekannt. In diesen Fällen wird eine Warnung ausgegeben und werden
Schiffe nur im Zeitraum zwischen 09:00 und 17:00 Uhr durchgelassen.
Schleusen und Brücken in
Großbritannien können oft auch außerhalb der Betriebszeiten passiert
werden, nämlich mit Selbstbedienung. In den Betriebsschemata kommen
dann die Betriebszeiten MIT Bedienung vor, aber auch außerhalb dieser
Zeiten können die Brücken und Schleusen passiert werden. In der
Reiseplanung werden Schiffe dann immer durchgelassen.
Bekannt ist, dass in fast
allen europäischen Staaten die Betriebszeiten zwischen Weihnachten und
dem 2. Januar stark eingeschränkt sind. Diese Einschränkungen werden
meistens erst kurz vor Weihnachten bekannt gegeben. Dadurch ist eine
sichere Planung während dieser Tage fast unmöglich. Eine Warnung
erscheint auf Ihrem Schirm wenn Sie eine Route planen, die in diesen
Tagen gefahren werden muss. Sie sollten in jedem Fall im voraus
nachfragen ob der Betrieb eingeschränkt ist!
Keine Route gefunden?
Es kann Fälle geben, in denen PC-Navigo
bei der Berechnung einer Route für das angegebene Schiff innerhalb der
definierten Fahrtzeiten keine befahrbare Route finden kann. In diesen
Fällen wird in drei Schritten untersucht, mit welchen Abmessungen die
Route doch befahrbar wäre:
Beträgt
die vorgegebene Fahrtzeit weniger als 24 Stunden pro Tag, wird
untersucht, ob die geplante Route dann möglich wird, wenn die tägliche
Fahrtzeit verlängert wird. Es kann nämlich sein, dass eine Route
deshalb nicht möglich wird, weil zum Beispiel Brücken oder Schleusen
nur außerhalb der definierten Fahrtzeit oder nur auf Antrag und/oder
gegen Kostenerstattung bedient werden oder in diesem Zeitraum nur
anderen Fahrwegnutzern zur Verfügung stehen. Wenn
dies der Fall scheint, dann wird die Leiste mit Warn-Icons gezeigt, in
dem dann das ZWEITE Icon rot blinkt. Wenn man darauf klickt, erhält man
die Möglichkeit die täglichen Fahrstunden zu erweitern, so dass eine
Verbindung gefunden werden kann;
Kann
immer noch keine Route gefunden werden, dann kann es nötig sein die
Fahrt über offenes Meer zu gestatten (weil in den Schiffsdaten diese
Möglichkeit ausgeschaltet ist). Wenn dies der Fall scheint, dann wird
die Leiste mit Warn-Icons gezeigt, in dem dann das DRITTE Icon rot
blinkt. Wenn man darauf klickt, erhält man die Möglichkeit die Fahrt
über See zu gestatten;
Wenn auch durch die erweiterte Fahrtzeit keine Fahrtroute gefunden wird, dann wird die Leiste mit Warn-Icons gezeigt, worin dann das ERSTE Icon rot blinkt. Dann können
Sie feststellen lassen, mit welchen Abmessungen das Fahrtziel doch
erreicht werden kann. Wir haben diese Option „Maß nehmen" genannt.
Sobald die größtmöglichen Abmessungen einer Route festgestellt wurden,
werden diese mit den gespeicherten Schiffsabmessungen verglichen. Der
Nutzer erhält dann eine Rückmeldung, mit welchen Schiffsabmessungen die
Route doch befahren werden kann. Der Nutzer kann dann untersuchen, ob
das Problem z.B. durch Veränderungen am Tiefgang oder der Demontage von
Decksaufbauten gelöst werden kann.
Wenn eine Route nicht mit den betreffenden Schiffsabmessungen gefahren werden kann, kann das mehrere Ursachen haben:
der Abfahrtsort oder das Reiseziel befindet sich in einem Fahrwasser, das für das Schiff nicht befahrbar ist.
DIE LÖSUNG: Kontrollieren
Sie die genaue Lage des Abfahrtsortes, des Reiseziels und
gegebenenfalls der "Via"-Orte. Vergewissern Sie sich, dass kein Ort in
z.B. einem Stadtgraben angegeben wurde, wenn Sie mit einem großen
Schiff fahren!
Abfahrtsort und Reiseziel liegen
zwar an befahrbarem Wasser, aber es gibt keine durchgehende Verbindung
mit Abmessungen die groß genug sind.
DIE LÖSUNG: Nur wenn die
Unterschiede in den Abmessungen gering sind, kann man eine Route
suchen, die für ein Schiff mit etwas geringeren Abmessungen gilt, und
anschließend bei den Höchstabmessungen nachsehen, mit welchen
Abmessungen die Route GERADE noch befahren werden kann.
Es gibt eine Verbindung, aber unterwegs eine Sperrung von unbestimmter Dauer.
DIE LÖSUNG: Sollte die Sperrung zu vermeiden sein, dann hätte PC-Navigo eine alternative Route berechnen können. Weil das nicht gelungen ist, ist die Fahrt nicht möglich.
Startort und Zielort (und/oder
einer oder mehrere der "Via"-Orte) liegen in zwei Fahrtgebieten, die
nur über den Seeweg miteinander in Verbindung stehen.
DIE LÖSUNG: Planen Sie
eine Route, die teilweise über das Meer führt, mit der eingeschalteten
Option "Seerouten einbeziehen" im Menü <SCHIFFSDATEN>. PC-Navigo wird dann eine Meeresstrecke benutzen als Verbindung von dem einen zu dem anderen Flußgebiet.
Warn-Monitor
Bei der
Routeberechnung können gewisse Umstände eine Rolle spielen, die das
Ergenis beeinflussen oder sogar verhindern dass eine Route gefunden
wird. In solchen Fällen wird der WARN-MONITOR gezeigt, eine Leiste mit
Icons die direkt anzeigen welches Problem vorliegt:
Wenn
deutlich ist, dass KEINE Verbindung zwischen Abfahrtsort und Reiseziel
existiert, die für das Schiff befahrbar ist, blinkt das Icon KEINE
BEFAHRBARE VERBINDUNG. Wenn Sie darauf klicken, können Sie mit "Maß nehmen" berechnen lassen, mit welche Abmessungen man das Ziel erreichen könnte;
Wenn
die Unmöglichkeit das Ziel zu erreichen an den vorgegebene Fahrstunden
liegt, wird kontrolliert ob mit einer Erweiterung der täglichen
Fahrstunden das Ziel erreicht werden kann. Wenn dies der Fall ist,
blinkt das FAHRSTUNDEN ERWEITERN ICON (das zweite Icon). Ein Klick
bringt Sie zum Schirm in dem Sie die neue Fahr-Zeiten eingeben können;
Wenn
auch mit anderen Fahrzeiten keine Verbindung gefunden wurde, wird
festgestellt ob es eine Verbindung über offenes Meer gibt; ist dies der
Fall dann blinkt das OFFENES MEER-ICON; ein Klick darauf erlaubt Ihnen
die Fahrt über See zu gestatten;
Auch bei einer gefundene Verbindung können Warnungen nötig sein: wenn
das VIERTE Icon blinkt (mit dem Telefon) bedeutet dies, dass eine oder
mehrere Schleusen oder Brücken eine Voranmeldung erfordern, weil sonst
keine Bedienung erfolgt. Ein Klick auf das Icon öffnet die Liste mit
den betriffenden Schleusen und Brücken und deren Telefonnummern;
Eine zweite Warnung betrifft mögliche SPERRUNGEN auf der Route (oder
auf einem Abschnitt der ohne die Sperrung möglicherweise auf der Route
liegen würde). Außer der Wahl eine Sperrung zu umfahren oder zu warten,
kann man mit einem Klick auf das Icon die Liste der betreffenden
Sperrungen einsehen.
Beim Berechnen einer Route kann evtl. nicht nur EIN Icon blinken sondern auch MEHRERE Icons gleichzeitig.
Distanz
PC-Navigo berechnet zwei der möglichen Routen primär nach der Dauer und nicht nach der Distanz: SCHNELLSTE und OPTIMALE Route sind Zeit basiert.
Kürzeste Route und Touristische Route sind Distanz basiert: PC-Navigo
berechnet nach der Distanz die kürzeste Verbindung (wobei für die
Touristische Route die großen Wasserstraßen so weit wie möglich
vermieden werden.
Wenn eine Route erst einmal berechnet ist, kann PC-Navigo selbstverständlich
die gesamte Fahrtstrecke berechnen und anzeigen. Auch werden während
der Fahrt ständig die zurückgelegte Strecke und die aktuelle Entfernung
vom Ziel angezeigt.
Es muss beachtet werden, dass - vor allem
wenn lange tägliche Fahrtzeiten eingestellt wurden - eine Route über
See oft schneller zum Ziel führt als über Binnenwasserstraßen. Da aber
nicht alle Schiffe unter allen Umständen über See fahren können, kann
es oft sinnvoll sein, die Fahrtroute über See auszuschließen. Damit
wird auf jeden Fall eine sichere Route über Binnenwasserstraßen
berechnet. Verschlechtern sich die Wetterbedingungen im Laufe der Reise
(oder bei der Rückfahrt), ist so sichergestellt, dass eine sichere
Alternativstrecke über Binnenwasserstraßen möglich ist.
