
Anleitung PC-Navigo
2008
© 2008 Urheberrechte:
Feenstra-Kouwenberg, Ray-sur-Saône, France
Inhalt
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PC-Navigo
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Alles schliessen
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Präferenzen
GPS
Importieren
Exportieren
ENC
ENC
Einstellungen
Reiseplan senden
Beenden
Bearbeiten
Schiffsdaten
Abfahrtsort
Reiseziel
Via-orte
Unterbrechungen
Meiden-orte
Alle
Via-orte aufheben
Alle zu vermeidene Orte
aufheben
Zeitplanung
Bild
Übersichtskarte: Bedienung
Übersichtskarte: Einteilung
PC-Navigo-ENC *1
Piktogramme
Reiseplan
Pegelgrafik
Abmessungs-Graphik
Blättern
Höchstabmessungen
Reisezusammenfassung
Betrieb
nach Voranmeldung
Arealkarte
Arealliste
Schifffahrtsnachrichten
Sperrungenübersicht
GPS-Monitor
Brennstoffmonitor
Rechner
Dynamisches
Reiseplanen
Schnellste Route
Kürzeste Route
Optimale
Route
Touristische Route
Areal
Nächste...
Kriterien
"Maß
nehmen"
Optionen
Suchen
Blättern
Aktuelle Abmessungen
Sprache
Umstände
Sperrungen
herunterladen
Zeitweilige Sperrungen löschen
Logbuch
Kartennotiz
Ankunftsdatum und Zeit
Zeitkorrektur
Betriebsstunden
Keine Route gefunden?
Distanz
Kopierschutz
Neu in
PC-Navigo 2008
ENC und S-57 Dateien
*1
S-57 ENC importieren
*1
Navigieren mit ENC
*1
Vollschirm
Intelligente Karte
*1
Info
Hilfe
*1) Nur in PC-Navigo-ENC
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Herzlichen Glückwunsch und herzlichen
Dank zum Erwerb des PC-Navigo, Ihrem Routenplaner für die
europäischen Binnengewässer. PC-Navigo besitzt eine
umfangreiche Datenbank und enthält alle Wasserstrecken mit ihren
Kennzeichen (inklusive der Brücken, Schleusen, Häfen, Städte,
Dörfer usw.). PC-Navigo ersetzt ein vielfaches Nachschlagen des
Benutzers in den verschiedenen Handbüchern und Kartenwerken. Das Programm
soll sowohl als Enzyklopädie der europäischen Binnengewässer,
als auch als Hilfsmittel für die Routenplanung dienen. Alle
Informationen für die Fahrt sind mit wenigen Tastenklicks abrufbar.
PC-Navigo enthält viele sinnvolle Funktionen zur richtigen
Törnplanung.
Die
verschiedenen Formen, in denen die Daten präsentiert werden
können, machen die Benutzung von PC-Navigo für jeden
Benutzer einfach. Einerlei, ob Sie mit einem Binnenschiff auf der Donau fahren,
oder eine Segelyacht von Friesland an die Ruhr überführen wollen,
stets erhalten Sie alle erforderlichen Daten übersichtlich
präsentiert. Dabei ist es unerheblich, ob Sie alle Details Ihrer Route
abfragen wollen, oder nur etwa den Funkbetriebskanal einer beweglichen
Brücke oder einer Schleuse suchen, um die späte Durchfahrt zu
vereinbaren. Sie bekommen die Daten präsentiert, die sie abgerufen
haben. PC-Navigo empfiehlt Ihnen auch alternative Routen, falls sie eine
andere Route vorziehen. PC-Navigo berücksichtigt sogar Ihre
Pausenzeiten während der Reise.
Obwohl die Daten mit der
größtmöglichen Sorgfalt gesammelt und bearbeitet sind,
übernehmen die Autoren keine Haftung für mögliche Folgen, die
bei der Nutzung des PC-Navigo auftreten können. Der Schiffer bleibt
zu aller Zeit für seine Fahrt selbst verantwortlich. Sollten Sie
allerdings Datenfehler oder Änderungen an Objekten feststellen, freuen wir
uns auf ihre Information.
Systemanforderungen für PC-Navigo und
Windows
Zur Bedienung des
Programms werden WINDOWS - Grundkenntnisse vorausgesetzt.
PC-Navigo wurde für WINDOWS 2000 oder
"höher" geschrieben. PC-Navigo läuft auf jedem Computer, bei
dem Windows 2000, NT, XP oder Vista installiert worden ist, und der über
mindestens ein CD-ROM Laufwerk und eine freie USB - Schnittstelle verfügt,
sowie einen Pentium - II Prozessor (oder ähnlich) hat. PC-Navigo
braucht bei der Installation ungefähr 30 MB Speicherplatz auf der
Festplatte; davon wird ein Teil wieder freigegeben, nachdem die Installation
beendet ist. Die Installation der Bildergalerie der Brücken und Schleusen
braucht 180 MB. Die Installation der ENC Karten braucht zirka 2,5 MB pro Karte.
Als Grafikkarte reicht eine SVGA (1024*768) Color 256 KB.
PC-Navigo - Kopierschutz
Zu jeder CD-ROM, gehört ein individueller
USB "Dongle", ein Kopierschutz-Schlüssel.
Nur mit diesem Schlüssel erkennt PC-Navigo, dass es sich um Ihre
gültige Kopie handelt. Ohne den dazugehörigen Schlüssel wird
man PC-Navigo zwar installieren, aber nicht starten
können.
ACHTUNG:
BEWAHREN SIE IHREN DONGLE DESHALB IMMER SORGFÄLTIG
AUF!
Kopierschutz
PC-Navigo ist gegen unerlaubtes
Kopieren geschützt. Dieser Kopierschutz funktioniert auf Basis von
Hardware", einem so genannten Dongle (auch Kopierschutzschlüssel
genannt) oder, bei einigen älteren Versionen, auf Basis von Software auf
einer Schlüsseldiskette. Der Kopierschutz sorgt dafür, dass das
Programm ausschließlich von demjenigen genutzt werden kann, der eine
eigene Lizenz erworben hat. Dadurch bezahlt jeder Nutzer nur die Kosten, die
durch die (Weiter-)Entwicklung von PC-Navigo entstehen und nicht auch
noch einen Teil für den illegalen Gebrauch Dritter.
Der Kopierschutz ist so konzipiert, das der
Nutzer so wenig wie möglich davon merkt. Der ältere Software-basierte
Kopierschutz erfordert lediglich die Installation eines kleinen separaten
Programms mittels der so genannten Schlüsseldiskette, auf der ein
Schlüsselcode sowie eine einmalige Nummerierung gespeichert sind. Bei dem
neueren hardware-basierten Kopierschutz muss während der Installation
nichts getan werden. Allein während des Startens des Programms muss der
Sicherheitsschlüssel (Dongle) im entsprechenden Anschluss vorhanden
sein.
Lizenzrechte
Das Gebrauchsrecht von Software, die Lizenz, ist
ein Recht, welches an jeden individuellen Nutzer persönlich ergeht. Dieses
Recht gestattet dem Nutzer NICHT, die Software für den Gebrauch Dritter zu
vervielfältigen. Der Nutzer darf, vorausgesetzt dass er oder sie selbst
keinen weiteren Gebrauch von der Software macht und somit die Lizenz wieder bei
einem einzigen Nutzer liegt, diese verschenken, verkaufen oder an andere
ausleihen.
Aufgrund der
Tatsache, dass alle Lizenzinhaber von NoorderSoft registriert werden, ist NoorderSoft jede Lizenzübertragung an Dritte zu melden. Wird dies
unterlassen, ist der neue Nutzer nicht als berechtigter Nutzer anerkannt. Er
kann dann keinen Service in Anspruch nehmen und keine Aktualisierungen
(Updates) erhalten.
Aktualisierungen der Software sowie der darin genutzten Daten zu stark
reduzierten Preisen werden ausschließlich an Nutzer mit einer Lizenz
ausgegeben. Das Aktualisieren von älteren Versionen durch Nutzer, die bei
NoorderSoft nicht bekannt
sind, ist nicht möglich.
Jeder
Lizenz erlaubt den gleichzeitigen Gebrauch einer Version von PC-Navigo.
Das bedeutet, dass (bei der Dongle-Version) die Software zwar auf unbegrenzt
vielen PCs installiert werden darf, diese aber nur auf dem PC funktioniert, bei
dem der Dongle eingesteckt ist. Wer PC-Navigo auf mehr als einem
Computer nutzen will, muss also mehrere Lizenzen erwerben.
Bei der mittels einer Schlüsseldiskette
geschützten Software, wurden früher oft zwei
Installationsmöglichkeiten auf der Diskette angeboten. Dies
ermöglichte einerseits im Fall von Beschädigungen den direkten Zugang
zu einem Reserveschlüssel" und andererseits die Option, die Software
sowohl an Bord als auch an Land zu nutzen, ohne jedes Mal umständliche
De-Installationen durchführen zu müssen. Auch in diesen Fällen
gilt uneingeschränkt, dass die Lizenz ausschließlich das Recht
für den Gebrauch EINER einsatzbereiten Version erlaubt. Neue Versionen der
Software werden ausschließlich mit dem Dongle-Kopierschutz
geliefert.
Unternehmen, die
PC-Navigo professionell benutzen, müssen für jeden
PC-Arbeitsplatz über eine Lizenz verfügen. Bei größeren
Stückzahlen empfehlen wir Kontakt mit NoorderSoft aufzunehmen, damit wir gegebenenfalls Sonderlösungen anbieten
können.
Verlust des Dongles
und Beschädigung des Schlüssels
Der Dongle repräsentiert
den VOLLSTÄNDIGEN Wert der Software. Jeder Dongle ist mit einer einzigartigen Nummer versehen, welche bei
NoorderSoft registriert
ist. Bei unerwarteter Beschädigung des Dongle oder fehlerhafter Funktion
muss der Dongle IMMER an NoorderSoft zurückgesandt werden, damit auf Basis der registrierten Nummer
ein Ersatzdongle zur Verfügung gestellt werden kann.
Der Dongle ist mit einer Aussparung vorsehen,
womit er an einem Schlüsselring befestigt werden kann. Für den
Gebrauch an Bord ist es sinnvoll, am Dongle oder an dem Schlüsselring
einen Schwimmer zu befestigen (z.B. einen Korken oder einen speziell
hierfür angebotenen Schlüsselbundschwimmer) um bei über Bord
fallen, den Verlust des Dongle zu verhindern.
Installation Dongle-Version
Um eine mit einem Dongle geschützte Version
von PC-Navigo zu installieren, legen Sie bitte die CD-ROM ins Laufwerk
ein und folgen den Anweisungen auf dem Bildschirm. Erst NACH der Installation
stecken Sie den Dongle in einen freien USB-Port (oder in den Druckerport, wenn
Sie einen Druckerport-Dongle haben).
Der Dongle muss beim Starten von PC-Navigo eingesteckt
sein. Sobald das Programm läuft, kann der Dongle entfernt werden, wenn
z.B. der genutzte USB-Port für eine andere Anwendung benötigt
wird.
Verschiedene
Dongle-Versionen
Es stehen zwei
Arten Kopierschutzdongles zur Verfügung: der gängigste ist der
USB-Dongle, ein winziger USB-Stecker, der in einen der (bei modernen Computern
mehrfach vorhandenen) USB-Steckplätze gesteckt werden kann.
Daneben steht auch ein so genannter
Druck-Port-Dongle zur Verfügung. Dieser Dongle ist größer und
schwerer als die USB-Version, hat aber den Vorteil, dass er so wie andere
Parallel-Anschlussstecker mit Schrauben gesichert werden kann. Dadurch ist er
bei harten Einsätzen" weniger empfindlich. Der Druckstecker muss
hierfür zunächst abgeschraubt werden. Nachdem der Drucker-Dongle
eingeschraubt wurde, kann der Druckerstecker in die Rückseite des
Drucker-Dongles eingeschraubt werden. Wenn Sie einen Drucker-Dongle bevorzugen,
bitte wir Sie, uns dies mitzuteilen, da standardmäßig ein USB-Dongle
geliefert wird.
Fehlermeldungen und
Reparatur
Ein Dongle kann in
Einzelfällen durch technische Störungen Fehler verursachen. Wenn das
kleine grüne LED-Lämpchen leuchtet, arbeitet der Dongle fehlerfrei.
Blinkt das Lämpchen, ist der Dongle nicht oder nicht
ordnungsgemäß installiert. Per E-Mail (dongle@noordersoft.com) kann
eine Anleitung für die korrekte Installation der Treiber angefragt werden.
Wenn das Lämpchen nicht leuchtet, ist der Dongle eventuell defekt. In
diesem Fall ist Kontakt mit NoorderSoft
aufzunehmen.
Wenn der Dongle
während des Betriebs Fehlermeldungen gibt, können daraus die Ursachen
der Störung abgleitet werden:
Fehlercode 110: Der Dongle ist für eine Europa-Version bestimmt,
wohingegen ist die Software eine holländische Version ist. Bitte nehmen
Sie Kontakt mit NoorderSoft auf, damit
wir den Dongle umtauschen können.
Fehlercode 120. Der Dongle ist für eine holländische Version
bestimmt, wohingegen ist die Software eine Europa-Version ist. Bitte nehmen Sie
Kontakt mit NoorderSoft auf, damit
wir den Dongle umtauschen können.
Fehlercode 255: Es ist ein Programmfehler bei der Herstellung des
Dongle aufgetreten. Bitte nehmen Sie Kontakt mit NoorderSoft auf, damit wir den Dongle umtauschen
können.
Bei anderen
Fehlermeldungen kann durch ein E-Mail an dongle@noordersoft.com
jederzeit Unterstützung angefragt werden.
Das Urheberrecht von PC-Navigo (Versionen 1.0
bis einschließlich 2008) liegt bei P.L. Feenstra /J.C.R.
Kouwenberg. Ausnutzungsrechte würden
mit einer Vereinbarung von 1992 bis 2007 NoorderSoft überlassen. Die
Nutzung der Software mit allen Funktionen und Möglichkeiten ist durch
Lizenzinhaber erlaubt. Die Nutzung der in dem Programm integrierten Techniken,
Formate und Systeme erfordert eine ausdrückliche schriftliche Zustimmung
von NoorderSoft, es sei denn,
dass diese Techniken, Formate und Systeme nicht intellektuelles Eigentum von
anderen ist. Ohne eine solche schriftliche Zustimmung ist der Gebrauch aller
spezifischen für PC-Navigo entwickelten Lösungen
ausdrücklich verboten. Das Programm ist urheberrechtlich geschützt
und markenrechtlich registriert.
© 1990 - 2008 P.L.Feenstra/J.C.R.Kouwenberg, Amsterdam,
Niederlande/Ray-sur-Saône, France.
Datei
Im Hauptmenü <Datei>" finden
Sie allgemeine Steuerungsfunktionen des PC-Navigo, die Sie bereits von
anderen Computerprogrammen kennen und auch spezielle, zusätzliche
Steuerungsfunktionen des PC-Navigo. Dadurch können Sie neben der
Nutzung grundsätzlicher Funktionen zur Routenplanung auch schon
einmal vorab ein paar nützliche Einstellungen zur individuellen und
bequemen Bedienung Ihres PC-Navigo vornehmen.
Neu
Öffnen
Speichern
Speichern
als...
Route schliessen
Alles sschliessen
Präferenzen
GPS
Importieren
Exportieren
ENC
ENC
Einstellungen
Reiseplan senden
Beenden
Neu
Mit der im Menü < DATEI> vorhandenen Funktion <NEU> können Sie, nachdem Sie
bereits eine Route berechnet oder eingelesen haben, eine oder mehrere
zusätzliche Routeberechnungen parallel durchführen, ohne vorherige
Eingabefelder oder geöffnete Routen zu löschen. PC-Navigo
erlaubt speziell durch die gleichzeitige Bearbeitung mehrerer Routen eine
optimale Auswahl durch diese Vergleichsmöglichkeit. Zusätzlich
geöffnete Routendateien erscheinen als aktive Route primär in der
Übersichtskarte und weiterhin auch als neue "Registerkarte" in der
Menüleiste unterhalb der Übersichtskarte. Die übrigen Routen
werden daneben ebenfalls in dieser Menüleiste unter Ihren Namen oder
mittels Nummerierung, von Links nach Rechts, in Form von weiteren
Registerkarten" angezeigt. Somit können Sie jederzeit mittels
Mausklick auf die jeweilige Registerkarte" bequem auch zwischen mehreren,
geplanten Routen selektieren.
Nach dem Programmstart brauchen Sie die Funktion
<NEU> zunächst nicht aufrufen. PC-Navigo generiert bei jedem
Neustart automatisch eine leere Eingabemaske.
Öffnen
Wenn Sie eine bereits gespeicherte Route
erneut laden wollen, können Sie diese im Menü < DATEI > mit der Funktion <ÖFFNEN>. Es erscheint ein
Dialogfenster. Abgespeicherte Routen haben ein bestimmtes Dateiformat und
besitzen die Programmendung .nrf". Sie werden nach dem Öffnen immer
primär in der Übersichtskarte gezeigt. Sollten bereits andere Routen
geöffnet sein, wird die aus dem Speicher geöffnete als
zusätzliche Route mittels Registerkarte" in der unteren
Menüleiste, unter dem abgespeicherten Namen angezeigt.
Durch Auswählen der
Registerkarte" können Sie zwischen verschiedenen Routen
wechseln.
Speichern
Die Funktion <Speichern> befindet
sich Menü <DATEI>. Eine Route kann
als .nrf" Dateiformat auf Diskette, auf der Festplatte oder auf jedem
anderen kompatiblen Datenträger abgespeichert werden. Wenn Sie auf im
Menü <DATEI> die Funktion <SPEICHERN> auswählen,
erscheint ein Dialogfenster in welches Sie den gewünschten Namen, den Sie
der Datei geben wollen, eingeben können. Eine bereits gespeicherte Route
wird ohne Dialogfenster unter ihrem bestehenden Namen abgespeichert. Sollten
Sie die Route unter einem anderen, als dem bisherigen Namen abspeichern wollen,
nutzen Sie die Funktion: SPEICHERN ALS...
Speichern
als...
Die Funktion <Speichern als
>
befindet sich Menü <DATEI>. Eine Route kann
als .nrf" Dateiformat auf Diskette, auf der Festplatte oder auf jedem
anderen kompatiblen und verfügbaren Datenträger abgespeichert
werden.
Sollten Sie eine
vorbereitete- oder gespeicherte Route unter einem anderen Namen oder in einem
anderem Verzeichnis oder Datenträger speichern wollen dann nutzen Sie die
Funktion <SPEICHERN ALS...>. Bisherige Versionen bleiben dann erhalten.
Sollen beide Versionen im gleichen Verzeichnis gespeichert werden, müssen
Sie der jeder Version einen eigenen Namen geben.
Route
schliessen
Die Funktion <Route schliessen>
befindet sich Menü <DATEI>. Wenn Sie eine oder
mehrere Routen geöffnet haben, dann können Sie im Menü
<DATEI>, mit der Funktion <ROUTE SCHLIESSEN> die jeweils aktive
Route beenden; Weitere, geöffnete Routen bleiben dennoch aktiv. Denken Sie
daran, dass eine nicht gespeicherte Route durch diese Funktion endgültig
gelöscht wird.
Routen
lassen sich wahlweise auch über anklicken" der jeweiligen
Registerkarte mit der rechten Maustaste schließen. Über die
Registerkarten" in der unteren Menüleiste unterhalb der
Übersichtskarte erkennen Sie anhand ihrer veränderten Darstellung
welche Ihrer geöffneten Routen derzeit aktiv ist.
Alles schliessen
Die Funktion <ALLES SCHLIESSEN> im
Menü <DATEI> löscht sofort
sämtliche geöffneten Routen. Die Routen oder Änderungen, die
nicht gespeichert wurden, werden jetzt endgültig gelöscht. Danach
wird Ihnen die Übersichtskarte und eine neue, unbenannte Route (ROUTE1)
zur erneuten Planung mit PC-Navigo angeboten.