Neu in PC-Navigo 2012
Der
"Doppel-Viewer" von PC-Navigo (ein Viewer für sogenannte
ENC-(Vektor-)Karten und ein zweiter für RASTER-Karten) ist jetzt
standard eingebaut in der Basissoftware;
Button, Menüs und andere Teile des Programms sind erneuert und angepasst an u.a. die Benutzung von einem TOUCH SCREEN;
Die PRÄFERENZEN Menüs sind erweitert und erlauben mehr Anpassungen an die Wünsche der Benutzer;
Die Warnungen
zu Problemen beim Finden einer Route, zu nötigen Anpassungen in den
Fahrstunden oder zu "Innen- und Außen-Fahrt", für Voranmeldungen und
für Sperrungen sind in Symbolen dargestellt, die in EINEM Blick klar
machen wo das Problem ist;
Registrierungs-Möglichkeiten und "Assistenz Online" sind direkt in der Software eingebaut;
Neue
Funktionen und Button fur Rein- und Rauszoomen, für Maßstabanpassungen
und für direkten Angabe der Abfahrtsorte, Reiseziele und Via-Orte in
der Karte, für das "Verschleppen" der Orte und für Vollschirmschaltung
sind eingebaut;
Eine virtuelle Tastatur für die Benutzung eines TOUCH SCREEN wurde hinzugefügt ;
Neue Brücken- und Schleusendaten und andere Anpassungen sind durchgeführt in den Niederlande, Belgien und Frankreich;
Die im Laufe von 2011 erschienenen Updates der ENC-Karten, hydrografischen Karten und der ANWB-Daten sind eingearbeitet in PC-Navigo 2012.
Neu in PC-Navigo 2011
PC-Navigo 2011 ist jetzt ausgestattet mit einem ECO-Monitor, der eine Optimierung des Brennstoffverbrauchs ermöglicht;
In PC-Navigo 2011
können neben den ENC-Karten auch Karten in anderen Formaten dargestellt
werden, u.a. die Karten im Rasterformat vom Niederländischen
Hydrografischen Dienst (der niederländische Teil der Nordsee und die
Seearme); einige dieser Karten sind optional verfügbar;
Die ANWB-Daten der
niederländischen Yachthäfen, die auch in dem ANWB Wateralmanak
aufgenommen sind, können jetzt in PC-Navigo dargestellt werden. Die
Datenbank ist optional verfügbar;
Der neue Kartenviewer (der
nicht nur ENC-Karten sondern auch andere Kartentypen lesen kann)
arbeitet schneller und einfacher als der vorherige Viewer; ausserdem
sind einige Probleme mit der AIS-Darstellung in der Karte in dem neuen
Viewer gelöst.
Neu in PC-Navigo 2010
ALLE Versionen von PC-Navigo enhalten jetzt den verbesserten ENC Inland ECDIS Viewer, womit PC-Navigo 2010 neben den Reiseplaner-Funktionen ein vollständiges Navigationsprogramm beinhaltet;
Die Versionen
NIEDERLANDE und BENELUX enthalten standard ALLES verfügbare
Kartenmaterial und dieses Material deckt 100 % der Fahrwasser;
PC-Navigo 2010 ist geeignet für die Darstellung der AIS Schiffsdaten anderer Schiffe;
Die Kartenserien
der Behörden sind überall ergänzt, korrigiert und erweitert, so dass
jetzt ALLE Gewässer (und nicht nur die Gewässer der größten Klasse)
detailliert wiedergegeben werden können;
Auch diese
zusätzliche Kartografie ist dort wo die Behörden die Karten kostenlos
bereit stellen, ohne Mehrkosten verfügbar. Dies betrifft die Staaten
NL, BE, AT, CH, CZ, HU, HR, SB und RO. Nur in Deutschland werden die
Karten (jetzt noch) gegen extra Zahlung geliefert;
Dort wo die Karten noch keine Kilometer-Tafeln zeigen, wurden diese hinzugefügt.
Neu in PC-Navigo 2009
Die geografische
Lage der zahlreichen Fahrstrecken ist mit Hilfe der immer mehr
vorhandenen Geodaten kontrolliert und wenn nötig korrigiert;
Die Einstellungsmöglichkeiten der ENC und der übrigen Kartenfenster und die Interaktionsmöglichkeiten der ENC sind erweitert;
Ein
AIS-Transponder kann angeschlossen werden, damit PC-Navigo die
Positionen der anderen Schiffe zeigen kann, wenn diese ebenfalls einen
Transponder haben. Dies vergrössert die Sicherheit;
Die ENC Version
kann jetzt nicht nur mit den offiziellen ENC-Karten, sondern auch mit
"privaten" ENC-Karten von NoorderSoft gefüllt werden, so dass auch dort
wo noch keine "offizielle" Deckung verfügbar ist, die Vorteile der
Detailkarten benutzt werden können;
Ernsthafte Fehler im Fahrstreckennetzwerk können jetzt auch mit Hilfe eines "Patch" korrigiert werden;
Service und
technische Assistenz können jetzt auch über das Internet gegeben
werden: unser Spezialist kann direkt auf Ihrem Rechner kontrollieren ob
alles richtig installiert ist und wenn nötig sogar Änderungen und
Verbesserungen anbringen.
Neu in PC-Navigo 2008
Die größere Genauigkeit der Gewässern (10 statt 100 Meter) ist jetzt für ganz Europa erreicht;
Nach den
niederländischen und deutschen Gewässern sind jetzt auch die belgischen
und französischen Wasserstraßen kontrolliert und mit Hilfe von
Luftbildern überarbeitet;
Die genaue Lage
der Brücken und Schleusen wurde mit Google Earth kontrolliert; wenn die
Kilometertafeln nicht stimmten, sind diese korrigiert;
Der Inland ECDIS Kartenviewer zeigt jetzt schon in SIEBEN Staaten die verfügbaren Wasserkarten (ENC's) für die Navigation;
Eine neue "Course Up" (Kurs oben) Funktion ist hinzugefügt;
Fehlende Brücken
(vor allem in Frankreich) sind hinzugefügt; jetzt sind tatsachlich ALLE
Brücken, Schleusen und andere Objekten Europas in PC-Navigo
aufgenommen.
Neu in PC-Navigo 2007
PC-Navigo 2007 ist im Vergleich zur Version 2006 bedeutend verbessert, vor allem hinsichtlich der geografischen Daten:
Die genaue Lage
aller Objekte in den Gewässern ist ZEHNFACH verbessert: wo sich früher
nur ein Objekt je hundert Meter befinden konnte, können jetzt auf
jeweils ZEHN Meter Objekte situiert werden. Die Hektometertafeln sind
also Dekametertafeln geworden;
Brücken und
Schleusen, die früher oft "verschoben" waren wegen dieser
Ungenauigkeit, sind mit Hilfe von Luftfotos in die richtige Lage
zurückgelegt; West-Deutschland, England und die Niederlande sind schon
korrigiert; im Laufe der kommenden Jahre werden die letzten Korrekturen
im Osten Deutschlands noch durchgeführt;
Mit der Aufnahme
der Wasserstraßen in Großbritannien wurde die Untergrenze der
Wasserstraßenabmessungen herabgesetzt: früher lag diese bei 3,50 m,
jetzt bei 2 m.;
Die Entwicklung von PC-Navigo-ENC ist natürlich der größte Durchbruch: die Kopplung des Routenplaners an einen Kartenviewer der richtige "Inland ECDIS"
Karten lesen kann, ergibt ein erwachsenen Navigationssystem für jede
Kategorie von Schiffen: navigieren mit Hilfe der offiziellen
Navigationskarten der Behörden ist jetzt auf vielen Binnengewässer
möglich!
Neu in PC-Navigo 2006
Auch PC-Navigo 2006 ist im
Vergleich zu älteren Versionen funktionell erheblich erweitert worden.
Für eine schnelle Übersicht über die zahllosen neuen Funktionen können
Sie die unten stehende Liste zu Rate ziehen. Ein Klick auf einen grünen
Link bringt Sie automatisch zu der gewünschten Beschreibung:
In den <Präferenzen> können jetzt auch Sperrungen in der Karte angezeigt und Notizen hinzugefügt werden. Hier kann auch der so genannte GPS-Monitor
eingestellt werden, mit dem während der Fahrt die Geschwindigkeit und
die geschätzte Ankunftszeit im Auge behalten werden kann. Darüber
hinaus kann die Anzeige von Bedienungszeiten eingestellt sowie die dynamischen Reiseplanung aktiviert oder deaktiviert werden;
Die Import-und Exportmöglichkeit von Reisen, die mit Version 4.5 von PC-Navigo
erstellt wurden, macht es möglich, dass solche Reisen so unverändert
wie möglich in die Version 2006 eingelesen werden können; eigene
Kommentare in Reisen aus der Version 4.5 werden in Kartennotizen umgewandelt, die in der Version 2006 wiedergegeben werden können;
Mit Hilfe eines "RIS-konformen"
Reiseplans, können Informationen mit Servern von NoorderSoft und den
Wasserstraßenverwaltungen ausgetauscht werden. Hierzu steht die
Menüoption <Reiseplan versenden> zur Verfügung. Im Gegenzug können damit exakt auf die Reise zugeschnittene Schifffahrtsnachrichten empfangen werden;
PC-Navigo 2006 unterscheidet zwischen Schiffen, die über offene See fahren
können oder nicht. Für Schiffe, die seegängig sind, können Reisen
berechnet werden, die ganz oder teilweise über Seewasserstraßen führen;
Eine <Abmessungsgrafik>
zeigt an, ob und wo eine Strecke in Bezug auf die Schiffsabmessungen
kritisch ist. Auf einen Blick werden die komplette Route und ggf.
auftretende Engstellen deutlich sichtbar;
Eine Übersicht mit den "Bedienungszeiten auf Anfrage " liefert eine Liste mit allen Telefonnummern der Brücken und/oder Schleusen, die vorab angerufen werden müssen.
Bei der Suche nach den <nächstgelegenen Einrichtungen>
wurde eine neue Option geschaffen: Neben der bekannten Möglichkeit,
eine Einrichtung (Anlegestelle, Liegeplatz, Bunkerstation etc.)
ausgehend vom Startpunkt der Reise zu suchen, kann jetzt auch ausgehend
von einem manuell definierte Ort oder von der aktuellen GPS-Position
gesucht werden.
In der <Übersichtkarte>
ist es jetzt möglich, bei der Zoom-Funktion einen Standardmaßstab
einzustellen. Zusätzlich wurde ein <Info> -Button hinzugefügt,
über welchen Informationen wie zum Beispiel Fotos,
Schifffahrtsnachrichten und Kartennotizen abgerufen werden können.
In der <Übersichtkarte> wird jetzt auch die Fahrtdauer und der Abstand zum nächsten Objekt, Dorf oder Stadt angezeigt.
Der <GPS-Monitor> macht es möglich, PC-Navigo 2006
kombiniert mit einem GPS und damit als Geschwindigkeitsanzeiger zu
nutzen. Während der Fahrt wird die tatsächliche Geschwindigkeit über
Grund angezeigt.
Der <Brennstoffmonitor>
macht es möglich, den Brennstoffvorrat während der Reise zu überwachen.
Der Monitor kann ein Warnsignal geben, wenn der Brennstoffvorrat
während der Reise zur Neige geht. (Berechnet nach dem Verbrauch bei
einer bestimmten Geschwindigkeit.)
Starten mit PC-Navigo
Für die Installation von PC-Navigo auf Ihrem Rechner lesen Sie bitte erst: DIE INSTALLATION VON PC-NAVIGO.
PC-Navigo 2012 ist ein
Reiseplaner für Fahrtrouten auf Binnenwasserstraßen. Das Programm
arbeitet vergleichbar mit einem Navigationssystem für Autos: Man gibt
einen Start- und einen Zielort ein. Das Programm berechnet dann die
Fahrtroute um von A nach B zu kommen. Um schnell starten zu können,
sind vorher folgende Schritte nötig:
1. Sie müssen zuerst (einmalig) die Daten des Schiffes eingeben. Klicken Sie dazu im Hauptmenü <Bearbeiten> auf <Schiffsdaten>.
In dem sich öffnenden Bildschirm klicken Sie links unten auf den Button
<Hinzufügen>, worauf ein Bildschirm mit zahlreichen Schiffstypen
geöffnet wird. Hier wählen Sie per Mausklick den Typ, der ihrem Schiff
am nächsten kommt. Springen Sie dann bitte zurück in den
<Schiffslisten-Bildschirm>, in dem Sie die genauen Daten des
Schiffes eingeben können:
den korrekten Schiffsnamen;
eine eventuell vorhandene Schiffsnummer;
Länge, Breite, Höhe und Tiefgang;
Reisegeschwindigkeit (durchschnittlich in stehendem Wasser);
ob Sie in der Berufs- oder der Freizeitfahrt fahren;
ob Sie Sonntags fahren oder nicht;
(für die Berufsfahrt) welches Fahrregime Sie fahren;
wie Ihre mehrtägigen Reisen gewöhnlich beginnen und enden;
ob Ihr Schiff seetüchtig ist oder nicht (und ob Sie auch über Seewasserstraßen fahren wollen).
Zusätzlich können Sie noch weitere Daten zur Berechnung des Brennstoffverbrauchs hinterlegen:
eine Tabelle durchschnittlicher Verbräuche bei bestimmten
Geschwindigkeiten, die von Ihnen benutzten Einheiten (Kubikmeter oder
Liter), den Tankinhalt, den Startbestand vor der ersten Reise und, wenn
gewünscht, eine kritische Grenze für einen Mindesttankinhalt.
Wenn alles eingegeben wurde, klicken Sie
auf <Dieses Schiff verwenden>. Wenn Sie durchgängig mit diesem
Schiff arbeiten, können Sie dies auch als <Als Standardschiff
einstellen> (Der Button ganz links!)
2. Vor der ersten Reise muss eine Zeitplanung festgelegt werden: Im Hauptmenü <Bearbeiten> klicken Sie dazu auf <Zeitplanung>.
Dann geben Sie ein Abfahrtsdatum, eine Abfahrtzeit sowie eine tägliche
Start- und Stoppzeit ein. Sie können dabei auch noch Optionen für die Bedienungszeiten
von Brücken und Schleusen eingeben: nur normale Bedienungszeiten, auch
Bedienungszeiten auf Anfrage und diese dann auch noch, wenn hierfür
zusätzliche Kosten entstehen. Sie können festlegen, ob Sie auch über
Seewasserstraßen fahren wollen, wenn dies erforderlich ist, um das Ziel
zu erreichen. Mit einem Klick auf <Diese Zeiten verwenden>
speichern Sie die Zeitplanung.
3. Im Hauptmenü <Bearbeiten> oder mit den entsprechenden Eingabefeldern im rechten Hilfsschirm geben Sie dann einen Startort, einen Zielort und (wenn gewünscht) Orte ein, die Sie während der Reise auf jeden Fall passieren, die so genannten "Via"-Orte oder vermeiden wollen, die sogenannten "Meiden"-Orte. Sobald die letzte Information eingegeben ist, berechnet PC-Navigo eine Route. Entsprechend den Auswahlknöpfen (Radiobutton) unten rechts im Planungsbildschirm, ist dies die schnellste, kürzeste, optimale oder touristische Route.
Mit den rund 250 Hilfsfunktionen die PC-Navigo enthält,
können Sie die Software, die Einstellungen und die Suchoptionen exakt
Ihren Wünschen anpassen. All diese Funktionen werden separat und
ausführlich beschrieben: über das Inhaltsverzeichnis können Sie jede Funktion einzeln kennen lernen.
Wichtige Auskunfte
über Ihre vorgenommene Route werden noch gegeben von den
WARNUNGS-ICONS: gleich wenn in Ihre Route Probleme oder Behinderungen
festgestellt werden, werden Sie informiert mit einem oder mehreren
blinkenden Icons:
Wenn
klar ist, dass KEINE Verbindung zwischen Abfahrtsort und Reiseziel
existiert die für das Schiff befahrbar ist, blinkt das Icon KEINE
BEFAHRBARE VERBINDUNG. Wenn Sie darauf klicken, können Sie mit "Maß nehmen" berechnen lassen, mit welche Abmessungen man das Ziel erreichen könnte;
Wenn
die Unmöglichkeit das Ziel zu erreichen liegt an die aufgegebene
Fahrstunden, wird kontrolliert ob mit eine Erweiterung der Fahrstunden
das Ziel erreicht werden kann. Wenn dass der Fall ist, blinkt das
FAHRSTUNDEN ERWEITERN ICON (das zweite Icon). Ein Klick bringt Ihnen
zum Schirm worauf Sie die neue Zeiten eingeben können;
Wenn
sogar mit anderen Fahrstunden keine Verbindung gefunden würde, wird
festgestellt ob es eine Verbindung über offenes Meer gibt; wenn so,
dann blinkt das OFFENES MEER-ICON; ein Klick darauf erlaubt Ihnen der
Fahrt über See zu gestatten;
Auch bei einer gefundene Verbindung können Warnungen nötig sein: wenn
der VIERTE Icon blinkt (mit dem Telefon) heisst das, dass eine oder
mehrere Schleusen oder Brücken Voranmeldung fordern, weil man anders
kein Betrieb hat. Ein Klick auf dem Icon öffnet die Liste mit den
betriffenden Schleusen und Brücken und deren Telefonnummern;
Eine zweite Warnung betrifft mögliche SPERRUNGEN auf der Route (oder
auf eine Strecke die ohne Sperrung möglicherweise auf der Route liegen
würde). Außer der Wahl bei eine Sperrung umzufahren oder zu warten,
kann man mit einem Klick auf dem Icon die Liste der betriffenden
Sperrungen einsehen.
PC-Navigo-ENC
PC-Navigo 2012 ist mit einem speziellen Kartenviewer ausgerüstet. ENC bedeutet Electronic Nautical Chart oder Elektronische Navigationskarte. Mit der Benennung ENC wird eine Kartenzelle angedeutet, die in einem Standardformat (Inland ECDIS) produziert wurde. Dieses Format wird manchmal auch entsprechend der IMO-Nummer des beschreibenden Dokumentes benannt: S-57.
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ENCs werden meistens von
den Wasserstraßenbehörden produziert, obwohl es auch private
Kartenproduzenten gibt die ENC verlegen. So auch NoorderSoft.