Drucken
Sie wählen im Menü <BILD> das Untermenü <REISEPLAN> und erhalten dann die Übersichtsmaske mit allen verfügbaren
Informationen.
Ihre
Reisedaten werden hier in tabellarischer Form dargestellt und näher
beschrieben. Diese Tabelle lässt sich mittels Ein- und Ausblendung
einzelner Parameter nach Bedarf inhaltlich variieren und auch zum
gewünschten Druckformat einrichten.
Sie benutzen die Funktion <Drucker> im
<REISEPLAN> und erhalten die gewählten Reisedaten in der
entsprechenden Druckvorschau. Mit einem Klick" auf die PRINT"
Taste leiten Sie den Druckvorgang ein.
Anmerkung: Die Übersichtskarte kann NICHT
direkt gedruckt werden, dazu muss sie exportiert werden und in ein geeignetes
Programm, zB Photoshop oder Paintshop, (als Bitmap) eingelesen
werden.
Die Druckeroptionen
in PC-Navigo sind nicht sehr umfassend; falls Sie die Anzeige im Detail
bearbeiten wollen, erhalten Sie nur dann bessere Ergebnisse, wenn sie die
Anzeige in ein geeignetes Grafik-Programm exportieren und dort weiter
bearbeiten.
Präferenzen
Unter Präferenzen können Sie ein
Dialogfenster öffnen, in welchem Sie diverse Einstellungen
(Programmoptionen) von PC-Navigo vornehmen und für den dauerhaften
Gebrauch sichern können. Dies sind:
1. Karteneinstellungen:
- Der Radius der automatischen
Suchfunktion, in welchem bei Anzeige in der Karte nach
Orten oder Objekten gesucht werden kann;
- Karteneinstellung bei Ortsnamen: Sie
können Ortsnamen ein- oder ausschalten, um die Deutlichkeit der Karte an
den Maßstab anzupassen. Unabhängig von dieser Einstellung wird die
Anzeige von Ortsnamen auch durch den Maßstab der Karte beieinflusst: Erst
wenn über eine eingestellte kritische Grenze "eingezoomt" wird, werden die
Ortsnamen sichtbar;
- Format der Längen- und
Breitenangaben: Längen- und Breitengrad in Grad, Minuten und Sekunden oder
in Grad, Minuten und Dezimalzahlen einer Minute oder in Grad und Dezimalzahlen
eines Grad;
- Die Einstellung der
Schriftzeichen in der Karte
2.
Sucheinstellungen:
- Festhalten von drei Sucheinstellungen:
Startort, Startdatum und Zielort;
3. Objektfilter-Einstellungen:
- Einstellen der Details im Reiseplan, in den Piktogrammen und in der
Umgebungsliste: Welche Orte
und Objektarten wollen Sie angezeigt sehen und welche nicht? Das An- bzw.
Ausklicken der entsprechenden Felder macht die genannten Objekt-Typen sichtbar
oder unsichtbar;
4. Der
GPS-Monitor:
- Der GPS-Monitor
ist die Wiedergabe der Hauptwerte des GPS-Signals: Breiten- und Längengrad
(Lat und Long), die Geschwindigkeit über Grund (GüG) und die
geschätzten Ankunftszeit (ETA) können ein- oder ausgeschaltet
werden;
- Die Sichtbarkeit (und die Transparenz)
des Schirms selbst kann eingestellt werden;
- Die Größe und die Farbe der
Zeichen, mit denen die Werte angezeigt werden, können separat eingestellt
werden, damit diese während der Fahrt immer optimal lesbar
sind.
5. Einige sonstige
Anzeigen:
- Die Darstellung der
Entfernungen, Abmessungen und Größen kann umgestellt werden:
Metrisch (Meter, Kilometer, Liter usw) oder Angloamerikanisch/Imperial (Meilen,
Seemeilen, Yard, Foot und Inch, Gallon usw.);
- Zwischen den Versionen 4.5 und
2006 ist die Anzeige der Bedienungszeiten angepasst worden. Wer an die
Wiedergabe der alten Versionen gewöhnt ist, kann diese hier einstellen.
Wer die neue - schematische - Anzeige besser findet, kann das Kästen leer
lassen;
- Im Brennstoffmodul können die Dialogschirmen für die Überprüfung der
Brennstoffmengen ausgeschaltet werden; hier kann man sie wieder
einschalten.
6. Die dynamische
Routenplanung:
- Die Reiseplanung in PC-Navigo
2008 kann an die Messwerte des GPS gekoppelt werden. Ist die
Koppelung vorhanden, kann der aktuelle Reiseplan durch das GPS kontrolliert und
korrigiert werden. Wer die Korrektur wählt, lässt im Gunde das GPS
kontrollieren, ob ein bestimmter Punkt während der Reise tatsächlich
zum geplanten Zeitpunkt passiert wird.
- Weicht der Zeitpunkt der Passage mehr
als ein eingestellter Wert ab (standardmäßig auf 10 Minuten
eingestellt), so schlägt das Programm auf Basis der tatsächlichen
Zeitpunktes der Passage eine Neuberechnung für den Rest der Reise vor. Es
kann sein, dass durch eine abweichende Zeitplanung eine Änderung in der
Reiseroute wünschenswert wird. In jedem Fall muss die geschätzte
Ankunftszeit neu bestimmt werden.
- Wer die empfohlenen Korrekturen nicht
jedes Mal neu bestätigen will, kann auswählen, dass die
Korrekturvorschläge im Voraus akzeptiert werden. PC-Navigo
berechnet dann automatisch, wie der Reiseplan auf Grund des schnelleren oder
langsameren Reiseverlaufs angepasst werden muss.
Importieren
PC-Navigo bietet die Möglichkeit,
Reiserouten, die mit Version 4.5 geplant wurden, in die heute aktuelle
Version einzulesen. Dazu müssen die Daten der Fahrwege und Objekte in die
neuen Daten übersetzt" werden. Da PC-Navigo 2006, 2007 und
2008 mit einem anderen Datenmodell als die früheren Versionen
arbeitet, kann es sein, dass dies nicht immer fehlerlos geschieht. Die heutige
Version PC-Navigo 2008 arbeitet 10-Mal präziser und es stecken mehr
als 2-Mal so viel Daten darin, als in den Vorgängerversionen.
Importierte Reiserouten aus den Versionen
4.3 oder 4.4 können darum nicht mehr eingelesen
werden. Für Routen die mit diesen Versionen geplant sind, sind der
Startpunkt, der Zielort und die Zeitplanung ggf. neu einzugeben. PC-Navigo
2008 kann dann die Route neu berechnen. Eigene Notizen und Kommentare gehen
aber verloren.
Reiserouten die mit PC-Navigo 2006 gemacht wurden, können
fast immer gleich geöffnet werden. Nur wenn Abfahrt oder Zielort aus den
Daten verschwunden sind (wie bei eine zerrissene Kai oder einem geschlossenen
Hafen) kann ein Problem entstehen. Zum Glück ändern die
Wasserstraßen sich nicht sehr schnell.
Achtung! Durch veränderte
Umstände (andere geltende Sperrungen, veränderte
Durchfahrtsabmessungen) können Reiserouten eventuell doch anders
verlaufen, als in der ursprünglichen Planung. Da es nicht möglich
ist, Sperrungen mit rückwirkender Kraft aufzunehmen, lässt sich dies
leider nicht vermeiden. Durch das "Ausschalten" von Sperrungen und/oder das
Einfügen von "Via-Orten" ist es aber
eventuell möglich, die alten Reiserouten zu
rekonstruieren.
Exportieren
PC-Navigo bietet die
Möglichkeit, Reiserouten, die mit Version 2008 geplant
wurden, zu EXPORTIEREN zum Google-Earth Format. Mit Hilfe dieser
Exportdatei kann man die Reise (MIT den genauen Passierstunden jedes Ortes)
darstellen in Google Earth. Weil dies ein standardisiertes Austauschformat ist,
kann die Datei auch sehr einfach - z.B. "hinter" einen Email - zu Andern
geschickt werden. Die können dann in Google Earth die Reise sehr genau
folgen.
Erst muss
eine Reise geplant sein. Dann klickt man auf <EXPORTIEREN> und benennt
den richtigen Unterverzeichnis. Dann exportiert man einfach mit <OK> die
Routendaten zum Google Earth (.kml) Dateiformat.
In Google Earth kann die Reise
dann geöffnet werden: man selektiert einfach die "Route"-Linie und alle
dazugehörenden Waypoints (Wegpunkte) und klickt auf <ÖFFNEN>.
Die ganze Reise erscheint als weiße Linie mit allen Wegpunkte in Google.
Ein Klick auf einem Wegpunkt zeigt die berechnete Passagezeit.
Besucher, Freunde und anderen die
wissen wollen wo das Schiff auf einem bestimmten Augenblick genau ist, brauchen
nur in Google Earth nachzuschauen.
Beenden
Wenn Sie
<BEENDEN> wählen, wird das Programm PC-Navigo geschlossen.
Sämtliche nicht gespeicherten Einstellungen werden
gelöscht.
Bearbeiten
Im Hauptmenü <BEARBEITEN> finden Sie
alle Funktionen, die PC-Navigo braucht, um die Reiseroute mit optimalen
Ergebnissen präzise zu erstellen. In diesem Menü stehen Ihnen die
folgenden Untermenüs zur Verfügung:
Schiffsdaten
Abfahrtsort
Reiseziel
"Via-Orte"
hinzufügen
Meiden-Orte hunzufügen
Alle
"Via-Orte" aufheben
Alle zu vermeidene Orte
aufheben
Zeitplanung
Schiffsdaten
Wenn Sie das Untermenü <SCHIFFSDATEN>
im Menü <BEARBEITEN> auswählen, wird eine Maske mit
unterschietlichen Tabs geöffnet, in die Sie Ihre genauen Schiffsdaten
eingeben und abspeichern können. Sie können auch Daten für
mehrere Schiffe eingeben und diese jeweils untereinander in der Schiffsliste
abspeichern, sodass Ihnen Ihre virtuellen Schiffe, bei Bedarf, jederzeit zur
Verfügung stehen. Hier werden alle von Ihnen eingegebenen und
abgespeicherten Schiffe stets erscheinen. Sie wählen einfach das
entsprechende Schiff aus, mit dem Sie planen möchten. Ist Ihr Schiff noch
nicht beschrieben, können Sie hier ein erstes definieren.
Wählen Sie in der angezeigten Maske
Ihren Schiffstyp aus, und es werden Ihnen am ersten Tab die
Standardwerte durch PC-Navigo vorgeschlagen. Diese können Sie bei
Bedarf anpassen. Darüber hinaus können Sie ein Schiff als
Standardschiff auswählen. Dieses wird Ihnen dann bei jeder Planung erst
einmal vorgeschlagen. Selbstverständlich können Sie Ihre Daten
jederzeit auch nachträglich anpassen, falls sich während der Reise
der Tiefgang oder die Höhe oder ähnliches ändern
sollte.
Im
zweiten Tab des Bildschirms können
sie dann noch eine sog. Kategorie" vorgeben. Dann werden bei der Planung
die für diesen Typ auch noch die geltenden gesetzlichen Vorschriften
berücksichtigt. Auch
Fahrweisen und die entsprechende Fahrstunden können hier eingegeben
werden: die in der beruflichen Schifffahrt übliche tägliche
Fahrstunden sind schon vorprogrammiert. Wenn Sie hier die richtige
tägliche Stunden eingeben, werden die auch automatisch durchgeführt
im Zeitplanung.
Sie müssen auch
angeben, ob Ihr Schiff geeignet ist für die Fahrt über See oder
nicht. Ist dies nicht der Fall, werden bei der Berechnung die Reiserouten
über See außer Acht gelassen. Das kann dann dazu führen, dass
es nicht möglich ist, eine befahrbare Reiseroute zwischen dem aufgegebenen
Start- bzw. Zielort zu berechnen. Wenn zwei Orte NICHT über
Binnenwasserstrassen verbunden sind, kann keine Reiseroute berechnet
werden.
Bei der Entscheidung, ob
Seewege mit berücksichtigt werden sollen, besteht die Möglichkeit,
diese eingeschränkt zuzulassen. Dies dient dazu, um eine Gewichtung
für oder gegen Fahrtrouten über See darzustellen. Je
größer das Handicap" in dem Feld daneben eingestellt ist,
desto weniger werden Fahrtrouten über Seewege zugelassen. Ein
Handicap" von weniger als 2 gibt also Routen über
Binnenwasserstraßen einen leichten Vorzug, während ein
Handicap" von 8, 9 oder 10 Routen über Seewege nur dann
vorschlägt, wenn das Ziel anders nicht zu erreichen ist. Das
Handicap" kann durch den Nutzer eingestellt werden.
Der dritte Tab, BRENNSTOFF,
erlaubt die Eingabe der Brennstoff-Konsumziffern und Tankinhalte des Schiffes.
Während der Reise kann dann die Beziehung zwischen Verbrauch und Vorrat
festgestellt werden.
Der vierte Tab, SCHIFFSFORM, dient zur Anpassung der Darstullungsform
des Schiffes in der Karte. Der Verlauf des Schiffsrumpfes vor und hinten (in
Meter Versmälerung) kann eingegeben werden und auch die Lage der GPS
Antenne (in Meter vom Backbord- und Heckseite). Vor allem bei
größeren Schiffe ist dies wichtig, weil die genaue Lage im
Fahrwasser davon abhängt.
Abfahrtsort
Die Funktion <ABFAHRTSORT> öffnet ein
Fenster mit einem Eingabefeld zur Suche des gewünschten Objekts. Hier
können Sie den Namen in der jeweiligen Landessprache oder lediglich Teile
des Namens einer Wasserstrecke, eines Ortes, einer Brücke oder Schleuse,
eines Kais, Steges oder eines anderen Objekts eintragen. Sie erhalten eine
Liste mit gefundenen Treffern zu Ihrer Suche.
BEISPIEL: Sie suchen den Canal du
Nivernais in Frankreich als Abfahrtsort. Sie geben z.B. in das geöffnete
Eingabefeld der Suchmaske ein: "nivernais". Sie brauchen nicht auf Akzente oder
Rechtschreibung zu achten. Sie können sogar nur Teile des Suchbegriffs
eingeben. Sie erhalten nun die Liste mit den Ergebnissen und wählen das
gewünschte Objekt in den Ergebnissen der Trefferliste aus. Dazu markieren
Sie es mit dem Mauszeiger oder einem einfachen
Linksklick".
HINWEIS: ein Doppelklick" auf einen Namen in der
Ergebnisliste markiert nicht den Startpunkt, sondern zeigt Ihnen den
Verlauf der Wasserstrecke, an der sich das ausgewählte Objekt befindet.
Sie können dann diesen Vorgang wie hier beschrieben wiederholen um die
Route neu zu planen, oder Sie nutzen nun die Suchfunktion der Radiussuche zur
Eingabe. Diese funktioniert nur im Planungsmodus. Die Radiussuche starten Sie
mittels Doppelklick" innerhalb der Übersichtskarte an der vermuteten
geografischen Position.
Sie
erhalten als Ergebnis eine Liste, in der Sie den gewünschten Ort mit
Linksklick" markieren oder mit Rechtsklick" als Abfahrtsort
definieren.
HINWEIS: Die Radiussuche funktioniert nur im Planungsmodus und
wenn der Infobutton (mit dem Fingerchen) aus der oberen Iconleiste aktiv
ist.
Der Abfahrtsort und weitere
Einstellungen des PC-Navigo, können darüber hinaus auch
über andere Funktionen des PC-Navigo wie z.B. direkt über die
Eingabe in der Übersichtskarte und im Planungsmodus, ausgewählt
werden. Siehe dazu auch die Kapitel: VIA - ORTE oder MEIDEN - ORTE / SUCHFUNKTION MITTELS
ÜBERSICHTSKARTE, PLANUNGSMODUS. Im Kapitel ÜBERSICHTSKARTE - BEDIENUNG" können Sie auch weitere Möglichkeiten
nachlesen.
Reiseziel
Die Funktion <REISEZIEL> öffnet ein
Fenster mit einem Eingabefeld zur Suche des gewünschten Objekts. Hier
können Sie den Namen in der jeweiligen Landessprache oder lediglich Teile
des Namens einer Wasserstrecke, eines Ortes, einer Brücke oder Schleuse,
eines Kais, Steges oder eines anderen Objekts eintragen. Sie erhalten eine
Liste mit gefundenen Treffern zu Ihrer Suche.
BEISPIEL: Sie suchen den Canal du
Nivernais in Frankreich als Reiseziel. Sie geben z.B. in das geöffnete
Eingabefeld der Suchmaske ein: "nivernais". Sie brauchen nicht auf Akzente oder
Rechtschreibung zu achten. Sie können sogar nur Teile des Suchbegriffs
eingeben. Sie erhalten nun die Liste mit den Ergebnissen und wählen das
gewünschte Objekt in den Ergebnissen der Trefferliste aus. Dazu markieren
Sie es mit dem Mauszeiger oder mit einem einfachen
Linksklick".
HINWEIS: ein Doppelklick" auf einen Namen in der
Ergebnisliste markiert nicht den Punkt, sondern zeigt Ihnen den Verlauf
der Wasserstrecke, an der sich das ausgewählte Objekt befindet. Sie
können dann diesen Vorgang wie hier beschrieben wiederholen um die Route
neu zu planen, oder Sie nutzen nun die Suchfunktion der Radiussuche zur
Eingabe. Diese funktioniert nur im Planungsmodus. Die Radiussuche starten Sie
mittels Doppelklick" innerhalb der Übersichtskarte an der vermuteten
geografischen Position.
Sie
erhalten als Ergebnis eine Liste, in der Sie den gewünschten Ort mit
Linksklick" markieren oder mit Rechtsklick" als Reiseziel
definieren.
HINWEIS: Die Radiussuche funktioniert nur im Planungsmodus und
wenn der Infobutton (mit dem Fingerchen) aus der oberen Iconleiste aktiv
ist.
Das Reiseziel und weitere
Einstellungen des PC-Navigo, können darüber hinaus auch
über andere Funktionen des PC-Navigo wie z.B. direkt über die
Eingabe in der Übersichtskarte und im Planungsmodus, ausgewählt
werden. Siehe dazu auch die Kapitel: VIA - ORTE oder MEIDEN - ORTE / SUCHFUNKTION MITTELS
ÜBERSICHTSKARTE, PLANUNGSMODUS. Im Kapitel ÜBERSICHTSKARTE - BEDIENUNG" können Sie auch weitere Möglichkeiten
nachlesen.
"Via"-Orte
hinzufügen
Die Funktion
<VIA - ORTE> öffnet ein Fenster mit einem Eingabefeld zur Suche des
gewünschten Objekts. Hier geben Sie in der jeweiligen Landessprache den
Namen oder Teile des Namens einer Wasserstrecke, eines Ortes, einer Brücke
oder Schleuse, eines Kais, Steges oder anderen Objekts, als gewünschten
Wegpunkt ein, den Sie zusätzlich zur bereits berechneten Route passieren
möchten, eintragen können. PC-Navigo berechnet die Route
sofort unter Einbeziehung Ihrer Information neu und stellt diese Route
dar.
BEISPIEL: Sie
möchten während Ihrer Reise die Stadt Paris passieren. Sie geben z.B.
in das geöffnete Eingabefeld der Suchmaske ein: "paris". Sie brauchen
nicht auf Akzente oder Rechtschreibung zu achten. Sie können sogar nur
Teile des Suchbegriffs eingeben. Sie erhalten nun eine Ergebnisliste und
suchen sich das gewünschte Objekt in den Ergebnissen aus. Sie markieren es
mit dem Mauszeiger oder einem einfachen Linksklick".
HINWEIS: ein "Doppelklick" auf einen
Namen in der Ergebnisliste markiert nicht den Ort als Via - Ort, sondern
zeigt Ihnen den Verlauf der Wasserstrecke, an der sich das gewählte Objekt
befindet. Sie müssen in diesem Fall die Eingabe der gesamten Route nicht
zwingend wiederholen, sondern können über die Radiussuche (mittels
Doppelklick" an der vermuteten geografischen Position in der
Übersichtskarte) den VIA - ORT in der Liste suchen. Sie erhalten die
Ergebnisliste der Radiussuche markieren das Objekt mit Linksklick" und
mit definieren es mittels Rechtsklick" in der Route.
Via-Orte" können auch an vielen anderen Stellen innerhalb
des PC-Navigo "markiert" werden. Beispielsweise auch über die
SUCHFUNKTION MITTELS
ÜBERSICHTSKARTE, PLANUNGSMODUS. Im Kapitel ÜBERSICHTSKARTE - BEDIENUNG" können Sie auch weitere Möglichkeiten
nachlesen. Sie suchen sich dann innerhalb der Übersichtskarte eine
ungefähre Position oder einen bestimmten Ort aus, und erhalten mittels
Doppelklick" eine entsprechende Ergebnisliste von vorhandenen
Objekten innerhalb eines bestimmten geografischen Radius. Sie können das
Objekt nun mit einfachem Klick" der linken Maustaste markieren oder mit
der rechten Maustaste als Via - Ort in die Route einpassen. Nach dieser Auswahl
wird Ihre Route sofort neu berechnet.
HINWEIS: Die Radiussuche funktioniert nur
im Planungsmodus und wenn der Infobutton (mit dem Fingerchen) aus der
oberen Iconleiste aktiv ist.
Achtung: Via - Orte" müssen immer in der genauen
Folge, in denen sie passiert werden sollen, aufgelistet sein! Falls die Orte
NICHT in der richtigen Folge aufgeführt sind, können die einfach
"verschleppt" werden zur richtigen Stelle in der Reihe. Die linken Maustaste
wird über die zu verschleppene Name eingedrückt und festgehalten weil
die Name verschleppt wird; wird die Taste losgelassen, dann bleibt die Ortsname
in der neue Lage stehen.
Bei der
Planung einer Reise können Pausenzeiten an den Via
- Orten" berücksichtigt werden.
Unterbrechungen/Aufenthalt/Pausen
Zur realistischen und präzisen Planung einer
Reise berücksichtigt PC-Navigo auch individuelle Unterbrechungen.
Somit können Sie Ihre und Pausen minutengenau mit in Ihre persönliche
Planung einbeziehen. Dadurch können auch vorgesehene Lade- und
Löschaktivitäten, Landgänge, Reparaturarbeiten, Besuche,
Bunkerpausen oder das Shopping eingeplant werden.
Orte an denen die Reise unterbrochen nunmehr
werden soll, müssen als Via- Orte in die Route
eingefügt werden. Im Planungsmodus erscheinen diese dann auf der rechten
Seite des Bildschirms in dem dafür vorgesehenen Textfeld mit der
Überschrift Via", im mittleren Bildteil. Wenn der gewünschte
Ort dort erschienen ist, markieren Sie ihn mit einfachem Linksklick" und
rufen mittels Klick" auf das ||" Symbol, rechts unten,
direkt neben dem genannten Textfeld eine neue Eingabemaske zur präzisen
Berechnung der Pausenzeiten auf. Bei mehreren Unterbrechungen wiederholen Sie
den Vorgang einfach für jede weitere geplante
Unterbrechung.
Die
Reise wird dann bei Ankunft der gewählten Position unterbrochen. Eine Uhr
zeigt Ihnen jetzt, wie lange ihre vorgesehene Pause noch läuft und
zählt die Tage und Stunden, bis die Reise wieder fortgesetzt wird. Die
Berechnung der Zeit bis zu Ihrer Ankunft am Reiseziel erfolgt innerhalb der
bereits geplanten Routenparameter neu, und kann sich im Extremfall deutlich von
der ursprünglich berechneten Ankunftszeit, durch PC-Navigo,
unterscheiden.
So
können die Unterbrechungen zusätzliche Änderungen der
Ankunftszeit durch geänderte Ankunftszeiten an Brücken oder Schleusen
zur Folge haben. Nunmehr neu einbezogene Sperrungen aufgrund der
geänderten Zeiten können den Ankunftszeitpunk entscheidend
verändern oder sogar die Notwendigkeit der Ausgabe von anderen
Routenvorschlägen ergeben.
"Meiden"-orte
Die Funktion <MEIDEN - ORTE> öffnet
ein Fenster mit einem Eingabefeld zur Suche des gewünschten Objekts. Hier
geben Sie in der jeweiligen Landessprache den Namen oder Teile des Namens einer
Wasserstrecke, eines Ortes, einer Brücke oder Schleuse, eines Kais, Steges
oder anderen Objekts, den Sie auf Ihrer bereits berechneten Route meiden
möchten, eintragen können. PC-Navigo berechnet die Route
sofort unter Einbeziehung Ihrer Information neu und stellt diese Route dar. Sie
brauchen nicht auf Akzente oder Rechtschreibung zu achten.
BEISPIEL: Sie möchten während
Ihrer Reise die Stadt Köln meiden. Sie geben z.B. in das geöffnete
Eingabefeld der Suchmaske ein: "köln". Sie brauchen nicht auf Akzente oder
Rechtschreibung zu achten und Sie können sogar nur Teile des Suchbegriffs
eingeben. Sie erhalten nun eine Liste mit den Ergebnissen und suchen sich das
gewünschte Objekt in den Ergebnissen der Trefferliste. Sie markieren es
mit dem Mauszeiger oder einem einfachen Linksklick".
HINWEIS: ein Doppelklick" auf
einen Namen in der Ergebnisliste markiert nicht den Meiden - Ort,
sondern zeigt Ihnen den Verlauf der Wasserstrecke, an der sich das
angeklickte" Objekt befindet. Sie sollten die Eingabe
wiederholen.
Sie
können <MEIDEN-ORTE> auch über die Radiussuche
definieren. Die Radiussuche starten Sie mittels Doppelklick" innerhalb
der Übersichtskarte an der vermuteten geografischen Position in der
Übersichtskarte. Sie erhalten als Ergebnis eine Liste mit Objekten. Danach
müssen Sie einen Ort mit Linksklick" markieren. Erst dann
können Sie ihn mit Rechtsklick" als Ort definieren.
HINWEIS: Die Radiussuche funktioniert
nur im Planungsmodus und wenn der Infobutton (mit dem Fingerchen) aus der
oberen Iconleiste aktiv ist. MEIDEN - ORTE" können auch an
vielen anderen Stellen innerhalb des PC-Navigo "markiert" werden. Z.B.
auch über die SUCHFUNKTION MITTELS ÜBERSICHTSKARTE oder im PLANUNGSMODUS. Im Kapitel
ÜBERSICHTSKARTE - BEDIENUNG" können Sie auch weitere Möglichkeiten
nachlesen.
Alle Via-Orte
löschen
Mit dieser Funktion
im Menü <BEARBEITEN> können Sie alle bereits geplanten
Via - Orte" gleichzeitig löschen. Die Route erscheint dann
bezüglich der Zeitplanung und der Darstellung sofort wieder in der
ursprünglich geplanten Art und Weise.
Alle zu
vermeidene Orte löschen
Mit dieser Funktion im Menü
<BEARBEITEN> können Sie alle in der Planung bereits
berücksichtigten, zu vermeidenden Orte gleichzeitig löschen. Die
Route erscheint bezüglich der Zeitplanung und der Darstellung sofort
wieder in der ursprünglichen Version.
Zeitplanung
Um dem Computer anzugeben, welchen Zeitpunkt er
für den Start der Berechnung annehmen soll, können Sie in einem
Dialogfenster Datum und Zeitpunkt des geplanten Reisebeginns eingeben. Wenn die
geplante Reise länger als einen Tag dauert, können Sie auch Ihre
tägliche Start- und Stoppzeit einstellen. Das Programm kann so die
täglich geplante Einsatzzeit für die Reiseplanung
berücksichtigen.
In
PC-Navigo ist die gesetzliche Fahrzeitenregelung hinterlegt, wodurch,
neben Abfahrtzeit und täglicher Start- bzw. Stoppzeit auch Betriebsart,
Fahrweisen und eigene Präferenzen berücksichtigt werden können.
Die bei den Schiffsdaten eingegebene Betriebsart des Schiffes, sorgt
dafür, dass die tägliche Start- bzw. Stoppzeit
standardmäßig eingestellt wird: Ununterbrochen im Fall der
24-h-Fahrt, beginnend um 05.00, 06.00 oder 7.00 Uhr und endend um 19.00, 22.00
respektive 23.00 Uhr abhängig Solofahrt, von A1 bzw. A2 Fahrt. Es
können aber auch eigene Fahrschemata eingegeben werden.
Achtung: Werden in der Betriebsart des
Schiffes Änderungen vorgenommen,
überschreiben diese die in der Zeitplanung eingegebenen täglichen
Fahrtzeiten. Anders herum beeinflussen Änderungen der täglichen
Fahrzeiten in der Zeitplanung nicht die eingestellte Betriebsart! Dies
geschieht um zu vermeiden, dass ein Schiff mit einer festen Betriebsart
unbeabsichtigt mit neuen Betriebszeiten versehen wird, obwohl dies rechtlich
nicht möglich wäre. Ändern Sie darum Betriebszeiten immer nur in
den Schiffsdaten. So ist immer sichergestellt, dass das Schiff mit den
korrekten Fahrtzeiten berechnet wird.
PC-Navigo kann nicht nur mit Datum und Uhrzeit der Abfahrt
rechnen (um daraus die geschätzte Ankunftszeit - auch ETA (Estimated Time
of Arrival) zu berechnen) sondern auch anders herum: Sie können auch die
gewünschte Ankunftszeit (die so genannte RTA - Required Time of Arrvial)
eingeben. PC-Navigo berechnet dann daraus den erforderlichen
Startzeitpunkt, die RTD - Required Time of Departure. Sie haben somit die Wahl,
ob Sie mit der Start- oder der Ankunftszeit rechnen wollen. Die Auswahl kann in
der Zeitplanung (links oben auf dem Bildschirm) oder durch Eingabe der Zeit
entweder unter dem Startortschalter oder dem Zielortschalter im
Detailbildschirm. Der obere berechnet auf Basis des Startortes (und errechnet
die geschätzte Ankunftszeit), der untere berechnet auf Basis der
Ankunftszeit (und errechnet damit die erforderliche Abfahrtzeit).
Achtung: Werden die eingegebenen Abfahrt- oder
Ankunftszeiten nachträglich verändert, kann es sein, dass sich die
neuen Zeiten nicht exakt parallel, sondern asynchron verschieben. Dies kann zum
Beispiel durch Brücken- oder Schleusen geschehen, die zu bestimmten Zeiten
außer Betrieb sind. Eine um einen Tag verschobene Abfahrtzeit kann
also, z.B. durch eine zu passierende, aber sonntags nicht bediente Schleuse
dafür sorgen, dass sich die Ankunftszeit um zwei Tage
verschiebt.
Neben den
(täglichen) Abfahrts- oder Ankunftszeiten einer Reise, muss der Nutzer
auch angeben, welche Priorität er für die Passage von Brücken
oder Schleusen festlegen will: ausschließlich innerhalb der
regulären Betriebszeiten oder auch zu
Zeiten, für die eine vorherige Anfrage/Genehmigung
erforderlich ist. Bei der zweiten Option kann dann auch noch festgelegt werden,
ob diese nur genutzt werden soll, wenn hierdurch keine Mehrkosten entstehen
oder auch, wenn hierfür extra bezahlt werden muss. Im Fall der
kostenpflichtigen Variante, werden alle Passagemöglichkeiten genutzt, die
bei dem Nutzer (Berufs- oder Freizeitfahrt) möglich sind.
In den Zeitschemata sind die Zeiten, die
ausschließlich für die Berufsfahrt oder ausschließlich
für die Freizeitfahrt möglich sind, separat aufgeführt. Auch die
Eingaben im Schiffsdatenbildschirm haben
Einfluss auf die berechnete Zeitplanung. Der Grund hierfür liegt in den
oft verschiedenen Brücken- oder Schleusendienungszeiten für die zwei
verschiedenen Schiffsgruppen. Darüber hinaus können ebenfalls die
Sonderbedienungszeiten-auf-Anfrage" unterschiedlich sein.
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Achtung: Die Eingabe von Fahrtzeiten kann
große Unterschiede bei den Fahrtrouten zur Folge haben. Jemand der rund
um die Uhr fährt, wir eher über Wasserstrassen geleitet, bei denen
keine Schleusen oder Brücken die Fahrt behindern. Dahingegen wird ein
Schiff, das nur wenige Stunden am Tag fährt kaum durch Brücken oder
Schleusen behindert, die Nachts nicht bedient werden. Beschränkte
Fahrstunden können aber auch zu Hindernissen führen: Eine Jacht, die
nur von 9.00 bis 17.00 Uhr fährt, aber zu hoch ist für die Route
durch Amsterdam, wird nie während die Zeit durch die Stadt fahren
können, da die Eisenbahnbrücken nur Nachts bedient (angehoben)
werden. Wenn eine Route nicht direkt gefunden wird, berechnet PC-Navigo
immer, ob die Fahrt außerhalb der eingegebenen Fahrtzeiten
möglich ist.
Bild
Im Hauptmenü <BILD> erhalten Sie viele
weitere Informationen von PC-Navigo. Diese liegen hier Form von Listen,
Tabellen und Grafiken vor. Sie können diese vor- während- oder
nach der Planung der Route nutzen. Treffen Sie aus diesen verschiedenen Karten
und Grafiken Ihre Auswahl. Manche Optionen erfordern allerdings eine bereits
berechnete Route. Sie haben in diesem Menü folgende
Möglichkeiten:
Übersichtskarte
Piktogramme
Reiseplan
Pegelgrafik
Abmessungs-Grafik
Blättern
Höchstabmessungen
Reisezusammenfassung
Betrieb nach
Voranmeldung
Arealkarte
Arealliste
Schifffahrtsnachrichten
Sperrungenübersicht
GPS-Monitor
Brennstoffmonitor
Übersichtskarte: Bedienung
Den größten Teil des
Arbeitsbildschirmes des PC-Navigo nimmt die Übersichtskarte ein.
Sie zeigt alle digital erfassten Gewässer, Objekte und auch Ihre geplante
Route. Sollten Sie mehrere Routen geöffnet haben, so erhalten Sie Zugriff
auf mehrere Darstellungen mittels der Registerkarten" in der unteren
Menüleiste unterhalb der Übersichtskarte. Detaillierte Zusatzdaten,
die in der Übersichtskarte nicht direkt dargestellt werden können,
werden rechts neben der Karte oder auch als zusätzliches Fenster gezeigt.
Sie können über diese Karte auch folgende Funktionen direkt
nutzen:
- Suche & Bestimmung des Abfahrt- und Reiseziels sowie Via - und Meiden - Orte.
- Radiussuche; mittels Doppelklick" an der vermuteten
geografischen Position in der
Übersichtskarte.
-
Objektfilter und die dazugehörigen
Untermenüs
ACHTUNG:
Die Übersichtskarte ist KEINE Navigationskarte! Sie dient nur der
Darstellung der Route sowie bei einer Kopplung mittels GPS -Empfänger, zur
Anzeige Ihres Standortes. Zur sicheren Schiffsführung benötigen Sie
immer entweder PC-Navigo-ENC oder
andere zusätzliche Navigationsunterlagen.
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- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Zur bequemen Bedienung finden Sie oberhalb
der Karte 17 Schaltknöpfe (Icons). Mit Ihnen können Sie
die wichtigsten Funktionen des PC-Navigo steuern. Die Icons sind in
fünf Gruppen aufgeteilt:

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- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

Die erste Gruppe der Icons
(von Links) hat vier Schaltpunkte und umfasst Funktionen aus dem Menü
<DATEI>. Sie dienen zur beschleunigten Bedienung von PC-Navigo
(Lesen Sie, falls notwendig, für weitere Infos bezüglich der
Handhabung, bitte den vorangestellten Abschnitt Datei" ff. in diesem Hilfemenü):
Erstellen einer neuen Route
Öffnen einer gespeicherten Route
Speichern einer geöffneten Route und zum
Abspeichern des Kartenbildes als Bitmap. Diese Funktion brauchen Sie evt. zum
Ausdruck einer Karte. Viele Drucker können die Vektordaten der Karte nicht
verarbeiten. Mit dieser Funktion erstellt PC-Navigo für Sie ein
universelles Format, dass Sie mit jedem beliebeigen Grafikprogramm bearbeiten
und ausdrucken können.
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Die zweite Gruppe der Icons besitzt sieben Icons
und dient zur Steuerung der Kartenfunktionen. Ihre Bedeutung von Links nach
Rechts:
Vergrößern und Erstellen durch "zoomen" eins Kartenausschnittes. Mit
der Maus markieren Sie den Ausschnitt, den Sie größer darstellen
wollen.
Verkleinern der Anzeige.
Neben
den Zoom-Knopfen befindet sich noch ein Knopf für einen einstellbaren
Maßstab. Damit kann PC-Navigo die Karte im Maßstab von 1 :
5.000 bis zu 1 : 15.000.000 abbilden.
Der
vierte Knopf ist der Info-Knopf: Indem Sie zuerst hierauf klicken und
anschließend zum Beispiel auf ein Foto-oder Bericht-Icon in der Karte
klicken, öffnen Sie die "dahinter liegende" Information, also ein Foto
oder einen Bericht.
Verschieben des Kartenausschnittes.
Dieses Icon ermöglicht die interaktive Benützung der Karte. Wenn
diese Funktion eingeschaltet ist, können Sie Orte und Objekte in einem
Umkreis auswählen. Diese werden in einer Liste angezeigt. Nachdem Sie
einen Punkt in der Liste ausgewählt haben, können Sie ihn nunmehr mit
der rechten Maustaste als Abfahrts, Reiseziels, Via- oder Meiden-Ort definieren. Sie können das Objekt nun mit
einfachem Klick" der linken Maustaste auswählen und danach mit der
rechten Maustaste als gewünschten Wegpunkt in die Route einpassen oder
auch zusätzliche Detailinformationen abfragen, falls vorhanden.
Der siebente Knopf von links in dieser Gruppe schaltet die Anzeige der
Detaildaten Ihrer Route im rechten Seitenfenster ein und aus. Diese Funktion
ist nur im Navigationsmodus aktiv. Wenn dieser Button in diesem Modus aktiv
geschaltet wurde, erhalten Sie sämtliche verfügbaren
Detailinformationen zu den einzelnen Objekten, die Sie mittels des
Objektfilters in der Route anzeigen lassen, per Scroll - Over in der
Übersichtskarte.
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-
Die nächste Taste schaltet
die Helligkeit des Bildschirms:

Zum
erringern des Lichthinders des Bildschirms kann mann die Helligkeit anpassen.
Es gibt drei Möglichkeiten: Tageslicht, Dämmerung und Nachtlicht.
Damit kann die Lichtstärke gewählt werden die am besten bei den
Umständen passt.
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-

Die vierte Gruppe der Icon (von Links nach
Rechts) umfasst drei Schaltpunkte und kann nur
unter Anbindung eines GPS Empfängers an PC-Navigo, genutzt werden
und dient zur Umschaltung zwischen manueller Bedienung der Übersichtskarte
(Mausbedienung) und automatischer "GPS" gesteuerter Übersichtskarte"
und zur Einschaltung der
"Course Up Darstellung".
Die erste Taste (links) schaltet auf
Mausbedienung, und damit die Funktion Schirm folgt GPS" aus.