Eine Richtlinie der Europäischen Union schreibt vor, dass
Mitgliedstaaten für alle Binnengewässer der Klassen IV und höher
(Wasserstraßen, die von Schiffen mit 80 x 9,5 Meter befahren werden
können) ENC herausgeben müssen. Diese ENCs können mit speziellen
Kartenviewer betrachtet werden.
In PC-Navigo ist ein Modul eingebaut worden, mit dem diese ENCs gezeigt werden können. Oberhalb eines gewissen Zoomfaktors (einstellbar zwischen ca. 1:50.000 und 1:200.00) schaltet die Karte um zum Bild der ENCs, natürlich nur wenn eine ENC-Zelle verfügbar ist.
Inland ECDIS Karten
zeigen eine sehr große Menge an Details, die für die Schiffahrt wichtig
sind: Bojen, Baken, Tiefengebiete, Gefahren, Hindernisse und die
korrekte Topographie der Umgebung (Küstenlinien, Banken, Leitmauern,
Schleusenkammern usw.). Die Genauigkeit der Karten beträgt bis zu 0,50
m.
Durch diese Genauigkeit
kann mit Hilfe eines GPS ein präzises Bild der Schiffsposition
dargestellt werden: man sieht sich "über die Karte fahren". Dies macht
die Navigationskarte zu einem wichtigen Hilfsmittel bei der Navigation,
besonders in schwierigen Fahrrinnen zwischen zahlreichen Hindernissen
und Untiefen.
Die ENC's die PC-Navigo-ENC benutzt, sind vorinstalliert
und sind jetzt ein fester Bestandteil der Software. Die
vorinstallierten ENC's sind produziert aus den "offiziellen" ENC's (die
zusätzlich aktualisiert und korrigiert sind) und eigenen Daten. Die
gesamten ENC-Karten sind kohärent und passend zusammengestellt um einen
fehlerlosen Übergang zu erreichen. Karten können natürlich auch separat installiert und konvertiert werden. So
kann man auch unabhängig von NoorderSoft ENC-Daten laden und einsehen.
Wir raten Ihnen aber zuvor ein Backup der Kartothek zu machen, weil
möglicherweise beim Download der offiziellen ENC's der Zusammenhang der
Karten zerstört wird. Mit einem Backup können Sie dann immer die
ursprüngliche NoorderSoft-Kartothek erneut laden.
Sollten Sie trotzdem ENC's
herunterladen und betrachten wollen, dann sind auf unserer Webseite die
Links (Verknüpfungen) zu den diversen Webseiten verfügbar: www.noordersoft.com. Man kann auch mehrere Kartotheken direkt von der NoorderSoft Download-Seite herunterladen.
NoorderSoft produziert auch eigene
ENC's, und zwar von den Gebieten, die mit offiziellen ENC's nicht oder
nur schlecht abgedeckt sind. Es gibt zur Zeit eine ENC-Kartenserie
Belgien und Frankreich und eine ERGÄNZENDE ENC-Kartenserie der
Niederlande (die die in den Rijkswaterstaat-ENC's noch fehlenden
Gewässer abdeckt) und Deutschland, worin auch alle noch nicht vom WSA
abgedeckten Wasserstraßen aufgenommen sind.
ENC-Einstellungen
PC-Navigo 2012
erlaubt eigene Einstellungen in der Navigationskarte. Es handelt sich
dabei um zwei Darstellungseinstellungen und drei Tiefen-Parameter:
Tiefenangaben
("Soundings") werden oft in ENC's aufgenommen wo das Fahrwasser stark
wechselnde Tiefen hat (z.B. in Meeresarmen und auf größeren
Wasserflächen). Eigentlich sind diese Soundings überflüssig, weil schon
Tiefengebiete in den ENC's aufgenommen sind: ein Schiff, das in einem
Gebiet mit ausreichender Tiefe fährt, wird nicht interessiert sein an
allen individuellen Werten. Deshalb können die Soundings
(Tiefenangaben) ausgeschaltet werden im Submenu
<ENC-EINSTELLUNGEN> unter <SOUNDINGS AUSSCHALTEN>;
Die vom Maßstab
abhängige Darstellung der Kartendetails regelt das Ausblenden
überflüssiger Details wenn man auszoomt. Dies verhindert das sogenannte
"Clutter" (Volllaufen) des Schirms. Es kann aber sinnvoll sein ALLE
Daten in der Karte anzeigen zu können. Dazu kann man dann den
SCAMIN-Wert (SCAMIN steht für Minimal Scale) außer Betracht lassen. Mit
Hilfe des Submenüs <ENC-EINSTELLUNGEN> unter <SCAMIN
AUSSCHALTEN> können Sie diese Möglichkeit benutzen;
PC-Navigo-ENC kann bei der Kartendarstellung den vorher eingegebene Tiefgang des Schiffes
berücksichtigen. Deshalb können Tiefen als "Tiefes Wasser" dargestellt
werden, wenn dort mehr als eine bestimmte (einstellbare) minimale
Wassertiefe garantiert ist (Default in PC-Navigo-ENC
eingestellt auf Schiffstiefgang plus 5 Meter), oder als "sicheres
Fahrwasser" wo der Abstand zum Boden immer mehr als ein vorher
eingestellter Wert beträgt (Default in PC-Navigo-ENC
eingestellt auf Schiffstiefgang plus 1 Meter), oder als "befahrbares
Wasser" wo immer noch eine kleine Reserve übrig bleibt (Default in PC-Navigo-ENC
eingestellt auf Schiffstiefgang plus 0,1 Meter), oder als "untief" wo
die Tiefe nicht ausreicht für das Schiff. Dann gibt es auch noch
trockenfallendes Gebiet. Im Submenü <ENC-INSTELLINGEN> kann man
eigene Werte für diese Tiefen einstellen, für tiefes, befahrbares oder
untiefes Wasser.
PC-Navigo-ENC
schaltet bei einem einstellbaren Maßstab um von der Übersichtskarte zu
den ENC's. Der genaue Maßstab kann eingegeben werden mit einem Wert
zwischen 1:50.000 und 1:200.000. Je größer der Wert, desto länger
bleiben die ENC Karten sichtbar beim Auszoomen. Beachten Sie dass dies
eine große Anforderung an die Speicherkapazität Ihres PC bedeutet.
Die Zeichengröße in den ENC's kann eingestellt werden: Standard beträgt die Größe 10 Pixel.
ENC und S-57 Dateien
Typen elektronischer Wasserkarten
Elektronische oder
digitale Wasserkarten gibt es in vielen Formen, von RASTERKARTEN,
einfachen Bitmaps, bis VEKTORKARTEN, wie auch solche, die dem
internationalen Standard für digitale Seekarten entsprechen, dem ECDIS (Electronic Chart Display and Information System
oder Elektronisches Kartendarstellungs- und Informationssystem). Dieser
Standard wurde von der International Maritime Organisation (IMO)
festgelegt in Vorschrift S-57. Nach dieser Vorschrift ist das
Dateiformat benannt, deshalb spricht man auch von S-57 Karten. Diese
S-57 oder ECDIS-Karten sind eigentlich große Datenbestände in denen
alle Details der Wasserstraßen separat - und sehr genau - festgelegt
sind.
RASTERKARTEN kann ein
Rechner eigentlich nur darstellen; der Schirm ersetzt dann die
Papierkarte, aber der Schiffer muss noch immer selbst die Informationen
interpretieren und verarbeiten.
VEKTORKARTEN enthalten
demgegenüber so viel mehr Daten, dass ein Teil dieser Interpretation
vom Computer übernommen werden kann. So können Wassertiefen verglichen
werden mit dem Tiefgang eines Schiffes und kann sogar Alarm ausgelöst
werden wenn das Schiff in untiefes Wasser gerät.
Die Binnengewässer-Variante dieser ECDIS Karten, Inland ECDIS,
ist von der EU, der Zentralkommission für die Rheinschifffahrt und der
Donaukommission angewiesen als Standard für offizielle
Navigationskarten. Inland ECDIS ist zu der maritimen Variante
vollständig kompatibel.
Zellengröße und Dateigröße
S-57 Karten werden
herausgegeben - in der Regel von den Wasserbehörden - in Karten-Zellen
die ein begrenztes Gebiet beschreiben. Wegen der Datenmenge ist ein
solches Gebiet meistens nicht größer als einige Quadratkilometer. Die
maximale Dateigröße ist begrenzt auf 5 Mb.
Deshalb ist die
Rijkswaterstaat-Kartendeckung der Niederlanden mehr als 150 Zellen
groß. Die deutschen Hauptfahrstrecken zählen mehr als 200 Zellen, die
österreichische Donau 70 Zellen. In ganz Europa sind schon mehr als
1000 Zellen der Binnengewässer verfügbar, neben den Tausenden, die als
Seekarten verfügbar sind.
Es ist nicht sinnvoll
sehr viele Zellen gleichzeitig auf dem Rechner zu installieren: nur wer
sehr häufig lange Schiffsreisen macht wird einen so großen Bereich
benötigen. Wer in einem begrenzten Gebiet fährt kann besser nur die
lokalen ENC herunterladen und installieren.
Dateiformat
Die Namen der S-57
Kartenzellendateien haben das Format (z.B.) "1R5MA001.000", wobei die
ersten zwei Zeichen die Produzentenidentifizierung sind (1X =
NoorderSoft), das dritte Zeichen die Anwendung oder "usage" (von 1,
Übersicht, bis 9, Anlege-Hilfe) und die folgenden fünf Zeichen geben
die Wasserstraße an: MA001, die Maas, Karte 1). Die Dateien enden immer
mit ".000" und werden deshalb auch oft als "Null-Null-Null-Dateien"
bezeichnet.