Die zweite Taste (mitte) schaltet die
GPS-Steuerung, und damit die Funktion Schirm folgt GPS" ein. Die
Übersichtskarte folgt nun wieder der Anzeige auf dem Screen.
Die dritte Taste (rechts) schaltet die Karte im
"Course Up" Modus: Die ganze Übersichtskarte wird derartig rotiert, dass
das Schiff immer zum Obenrand der Karte fährt. Diese Funktion wirkt
natührlich nur wenn ein GPS-Gerät mit dem Rechner verbunden
ist.
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Die letzte Gruppe schaltet zwischen dem Planungs-
und dem Navigationsmodus um.
Im Planungsmodus erstellen sie Ihre Route
mittels der Eingabe der notwendigen Daten. Folgen Sie den Anweisungen von
PC-Navigo und wählen Sie Ihre Wegpunkte und Vorgaben
gemäß der erforderlichen Eingaben mittels anklicken" der
entsprechenden Felder auf der rechten Bildleiste, nachdem Sie den Planungsmodus
aktiviert haben. Gehen Sie dabei wie üblich und wie im vorangestellten
Kontext bereits im Einzelnen beschrieben vor.
Im Navigationsmodus erhalten Sie die vorhandenen
Detailinformationen zu den einzelnen Objekten auf Ihrer gewählten Route.
Mittels des Objektfilters bestimmen Sie die Anzahl und die Art der Objekte die
nun beschrieben werden. In diesem Feld werden beispielsweise auch die
jeweiligen GPS - Koordinaten der Objekte aufgeführt.
In der Piktogrammliste, die sich mit dem kleinen
Button"<<" rechts oberhalb der Übersichtskarte, als
Überlappende Tabelle, oder über das Untermenü <PIKTOGRAMME> im <BILD> Menü
öffnen lässt, und neben dem Seitenfenster angezeigt wird, werden die
in der Route angezeigten Objekte nochmals schematisch in Form einer
chronologischen Tabelle dargestellt. Detaillierte Objektinformationen mittels
dieser Funktion erhalten Sie durch anklicken" des jeweiligen
Objekts.
Wem PC-Navigo-ENC zur
Verfügungung steht, der wird feststellen daß bei immer weiter
reinzoomen in der Karte umgeschaltet wird zur Elektronischen Navigationskarte
(ENC). Noch weiter reinzoomen bringt dann immer mehr Details, bis man (beim
Zoomfaktor bei welchem man tatsächlich navigieren kann) alle Kartendetails
sieht. Sieh auch PC-Navigo-ENC.
Übersichtskarte:
Einteilung
Die
ÜBERSICHTSKARTE ist das Kernstück des PC-Navigo. Beim Starten
sehen Sie die Karte mit allen bereits digitalisierten Europäischen
Wasserstrassen". Sobald eine Route berechnet wurde, wird diese in Kontrastfarbe
in der Übersichtskarte angezeigt. Nutzen Sie am Besten die Zoomfunktion
für erste Details.
ACHTUNG: Wir machen darauf aufmerksam, dass die
Übersichtskarte KEINE Navigationskarte ist!
Sie dient nur zum Darstellen einer Route und ist
nicht als Gewässerkarte, mit der eine sichere Schiffsführung bzw.
Navigation möglich ist, vorgesehen oder zu verstehen. Als
Gewässerkarte für die Schiffsführung benötigen Sie immer entweder PC-Navigo-ENC oder andere zusätzliche
Navigationsunterlagen.
Sobald Ihre Route berechnet ist, wird sie in der Übersichtskarte
angezeigt. Die Routendetails werden im Planungs- oder im Navigationsmodus (je
nach Bedarf) immer auch rechts neben der Übersichtskarte dargestellt, so
dass Sie stets alle relevanten Informationen übersichtlich einsehen und
abrufen können. Detaillierte Informationen zu einzelnen Objekten erhalten
Sie im Navigationsmodus des PC-Navigo.
Sollten Sie auf irgendwelchen Grunden noch
Änderungen in der Route durchführen wollen, dann kann dass, z.B. mit
der Eingabe der Via-Orte oder zu vermeidene Orte, oder mit einer Änderung der Abfahrtsort oder des Reiseziels.

Der
größte (linke) Teil des Bildschirmes zeigt den Verlauf Ihrer Route
in der Fahrwasserkarte. Diese Routenkarte bietet die Möglichkeit Routen zu
planen oder an bereits geplanten Routen gewünschte Änderungen
vorzunehmen: sollte z.B. Ihre Route über eine Fahrstrecke führen, die
Sie lieber vermeiden wollen, so können Sie PC-Navigo mit der
Eingabe von Via - Orten oder zu vermeidende Orte "zwingen" eine Route zu
wählen, die Ihnen besser gefällt.
Alle Daten zur Routenplanung- und Berechnung werden
Ihnen in den Fenstern rechts neben der Übersichtskarte angezeigt,
Vorraussetzung ist allerdings, dass sich PC-Navigo im
Planungsmodus" befindet, der als Grundeinstellung, vorab eingestellt ist
und sich beim Starten des PC-Navigo automatisch angezeigt
wird.
Im rechten Teilschirm
können Sie mittels des Planungsmodus viele planungsrelevante Punkte direkt
beeinflussen wie z.B. die Wahl Ihres Schiffes und seiner Maße,
Abfahrtsort und Reiseziel, sowie Via - Orte und zu vermeidende Orte. Ebenso
Pausenzeiten und nicht zuletzt die Art der Route selbst (Alternativ -
Routing).
Sofern eine Route berechnet wurde, kann die
Anzeige in den Navigationsmodus" umgeschaltet werden. Im Navigationsmodus
stellt PC-Navigo alle Einzelheiten der Route und Zusatzinformationen
dar: Fahrwassername, Klasse, Strom, Pegel, Höchstabmessungen, Anzeige der
schon gefahrenen und noch zu fahrenden Distanz, Sprechfunkkanäle,
Telefonnummern und Bedienzeiten u.v.m.
Die Position, deren Daten angezeigt werden, kann
in der Routenkarte manuell mit der Maus ausgewählt werden. Ist aber ein
GPS - Gerät angeschlossen, wird die Anzeige automatisch vom GPS
gesteuert. Es kann jederzeit wie oben bereits beschrieben auf Handbetrieb
umgeschaltet werden (Schirm folgt Maus), so dass auch während des GPS -
Betriebs Daten eines anderen Ortes eingesehen werden können.
Aus diesem Detailschirm können Sie
ausserdem noch die Schirme mit Bedienungszeiten und mit Telefonnummern
öffen. Auch können Sie Zeit-Korrekturen durchführen, z.B. wenn
Sie irgendwo einen längeren Aufenthalt geplant haben.
Zusätzlich zur Übersichtskarte wird durch anklicken" des
kleinen Doppelpfeil-Buttons (<<), oder unter dem Menüpunkt
<BILD> und <PIKTOGRAMME> ein Piktogrammfenster aufgerufen. Diese Grafik stellt die Route
schematisch dar. Alle Objekte wie Brücken, Schleusen, Kaianlagen,
Häfen und anderen Einrichtungen im chronologischen Überblick. Sowohl
mittels GPS, als auch manuell kann ein Objekt im Navigationsmodus
ausgewählt werden, damit im rechten Detailschirm alle relevanten
Informationen angezeigt werden (wie Durchfahrtsabmessungen, Betriebsstunden und
Kommunikationskanäle, etc.). Durch die gleichzeitige Darstellung der
Übersichtskarte, der Piktogrammgrafik und des Detailschirms, bietet Ihnen
PC-Navigo einen ununterbrochen und übersichtlichen Zugang zu allen
relevanten Daten. Detaillierte Objektinformationen mittels dieser Funktion
erhalten Sie durch anklicken" des jeweiligen Objekts innerhalb der
schematischen Tabelle.
Wem PC-Navigo-ENC zur
Verfügungung steht, der wird feststellen daß bei immer weiter
reinzoomen in der Karte umgeschaltet wird zur Elektronischen Navigationskarte
(ENC). Noch weiter reinzoomen bringt dann immer mehr Details, bis man (beim
Zoomfaktor bei welchem man tatsächlich navigieren kann) alle Kartendetails
sieht. Sieh auch PC-Navigo-ENC.
GPS
PC-Navigo unterstützt
GPS-Geräte. Sie können dann ihre Fahrt auf dem Bildschirm verfolgen
Der GPS-Empfänger muss ein NMEA Signal abgeben.
Wenn das GPS-Signal aktiviert ist und durch den
Computer interpretiert werden kann, kann die Position des Schiffes (oder
eigentlich des GPS-Empfängers) in der Übersichtskarte oder in der
Navigationskarte des PC-Navigo-ENC
dargestellt werden. Der Detailschirm neben
der Karte wird sich dann mit der Fahrt des Schiffes "mitbewegen". Zeitgleich
wird durch die Pictogrammwiedergabe die
aktuelle Position des Schiffes abgebildet und weitergeführt.
Der GPS-Monitor gibt Daten des GPS in einem deutlichen und transpartenen Hilfsfenster
wieder, welches nach Wunsch platziert werden kann. Die
Buchstabengröße kann darin separat eingestellt werden, um zum
Beispiel auch aus größerem Abstand die Geschwindigkeit des Schiffes
gut ablesen zu können.
Bedienung des GPS-Moduls
Mit der Funktion <GPS> öffnen Sie das
GPS-Modul in PC-Navigo. Die Bildschirmanzeige bietet Ihnen fünf
Einstellfenster: Satelliten, Log, Einstellungen, NMEA und Tracks.
Im Tab <Einstellungen> wählen Sie
den benutzten COM-Port, die Geschwindigkeit der Datenübertragung, und
Daten- und Stopbits. Über die Funktion <Automatische Suche der
GPS-Einstellungen> können Sie diese Einstellungen automatisch
vornehmen. Dazu muss Ihr GPS-Empfänger mit dem Rechner verbunden und
eingeschaltet sein. Denken Sie daran, dass Ihr GPS-Empfänger unter
Umständen einige Minuten braucht, bis er die Signale korrekt verarbeiten
kann. Auch nach der automatischen Einstellung müssen Sie die Parameter
speichern und gegebenenfalls die Autostart-Funktion
aktivieren.
Ziehen sie bei
der Einstellung die Bedienungsanleitung Ihres GPS-Empfängers zu Rate. Dort
finden Sie die Angaben für Ihr System. Sobald Sie alle erforderlichen
Einstellungen vorgenommen haben, klicken Sie auf die Taste Start um die
Funktion zu überprüfen. Sind Ihre Einstellungen korrekt, wird in der
Statuszeile NMEA angezeigt. Sie können Ihre Einstellungen speichern. Der
AUTOSTART Button startet das GPS-Modul bei jedem Programmbeginn. Unten finden
Sie Buttons zum manuellen Starten und Beenden des Moduls.
Der Tab <LOG> ermöglicht Ihnen eine
Protokolldatei zu kreieren. Der Button <START LOG> startet die
Aufzeichnung.
Der Tab
<SATELLITEN> zeigt die GPS-Verbindung an. Sie sehen welche Satelliten
empfangen werden und welche Signalstärke sie haben. Auch hier finden Sie
Buttons zum manuellen Starten und Beenden des Moduls.
Im Tab <NMEA> können Sie vom Protokoll
abweichende NMEA-Signale einstellen. Das kann bei älteren
GPS-Empfängern erforderlich sein. Ziehen Sie die Bedienungsanleitung Ihres
Systems zu Rate.
Die Optionen
unter dem Tab <TRACKS> regeln den Umgang mit gefahrenen oder aktuellen
Fahrtrouten: Der Track einer Route ist die Kartenlinie die aus den einzelnen
GPS-Positionen resultiert. Die Kartenlinie kann, so wie auch die Log-Aufnahmen
gespeichert werden, um zum Beispiel später zu wissen, wo man beim letzten
Mal genau gefahren ist. Ein solcher Track kann (standardmäßig) unter
dem entsprechenden Reisenamen oder unter jedem beliebigen Namen gespeichert
werden. Auch die Farbe und die Dicke der Linie kann eingestellt
werden.
Wiedergabe
Wenn das
GPS-Signal aktiviert ist und durch den Computer interpretiert werden kann, kann
die Position des Schiffes (oder eigentlich des GPS-Empfängers) in der
Übersichtskarte
oder in der
Navigationskarte des PC-Navigo-ENC
dargestellt werden. Der Detailschirm neben
der Karte wird sich dann mit der Fahrt des Schiffes "mitbewegen". Zeitgleich
wird durch die Pictogrammwiedergabe die
aktuelle Position des Schiffes abgebildet und weitergeführt.
Der GPS-Monitor gibt Daten des GPS in einem deutlichen und transpartenen Hilfsfenster
wieder, welches nach Wunsch platziert werden kann. Die
Buchstabengröße kann darin separat eingestellt werden, um zum
Beispiel auch aus größerem Abstand die Schnelligkeit des Schiffes
gut ablesen zu können.
Die
Reiseplanung in PC-Navigo 2008 kann an die Messwerte des GPS gekoppelt
werden. Ist diese Kopplung vorhanden, kann der aktuelle Reiseplan durch das GPS
kontrolliert und korrigiert werden. Wer diese Korrektur wählt, lässt
das GPS Im Grunde kontrollieren, ob ein bestimmter Punkt in der Reise auch
wirklich zum geplanten Zeitpunkt passiert wird.
Weicht der Zeitpunkt der Passage mehr als ein
eingestellter Wert ab (diese ist standardmäßig auf 10 Minuten
eingestellt, kann aber bei Einstellungen
anders eingestellt werden), so
schlägt das Programm auf Basis der tatsächlichen Zeitpunktes der
Passage eine Neuberechnung für den Rest der Reise vor. Es kann sein, dass
durch eine abweichende Zeitplanung eine Änderung in der Reiseroute
wünschenswert wird. In jedem Fall muss die geschätzte Ankunftszeit
neu bestimmt werden.
Wer die
empfohlenen Korrekturen nicht jedes Mal neu bestätigen will, kann
auswählen, dass die Korrekturvorschläge im Voraus akzeptiert werden.
PC-Navigo berechnet dann automatisch, wie der Reiseplan auf Grund des
schnelleren oder langsameren Reiseverlaufs angepasst werden muss.
GPS und die Genauigkeit der
Positionsanzeige
ACHTUNG! Abweichungen zwischen den Karten und dem GPS Signal
sind immer möglich. Auch die Qualität Ihres Empfängers
beeinflusst die Genauigkeit der Anzeige. Daher kann es passieren, das Sie mit
Ihrem Schiff scheinbar über das Ufer oder im falschen Fahrwasser
fahren.
Die
Karten in PC-Navigo ENC sind keine eigene NoorderSoftkarten, jedoch offizielle amtliche
Karten der Wasserstraßenbehörden. Dass heißt dass das
Quellenmaterial unterschiedlich ist und auch wieder abweichen kann. Weil aber
das Grundprinzip der ENC eine Genauigkeit bis auf 50 Zentimetern
vorschreibt, muss eine derartig größe Abweichung, dass man
"über das Ufer" fährt, nicht auftreten können.
Stellen Sie eine gravierende Abweichung fest,
würden wir uns freuen, wenn Sie uns zur Überprüfung die
Log-Datei an info@noordersoft.com
senden. Wir werden Ihre Meldung sorgfältig überprüfen und die
Karten gegebenenfalls korrigieren. Bei Ihrem nächsten Programm-Update
erhalten Sie dann die Korrektur.
Reiseplan senden
PC-Navigo kann auf Basis geplanter Routen,
zugeordnete (dedicated) Informationen aus River Information Services
(RIS = standardisierte Infodienste der europäischen (BiSchi)-Verwaltungen)
zusammenstellen. Diese RIS-Informationen umfassen unter anderem Nachrichten für die
Binnenschifffahrt. Um die Daten einer
Route für eine zielgerichtete Selektion dieser Berichte nutzen zu
können, muss die codierte Reiseroute zuvor an die NoorderSoft-Server gesandt
worden sein. Dort werden diese Daten dazu genutzt, die für die vorliegende
Route relevanten Schifffahrtsnachrichten
herauszusuchen.
Das
Menü <Reiseplan versenden> sendet den Datensatz für die
Reiseroute über eine Internetverbindung an die NoorderSoft-Server. Dort
werden die passenden Schifffahrtsberichte selektiert und in dem
standardisierten RIS-Format an den Absender (das Schiff) gesandt. Im Menü
<Schifffahrtsnachrichten> kann die Zusammenfassung der für die Reiseroute
relevanten Schifffahrtsnachrichten
eingesehen werden. Nach dem Versenden des Reiseplans und dem Empfang der
Berichte, werden diese direkt angezeigt.
Der Reiseplan wird vom empfangenden Server als
persönliche, dem Datenschutz unterliegende Nachricht behandelt. Das
bedeutet, dass KEINE Teile dieser Informationen an Dritte weitergegeben werden
und dass diese Informationen ausschließlich für den hier
beschriebenen Zweck verwandt werden.
Die Taste
<IP-Einstellungen> erlaubt die Änderung der IP Adresse des
Reiseplanservers und der Schnittstelle. Im Laufen des 2008 wird in Frankreich
einen neuen Reiseplanserver eingerichtet, so dass die IP Adresse und die
Schnittstelle auf dem längeren Frist geändert werden müssen. Die
Adresse des heutigen Servers in Amsterdam ist 62.251.1.160 (Port
9081).
Piktogramme
Die Darstellung Piktogramme erfolgt in der
Piktogrammliste und zeigt die Details Ihrer Route in schematischer und
tabellarischer Form. Die Piktogrammleiste lässt sich per Mausklick auf
einen kleinen, mit Doppelpfeil markierten Button "<<", rechts oberhalb
der Übersichtskarte, als Überlappende Tabelle, oder über das
Untermenü <PIKTOGRAMME> im Menü <BILD> öffnen.
Die
Piktogrammliste wird zwischen der Übersichtskarte und dem rechten Bildteil
des Navigations- und Planungsmodus dargestellt. In der Piktogrammleiste werden
die in der Route angezeigten Objekte nochmals schematisch in Form einer
chronologischen Tabelle angezeigt. Detaillierte Objektinformationen mittels
dieser Funktion erhalten Sie durch anklicken" des jeweiligen Objekts in
der Liste oder in der Karte. Diese Detailinformationen erscheinen dann im
rechten Bildteil neben der Leiste.
Angaben von PC-Navigo:
Fahrwasserstrecke. Brücken, Schleusen,
Städte, Dörfer, Häfen, Kreuzungen, Wendeplätze und
Bunkerstationen werden lagegetreu in der Piktogrammliste angezeigt und ihre
Daten können direkt abgelesen werden. Verschiedene Buttons zeigen
zusätzliche Informationen an.
Die Darstellung im einzelnen (von links nach
rechts): Kilometerpunkt (bei einer berechneten Route die Distanz vom
Abfahrtspunkt); das schematisierte Bild der Fahrstrecke mit Brücken,
Schleusen, Tunnel, Städten und Dörfern, Häfen, Kaianlagen,
Yachthäfen, Bunkerstationen, Wendeplätzen und selbstverständlich
Kreuzungen und Abzweigungen und anderer Fahrstrecken. Bei einer Brücke
oder Schleuse, die über Funk angerufen werden kann, wird hier auch der
entsprechende Betriebskanal für Sie angezeigt.
Weiterhin angezeigt werden im
PC-Navigo:
Fahrstreckenamen, Klasse, Stromgeschwindigkeit und Pegel,
Durchfahrtsabmessungen dieses und des nächsten Objektes, Bedienungszeiten,
Telefonnummern, Funkkanäle, Höchstabmessungen und zulässige
Höchstgeschwindigkeiten. Falls Bedienung einer Brücke notwendig ist,
"blinkt" zusätzlich der Bedienungszeitenknopf.
Bei der Nutzung eines GPS-Empfängers wird
die Position automatisch angezeigt. Diese Funktion kann mit <DATEI> und <GPS> ausgeschaltet
werden.
Die angezeigten Objekte
können selektiert werden. Über die rechte Maustaste kann der
Objektfilter, wie unter PRÄFERENZEN"
beschrieben, eingerichtet werden.
In jeder dann geplanten Fahrstrecke finden Sie die dazugehörigen
Objekte: Brücken, Schleusen, Dörfer und Städte und Stege. Wenn
Sie im Dialogfenster den Namen oder einen Teil des Namens eingeben, erscheint
eine Liste aller Objekte, die den Suchbegriff enthalten. Mit dem Cursor
können Sie die Details aufrufen. Hier werden der Name der Fahrstrecke und
des Objektes sowie die dazugehörigen Daten angezeigt.
Reiseplan
Sie können Ihre geplante Route im Menü
<BILD> auf dem Bildschirm darstellen oder als Liste ausdrucken. Dies
ermöglicht Ihnen die Funktion <Reiseplan>. Sie können die
angezeigten Daten einzeln ein- und ausblenden und zum Drucken mit den Tasten
oberhalb der Datenanzeige, vorab auswählen. Beim Reiseplan werden manchmal
noch Legenden (Fußnoten) angezeigt, die über zusätzliche
Details informieren.
Die Objekte und
Bauwerke, die Sie in der Tabelle aufnehmen wollen, können Sie
auswählen: unter <DATEI> und <PRÄFERENZEN> geben Sie ein,
welche Orte und Objektarten Sie angezeigt sehen wollen und welche nicht. Das
An- bzw. Ausklicken der entsprechenden Felder macht die genannten Objekt-Typen
sichtbar oder unsichtbar.
Achten
Sie darauf, dass längere Reiserouten manchmal viele Druckerseiten
brauchen: eine Reise von Bremen nach Istanbul wird hunderte Seiten Papier
brauchen wenn Sie alle Objektarten ausgewählt und alle Datentypen
eingeschaltet haben. Es wird aber kaum ein lesbares Plan liefern!
Unter dem Plan werden manchmal noch
Fußnoten gezeigt, die die Bedeutung mehrere Einzelheiten
erklären.
- - - - - - - - - - - - - - - -
- - - - - - - - - - - - - - - - - -

Die Buttonleiste
oberhalb des Fensters Reiseplan" schaltet folgende Spalten ein oder
aus:
Zeitpunkt der Durchfahrt.
Distanz vom
Abfahrtsort.
Lage links oder rechts (im Fahrrichtung
gesehen).
Kilometertafel (Distanz zur Ursprung der Fahrstrecke).
Art des Objektes (z.B.
Stadt, Kai, Dorf, Brücke, Schleuse usw.).
Name des
Objektes.
Verweis auf
Fußnoten und Besonderheiten.
Stromgeschwindigkeit (im
Durchschnitt, bei normalem Abfluss).
Sprechfunk-Kanal der
Brücke, der Schleuse oder des Hafens.
Telefonnummern der
Brücke oder der Schleuse.
Lichte
Durchfahrtslänge, -breite, -höhe und -tiefe.
Übliche
Wasserstand.
Notwendigkeit der Bedienung einer Schleuse oder beweglichen
Brücke. Wenn die Brücke geschlossen durchfahren werden kann
oder wenn die Schleuse gewöhnlich offen steht, ist keine Bedienung
notwendig.
Hinweis auf
Besonderheiten in den Bedienungszeiten.
Bedienungszeiten der
Brücke oder Schleuse am berechneten Tag der Durchfahrt.
- - - - - - - - - - - - - - - - -
- - - - - - - - - - - - - - - - -
Die rechten drei Buttons dienen zum
Druckeransteuerung und zum exportieren der Daten:
Druckereinstellungen.
Diese Taste öffnet ein Dialogfeld, in dem Einstellungen des Druckers
geändert werden können.
Drucker. Der Button
startet den Druckvorgang. Die Druckansicht wird auf dem Bildschirm gezeigt. Mit
PRINT" der Druckvorgang fortgesetzt, mit CLOSE"
verworfen.
Exportiert die Daten in eine html oder txt
Datei.
Pegelgraphik
Die Pegelgrafik im PC-Navigo zeigt an, wie
sich der Flussverlauf innerhalb der geplanten Route gegenüber Normal -
Null (NN) verhält.
Sie zeigt nicht den Pegelstand des
Gewässers an, sondern lediglich die Höhendifferenz eines Flusses
unter Berücksichtigung des normalen Pegels in Referenz zu NN.
Nachdem eine Route berechnet wurde,
generiert PC-Navigo den genauen Verlauf der Wasserhöhe im Vergleich
zum Meeresspiegel in einer Grafik. (NAP, TAW, NN en NGM). Demnach können
diese Werte in der PEGELGRAFIK auch als negative Zahl dargestellt sein.
Abmessungs-Graphik
In den Abmessungs-Grafiken werden die
Größenrelationen des eingesetzten Schiffes zu den
Durchfahrtsabmessungen der geplanten Fahrtroute dargestellt. Dies geschieht in
drei separaten Grafiken: (von oben nach unten) Breite, Höhe/Tiefgang und
Länge! Der blaue Balken symbolisiert jeweils die Breite, Höhe und
Tiefgang beziehungsweise die Länge des Schiffes.
In der oberen Grafik symbolisieren die schwarzen
Linien die tatsächlichen Durchfahrtsbreiten durch Brücken und
Schleusen etc. Die roten Linien zeigen die amtlich zugelassenen
Durchfahrtsbreiten an.
In der
mittleren Grafik symbolisieren die von oben hängenden Linien" die
tatsächlichen Durchfahrtshöhen. Die roten Linien stellen erneut die
amtlich zugelassene Durchfahrtshöhe bzw. den zugelassenen Tiefgang dar.
Der Abstand zwischen Schiffsboden und Grund sowie zwischen dem
Ruderhausdach/höchsten Punkt des Schiffes und der Brücke ist also der
Abstand zwischen dem blauen Balken und den schwarzen Linien.
In der unteren Grafik wird die tatsächlich
mögliche Länge schwarz und die amtlich zugelassene Länge rot
dargestellt. Durch die Form der Grafik werden die Längenverhältnisse
aber weniger schnell deutlich!
Achtung: Die verfügbare Fahrwassertiefe in Flüssen und
Kanälen wird meistens als ZUGELASSENER Tiefgang angegeben, da an vielen
Stellen keine TATSÄCHLICHEN Wassertiefen bekannt sind. In Wirklichkeit
kann es also an bestimmten Stellen erheblich tiefer sein, als
angegeben!
Blättern
In dem Untermenü <BLÄTTERN>
können sie die gesamte Wasserstrassendatenbank des PC-Navigo
durchsuchen.
Wie im
Menüpunkt <OPTIONEN>, haben Sie
auch im Menüpunkt <BILD> direkten Zugang zur
Blättern - Funktion. Dort wird die Gesamtliste aller im PC-Navigo
enthaltenen Flüsse generiert. Die Wasserstraßen sind nach
Alphabet oder Region sortiert. Einzelne Gewässer sind mittels
Doppelklick" abrufbar und können in der Übersichtskarte
angezeigt werden. Sie sehen dann den gesamten Verlauf der
Wasserstrecke.
Genau wie in
anderen Menüs des PC-Navigo können Sie auch hier Orte als
Abfahrtsort, Reiseziel, "Via -Ort oder Meiden - Ort" markieren. Hierzu
genügt ein Doppelklick" an die auf der Übersichtskarte
angezeigten Wasserstrecke. Ihre Maske mit den Ergebnissen der Radiussuche
für dort vorhandene Objekte, in dem voreingestellten Umkreis öffnet
sich und zeigt Ihnen die Auswahl an. Mit Linksklick" auf das
gewünschte Objekt aus der Liste markieren Sie es. Nachdem Sie ein Objekt
ausgewählt haben, können Sie es nunmehr mit der rechten Maustaste als
Abfahrts-, Reiseziels-, Via- oder Meiden-Ort definieren und als
gewünschten Wegpunkt in die Route einpassen.
Sie haben direkten Zugang zu allen Daten und
Details in den Dateien des PC-Navigo. Gespeichert sind:
Sprechfunk-Kanäle;
Durchfahrtlänge;
Durchfahrtbreite:
Durchfahrthöhe;
Durchfahrttiefe;
Durchfahrtlänge einer sekundären
Durchfahrt;
Durchfahrtbreite einer sekundären Durchfahrt;
Durchfahrthöhe einer sekundären
Durchfahrt;
Durchfahrttiefe einer sekundären Durchfahrt;
Höchstgeschwindigkeit;
Zugelassene Schiffslänge;
Zugelassene
Schiffsbreite;
Zugelassene Schiffshöhe;
Zugelassene Schiffstiefgang;
Anweisungen für den
Durchfahrt;
Telefonnummern;
Bedienungszeiten;
Stromgeschwindigkeit;
Pegel.
Achtung: In
PC-Navigo können Sie die Namen der Wasserstrassen und Objekt in der
jeweiligen Landessprache (also in Deutschland in Deutsch, in Frankreich in
Französisch und in Holland in Holländisch) oder in Ihrer
"Wunschsprache" anzeigen lassen. Diese Option hat Einfluss auf die Suche nach
Namen: Die Suche nach Orten muss in der jeweils angezeigten Sprache erfolgen.
Wenn die Namen in der lokalen Sprache angezeigt werden, müssen Sie auch in
der Schreibweise dieser Sprache gesucht werden. Ist eine Wunschsprache
eingestellt, muss auch in dieser Sprache gesucht werden. So heißt zum
Beispiel der "deutsche" Rhein-Rhone-Kanal in Französisch "Canal du
Rhône au Rhin". Beachten Sie also bitte die teilweise unterschiedliche
Schreibweise in den diversen Sprachen!
Höchstabmessungen
Wenn mit PC-Navigo eine Route berechnet
ist, können Sie sich im Menü <BILD> die
Höchstabmessungen in für die ganze Route darstellen lassen. Es werden
die KLEINSTEN erlaubten Schiffsmasse angezeigt, die irgendwo auf der Route
gelten.
ACHTUNG: Zur
Feststellung des größten Schiffes das vom Abfahrtsort zum Reiseziel
fahren kann, können Sie unter <RECHNER>
und <MAß
NEHMEN> die Höchstabmessungen
dieses Schiffes suchen. Dann werden alle andere mögliche Routen in
Betracht genommen. Die oben gemeinte Höchstabmessungen sind einfach die
meist kritische Abmessungen der jetzt festgestellte Route!
Reisezusammenfassung
Nachdem eine Route mit PC-Navigo berechnet
ist, können Sie sich, basierend auf den von Ihnen bereits zuvor
modifizierten Daten zur individuell geplanten Route (Schiffstyp, Abfahrt, Art der Route, etc.) die Übersicht über die
Gesamtkilometerzahl (oder Meilenzahl) der Route, die Anzahl der Fahrstunden,
die Wartestunden an Schleusen, die Anzahl der Schleusen und die jeweiligen
Hebebrücken, u.v.m. anzeigen lassen. Diese Anzeige würde allerdings
auch ohne die vorherige, manuelle Eingabe und Abspeicherung Ihrer
persönlichen Daten als Berechnungsgrundlage, aufgrund der im PC-Navigo
bereits vorab eingestellten Werte, standardisiert berechnet und ausgegeben.
Betrieb nach
Voranmeldung
Wenn Ihre Fahrtroute
berechnet ist, wird deutlich, ob auf dieser Route Brücken oder Schleusen
passiert werden müssen, bei denen die Bedienung für den
gewünschten Zeitpunkt vorab angefragt werden muss. Auf verschiedenen
Wasserstrassen in Frankreich wird zusätzlich IMMER eine Voranmeldung
gefordert.
Die Daten der Route, die
PC-Navigo zusammenstellt, beinhalten auch die Telefonnummern der
betreffenden Brücken oder Schleusen. Im Menü <Betrieb nach
Voranmeldung> wird die komplette Liste der zu kontaktierenden Brücken
und/oder Schleusen angezeigt. So haben Sie schnellen Zugang zu den korrekten
Telefonnummern.
PS: Es reicht manchmal
aus, an der ersten (einer Reihe von) Brücke(n) oder Schleuse(n) anzurufen,
um die Bedienung an allen Brücken oder Schleusen eines Streckenabschnitts
zu beantragen. Es lohnt sich also, an der ersten Brücke oder Schleuse
danach zu fragen, für welchen Bereich die Anfrage gilt. Zur Sicherheit
werden aber alle Brücke/Schleusen angezeigt, von denen unterschiedliche
Telefonnummern bekannt sind.
Arealkarte
Ausgehend von Ihrer tatsächlichen oder
angenommenen Position kann PC-Navigo berechnen, welche Wasserstrecken
für Ihr Schiff überhaupt befahrbar sind. Dazu müssen allerdings
die Abmessungen Ihres Schiffes eingegeben sein. Alle befahrbaren Wasserstrecken
zusammen nennt man das
AREAL des Schiffes. Auf der Übersichtskarte wird dieses Areal in der
Kontrastfarbe Grün angezeigt. Aus der AREALKARTE können Sie direkt
zur AREALLISTE.
TIPP: Insbesondere über diese
hilfreiche Funktion lasst sich eine gewählte Route hervorragend mit Via -
Orten bestücken.
Arealliste
Unter der Funktion <AREALLISTE>
erhalten Sie eine Tabelle mit der Darstellung der Details des gesamten Areals
Ihrer Route. Sie können diese entweder nach Durchfahrtszeit" oder
Distanz" sortieren, wenn Sie die Überschrift der entsprechenden
Spalte klicken".
Anhand der
Daten in dieser Liste können Sie ablesen wie weit ein Ort, der sich im
AREAL befindet von Ihrem Standort entfernt ist und wann genau Sie diesen
erreichen könnten. Sie können diese von PC-Navigo berechnete
Information schnell nutzen um Orte ggf. auch außerhalb Ihrer bereits
geplanten Route, mittels nachträglicher Integration zu passieren und zu
wissen, wie lange dieser Weg dauert und wann Sie am Ziel sein werden. Auch beim
nachträglichen Einfügen eine neuen Wegpunktes (über die bereits
mehrfach im Kontext dieses Hilfemenüs beschriebenen Möglichkeiten) in
eine bereits geplante Route wird diese zusätzliche aufgewandte Zeit
abermals berücksichtigt und durch Neuberechnung exakt in die bestehende
Route integriert.
Schifffahrtsnachrichten
Routengebundene
Schifffahrtsnachrichten
Wenn eine
geplante oder aktuelle Fahrtroute mittels des Untermenüs <Reiseplan versenden> im Menu <Datei> an
die NoorderSoft - Server
durchgegeben wurde, senden diese all die Schifffahrtsnachrichten an den
Absender, die für die berechnete Fahrtroute relevant sind. Dadurch
müssen nicht mehr hunderte Schifffahrtsnachrichten durchgesehen werden,
die für den Reisezeitraum herausgegeben wurden. Es werden nur die
Nachrichten übermittelt, die die Reisestrecke betreffen.
Das Codieren der Reiseroute, das Selektieren der
Schifffahrtsnachrichten und deren Anzeige ist im Rahmen von River Information
Services (RIS) international standardisiert. Einzelne EU-Mitgliedstaaten
stellen die Nachrichten für die Schifffahrt bereits in diesem RIS-Format
zur Verfügung. In naher Zukunft sollen alle Schifffahrtsnachrichten auf
diese Weise angeboten werden.
PC-Navigo ist die einzige Anwendung, in der diese Nachrichten
auch routenrelevant" angeboten werden können. Der Service rund um
Schifffahrtsnachrichten, RIS und andere intelligente Anwendungen wird
kontinuierlich ausgebaut.
Achtung: Für den Service Nachrichten für
Schifffahrt" müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
Der Reiseplan muss an einen der
NoorderSoft-Server
aufgegeben worden sein;
Es müssen
Nachrichten für die Schifffahrt von den nationalen und
internationalen Wasserstraßenverwaltungen vorliegen. (In Holland kommen
diese vom Infozentrum für Binnengewässer - RIZA in Lelystad. In
Deutschland werden diese von ELWIS generiert.);
Es muss eine Internetverbindung zur
Verfügung stehen, über die der Reiseplan an die NoorderSoft-Server aufgegeben wird und die Schifffahrtsnachrichten
an den Nutzer zurückgesandt werden.
Wenn eine dieser Voraussetzungen nicht
erfüllt ist, können keine Schifffahrtsnachrichten übermittelt
werden. Da die River Information Services noch in den Kinderschuhen stecken,
ist es wichtig, sich darüber bewusst zu sein, das Störungen bei
diesen Informationsdiensten nicht vollständig ausgeschlossen werden
können!
Automatische
Übersetzung
Durch das
standardisierte Format der RIS-Schifffahrtsnachrichten gelingt es immer besser,
den Kern jeder Nachricht in mehreren Sprachen wiederzugeben. Der TEXT von
vielen Nachrichten ist zwar häufig noch in der Sprache des Verfassers
geschrieben, aber die BEDEUTUNG davon ist bereits in dem Standardformat
wiedergegeben. Dadurch kann NoorderSoft die Bedeutung
der Nachricht in der Sprache des Nutzers aufgeben. So kann auf einem Blick
erfasst werden, ob eine Nachricht z.B. eine Sperrung oder Einschränkung
beinhaltet und welche das ist. In Zukunft werden ALLE Teile einer Nachricht auf
diese standardisierte Weise dargestellt. Eine Meldung aus Ungarn kann dann von
einem holländischen Kapitän problemlos in der eigenen Sprache gelesen
werden.
Sperrungsübersicht
Vielfach werden Fahrstecken, Brücken und
Schleusen von den Behörden gesperrt (Baumaßnahmen, Veranstaltungen).
Die Sperrpläne werden in den Nachrichtendiensten angekündigt und von
NoorderSoft täglich
kontrolliert. Sämtliche aktuellen sowie zukünftig geplanten
Sperrungen werden in eine Server-Datei aufgenommen. Diese Datei kann und sollte
stets tagesaktuell von Ihnen über das Internet, auf Ihren
PC-Navigo, heruntergeladen werden.
PC-Navigo berücksichtigt diese Angaben bei der Routenplanung
(Alternativ - Routing). Eine sperrungsfreie Route kann nur unter zeitnaher
Berücksichtigung der Aktualität dieser Information durchgeführt
werden.

Mit der Funktion SPERRUNGENÜBERSICHT werden
alle Sperrungen und die jeweilige Dauer in tabellarischer Form angezeigt.
Ebenso wird das Datum der letzten Aktualisierung (Update), sowie das Datum
Ihres letzen Downloads genannt. Das Download können Sie mittels der
Funktion <SPERRUNGEN
HERUNTERLADEN>, im Menü
<OPTIONEN>
durchführen. Bitte gehen Sie dabei wie im Kapitel Sperrungen
herunterladen" beschrieben
vor.
Wer kein Rücksicht
nehmen will auf aktuelle Sperrungen - oder wer keine Möglichkeiten hat
diese herunterzuladen - kann die Sperrungen ausschalten mit dem Menü
ZEITWEILIGE SPERRUNGEN
LÖSCHEN. Diese Funktion
löscht die Sperrungendatei, mit als Ausname die Sperrungen, die sehr
langfristig sind (länger als ein Jahr).
GPS-Monitor
Viele Menschen nutzen die Daten des GPS als Anzeigeinstrument für die Fahrt: vor allem die
Geschwindigkeit, aber auch die voraussichtliche Ankunftszeit (ETA) wird
abgelesen. Um diese Daten immer schnell und einfach ablesen zu können,
können diese Daten in einem separaten Hilfsfenster, dem so genannten
<GPS-Monitor> angezeigt werden. Die Anzeige der Daten im
<GPS-Monitor> (Schriftgröße, Farben und Transparenz)
können in den <Präferenzen> eingestellt
werden. So können die Daten auch dann gut abgelesen werden, wenn der
Monitor im Ruderhaus nicht optimal platziert ist. Das transparente
Fenster sorgt dafür, dass keine wichtigen Karteninformationen dahinter
verschwinden.