Viewer, die "offene" S-57 Dateien lesen können, benutzen meist direkt diese .000 Dateien. So auch PC-Navigo-ENC.
In dem Viewer werden die .000 Dateien ins Dateiformat des Viewers
übersetzt. Übersetzung bedeutet, die binaire Daten werden umgesetzt in
darstellbare Zeichen und Werte, z.B. der binaire Kodex für eine Boje
mit Topzeichen und Licht wird dargestellt als kleine Zeichnung einer
solchen Boje oder ein Tiefengebiet, das mit einer Anzahl von
Koordinaten gespeichert ist, wird als ein Gebiet in einer bestimmten
Farbe angezeigt.
Es gibt auch S-57-Viewer
die KEINE "offenen" S-57 Dateien lesen können, sondern nur "geschützte"
S-57 Dateien. Bei solchen Viewern muss man die Karten vom
Viewerproduzenten beziehen, weil diese erst verschlüsselt (encryptiert)
werden müssen.
Andere Dateitypen sind keine VEKTOR-Dateien. Sie können nicht ohne weiteres in einem S-57 Viewer eingelesen werden, aber viele sogenannte RASTERKARTEN können trotzdem in dem Viewer von PC-Navigo eingelesen und gezeigt werden (Siehe auch unter RASTERKARTEN).
Update-Dateien
S-57 (.000) Dateien
können effizient aktualisiert werden mit einem Update System, das im
Inland ECDIS vorgesehen ist und womit kleine Update-Dateien Teile der
Daten in einer Zelle überschreiben können. Diese System ist jetzt
vollständig in PC-Navigo integriert. S-57 (.000) Dateien können mit
einer .001, .002, .003 (usw.) Datei aktualisiert werden ohne dass die
gesamte Datenmenge erneut heruntergeladen werden muss. Dazu speichert
man einfach die .001 (und .002 usw.) Datei im selben Unterverzeichnis
und man liest die .000 erneut ein; die Datei wird dann vollautomatisch
mit den Daten der Update-Datei aktualisiert.
ACHTUNG: Bei mehreren
Update-Dateien muss man immer ALLE folgenden Dateinummern zur Hand
haben! Wenn also eine Updatedatei mit der Endung .004 verfügbar ist,
müssen auch die Dateien .001, .002 und .003 gespeichert sein, anders
wird das Update nicht korrekt stattfinden!
S-57 ENC importieren
Bei Lieferung von PC-Navigo-ENC werden die verfügbaren ENC-Zellen von NoorderSoft mitgeliefert und schon vorinstalliert. Wer nur diese Zellen benutzt braucht also nichts zu tun.
Die kostenlos verfügbar
gestellten Karten brauchen oft noch Ergänzungen, zusätzliche Deckungen
und Aktualisierungen. In den Niederlanden, Belgien,
Nord-West-Frankreich und im Emsgebiet hat NoorderSoft alle diese
Ergänzungen durchgeführt und dort wird eine kohärente Kartothek
mitgeliefert, die ALLE Fahrstrecken deckt, ohne Lücken und ohne
doppelte Deckungen. In Deutschland werden die ENC Karten von der WSD
geliefert (NoorderSoft ist ein offizieller Vertreiber dieser Karten).
Die Namen der S-57
Kartenzellendateien haben das Format (z.B.) "1R5MA001.000", wobei die
ersten zwei Zeichen die Produzentenidentifizierung sind (1X = NoorderSoft),
das dritte Zeichen die Anwendung oder "usage" (von 1, Übersicht, bis 9,
Anlegehilfe) und die folgenden fünf Zeichen formen die Andeutung der
Wasserstraße: MA001, die Maas, Karte 1). Die Dateien enden immer mit
".000" und werden deshalb auch oft als "Null-Null-Null-Dateien"
angegeben.
In PC-Navigo-ENC müssen die .000 Dateien umgewandelt werden in ein schneller zu verarbeitendes Format. In der 2010-Version ist dies schon bei der Herstellung erfolgt. Auch wenn Sie es selbst tun ist dies pro Zelle oder pro Zellengruppe nur einmal nötig; nach der Übersetzung werden die Resultat-Dateien im PC-Navigo
Format gespeichert. Zum Einlesen/Importieren einer oder mehrerer Zellen
müssen die .000 Dateien erst irgendwo auf dem Rechner gespeichert sein:
Sie laden sie also herunter oder kopieren sie von einer CD-ROM oder DVD
und speichern sie irgendwo in einem willkürlichen
Unterverzeichnis.
Zum Umsetzen ins PC-Navigo Format machen
Sie ERST ein Backup des gesamten Unterverzeichnisses CHARTS im
Unterverzeichnis in dem PC-Navigo installiert wurde. Wenn dies
geschehen ist - damit Sie bei eventuell auftretenden Probleme den alten
Zustand mit diesem Backup wiederherstellen können - klicken Sie auf <DATEI> und <ENC>
und <S-57 (.000) IMPORTIEREN> und auf dem Button
<Blättern/hinzufügen>. Dann wählen Sie das Unterverzeichnis in
dem die Dateien sich befinden. Sie wählen die gewünschte Datei aus und
klicken auf <Öffnen> und PC-Navigo-ENC übersetzt und speichert die Zellen automatisch. Wenn alles fertig ist, wird dies durch eine Meldung angegeben.
Die Zellen sind damit noch nicht gleich sichtbar: erst wenn PC-Navigo-ENC weiter als ungefähr 1:25.000 eingezoomt ist, wird das übliche Übersichtskartenbild
ersetzt durch die ENC-Karte. Zoomt man wieder aus, dann geschieht das
Umgekehrte: die Übersichtskarte wird wieder sichtbar. Hierdurch
vermeidet man eine unakzeptabel langsame Arbeitsweise des Rechners
wegen der großen Datenmenge, die pro ENC-Zelle verarbeitet werden muss.
Wenn eine ENC sichtbar
wird, sieht man noch nicht gleich ALLE Daten: die Karten werden
detaillierter, wenn weiter eingezoomt wird: je kleiner das Gebiet über
welches das Kartenbild sich erstreckt, desto größer die Anzahl an
Details. Diese Funktion kann aber auch ausgeschaltet werden. Siehe für
mehr Informationen über die Dynamik der S-57 Zellen auch den Abschnitt
über ENC-EINSTELLUNGEN und über Navigieren mit ENC.
Update-Dateien
S-57 (.000) Dateien
können effizient aktualisiert werden mit einem Update System, das im
Inland ECDIS vorgesehen ist und womit kleine Update-Dateien Teile der
Daten in einer Zelle überschreiben können. Diese System ist jetzt
vollständig in PC-Navigo integriert. S-57 (.000) Dateien können mit
einer .001, .002, .003 (usw.) Datei aktualisiert werden ohne dass die
gesamte Datenmenge erneut heruntergeladen werden muss. Dazu speichert
man einfach die .001 (und .002 usw.) Datei im selben Unterverzeichnis
und man liest die .000 erneut ein; die Datei wird dann vollautomatisch
mit den Daten der Update-Datei aktualisiert.
ACHTUNG: Bei mehreren
Update-Dateien muss man immer ALLE folgenden Dateinummern zur Hand
haben! Wenn also eine Updatedatei mit der Endung .004 verfügbar ist,
müssen auch die Dateien .001, .002 und .003 gespeichert sein, anders
wird das Update nicht korrekt stattfinden!
ENC-Legende
ENC's im S-57 Format
stellen die Karteninformationen in einer vorgeschriebene Weise dar:
alle Navigationsinformation und alle Sicherheitsinformation werden über
bestimmte Symbole dargestellt. Die meisten Symbole sind
selbsterklärend, wie z.B. Bojen und Baken und Lichter; diese werden
dargestellt als ein schematisches Bild der Wirklichkeit. So ist eine
stumpfe Tonne in der Karte auch ein Viereck in der gleichen Farbe und
ein Sektorlicht wird auch mit übereinstimmenden Kreisen und Farben
dargestellt.
Trotzdem gibt es auch
Symbole die NICHT unmittelbar verständlich sind. Dafür ist eine Legende
aufgenommen - vergleichbar mit "Karte Null" der Seekarten - worin alle
Zeichen erklärt werden. Sie öffnen die Legende mit <DATEI> und <ENC> und <Legende>. Suchen Sie dann das gewünschte Symbol finden Sie die Bedeutung hinter dem Zeichen.
Sie finden die ENC-Legende auch unter OPTIONEN und LEGENDE, wo alle Legende im Programm zusammengestellt sind.
Navigieren mit ENC
Erst wenn PC-Navigo-ENC weiter als ungefähr 1:25.000 eingezoomt ist, wird das übliche Übersichtskartenbild
ersetzt vom ENC-Bild. Zoomt man wieder aus, dann geschieht das
Umgekehrte: die Übersichtskarte wird wieder sichtbar. Für die
Navigation mit ENC ist es wichtig zu verstehen, was das Kartenbild
genau darstellt und wie diese Information gedeutet werden muss.