Vor allem beim
Gebrauch der dynamischen Reiseplanung wird der Nutzer immer wieder mal einen
Blick auf die GPS-Daten werfen wollen, um
sich über den Reiseverlauf zu informieren.
- Die Reiseplanung in PC-Navigo
2008 kann an die Messwerte des GPS gekoppelt werden. Ist
diese Kopplung vorhanden, kann der aktuelle Reiseplan durch das GPS
kontrolliert und korrigiert werden. Wer diese Korrektur wählt, lässt
das GPS Im Grunde kontrollieren, ob ein bestimmter Punkt in der Reise auch
wirklich zum geplanten Zeitpunkt passiert wird.
- Weicht der Zeitpunkt der Passage mehr
als ein eingestellter Wert ab (diese ist standardmäßig auf 10
Minuten eingestellt), so schlägt das Programm auf Basis der
tatsächlichen Zeitpunktes der Passage eine Neuberechnung für den Rest
der Reise vor. Es kann sein, dass durch eine abweichende Zeitplanung eine
Änderung in der Reiseroute wünschenswert wird. In jedem Fall muss die
geschätzte Ankunftszeit neu bestimmt werden.
- Wer die empfohlenen Korrekturen nicht
jedes Mal neu bestätigen will, kann auswählen, dass die
Korrekturvorschläge im Voraus akzeptiert werden. PC-Navigo
berechnet dann automatisch, wie der Reiseplan auf Grund des schnelleren
oder langsameren Reiseverlaufs angepasst werden muss.
Brennstoffmonitor
Wenn von dem Schiff die
Brennstoff-Verbrauchsdaten bei einer bestimmten Geschwindigkeit bekannt sind,
können diese in die Schiffsstammdaten eingegeben werden. Wenn dann auch
noch der Tankinhalt, ein Anfangsbestand und ein minimal notweniger
Mindesttankinhalt ins System eingegeben wurden, kann PC-Navigo 2008 den Brennstoffverbrauch
während der Reise im Auge behalten".
Der Reiseplan (und die vermutlich zu fahrenden
Geschwindigkeiten auf den verschiedenen Streckenabschnitten) wird dann dazu
genutzt, um den voraussichtlichen Verbrauch gegen den Anfangsbestand
abzugleichen. Der Verlauf gemäß des GPS
kann dann als grobe Tankanzeige genutzt
werden. Durch manuelle Selektion eines Punktes auf der Fahrtroute kann dann
gemäß den Berechnungen gesehen werden, wie viel Brennstoff man noch
über oder zu wenig hat.
Ein Alarm
kann anzeigen, an welchem Punkt der Reise der Brennstoffbestand unter die
definierte kritische Grenze sinkt. Durch die Suche nach der nächst liegenden
Bunkerstation ist das Auffüllen
der Bestände dann kein Problem mehr.
Rechner
Das Hauptmenü RECHNER enthält die
Algorithmen des PC-Navigo. Bei den
Berechnungen beachtet PC-Navigo:
die Strom-Effekte pro
Wasserstreckensegment;
die statistische Wartezeit pro Schleuse;
die zulässige
Höchstgeschwindigkeit, sofern diese niedriger als die
Schiffsgeschwindigkeit ist;
Höchstabmessungen der Wasserstrecken;
Tatsächliche Abmessungen der
Durchfahrten der Brücken/Schleusen;
Bedienungszeiten pro Brücke /
Schleuse;
Statistische
Faktoren bzgl. Wasserabfluss und Verkehrsintensität;
Feiertage und langfristige
Wassersperren.
Leider
(noch) nicht beachtet werden:
Unvorhergesehene Sperren der Brücken und Schleusen;
Extremer Verkehr oder Wartezeiten wegen
Staus in den Wasserstrecken;
Extreme Abflüsse und Sperren wegen
Hochwasser;
Pech und
Glück in der Fahrt
Abnormal großer Sog bei unzureichender Wassertiefe;
Alle Berechnungen werden nach dem statistischen
Durchschnitt vorgenommen.
PC-Navigo bietet die Möglichkeit manuell die Berechnung
einer Route zu starten. Nötig ist diese Funktion allerdings nicht mehr, da
PC-Navigo selbst, sobald alle Daten eingegeben sind, die Route
berechnet. Nach jeder Änderung wird die Route automatisch
wiederberechnet..
Im
Hauptmenü RECHNER stehen Ihnen die folgende Submenüs zur
Verfügung:
Schnellste Route
Kürzeste Route
Optimale
Route
Touristische Route
Areal
Nächste...
Kriterien
"Maß
nehmen"
Dynamische
Reiseplanung
Der Reiseplan, der
berechnet wird um ab einem bestimmten Startpunkt oder von der GPS-Position
einen Zielort zu erreichen, basiert auf einer Vielzahl von Annahmen:
Geschwindigkeit, mögliche Aufenthalte und die zu erwartenden
Einflüsse wie Strömung und Verkehrsdichte. Natürlich werden
diese angenommen Werte von den tatsächlichen Werten abweichen.
Das GPS macht es möglich, um an jedem
willkürlich gewählten Punkt während der Reise zu vergleichen, zu
welchem Zeitpunkt die Passage eines bestimmten Punktes geplant war und wann
diese Passage tatsächlich stattfindet. Weicht die Planung mehr als ein
vorher definierter Wert (die Standardeinstellung ist 10 Minuten, kann aber bei
<Präferenzen>
modifiziert werden!) von der tatsächlichen Passage ab, ist es
möglich, den Rest der Reise mit den neuen Werten zu
berechnen.
In der Praxis kann es
immer wieder zu Abweichungen kommen. Zum Beispiel wird bei einem
Schleusenaufenthalt, der 10 Minuten länger dauert als angenommen, durch
das System eine Neuberechnung vorgeschlagen; nach weiteren 10 Minuten erneut
und so weiter. In diesem Fall kann es sinnvoll sein, die Neuberechnung im
Voraus zu genehmigen, anstatt diese jedes Mal manuell bestätigen zu
müssen. Dies kann im Menü Präferenzen" durch ein Anklicken
der Option automatisch Neuberechnen" eingestellt werden. PC-Navigo
wird die verbleibende Reiseroute dann - ohne weitere Rückfragen - neu
berechnen.
PS: Die dynamische
Reiseplanung geht von präzisen Abständen und Position aus. Da aber
weder alle Wasserstraßendaten noch die GPS-Position unter allen
Umständen gleich vertrauenswürdig sind, kann es dazu führen,
dass Reiseplanung und Wirklichkeit plötzlich voneinander abzuweichen
scheinen, obwohl dies nicht oder in geringerem Maße tatsächlich der
Fall ist. Dies kann unter anderem dann auftreten, wenn die Quelldaten der
Wasserstrasse oder die Abstandstabellen nicht exakt sind. Dies hat dann zur
Folge, dass die Berechnung des Reiseplans auf anderen Daten basiert, als dass
es in der Realität der Fall ist. Die dynamische Reiseplanung kann in
solchen Fällen verwirrt" werden. Treten solche Fälle auf, ist
es empfehlenswert, die dynamische Reiseplanung zu deaktivieren und mit dem
ursprünglichen Reiseplan zu arbeiten, in welchem sich die Abweichungen
ausmitteln".
Schnellste
Route
Falls Sie die
SCHNELLSTE" Verbindung zu Ihrem Reiseziel als Ausgabe wünschen,
berechnet PC-Navigo, wie Sie schnellstmöglich zu Ihrem Reiseziel
kommen, auch wenn, um Zeit zu gewinnen, Umwege gemacht werden müssten.
Manchmal erscheint die schnellste Route unlogisch, aber die Planung wird von
vielen verschiedenen Faktoren bestimmt. So können beispielsweise kleine
Änderungen der Abfahrtszeiten oder Sperrungen andere Routen
ergeben.
Kürzeste
Route
PC-Navigo
berechnet die kürzeste Route. Das Ergebnis beruht auf der reinen
Berechnung der Entfernungskilometer. Es kann durchaus vorkommen, dass die
kürzeste Route nur geringfügig weniger Lang ist als die schnellste,
aber die Reise bis zu zwei Tagen länger dauert, als über eine
berechnete, alternative Route. Sperrungen, Abfahrtzeiten oder ähnliches
könnten der Grund hierfür sein.
Optimale Route
PC-Navigo stellt fest, wie ein Schiff mit
möglichst wenigen Drehstunden des Schiffsmotors zum Reiseziel kommen kann.
Wartezeiten an Brücken und Schleusen werden vor Fahrzeiten mit Vollgas
bevorzugt. Es werden Umwege vermieden. Oft ist die OPTIMALE Route eine logische
Alternative zur schnellsten Route.
Touristische
Route
PC-Navigo
sucht eine Route, die kleine, ruhige, und deshalb oft pittoreske
Wasserstrecken beinhaltet und große, überfüllte Fahrstrecken
vermeidet. Sie werden Sehenswürdigkeiten und touristische Gebiete
passieren, unabhängig der Entfernungskilometer, Drehstunden oder
Zeit.
Areal
Das AREAL eines bestimmten Schiffes ist die
Sammlung der Wasserstrecken, die von dem Schiff, ausgehend von einem vorher
bestimmten Ort, befahren werden kann. Das AREAL wird als Übersichtskarte
präsentiert und kann aber auch als AREALLISTE
eingesehen werden. Alle gewünschten Daten werden übersichtlich
präsentiert und können nach belieben sortiert werden. Sie können
die Darstellung der Arealkarte fordern, wenn ein
Abfahrsort eingegeben ist und ein Schiff gewählt würde.
Ausgehend von Ihrer tatsächlichen oder
angenommenen Position kann PC-Navigo berechnen, welche Wasserstrecken
für Ihr Schiff befahrbar sind. Dazu müssen allerdings die Abmessungen
Ihres Schiffes eingegeben sein. Auf der Übersichtskarte wird dieses Areal
in Grün angezeigt.
TIPP: Insbesondere über diese hilfreiche Funktion lasst
sich eine gewählte Route hervorragend mit Via - Orten
bestücken.
Nächste...
Unter der Funktion <NÄCHSTE> haben Sie
die Möglichkeit die nächstliegenden Objekte (Städte,
Dörfer, Anleger, Häfen, Yachthäfen, Bunkerstationen,
Pegelanzeigen) einer jeweiligen Kategorie im PC-Navigo zu
suchen.
Hierbei gilt das Finden
des naheliegendsten Objektes unter Berechnung und Berücksichtigung der
Entfernungskilometer zu Ihrem derzeitigen Standort.
Es erscheint ein Dialogfenster, in dem Sie Ihr
gesuchtes Objekt auswählen können:
Stadt
Dorf
Liege-/Lade-/Löschstelle
Hafen
Containerterminal
Yachthafen
Sportliegeplatz
Bunkerstation
Pegel
Sie
erhalten als Ausgabe eine Tabelle mit Detailangaben zu allen Objekten aus der
gewählten Kategorie, die sich auf Ihrer Route befinden, endend mit dem am
weitesten Entfernten. Diese Tabelle lässt sich im PC-Navigo nach
den Kriterien von Distanz und Durchfahrtszeit sortieren, wenn Sie die
Überschrift der entsprechenden Spalte klicken".
Stadt
Als STADT"
sind größere Orte definiert, deren Einwohnerzahl der allgemeinen
Definition von Städten entsprechen.
Dorf
Als DORF" sind alle kleinere Orte
verzeichnet.
Liege-/Lade-/Löschstelle
Liege-, Lade- und Löschstellen " sind
Liegeplätze, die (manchmal) für die Berufsschifffahrt
reserviert sind und wo manchmal - doch nicht immer - Lade- und
Löschaktivitäten stattfinden. In manche Stellen in Deutschland werden
auch Ankerstellen als "Liegeplatz" bezeichnet, obwohl dort nicht immer
Möglichkeiten vorhanden sind festzumachen. In Frankreich werden
Liegestellen nur aufgenommen wenn die Tiefe zureichend ist für ein
geladenes Lastschiff.
Hafen
HÄFEN" sind Häfen für die
Berufsschifffahrt, die als Hafen gekenzeichnet sind von den Behörden.
Manchmal finden aber auch Wassersportler Platz in diese Häfen.
Containerterminal
Als CONTAINERTERMINAL" sind alle
Plätze aufgenommen, die als solche von der Wasserstraßenverwaltung
bezeichnet wurden und die ausschließlich für den Containerumschlag
reserviert sind. Häufig besteht vor diesen Terminal ein Fahrtverbot
für Schiffe, die NICHT vom Containerumschlag betroffen sind.
Yachthafen
YACHTHÄFEN" sind alle Yacht- und
Sportboothäfen und Häfen die nur oder hauptsächlich von Sportboote
benützt werden.
Sportliegeplatz
SPORTLIEGEPLATZ" sind alle
Liegeplätze, Kais und Steiger die für Yachten besonders
geeignet sind und nicht oder nur noch selten vom beruflicher Schifffahrt
benützt werden.
Bunkerstation
BUNKERSTATIONEN" sind Bunkerstationen und
Tankstellen
Pegel
PEGEL" sind Pegeluhren,
Wasserstandsanzeigen und Meßstationen des Wasserstandes.
Kriterien
Die für den Rechner wichtigen Faktoren bei
der Routen- und Arealberechnung sind die Länge, Breite, Höhe und
Tiefgang ihres Schiffes, aber auch seine Geschwindigkeit. Alle diese Angaben
können dazu führen, dass keine Route gefunden werden kann.
PC-Navigo kann selbst feststellen,
warum eine Fahrstrecke nicht befahren werden kann. Wenn nicht sofort eine Route
gefunden wird, untersucht das Programm selbstständig, ob doch eine Route
gefunden wird, wenn die Abfahrtszeiten oder Schiffsabmessungen geändert
werden.
Im Dialogfenster
können Sie ZULÄSSIGE SCHIFFSLÄNGE, ZULÄSSIGE BREITE,
ZULÄSSIGE HÖHE und ZULÄSSIGE TIEFGANG, aber auch die
VERFÜGBARE SCHIFFSLÄNGE, VERFÜGBARE BREITE, VERFÜGBARE
DURCHFAHRTSHÖHE und VERFÜGBARE TIEFE ein- oder ausschalten. Dieses
erlaubt eine 'Schritt für Schritt' Analyse für den Fall dass keine
Route gefunden wurde..
In Großbritannien wird
nicht von "ZULÄSSIGE" Maßen gesprochen, aber von "ZUGERATENE"
Maßen. Der Effekt auf der Reisenplanung ist aber vergleichbar: wenn ein
Schiff größer ist als die zugeratene Abmessungen ist es
vernünftig vorher Kontakt mit den Behörden zu nehmen für
Nachfrage.
Unter <BILD> und <HÖCHSTABMESSUNGEN>
kann kontrolliert werden wo der Flaschenhals sich befindet.
Vergessen Sie bitte nicht die ausgeschalteten
Kriterien nach Ihre Analyse wieder einzuschalten; wenn Sie das vergessen, kann
der Rechner eine nächste Route vielleicht falsch berechnen!
Die Kriterien sind auch im Kartenschirm sichtbar: im Plan-Modus, im Detailschirm rechts finden
Sie die gleiche Zeichen zurück. Die zulässige und verfügbare
Länge, Breite, Höhe und Tiefe können auch da ein- und
ausgeschaltet werden.
Maß nehmen"
Auf fast allen Wasserstraßen gelten
Einschränkungen bei den Abmessungen der Schiffe, die dort fahren
dürfen bzw. können. Um herauszufinden, wie groß ein Schiff
für eine Fahrtroute sein darf, ist eine Reihe wiederholter Berechnungen
erforderlich. Darin werden die Abmessungen eines Schiffes in kleinen Schritten
erhöht", um so feststellen zu können, was die maximal
möglichen Schiffsabmessungen für die geplante Route sind.
Es kann Fälle geben, in denen
PC-Navigo bei der Berechnung einer Route für das aufgegebene Schiff
innerhalb der definierten Fahrtzeiten keine befahrbare Route finden kann. In
diesen Fällen wird in zwei Schritten untersucht, mit welchen Abmessungen
die Route doch befahrbar wäre:
- Beträgt die aufgegebene Fahrtzeit
weniger als 24 Stunden pro Tag, wird untersucht, ob die geplante Route dann
möglich wird, wenn die tägliche Fahrtzeit verlängert wird. Es
kann nämlich sein, dass eine Route deshalb nicht möglich wird, weil
zum Beispiel Brücken oder Schleusen nur außerhalb der definierten
Fahrtzeit oder nur auf Antrag und/oder gegen Kostenerstattung bedient werden
oder in diesem Zeitraum nur anderen Fahrwegnutzern zur Verfügung
stehen.
- Wenn auch durch die ausgeweitete
Fahrtzeit keine Fahrtroute gefunden wird, können Sie feststellen lassen,
mit welchen Abmessungen das Fahrtziel doch erreicht werden kann. Wir haben
diese Option Maß nehmen" genannt. Sobald die
größtmöglichen Abmessungen einer Route festgestellt wurden,
werden diese mit den gespeicherten Schiffsabmessungen verglichen. Der Nutzer
erhält dann eine Rückmeldung, mit welchen Schiffsabmessungen die
Route doch befahren werden kann. Der Nutzer kann dann untersuchen, ob das
Problem z.B. durch Veränderungen am Tiefgang oder der Demontage von
Decksaufbauten gelöst werden kann.
Die gefundene(n) Route(n) wird/werden dann im
Maß nehmen"-Fenster angezeigt. Durch die Auswahl einer (oder
mehrerer) Routen können Sie mit dieser/diesen weiter arbeiten und zum
Beispiel die Abmessungen des Schiffes oder die gewünschten Fahrtzeiten den
eigenen Wünschen anpassen. Sie wählen eine Route aus, indem Sie das
hinter der Route angezeigt Kästen ankreuzen" und danach das Fenster
zu schließen.
Da die Berechnung
dieser größtmöglichen Abmessungen teilweise erhebliche
Rechenoperationen erfordert, kann dies auf langsameren PCs lange dauern. Sie
werden daher während dieser Berechnungen gefragt, ob weitergerechnet
werden soll, oder ob Sie lieber manuell eine neue Route eingeben
wollen.
Wird auch nach diesen
Berechnungen keine Route gefunden, liegen Start- und/oder Zielort (oder einer
der Via-Orte") in einem Teil des Wasserstraßennetzes, welche nur
über Seewege mit dem Rest verbunden ist. Dies ist zum Beispiel der Fall,
wenn der Startort in Westfrankreich liegt, der Zielort irgendwo anders in
Europa und der Schiffstyp die innerfranzösischen Wasserstrassen nicht
befahren kann. Kann das Schiff nicht über See fahren, kann es den Zielort
also nicht erreichen.
Oft liefert die
Suche nach den größtmöglichen Abmessungen nicht eine, sondern
mehrere, manchmal vier und mehr Optionen. In diesem Fall gibt es Unterschiede
im Verhältnis der verschiedenen Schiffsabmessungen: Zum Beispiel kann ein
85 m langes Schiff kann eine Route befahren, wenn es nicht breiter als 8,2 m
ist. Eine Alternativroute lässt wiederum 8,5 m breite, aber nur 80 m lange
Schiffe zu. Das Gleiche kann für Höhe und Tiefgang gelten. Wenn alle
vier Dimensionen an verschiedenen Orten differierende Maximalabmessungen
ergeben, ist der Vergleich dieser Daten mit denen des eigenen Schiffes in
manchen Fällen eine schwierige Puzzlearbeit.
Optionen
Im Hauptmenü OPTIONEN finden Sie spezielle
Funktionen die es Ihnen gestatten, PC-Navigo optimal an Ihre
Wünsche anzupassen.