Mit Hilfe eines GPS kann
ein präzises Bild der Schiffsposition dargestellt werden: man sieht
sich "über die Karte fahren". Dies macht die Navigationskarte zu einem
kräftiges Hilfsmittel bei der Navigation, besonders in schwierigen
Fahrrinnen zwischen Hindernissen und Untiefen. Der Kurs, den man fahren
muss, kann direkt vom Kartenbild abgelesen werden. Diese Navigationsart
fordert aber viel von der Karte, vom Rechner und vom Navigator:
Die Karte muss SEHR genau und aktuell sein;
Der Rechner und das GPS, aber auch die Stromversorgung und das Steuerungssystem müssen zuverlässig sein;
Der Schiffer muss wissen, was alle Kartenelemente bedeuten und auf welche Weise Karte, GPS und Kurs aufeinander einwirken.
Genauigkeit der Karte
ENC-Karten werden
produziert von den Wasserstraßenbehörden, oft basierend auf extrem
genauen topographischen Daten (z.B. 1:1.000). Eine Genauigkeit, die
besser ist als 0,5 m, wird angestrebt. Weil aber Kartographie auch von
Menschen gemacht wird, muss man sich bewusst sein dass eine Karte kein
REAL TIME Bild der Wirklichkeit ist, sondern eine Moment-Aufnahme. Ob
seit der Herstellung die Umgebung geändert ist und ob bei der
Herstellung Fehler gemacht wurden, weiß man eigentlich erst, wenn man
die Karte und die Wirklichkeit miteinander vergleichen kann. In
Gebieten, in die man nicht oft kommt, muss deshalb abgeraten werden
sich zu sehr auf eine Karte zu verlassen.
Auch die Aktualität einer
Karte ist wichtig: Umbauten, neue Brücken und Kaie, aber auch Untiefen
in der Fahrrinne, können einen anderen Kurs erfordern als vorher.
Überzeugen Sie sich deshalb immer davon, dass Sie die meist aktuelle
Karte heranziehen!
Rechner, GPS, Stromversorgung und Steuerungssystem
Sogar eine perfekte
Karte, die ganz up to date ist, kann nicht beitragen zu einer sicheren
Fahrt, wenn der Rechner, das GPS, die Stromversorgung oder das
Steuerungssystem nicht funktioniert. Wo man abhängig ist von den
Karteninformationen muss man also immer dafür sorgen andere
Kartenhilfsmittel (Papierkarten) verfügbar zu haben.
Bedeutung der Kartensymbole
Im Inland ECDIS werden
die Daten in vorgeschriebener Weise dargestellt. Die wichtigsten Daten
bekommen Priorität gegenüber unwichtigeren Daten und zahlreiche
Kontrollen sichern die Integrität der Daten. So können z.B. keine
Gebiete "weggelassen" werden oder von unwichtigen Daten überschrieben
werden.
Wenn eine ENC schließlich
dargestellt wird, sieht man noch nicht gleich ALLE Daten: die Karten
werden detaillierter, wenn weiter eingezoomt wird: je kleiner das
Gebiet, über welches das Kartenbild sich erstreckt, desto größer die
Anzahl der Details. Dieser Mechanismus sorgt für eine immer optimal den
Navigationsforderungen angepasste Darstellung. Ist man weit eingezoomt,
dann werden alle Details gezeigt bis hin zu der Beschriftung auf einer
Boje; zoomt man aber aus, dann werden diese Details weggelassen um zu
verhindern, dass man die gesamte Oberfläche der Karte bedeckt sieht mit
tausenden Bojen.
Alle Kartensymbole
stammen von den hydrographischen Karten. Wie auf "Karte Null" findet
man in der Legende von PC-Navigo-ENC die Bedeutung der Symbole zurück.
Wenn man auf der Karte ein unbekanntes Symbol sieht, sollte man
nachschauen was es bedeutet.
Karte und/oder Radar
Die Karte allein ist als
Navigationshilfsmittel bei schlechter Sicht ungeeignet. Man sieht
schließlich auf der Karte zwar die eigene Schiffsposition im Vergleich
zu der Umgebung (dass heißt: falls der Rechner, das GPS, die
Stromversorgung und das Steuerungssystem alle korrekt funktionieren!)
aber zwei Dinge sieht man NICHT: andere Schiffe und die "dynamische"
Umgebung (z.B. Schleusentoren, Brückendecks, Ampeln usw). Deshalb
braucht man bei schlechter Sicht andere Hilfsmittel wie Radar,
Kommunikationsmittel und/oder AIS.
Die Dynamik der "Fahrt
auf einer elektronische Karte" verlockt manche Schiffer bei
verschlechternder Sicht mehr Risiken zu nehmen. Die Schiffer sollten
sich dabei aber der Beschränkungen dieser Technologien bewußt sein,
oder sie müssen die Fahrt unterbrechen und erst weiter fahren wenn die
Umstände es erlauben!
Vollschirm
Die Kombination von PC-Navigo-ENC mit einem Global Positioning System (GPS)
macht die Benutzung als Navigationshilfsmittel sehr interessant. Da das
Kartenbild dabei natürlich weitaus das wichtigste Bild am Schirm ist -
man wird ja die Button, Tasten und Menüs eher bei der Vorbereitung als
bei der Navigation gebrauchen - gibt es die Möglichkeit das Kartenbild
als Vollschirm darzustellen: ein Klick mit der F-11 Taste oder auf den VOLLSCHIRM-Button
erweitert das Kartenbild, so dass es den ganzen Schirm bedeckt.
Die Wiedergabe der DISTANZRINGE (einstellbar unter <SCHIFFSDATEN> am Tab <SCHIFFSFORM>) kann die Einschätzung von Abständen stark vereinfachen.
Ein wiederholter Klick mit der F-11 Taste oder auf den VOLLSCHIRM-Button
bringt das Kartenbild zurück zum sogenanntem "Canvas" der PC-Navigo Karte, so dass auch die anderen Button, Tasten und Menüs wieder sichtbar sind.
Intelligente Karte
PC-Navigo-ENC kann
die "Intelligenz", die in den Inland ECDIS Karten "eingebaut" ist,
benutzen. Außer der maßstabgetreuen Darstellung des eigenen Schiffes in
der Karte, kann die Karte selbst auch angepasst werden:
Tiefgangbezogene Darstellung
PC-Navigo-ENC kann
bei der Kartendarstellung den eingegebene Tiefgang des Schiffes
berücksichtigen. Deshalb können Tiefen als "Tiefes Wasser" dargestellt
werden, wenn dort mehr als eine bestimmte (einstellbare) minimale
Wassertiefe garantiert ist (Standard ist PC-Navigo-ENC
eingestellt auf Schiffstiefgang plus 5 Meter) oder als "sicheres
Fahrwasser" wenn der Abstand zum Boden immer mehr als ein vorher
eingestellter Wert beträgt (Standard in PC-Navigo-ENC
eingestellt auf Schiffstiefgang plus 1 Meter) oder als "befahrbares
Wasser" wenn immer noch eine kleine Reserve übrig bleibt (Standard in PC-Navigo-ENC
eingestellt auf Schiffstiefgang plus 0,1 Meter) oder als "untief" wenn
die Tiefe für das Schiff nicht ausreicht. Zusätzlich gibt es auch noch
trockenfallendes Gebiet.
Der Bezug zum
tatsächlichen Tiefgang in diesen Berechnungen erlaubt die Darstellung
der Wassertiefe in genau der richtigen Farbe: je heller die Farbe,
desto sicherer das Fahrwasser. Weiß ist tief und sicher, dunkelblau ist
zu untief, grün ist trocken fallend.
Soundings (Tiefenangaben)
In vielen ENC werden
sogenannte SOUNDINGS (Tiefenangaben) dargestellt, genaue Angaben der
örtlichen Tiefen. Weil diese Tiefenangaben manchmal das Kartenbild
stören, kann man diese unter DATEI und ENC und EINSTELLUNGEN ausschalten.
Maßstababhängige Darstellung der Details
Die vom Maßstab abhängige
Darstellung der Kartendetails regelt das Ausblenden überflüssiger
Details beim Auszoomen. Hierdurch vermeidet man ein 'Volllaufen' des
Schirms (sogenannte "Clutter"). Doch kann es manchmal praktisch sein
ALLE Daten in der Karte darzustellen. Dazu kann man dann den
SCAMIN-Wert (SCAMIN steht für Minimal Scale) ausschalten. Mit Hilfe des
Submenüs <ENC-EINSTELLUNGEN> unter <SCAMIN AUSSCHALTEN> können Sie diese Möglichkeit nutzen;
Tag-, Dämmerung- und Nachtschirme
Bildschirme in einem
Steuerhaus können in der Dunkelheit die Sicht beeinträchtigen. Zur
Veringerung der störenden Blendwirkung kann man den Bildschirm
umschalten. Der Dämmerungsstand bietet dann noch gerade genug Farbe und Kontrast zur Erkennung des Kartenbildes ohne zu blenden. Der Nachtstand ist so dunkel, dass kaum noch Blendlicht entsteht.
ENC-Pickreport
Die Daten, die in einem
ENC gespeichert sind, beschreiben jedes Zeichen und Symbol einzeln. Die
meisten dieser Daten werden grafisch dargestellt, also als Symbol mit
bestimmten Farben, Zeichen und Formen. Man kann diese Daten aber auch
textuell betrachten mit einem Klick auf dem Info-Button (mit 'i') über
der Karte und dann mit einem Klick auf das gewünschten Symbol.
Dadurch öffnet sich ein
sogenannter "Pick Report" (ein Klickreport eigentlich) in dem Daten aus
der Datei in Textform dargestellt werden. Informationen wie
Brückennamen, Durchfahrtsabmessungen, Beschriftungen und Bojenfarben
können so angezeigt werden.
Mit dem Button <MEHR
DETAILS> bekommen Sie die gesamte Liste des ENC's, sodass Sie durch
alle Daten blättern können, die die jeweilige ENC enthält.
Rasterkarten
PC-Navigo 2012 enhält standard den neuen, multifunktionellen Kartenviewer von PC-Navigo. Der Viewer kann sowohl ENC-Karten
als auch Karten im Rasterformat darstellen. Obwohl die
ENC(Vektor-)Karten viel mehr Details, Qualität und "Intelligenz" haben,
ist die Verfügbarkeit anderer Kartentypen der Grund für diese
Erweiterung des Viewers. Überall wo es neben (oder statt) ENC-Karten
auch andere Kartentypen gibt, kann der Benutzer nun umschalten vom
ENC-Modus zum Modus der betreffenden Karte.
Man kann Rasterkarten (die eine
Georeferenz haben müssen!) einfach speichern im Ordner RASTER CHARTS.
Ein kleiner Teil dieses Unterverzeichnisses ist reserviert für
optionale Kartenserien, wie die bekannte "1800-Serie" des
niederländischen Hydrografischen Dienst (Wattenmeer, Ems, Dollard,
Lauwerssee, IJsselmeer und Wester- und Osterschelde) und Teile der
Nordsee. Im Zukunft werden auch andere Kartenserien verfügbar kommen.
Das "Umschalten" von ENC zum anderem Format geschieht entweder im Menü BILD mit den ersten zwei Submenüs ENC-Viewer und Rasterkarten-Viewer oder, wenn man schon im Rasterkartenmodus ist, links im Kartenschirm. In der Legende der Kartenebenen kann eine Wahl getroffen werden aus den unterschiedlichen "Ebenen" aus denen die Karte aufgebaut ist:
ENC: die Detailkarten (Inland ECDIS Karten oder ENC) der Behörden und NoorderSoft;
PHOTOS (Bilder): die verfügbare Bilder der Brücken, Schleusen und anderer Bauwerke;
NOTES (Notizen): die eigenen Notizen der Benutzer;
ANWB (Yachthafendaten): die Serviceangebote in Yachthäfen, so wie sie in der ANWB-Datenbank aufgenommen sind;
Route: Abfahrtsort, Bestimmung, und andere vom Benutzer gewählten Punkte;
Stops (Sperrungen): die Symbole, die eine Sperrung andeuten;
GPS: die Position des eigenen Schiffes;
AIS: die Position anderer, mit AIS ausgerüsteter Schiffe.
Auch kann der Viewer Karten in einem
anderen Dateiformat als ENC einlesen: im Menü DATEI, unter ENC, finden
Sie RASTERKARTE HINZUFÜGEN. Eine geeignete Rasterkarte (MIT
Georeferenz!) die auf dem Rechner gespeichert ist wird dann eingelesen
und sichtbar in LEGENDE der KARTENEBENEN. Sie ist auch ein- und
ausschaltbar mit den Checkboxen vor jeder Ebene. Man kann eine Ebene
"nach oben schleppen" zum Anpassen der Zeichnungsreihenfolge (z.B.
genau UNTER ENC, so dass dann die ENC-Karte abgedeckt wird, aber alle
anderen Elemente (Route, Bilder, Notizen, GPS und AIS) sichtbar bleiben.
Die folgenden Kartenformate werden von PC-Navigo
unterstützt (Achtung: Die Karten müssen über eine lesbare Georeferenz
verfügen deren Koordinaten INNERHALB des Bereichs der betreffenden PC-Navigoversion liegen!):
ArcExplorer Project File (*.aep)|*.AEP|
Arcinfo Ascii Grid (*.asc)|*.ASC|
Arcinfo Binary Grid (*.adf)|*.ADF|
Arcinfo Export Format (*.e00)|*.E00|
Arcinfo Float Grid (*.flt)|*.FLT|
ArcView 3.xx Project File (*.apr)|*.APR|
ArcView Shape Files (*.shp)|*.SHP|
AutoCAD (*.dxf)|*.DXF|
Binary Terrian Grid (*.bt)|*.BT|
CADRG - Compressed ARC Digitized Raster Graphics (TOC) (*.toc)|*.TOC|
Census 2000 TIGER/Line (*.rt1)|*.RT1|
Comma Separated Values point layer (CSV) (*.csv)|*.CSV|
Digital Elevation Model (ASCII GRID or SPOT) (*.dem)|*.DEM|
Digital Line Graphs DLG (*.opt;*.dlg)|*.OPT;*.DLG|
Digital Terrain Elevation Data (*.dt0;*.dt1;*.dt2)|*.DT0;*.DT1;*.DT2|
DWG (*.dwg)|*.DWG|
Enhanced Compressed Wavelet (*.ecw)|*.ECW|
ERDAS IMAGINE Image File Format (*.img)|*.IMG|
FME Feature Store (*.ffs)|*.FFS|
GDAL Wrapper for raster formats (*.*)|*.*|
Geographic Data Files (*.gdf)|*.GDF|
Geographic Markup Language (*.gml;*.xml)|*.GML;*.XML|
GeoJSON (*.json;*.geojson)|*.JSON;*.GEOJSON|
Global Self-consistant Hierarchical High-resolution Shorelines (GSHHS) (*.rim;*.b)|*.RIM;*.B|
Golden Software Surfer Grid (*.grd)|*.GRD|
Google Earth Keyhole Markup Language (*.kml)|*.KML|
GPS Exchange Format (*.gpx)|*.GPX|
Graphic Interchange Format (*.gif)|*.GIF|
IHO S-57 ENC (*.000)|*.000|
JPEG 2000 (via ECW) (*.jp2)|*.JP2|
JPEG 2000 (via MRSID) (*.jp2)|*.JP2|
JPEG File Interchange Format (*.jpg;*.jpeg)|*.JPG;*.JPEG|
LandXML (*.xml)|*.XML|
Lizardtech MrSID (*.sid)|*.SID|
MapInfo Interchange Format (*.mif)|*.MIF|
MapInfo Native Format (*.tab)|*.TAB|
MapInfo WorkFile (*.wor)|*.WOR|
MapInfoX Project File (*.gst)|*.GST|
MicroStation Native Format (*.dgn)|*.DGN|
OGR Wrapper for vector formats (*.*)|*.*|
OpenStreetMap Format (*.osm)|*.OSM|
Pictometry Oblique Images (*.psi)|*.PSI|
Portable Network Graphic (*.png)|*.PNG|
SDTS Raster Profile and Extensions (*.ddf)|*.DDF|
SDTS Topological Vector Profile (*.ddf)|*.DDF|
SPOT Binary In-line Format (*.bil;*.dem)|*.BIL;*.DEM|
SQL Layer Connector (*.ttkls)|*.TTKLS|
Tag Image File Format (*.tif;*.tiff)|*.TIF;*.TIFF|
TatukGIS PixelStore (*.ttkps)|*.TTKPS|
TatukGIS Project File (*.ttkgp)|*.TTKGP|
Vector Product Format VPF (*.lft;*.pft;*.tft)|*.LFT;*.PFT;*.TFT|
Window Bitmap (*.bmp)|*.BMP|
Die Installation von PC-Navigo
Das Installieren von PC-Navigo auf Ihrem Rechner ist einfach: In der Verpackung von PC-Navigo 2012
finden Sie: eine CD-ROM, einen sogenannten USB-Dongle (den
"Kopierschlüssel"), diese Installationsanleitung und eventuell eine
Registrierkarte.
Wenn Sie die CD-ROM ins
Laufwerk einlegen wird sie automatisch starten und das
Installationsmenü öffnen. Achtung: das Öffnen kann einige Minuten
dauern weil der Rechner meist erst die gesamte CD-ROM durchsucht.
(Wenn auch nach einigem
Warten die CD NICHT automatisch startet, können Sie mit "Dieser
Computer" zum CD-Laufwerk gehen und doppelklicken oder mit dem Windows
Explorer auf der CD-ROM das Programm "Setup.exe" doppelklicken.)
1. DIE SPRACHENWAHL DER INSTALLATION
Erst werden Sie gefragt
in welcher Sprache Sie die Installation durchführen möchten. Diese Wahl
betrifft NUR die Installation: in PC-Navigo selbst können Sie jederzeit die Sprache wechseln.
2. DIE URHEBERRECHTE
Wenn Sie Ihre Sprache
gewählt haben, sehen Sie einen Schirm mit Auskunft über Ihre Version
und über die Urheberrechte des Programms.
3. DER AUSKUNFTSCHIRM
Wenn Sie auf "folgende"
klicken kommen Sie in einem Auskunftsschirm, der Sie darauf hinweist
den USB Dongle erst NACH der Installation anzuschließen.
4. DIE LIZENZVEREINBARUNG
Wenn Sie noch mal auf
"folgende" klicken wird die Lizenzvereinbarung gezeigt mit den
Nutzungs-Bedingungen. Wenn Sie einverstanden sind, markieren Sie die
Checkbox "Ich bin einverstanden". Dann wird der "folgende" Button
aktiviert und Sie können mit der Installation fortfahren.