Suchen
Blättern
Aktuelle
Abmessungen
Sprache
Umstände
Sperrungen
herunterladen
Zeitweilige Sperrungen löschen
Suchen
Man kann in PC-Navigo auf vier Arten
suchen:
- mit ORTE / OBJEKTE" nach
Häfen und Yachthäfen, sowie Städten und Dörfern,
u.v.m.
- mit WASSERSTRECKEN" nach allen
vorhandenen Gewässern.
- mit IN DER KARTE" nach allen
Objekten über die Radiussuche.
- mit
GPS-POSITIONSSUCHE".
Entweder öffnet man die Liste der Fahrstrecken oder einen
Dialogschirm, in den man den Namen, oder nur einen Teil des Namens eingeben
kann. Ein Anklicken" des Suchergebnisses liefert Detail - Angaben und ein
rechten Mausklick ermöglicht die Markierung als Abfahrtsort, Reiseziel,
Via-Ort oder zu Vermeidenen Ort.
Ort/Objekt
Wasserstrecke
In der
Karte
GPS-Positionssuche
Ort/Objekt
Falls Sie ein Ort oder ein Objekt suchen, geben
sie den vollständigen Namen oder einen Teil des Namens ein und
drücken das Feld SUCHEN". Eine Liste mit möglichen Treffern
wird im PC-Navigo angezeigt. Sie können nun entscheiden, ob Sie das
Objekt in die Routenplanung einfügen oder ob Sie sich die
Detailinformationen über das Objekt im rechten Teil des Bildschirms, neben
der Übersichtskarte, im Navigationsmodus, anzeigen lassen
möchten.
a) Einfügen in
die Routenplanung:
Dazu markieren
Sie nun das gewünschte Objekt mit Linksklick" und danach mit
Rechtsklick", um es als Wegpunkt für Reiseziel, Abfahrtsort, Via-ort
oder Meiden Ort zu definieren.
b) Informationsanzeige des
Navigationsmodus:
Sie markieren
das gewünschte Objekt mittels Doppelklick" und erhalten
sämtliche planungsrelevanten Detailinformationen zu diesem Objekt im
rechten Teil des Bildschirms neben der Übersichtskarte.
Mit ZURÜCK" kehren Sie in den
Planungsmodus zurück.
Achtung: In PC-Navigo können Sie die Namen der
Wasserstrassen und Objekt in der jeweiligen Landessprache (also in Deutschland
in Deutsch, in Frankreich in Französisch und in Holland in
Holländisch) oder in Ihrer "Wunschsprache" anzeigen lassen. Diese Option
hat Einfluss auf die Suche nach Namen: Die Suche nach Orten muss in der jeweils
angezeigten Sprache erfolgen. Wenn die Namen in der lokalen Sprache angezeigt
werden, müssen Sie auch in der Schreibweise dieser Sprache gesucht werden.
Ist eine Wunschsprache eingestellt, muss auch in dieser Sprache gesucht werden.
So heißt zum Beispiel der "deutsche" Rhein-Rhone-Kanal in
Französisch "Canal du Rhône au Rhin". Beachten Sie also bitte
die teilweise unterschiedliche Schreibweise in den diversen
Sprachen!
Wasserstrecke
Falls Sie eine Wasserstrecke suchen, geben sie
den vollständigen Namen oder einen Teil des Namens ein und drücken
das Feld SUCHEN". Eine Liste mit möglichen Treffern wird
angezeigt.
Sie wählen
aus dieser Liste eine Wasserstrecke nach den Anweisungen auf dem Schirm oder
mittels Doppelklick" aus. Sie erhalten dann die Grafik des gesamten
Verlaufs der Wasserstrecke und darüber hinaus Zusatzinformationen im
rechten Teil des Bildschirms, neben der in der Übersichtskarte angezeigten
Wasserstrecke. Sie befinden sich nun im Navigationsmodus. Mit
ZURÜCK" kehren Sie jederzeit in den Planungsmodus von PC-Navigo
zurück.
Achtung: In PC-Navigo können Sie die
Namen der Wasserstrassen und Objekt in der jeweiligen Landessprache (also in
Deutschland in Deutsch, in Frankreich in Französisch und in Holland in
Holländisch) oder in Ihrer "Wunschsprache" anzeigen lassen. Diese Option
hat Einfluss auf die Suche nach Namen: Die Suche nach Orten muss in der jeweils
angezeigten Sprache erfolgen. Wenn die Namen in der lokalen Sprache angezeigt
werden, müssen Sie auch in der Schreibweise dieser Sprache gesucht werden.
Ist eine Wunschsprache eingestellt, muss auch in dieser Sprache gesucht werden.
So heißt zum Beispiel der "deutsche" Rhein-Rhone-Kanal in
Französisch "Canal du Rhône au Rhin". Beachten Sie also bitte
die teilweise unterschiedliche Schreibweise in den diversen Sprachen
In der Karte
Sie weisen mit dem "Fingerchen" aus der
Knopfenleiste ober der Übersichtskarte einen
Punkt in der Karte an und Sie bekommen alle Objekte in dem zuvor definierten
Suchradius (Diese Einstellung nehmen sie unter <DATEI>, <PRÄFERENZEN> vor) in
eine Liste.
Nachdem Sie die
Ergebnisliste erhalten haben, treffen Sie mittels Linksklick" die
Auswahl eines Objekts. Über die rechte Maustaste können Sie die
Eingabedefinition nun weiterführen und ein gewünschtes Objekt als
Abfahrtsort, Reiseziel, Via- oder Meiden - Ort "markieren".
Achtung: In PC-Navigo können Sie
die Namen der Wasserstrassen und Objekt in der jeweiligen Landessprache (also
in Deutschland in Deutsch, in Frankreich in Französisch und in Holland in
Holländisch) oder in Ihrer "Wunschsprache" anzeigen lassen. Diese Option
hat Einfluss auf die Suche nach Namen: Die Suche nach Orten muss in der jeweils
angezeigten Sprache erfolgen. Wenn die Namen in der lokalen Sprache angezeigt
werden, müssen Sie auch in der Schreibweise dieser Sprache gesucht werden.
Ist eine Wunschsprache eingestellt, muss auch in dieser Sprache gesucht werden.
So heißt zum Beispiel der "deutsche" Rhein-Rhone-Kanal in
Französisch "Canal du Rhône au Rhin". Beachten Sie also bitte
die teilweise unterschiedliche Schreibweise in den diversen
Sprachen.
Die
Übersichtskarte ist der wichtigste Schirm des PC-Navigo. Sie zeigt
die Gewässerkarte und, wenn schon eine Route berechnet wurde, die
Route.
ACHTUNG: Die
Übersichtskarte ist KEINE Navigationskarte! Sie dient nur der Darstellung
der Route sowie bei einer Kopplung mittels GPS -Empfänger, zur Anzeige
Ihres Standortes. Zur sicheren Schiffsführung benötigen Sie immer
entweder PC-Navigo-ENC oder
andere zusätzliche Navigationsunterlagen.
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Zur bequemen Bedienung finden Sie oberhalb
der Karte 16 Schaltknöpfe (Icons). Mit Ihnen können Sie die
wichtigsten Funktionen des PC-Navigo steuern. Die Icons sind in
fünf Gruppen aufgeteilt:

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Die erste Gruppe der Icons
(von Links) hat vier Schaltpunkte und umfasst Funktionen aus dem Menü
<DATEI>. Sie dienen zur beschleunigten Bedienung von PC-Navigo
(Lesen Sie, falls notwendig, für weitere Infos bezüglich der
Handhabung, bitte den vorangestellten Abschnitt Datei" ff. in diesem Hilfemenü):
Erstellen einer neuen Route
Öffnen einer gespeicherten Route
Speichern einer geöffneten Route und zum
Abspeichern des Kartenbildes als Bitmap. Diese Funktion brauchen Sie evt. zum
Ausdruck einer Karte. Viele Drucker können die Vektordaten der Karte nicht
verarbeiten. Mit dieser Funktion erstellt PC-Navigo für Sie ein
universelles Format, dass Sie mit jedem beliebeigen Grafikprogramm bearbeiten
und ausdrucken können.
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Die zweite Gruppe der Icons besitzt sieben Icons
und dient zur Steuerung der Kartenfunktionen. Ihre Bedeutung von Links nach
Rechts:
Vergrößern und Erstellen durch "zoomen" eins Kartenausschnittes. Mit
der Maus markieren Sie den Ausschnitt, den Sie größer darstellen
wollen.
Verkleinern der Anzeige.
Neben
den Zoom-Knopfen befindet sich noch ein Knopf für einen einstellbaren
Maßstab. Damit kann PC-Navigo die Karte im Maßstab von 1 :
5.000 bis zu 1 : 15.000.000 abbilden.
Der
vierte Knopf ist der Info-Knopf: Indem Sie zuerst hierauf klicken und
anschließend zum Beispiel auf ein Foto-oder Bericht-Icon in der Karte
klicken, öffnen Sie die "dahinter liegende" Information, also ein Foto
oder einen Bericht.
Verschieben des Kartenausschnittes.
Dieses Icon ermöglicht die interaktive Benützung der Karte. Wenn
diese Funktion eingeschaltet ist, können Sie Orte und Objekte in einem
Umkreis auswählen. Diese werden in einer Liste angezeigt. Nachdem Sie
einen Punkt in der Liste ausgewählt haben, können Sie ihn nunmehr mit
der rechten Maustaste als Abfahrts, Reiseziels, Via- oder Meiden-Ort definieren. Sie können das Objekt nun mit
einfachem Klick" der linken Maustaste auswählen und danach mit der
rechten Maustaste als gewünschten Wegpunkt in die Route einpassen oder
auch zusätzliche Detailinformationen abfragen, falls vorhanden.
Der siebente Knopf von links in dieser Gruppe schaltet die Anzeige der
Detaildaten Ihrer Route im rechten Seitenfenster ein und aus. Diese Funktion
ist nur im Navigationsmodus aktiv. Wenn dieser Button in diesem Modus aktiv
geschaltet wurde, erhalten Sie sämtliche verfügbaren
Detailinformationen zu den einzelnen Objekten, die Sie mittels des
Objektfilters in der Route anzeigen lassen, per Scroll - Over in der
Übersichtskarte.
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-
Die nächste Taste schaltet
die Helligkeit des Bildschirms:

Zum
erringern des Lichthinders des Bildschirms kann mann die Helligkeit anpassen.
Es gibt drei Möglichkeiten: Tageslicht, Dämmerung und Nachtlicht.
Damit kann die Lichtstärke gewählt werden die am besten bei den
Umständen passt.
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Die vierte Gruppe der Icon (von Links nach
Rechts) umfasst zwei Schaltpunkte und kann nur unter Anbindung eines GPS
Empfängers an PC-Navigo, genutzt werden und dient zur Umschaltung
zwischen manueller Bedienung der Übersichtskarte (Mausbedienung) und
automatischer "GPS" gesteuerter Übersichtskarte".
Die erste Taste (links) schaltet auf
Mausbedienung, und damit die Funktion Schirm folgt GPS" aus.
Die zweite Taste (rechts) schaltet die
GPS-Steuerung, und damit die Funktion Schirm folgt GPS" ein. Die
Übersichtskarte folgt nun wieder der Anzeige auf dem Screen.
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Die letzte Gruppe schaltet zwischen dem Planungs-
und dem Navigationsmodus um.
Im Planungsmodus erstellen sie Ihre Route
mittels der Eingabe der notwendigen Daten. Folgen Sie den Anweisungen von
PC-Navigo und wählen Sie Ihre Wegpunkte und Vorgaben
gemäß der erforderlichen Eingaben mittels anklicken" der
entsprechenden Felder auf der rechten Bildleiste, nachdem Sie den Planungsmodus
aktiviert haben. Gehen Sie dabei wie üblich und wie im vorangestellten
Kontext bereits im Einzelnen beschrieben vor.
Im Navigationsmodus erhalten Sie die vorhandenen
Detailinformationen zu den einzelnen Objekten auf Ihrer gewählten Route.
Mittels des Objektfilters bestimmen Sie die Anzahl und die Art der Objekte die
nun beschrieben werden. In diesem Feld werden beispielsweise auch die
jeweiligen GPS - Koordinaten der Objekte aufgeführt.
In der Piktogrammliste, die sich mit dem kleinen
Button"<<" rechts oberhalb der Übersichtskarte, als
Überlappende Tabelle, oder über das Untermenü <PIKTOGRAMME> im <BILD> Menü
öffnen lässt, und neben dem Seitenfenster angezeigt wird, werden die
in der Route angezeigten Objekte nochmals schematisch in Form einer
chronologischen Tabelle dargestellt. Detaillierte Objektinformationen mittels
dieser Funktion erhalten Sie durch anklicken" des jeweiligen
Objekts.
Wem PC-Navigo-ENC zur
Verfügungung steht, der wird feststellen daß bei immer weiter
reinzoomen in der Karte umgeschaltet wird zur Elektronischen Navigationskarte
(ENC). Noch weiter reinzoomen bringt dann immer mehr Details, bis man (beim
Zoomfaktor bei welchem man tatsächlich navigieren kann) alle Kartendetails
sieht. Sieh auch PC-Navigo-ENC. Die interaktive Kartensuche ist AUCH bei ENC-Darstellung
möglich.
GPS-Positionssuche
Sie können, wenn ein GPS angeschlossen ist
(und dieses brauchbare Signale liefert) auch in der Umgebung Ihrer GPS-Position
suchen. Ein Klick auf dieses Untermenü sucht - auf Basis des in
<Präferenzen>
hinterlegten Aktionsradius - rund um Ihre aktuelle Position. Mit der
<GPS-Positionsuche> können Sie also sehr einfach die direkte
Umgebung erkunden. Dies kann zum Beispiel bei der Suche nach einer
Anlegestelle, Bunkerstation oder einer anderen Einrichtung sehr hilfreich
sein.
Wenn kein GPS angeschlossen
ist oder kein (brauchbares) Signal liefert, steht diese Funktion nicht zur
Verfügung. Ein Dialogfenster zeigt dann an, dass keine GPS-Position
verfügbar ist.
Blättern
In dem Untermenü <BLÄTTERN>
können sie die gesamte Wasserstrassendatenbank des PC-Navigo
durchsuchen. Wie im Menüpunkt <BILD>,
haben Sie auch im Menüpunkt <OPTIONEN>
direkten Zugang zur Blättern - Funktion. Dort wird die Gesamtliste aller
im PC-Navigo enthaltenen Flüsse generiert. Die Wasserstraßen
sind nach Alphabet oder Region sortiert. Einzelne Gewässer sind mittels
Doppelklick" abrufbar und können in der Übersichtskarte
angezeigt werden. Sie sehen dann den gesamten Verlauf der
Wasserstrecke.
Genau wie in
anderen Menüs des PC-Navigo können Sie auch hier Orte als
Abfahrtsort, Reiseziel, "Via -Ort oder Meiden - Ort" markieren. Hierzu
genügt ein Doppelklick" an die auf der Übersichtskarte
angezeigten Wasserstrecke. Ihre Maske mit den Ergebnissen der Radiussuche
für dort vorhandene Objekte, in dem voreingestellten Umkreis öffnet
sich und zeigt Ihnen die Auswahl an. Nachdem Sie, mit Linksklick" auf das
gewünschte Objekt, ein Objekt ausgewählt haben, können Sie es
nunmehr mit der rechten Maustaste als Abfahrts-,
Reiseziels-, Via- oder Meiden-Ort definieren und als
gewünschten Wegpunkt in die Route einpassen.
Sie haben direkten Zugang zu allen Daten und
Details in den Dateien des PC-Navigo. Gespeichert sind:
Sprechfunk-Kanäle;
Durchfahrtlänge;
Durchfahrtbreite:
Durchfahrthöhe;
Durchfahrttiefe;
Durchfahrtlänge einer sekundären
Durchfahrt;
Durchfahrtbreite einer sekundären Durchfahrt;
Durchfahrthöhe einer sekundären
Durchfahrt;
Durchfahrttiefe einer sekundären Durchfahrt;
Höchstgeschwindigkeit;
Zugelassene Schiffslänge;
Zugelassene
Schiffsbreite;
Zugelassene Schiffshöhe;
Zugelassene Schiffstiefgang;
Anweisungen für den
Durchfahrt;
Telefonnummern;
Bedienungszeiten;
Stromgeschwindigkeit;
Pegel.
Achtung: In
PC-Navigo können Sie die Namen der Wasserstrassen und Objekt in der
jeweiligen Landessprache (also in Deutschland in Deutsch, in Frankreich in
Französisch und in Holland in Holländisch) oder in Ihrer
"Wunschsprache" anzeigen lassen. Diese Option hat Einfluss auf die Suche nach
Namen: Die Suche nach Orten muss in der jeweils angezeigten Sprache erfolgen.
Wenn die Namen in der lokalen Sprache angezeigt werden, müssen Sie auch in
der Schreibweise dieser Sprache gesucht werden. Ist eine Wunschsprache
eingestellt, muss auch in dieser Sprache gesucht werden. So heißt zum
Beispiel der "deutsche" Rhein-Rhone-Kanal in Französisch "Canal du
Rhône au Rhin". Beachten Sie also bitte die teilweise unterschiedliche
Schreibweise in den diversen Sprachen!
Aktuelle
Abmessungen
Sollten sich aufgrund
von Ladungszustand oder anderen Begebenheiten der Tiefgang, die Höhe und
damit evtl. sogar die Geschwindigkeit des Schiffs verändern, so
können Sie diese Änderungen mittels dieser Funktion, direkt an
PC-Navigo weiterleiten und innerhalb Ihrer Routenplanung
berücksichtigen, ohne die übereinstimmenden Schiffsdaten bleibend anzupassen.
Gerade Tiefgang, Höhe und Geschwindigkeit
sind für die Routen- und Arealberechnungen sehr wichtig, aber manchmal
jedoch variabel; Segler beispielsweise fahren den Mast stehend oder gelegt, Im
Menüpunkt <AKTUELLE ABMESSUNGEN> können Sie diese Schiffsdaten
vorübergehend modifizieren. Die neuen Daten werden bis zum Schließen
der Route oder bis zum Programmschluss angewandt.
Sprache
PC-Navigo
ist multilingual. In diesem Dialogfenster kann zu jeder Zeit die
angewendete Anzeigesprache von PC-Navigo geändert werden. Es stehen
zur Zeit zur Verfügung:
Nederlands
Deutsch
Français
English
Die Umschaltung
kann je nach Wunsch nur die Bedienungsoberfläche (also die Menüs,
Hilfsbildschirme, Knöpfe und Dialogfenster) verändern, oder auch die
Wasserstrassen- und Objektnamen (und teilweise auch Ortsnamen wie z.B. Wien,
Paris oder Berlin). Wer die Option <Wasserstraßennamen in lokaler
Sprache> wählt, erhält alle Namen in Europa in ihrer
ursprünglichen deutschen, französischen, holländischen
oder anderssprachigen Version angezeigt. (Also, "Mosel", "Ecluse de Noyon",
Most Kolejowi Warsawa" usw.) Mit der Option <Wasserstrassen auch
übersetzen>, werden die Übersetzungen in die eingestellte
Wunschsprache angezeigt. (im Beispiel also "Mosel", "Schleuse Noyon" und
"Eisenbahnbrücke Warschau")
Achtung: Bitte beachten Sie auch hier bei
der Suche nach Orten oder Wasserstrassen die jeweils eingestellte Sprache und
die ggf. voneinander abweichenden Schreibweisen.
Nederlands
Anzeige aller Programmkonventionen in
niederländisch. Anzeige der Namen in niederländisch oder in der
lokalen Landessprache.
Deutsch
Anzeige aller Programmkonventionen in deutsch.
Anzeige der Namen in deutsch oder in der lokalen Landessprache.
Français
Anzeige aller Programmkonventionen in
französisch. Anzeige der Namen in französisch oder in der lokalen
Landessprache.