5. DIE INSTALLATIONSOPTIONEN
In einem Wahlschirm
können Sie entscheiden ob Sie Bilder und - wenn Sie eine ENC Version
haben - ENC Kartenzellen mitinstallieren wollen. Schalten Sie eine
dieser Optionen aus, dann wird die Installation durchgeführt ohne
Bilder oder ohne Karten. Vor allem auf Rechnern mit einer beschränkten
Kapazität kann dies praktisch sein weil Bilder und Karten viel
Plattenraum einnehmen.
Unten im Schirm können Sie das Standard Unterverzeichnis ändern, in dem PC-Navigo
installiert werden soll. Wenn Sie auf „Blättern" klicken sucht Ihr
Rechner die Unterverzeichnisliste. (ACHTUNG: Dies kann einige Zeit
dauern!) und bietet Ihnen die Möglichkeit die Software in einem ANDEREN
Unterverzeichnis als C:\Programme\navigo2012 zu installieren.
VISTA-BENUTZER,
ACHTUNG: Es wird empfohlen bei Windows Vista NICHT das
Standardunterverzeichnis zu benutzen sondern ein (willkürliches)
anderes Unterverzeichnis. Siehe das Addendum über Windows Vista, etwas
weiter im Text!
Wenn Sie das passende Unterverzeichnis gewählt haben, klicken Sie auf „Installieren" um die eigentliche Installation zu starten.
6. DIE EIGENTLICHE INSTALLATION
Wenn das Installationsprogramm feststellt dass schon andere Versionen von PC-Navigo installiert sind, wird Ihnen vorgeschlagen diese zu löschen (weil keine zwei unterschiedlichen Versionen von PC-Navigo nebeneinander auf dem selben Rechner installiert sein können) oder die Installation abzubrechen.
Ein Fortschrittsbalken
zeigt Ihnen den Verlauf der Installation. Die Installation kann,
besonders wenn auch Bilder und Karten installiert werden müssen, einige
- bis sogar viele - Minuten erfordern. Wenn die Installation
erfolgreich ist, sehen Sie einen Hinweis dass das Programm installiert
wurde und dass Sie jetzt den „Dongle" (Kopierschutzschlüssel), der
mitgeliefert wurde oder den Sie noch von einer vorherigen Version
haben, anschließen können. Einige Sekunden nach dem Anschluss des
Dongles wird das Lämpchen im Dongle ununterbrochen aufleuchten und Sie
bekommen einen Hinweis dass "Neue Hardware gefunden" wurde. Ein Klick
auf "fertig stellen" ergänzt die Installation; PC-Navigo ist jetzt benutzungsbereit.
Nach dieser einmaligen
Installation brauchen Sie die CD-ROM nur noch bei einer späteren
Neuinstallationen; Sie können die CD-ROM also archivieren. Der Dongle
ist aber bei jedem Programmstart notwendig.
7. DIE BENUTZUNG VON PC-NAVIGO
Nach der erfolgreiche Installation ist PC-Navigo
auf der Festplatte Ihres Rechners installiert und Sie können es mit
einem Klick auf die Verknüpfung auf Ihrem Büroblatt starten. Während
des Programmstarts muss der Dongle angeschlossen sein, er kann aber
ausgezogen werden wenn der Hauptschirm von PC-Navigo (mit der Übersichtskarte) erscheint. PC-Navigo arbeitet auch OHNE Dongle bis das Programm beendet wird.
Außer über die Desktop-Verknüpfung kann PC-Navigo
auch mit dem Windows START Button gestartet werden: Ein Klick auf START
und dann auf PROGRAMME zeigt die Liste der Programme und darin finden
Sie auch "PC-Navigo 2012": ein Klick startet das Programm
Die anderen Menus sind:
"Dongle Informationen und
Update": dieses Programm ermöglicht Ihnen Auskunft über den Dongle zu
erhalten und die Donglekodierung zu ändern;
"Dongle Steuerprogramme
installieren oder reparieren" dient zum Ersatz eines beschädigten
Treibers: wenn Sie z.B. Ihr Betriebssystem erneut haben und der Dongle
blinkt, dann können Sie mit diesem Programm das den Dongle-Treiber
reparieren;
"PC-Navigo
Anleitung 2012" (einschließlich der englischen, niederländischen und
französischen Version) öffnet die ausführliche HTML Anleitung für die
Benutzung von PC-Navigo;
"Kartennotiz Editor" ist ein Hilfsprogramm, das Ihnen erlaubt Ihre Notizen zu modifizieren oder zu warten;
"PC-Navigo Kommunikationsparameters
einstellen" ist ein Hilfsprogramm, das Ihnen erlaubt die Serveradresse
der Sperrungen- und Schifffahrtsnachrichtenserver zu ändern;
"PC-Navigo online
Assistenz" (einschließlich der englischen, niederländischen und
französischen Version) ist ein Hilfsprogramm, das Ihren Rechner der
Kontrolle eines unserer Techniker übergeben kann, so dass schnell und
effizient eventuelle Störungen und Probleme beseitigt werden
können,
"Uninstall PC-Navigo"
kann benutzt werden zum Entfernen des gesamten Programms von Ihrem
Rechner und zum Wiederherstellen der ursprünglichen Einstellungen des
Rechners.
8. DIE ANWENDUNG DER ONLINE ASSISTENZ
In der neuesten Version von PC-Navigo
ist ein Hilfsprogramm aufgenommen, dass es ermöglicht Ihren Rechner
über das Internet zu verbinden mit einem Rechner unserer Techniker. Ein
Techniker kann so "mitschauen" auf Ihrem Schirm und wenn nötig Teile
der Installation verbessern oder Dateien ersetzen. Weil Sie selbst auf
Ihrem Schirm diesen Arbeiten folgen können, sehen Sie wie eine schnelle
Diagnose von eventuellen Problemen in PC-Navigo erstellt wird
und wie diese repariert werden. Es ist sogar online möglich
Reparaturpatches und korrigierte Dateien zu übertragen.
Wáhrend der online
Assistenz können Sie selbstverständlich jederzeit die Verbindung
unterbrechen wenn Sie dies möchten. Der Zugang unserer Techniker ist
nur möglich mit einem Password, dass nur EIN-mal gültig ist und das nur
Sie vergeben können. Nach Beendigung der Verbindung bleibt Ihr Rechner
also völlig privat und geschützt bis erneut ein Password vergeben
wird.
Wáhrend der online
Assistenz können Sie mitschauen und deswegen ist auch eine
Telefonverbindung nicht mehr nötig: in einem Chatfenster auf Ihrem
Schirm kann der Techniker Hinweise geben (z.B. zum Anschluss des
Dongles oder zum Einlegen der CD-ROM), auf die Sie auch antworten
können.
Am Ende der Assistenz
kann entweder unser Techniker oder Sie die Verbindung abbrechen: der
Rechner ist dann wieder völlig unter Ihrer Kontrolle.
ADDENDUM: NUR FÜR WINDOWS VISTA BENUTZER !
Statt in dem üblichen Unterverzeichnis "C:\Programme\" können Sie - wenn Sie Windows VISTA benutzen - PC-Navigo
besser in einem anderen Unterverzeichnis installieren, weil VISTA
manchmal Programmeinstellungen falsch festlegt. Während der
Installation klicken Sie auf „Blättern" zum Ändern des
Zielunterverzeichnisses. Nehmen Sie vorzugsweise ein Unterverzeichnis
direkt unterhalb der C-Platte (z.B. C:\navigo2012\). Sie können PC-Navigo auch auf einer anderen Festplatte installieren, wenn Ihr Rechner mehr als eine Festplatte hat. Für Windows-7 ist dieser "Umweg" nicht mehr notwendig, weil dort die Sicherheitsprotokolle wieder geändert wurden.
ECO-Monitor - Spartipps
PC-Navigo-ECO benutzt
die für das Schiff bekannten Verbrauchswerte um damit eine Prognose
über den Brennstoffverbrauch zu erstellen, der sich aus einer
bestimmten Fahrgeschwindigkeit ergibt - und natürlich auch die daraus
resultierende Ankunftszeit. Wenn der Schiffer diesen Zusammenhang
kennt, kann er eine bewusste Wahl treffen zwischen den
unterschiedlichen Fahrgeschwindigkeiten.
Im Schirm SPARTIPPS, in dem die gegebene
Abfahrtszeit und die bei der betreffenden Fahrgeschwindigkeit sich
ergebende Ankunftszeit dargestellt wird, werden fünf bis sieben
unterschiedliche Geschwindigkeiten durchgerechnet. Bei
Geschwindigkeiten, wofür weniger Umdrehungen pro Minute nötig sind,
wird der Verbrauch niedriger sein.Sämtliche Ankunftszeiten für diese
Reisen werden berechnet, und bei allen, bei denen der Verbrauch mehr
als 5 % UNTER dem Verbrauch bei der ursprünglichen mittleren
Geschwindigkeit liegt, werden die Daten in GRÜN gezeigt, bei gleichem Verbrauch in GELB und wenn der Verbrauch mehr als 5 % ÜBER dem ursprünglichen Verbrauch liegt, werden die Daten in ROT angezeigt.
Ein Klick auf die Geschwindigkeit (und
Verbrauch und Ankunftszeit) Ihrer Wahl übergibt die betreffenden Werte
dem Programm und dieses benutzt sie für die weitere Planung.