English
Anzeige aller Programmkonventionen in englisch.
Anzeige der Namen in englisch oder in der lokalen Landessprache.
Umstände
Viele Faktoren werden in den Berechnungen des
PC-Navigo berücksichtigt. Zwei wichtige Parameter sind die
durchschnittliche Stromgeschwindigkeit der Flüsse und durchschnittliche
Schleusenzeiten. Im Menüpunkt <UMSTÄNDE> können diese zwei
Faktoren individuell angepasst werden. Es erscheint ein Dialogfenster. Sie
können die relevanten Parameter stufenlos mittels der beiden Schieberegler
konfigurieren. PC-Navigo wird diese Korrekturen bei der Zeitberechnung
berücksichtigen.
Wenn es zB.
im Rhein Hochwasser gibt, wird die Stromgeschwindigkeit größer sein
als normal. Eine Verschiebung der Stromregler beeinflüßt dann den
Effekt der Strömung in den Berechnungen des PC-Navigo. Oder wenn
ein Schiff genau am meist beschäftigsten Augenblick der Woche bei eine
Schleuse ankommt, dann kann eine Verschiebung des Reglers für die
Verkehrsintensität dafür sorgen, dass mit eine längere
Schleusenzeit gerechnet wird.
Achtung: eine beträchtliche Zunahme der
Stromgeschwindigkeit kann zur Folge haben dass ein Schiff nicht mehr zur Berg
fahren kann! Die Bergfahrt ist nämlich davon abhängig, dass die
Schiffsgeschwindigkeit immer größer sein muss als den Gegenstrom,
und gleichzeitig muss das Schiff noch "aufgehoben" werden. Wenn
Schiffsgeschwindigkeit und Stromgeschwindigkeit fast gleich sind, wird das
Schiff nicht mehr vorausgehen und deshalb die Strecke nicht befahren
können.
Sperrungen
herunterladen
Vielfach werden
Fahrstecken, Brücken und Schleusen von den Behörden gesperrt
(Baumaßnahmen, Veranstaltungen). Die Sperrpläne werden in den
Nachrichtendiensten angekündigt. Die europäischen
Schifffahrtsnachrichten werden täglich von NoorderSoft kontrolliert. Sämtliche aktuellen sowie
zukünftig geplanten Sperrungen werden in eine Datei aufgenommen. Diese
Datei kann stets tagesaktuell von Ihnen über das Internet, auf Ihren
PC-Navigo heruntergeladen werden. PC-Navigo berücksichtigt
diese Angaben bei der Routenplanung (Alternativ - Routing). Eine sperrungsfreie
Route kann nur zeitnah und unter Berücksichtigung der Aktualität
dieser Information durchgeführt werden.
Um diese Funktion nutzen zu können reicht es
aus eine Verbindung Ihres PC zum Internet im Hintergrund laufen zu lassen. Das
Update der Information dauert nur wenige Sekunden. Der Verlauf wird Ihnen
über eine kleine Maske direkt im Vordergrund der Anwendung angezeigt. Mit
der Funktion SPERRUNGENÜBERSICHT kann
die Sperrungsdatei eingesehen werden.
HINWEIS: Bestimmte Anwendungen anderer
Programme (und Firewalls) können diesen Vorgang
verhindern.
Sie sollten in
diesem Fall prüfen, ob die notwendige Internetverbindung besteht und
zugelassen worden ist.
Besonders bei längeren Reisen muss empfohlen werden
regelmäßig die Sperrungenliste herunterzuladen. Wer überhaupt
keine Möglichkeit hat Zugang zum Internet zu bekommen, kann irgendwie
(Internet-Café, Bibliothek) die Webseiten von NoorderSoft besuchen und auf der Seite <SPERRUNGEN> die
Datei "obstruct07.dbf" herunterladen auf einer Diskette. Die Datei muss dann
später gespeichert werden im Unterverzeichnis wo auch PC-Navigo
gespeichert ist. Das Herunterladen kann auch direkt, mit dem URL www.noordersoft.com/obstruct07.dbf. (Für die Version 2006 heißt die Datei:
"obstruct06.dbf").
Wer kein
Rücksicht nehmen will auf aktuelle Sperrungen - oder wer keine
Möglichkeiten hat diese herunterzuladen - kann die Sperrungen ausschalten
mit dem Menü ZEITWEILIGE SPERRUNGEN LÖSCHEN. Diese Funktion löscht die Sperrungendatei, mit als Ausname die
Sperrungen, die sehr langfristig sind (länger als ein
Jahr).
Zeitweilige Sperrungen
löschen
In manche
Umstände ist die Berücksichtigung der Schleusensperrungen nicht
praktisch: wenn mann noch nicht genau weiss wenn eine Reise gefahren wird, zum
Beispiel, oder wenn mann keine Gelegenheit hat die Sperrungendatei
regelmässig herunterzuladen. Für diese Fälle erlaubt
PC-Navigo dass mann die Datei löscht.
Damit werden die Sperrungen nicht länger
berücksichtigt, mit als Ausname Sperrungen die länger als ein volles
Jahr dauern: die werden im Resultat-Datei behalten.
Zum wiederherstellen der Berücksichtigung
der aktuellen Sperrungen müssen Sie einfach noch einmal die SPERRUNGEN HERUNTERLADEN.
Logbuch
Mit PC-Navigo können sie Bemerkungen,
Notizen und Kommentare und Hinweise zu einer bestimmten Route speichern. Dies
geschieht mit der Funktion <LOGBUCH>. Um Notizen einzugeben - und um sie
später wieder nachlesen zu können - muss der Kartenschirm in den "Navigationsmodus" geschaltet sein. Sie
markieren den Punkt, zu dem die Bemerkungen gemacht werden sollen und
klicken" an irgendeiner Stelle in das Bemerkungsfeld auf der rechten
Bildschirmhälfte im
Navigationsmodus.
Nun erscheint
der blinkende Cursor und Sie können Ihre persönlichen Notizen zu dem
jeweilig markierten Objekt in das Textfeld eingeben. Logbuchanmerkungen
können ausschließlich im Textfeld rechts unten eingegeben werden.
Ein Kommentar kann entweder einzeln oder erst nach Abschluss aller Punkte
gespeichert werden.
ACHTUNG: Eine Logbuchdatei ist nicht orts- sondern
routengebunden. Einträge werden nur in Verbindung der zugehörigen
Route angezeigt.
Kartennotiz
Neben den Logbuch-Notizen
- die routen-gebunden sind - kann der Benuzter des PC-Navigo auch
Kartennotizen direkt in der Karte machen. Ein Doppelklick - oder ein
Rechtsklick nachdem mann NEUE KARTENNOTIZ wählt - öffnet ein Textfeld
worin mann Notizen über die angedeutete Stelle eingeben kann. Ober diesen
Feld kann mann eine Name eingeben, die zusammen mit dem Icon in der Karte
erscheint.
Das Merkblatt
ERWEITERT liefert die genaue Lage der Eingabe, den Massstab - das Icon
erscheint erst, wenn die Karte genügend reingezoomt ist - die Dateiname wo
die Notiz gespeichert würde und das Herstellungsdatum der
Notiz.
Wenn mann
später Notizen einseht kann mann die auch überarbeiten mit der Taste
BEARBEITEN.
Ausser Text kann mann
in den Notizen auch Bildmaterial anwenden: Photo's, Kartenbilder oder Skizzen
die die Lage verdeutlichen können, zum Beispiel.
Über der NoorderSoft Webseite werden ab und zu Bilder von Brücken und Schleusen
verfügbar gestellt, die Sie als Kartennotiz in Ihre Software aufnehmen
können. Die Bilder der holländischen Wasserstraßenbehörden
sind schon in PC-Navigo integriert und können von der CD-ROM installiert
werden. Schauen Sie auch ab und zu auf der Webseite www.noordersoft.com.
Wenn das Icon einer Notiz erscheint, reicht ein
Klick auf dem Info-Knopf und dann auf dem Icon: dies öffnet die Auskunft
und die Bilder.
Info
Unter <INFO> im Menü <HILFE>
werden die Autoren und allgemeine Informationen zum Programm angezeigt. Mehr
über PC-Navigo und dessen Hersteller NoorderSoft finden Sie auf: www.noordersoft.com.
Unter im Schirm finden
Sie die Serien- und Buildnummer dieser Version. Diese Nummer ist wichtig bei
Patching und bei die Durchführung Erweiterungen und Updates. Die Nummer
hat das Format: 2008.X.X.X, worin die letzte Nummer den "Build"
(Produktionsserie) angibt.
Hilfe
Interaktive Hilfe bei der Benutzung des
PC-Navigo bekommen Sie auch zu jedem einzelnen Punkt, wenn Sie mit der
Maus auf die Stelle zeigen, zu der Sie nähere Auskunft benötigen und
die F1-Taste drücken. Diese Hilfe folgt die
Windows-Konventionen: oben finden Sie Inhalt, Index und Menü. Ein Klick
auf einer Verknüpfung bringt Ihnen gleich zum gewünschten
Thema.
In den Hilfeschirmen und
Anleitungen finden Sie viele sogenannte "Links", Verbindungen zu anderen
Stellen wo über ähnliche Themen gesprochen wird. Ein Klick auf einem
Link bringt Ihnen direkt zu diesen Erweiterungen so dass Sie mehr lesen
können.
In den Hilfeschirmen und
Anleitungen sind Funktionen die neu in Version 2007 eingebracht sind,
beschrieben in dunkelblauen Text. Funktionen die in Version 2008 neu sind, sind in
Stahlblau beschrieben.
Ankunftsdatum und
Zeit
PC-Navigo berechnet die Route vom
Abfahrtsort zum Reiseziel den "Dijkstra-algoritme" entsprechend: das ganze
Fahrstreckennetz wird einbezogen und von jedem Abschnitt wird untersucht ob das
Schiff da fahren kann und darf. Erst dann werd berechnet, was der schnelste,
kürzeste oder optimale Verbindung ist.
Bei dieser Berechnung der Route
berücksichtigt PC-Navigo folgende Faktoren:
die Abmessungen des Schiffes im Verhältnis zu den
Durchfahrtsabmessungen der Brücken und Schleusen;
die Abmessungen des
Schiffes im Verhältnis zu den Höchstabmessungen der
Fahrstrecken;
die Geschwindigkeit des Schiffes im Verhältnis zur
Stromgeschwindigkeit;
- die
Meeresfähigkeit des Schiffes;
die Geschwindigkeit des Schiffes im Verhältnis zu
den zulässigenHöchstgeschwindigkeiten;
die Bedienungszeiten der Brücken und Schleusen, unter Berücksichtigung der
Ankunftszeit des Schiffes bei der Brücke oder
Schleuse;
der
(durchschnittliche) Wartezeit und Schleusungsdauer;
die täglich zu fahren
Stunden;
die
angekundigten Sperrungen
in den Fahrstrecken;
der berechnete Fahrzeit eines Schiffes
über alle Fahrstreckenabschnitte (bei SCHNELSTE Route);
die berechnete Distanz über alle
Fahrstreckenabschnitte (bei kürzeste Route);
die berechnete Anzahl Motorbetriebsstunden
(bei optimale Route);
die
berechnete Anzahl Kilometer über kleinere Wasserstrassen (bei touristische
Route);
Die rot markierten Faktoren können dazu
führen, dass keine befahrbare Route zwischen Abfahrtsort und Reiseziel
gefunden wird. Wenn für ein Schiff innerhalb der angegebenen Fahrzeiten
keine Route gefunden wird, wird in drei weiteren Schritten überprüft,
wie das Reiseziel doch noch erreicht werden kann.
- Als erstes wird untersucht ob
AUSSERHALB der angegebenen Zeiten vielleicht eine Verbindung gefunden wird. Es
kann beispielsweise sein, dass eine Brücke oder Schleuse keine
Betriebsstundenwährend der geplanten Fahrzeit des Schiffes hat;
- Als zweites wird überprüft ob
das Reiseziel erreichbar wird wenn die Fahrt über offenes Meer gestattet
wird;
- Danach, wenn noch immer keine
Verbindung gefunden ist, wird schrittweise festgestellt, mit welcher
größten Abmessungen zum Reiseziel gefahren werden kann. So bald
diese Höchstabmessungen festgestellt sind, erhalten Sie das
Ergebnis.
Wenn PC-Navigo
die gewünschte Route gefunden hat, wird die Zeit zwischen Abfahrt und
die Ankunft bei jeder Brücke oder Schleuse berechnet, so dass die
voraussichtliche Ankunftszeit bekannt ist. Ist dieses außerhalb der
Betriebszeiten wird Wartezeit berücksichtigt. So wird der ganze Verlauf
der Reise berechnet. Die ganze Reise wird dann in der Übersichtskarte, im
Piktogrammenschirm oder im
Reiseplan gezeigt.
Gleichermaßen kann PC-Navigo auch
rückwärts" rechnen und zu einer vorgegebenen Ankunftzeit die
erforderliche Startzeit kalkulieren. Der Rechner stellt dann schrittweise fest,
wann das Schiff bei jeder Brücke oder Schleuse spätestens ankommen
muss und berechnet so die Abfahrtszeit die nötig ist um rechtzeitig das
Reiseziel zu erreichen.
Zeitkorrektur
Die Berechnung der Zeit bis zu Ihrer Ankunft am
Reiseziel erfolgt innerhalb Ihrer bereits mittels der Funktion Zeitplanung
eingegebenen Routenparameter, und könnte sich durch individuelle,
unvorhergesehene und plötzliche Umstände auch außerhalb der
bereits in PC-Navigo berücksichtigten Zeit- und Pausenplanung sowie
der bekannten Betriebszeiten verändern. Diese Veränderungen werden
mit PC-Navigo berücksichtigt werden können.
Dazu bedienen Sie sich der Funktion
ZEITKORREKTUR" im Navigationsmodus, die Sie im rechten Bildschirmteil
mittels des entsprechenden Buttons aktivieren können. Es erscheint ein
Dialogfenster zur Eingabe der Daten. PC-Navigo berechnet nun diese neue
Zeit innerhalb des übrigbleibenden Abschnitts der Route unter
Berücksichtigung bereits vorhandener Informationen Ihrer geplanten Route.
Mit der Funktion Zeitkorrektur können auch Unterbrechungen der Fahrt
präzise einkalkuliert werden.
Unterbrechungen und Korrekturen können
zusätzliche Änderungen der Ankunftszeit durch geänderte
Ankunftszeiten an Brücken oder Schleusen zur Folge haben. Neu einbezogenen
Sperrungen aufgrund der geänderten Zeiten können nun den
Ankunftszeitpunk ändern oder gar die Notwendigkeit der Ausgabe von anderen
Routenvorschlägen von PC-Navigo ergeben.
Im Zusammenhang mit einem GPS kann man die
Zeitkorrektur auch automatisch durchführen lassen: mit <DYNAMISCHES
REISEPLANEN> kann das GPS
beauftragt werden die genaue Lage des Schiffes zu überwachen und in Aktion
zu treten wenn die Abweichung vom Reiseplan zu groß wird. In
<PRÄFERENZEN> kann man
die Einstellungen für <DYNAMISCHES REISPLANEN>
ändern (wie zB die zulässige Abweichung, die als Default auf 10
Minuten eingestellt ist).
Man
kann in <ZEITKORREKTUR> auch Verzögerungen aufholen: man plant
einfach den Rest der Fahrt mit längeren Fahrzeiten oder eine
größere Geschwindigkeit.
Betriebszeiten
PC-Navigo berücksichtigt die
Betriebszeiten der beweglichen Brücken und Schleusen bei der
Routenplanung. Es wird auch kontrolliert, ob eine Bedienung der Brücke
oder Schleuse für das Schiff erforderlich ist. Alle Bedienungszeiten der
Brücken und Schleusen in Europa werden regelmäßig kontrolliert.
Sollten Sie trotzdem Abweichungen feststellen, informieren Sie uns bitte
über betriebszeiten@noordersoft.com
PC-Navigo berücksichtigt das Datum,
den Tag und die genaue Zeit der Ankunft des Schiffes bei eine Brücke oder
Schleuse. Ausserdem wird noch in Betracht genommen in welchem Land man
fährt, weil die Feiertage manchmal unterschiedlich sind.
Von jeder Betriebsperiode wird noch
kontrolliert ob Bedienung für alle Kategorien stattfindet oder zB. nur
für berufliche Schifffahrt, und ob Voranmeldung notwendig ist. Auch wird
noch festgestellt ob bei Durchfahrt Zahlung gefordert wird (zB. bei
Nachtdurchfahrt in manche Schleusen in Frankreich).
Wenn die Ankunft eines Schiffes bei eine
Brücke oder Schleuse in einer Periode mit Betrieb liegt, wird das Schiff
(unter Betracht der Schleusenzeit und mögliche Wartezeit) durchgelassen.
Findet keine Bedienung statt, dann wird untersucht ob Durchfahrt vielleicht
später am Tag noch möglich ist (in Betriebspausen, zB.). Wenn nicht,
dann wird der Reiseplan bis zum nächsten Tag (mit Bedienung)
verschoben.
Die Betriebsstunden
einiger Brücken und Schleusen in Finland, Russland, Ukraïne und
Weissrussland sind nicht bekannt. In den Fällen wird dafür gewarnt
und werden Schiffe nur im Zeitraum zwischen 09:00 und 17:00 Uhr
durchgelassen.
Schleusen und Brücken in Großbritannien können oft
auch ausser den Betriebsstunden passiert werden, einfach mit Selbstbedienung.
In den Betriebsschemata kommen dann die Betriebsstunden MIT Bedienung vor, aber
auch ausser diesen Stunden können die Brücken und Schleusen passiert
werden. Im Reiseplanung werden Schiffe da dort immer durchgelassen.
Keine Route gefunden?
Wenn für ein Schiff innerhalb die
eingegebenen Fahrzeiten keine Route gefunden wird, wird in zwei weiteren
Schritten, überprüft, wie das Reiseziel doch noch erreicht werden
kann.
- Als erstes wird untersucht ob
AUSSERHALB den eingegebenen Zeiten und Einstellungen vielleicht eine Verbindung
gefunden wird. Es kann beispielsweise sein, dass eine Brücke oder Schleuse
keine Betriebsstundenwährend der geplanten Fahrzeit des Schiffes hat oder
dass ein Reiseziel nur über das Meer erreichbar ist;
- Danach wird schrittweise festgestellt,
mit welcher größten Abmessungen die gesuchte Verbindung noch
befahren werden kann. So bald diese Höchstabmessungen festgestellt sind,
erhalten Sie das Ergebnis.
Wenn
eine Route nicht mit den betreffenden Schiffsabmessungen gefahren werden kann,
kann das mehrere Ursachen haben:
- der Abfahrtsort oder das Reiseziel
befindet sich in einem Fahrwasser dass für das Schiff nicht befahrbar
ist.
DIE
LÖSUNG: Kontrolliere die genaue Lage des Abfahrtsortes, des Reiseziels und
gegebenenfalls der Via-Orte". Versichern Sie sich davon, dass kein Ort in
zB einem Stadtgraben angegeben würde wenn Sie mit einem großen
Schiff fahren!
- Abfahrtsort und Reiseziel liegen zwar
an befahrbares Wasser, aber es gibt keine durchgehende Verbindung mit
Abmessungen die groß genug sind.
DIE LÖSUNG: Nur wenn die
Unterschiede in Abmessungen gering sind, kann man eine Route suchen, die
für ein Schiff mit etwas geringeren Abmessungen gilt, und
anschließend bei den Höchstabmessungen nachsehen, mit welchen
Abmessungen die Route GERADE noch befahren werden kann.
- Es gibt eine Verbindung, aber unterwegs
eine Sperrung unbestimmter Dauer.
DIE LÖSUNG: Sollte die
Sperrung zu vermeiden sein, dann hätte PC-Navigo eine alternative
Route berechnen können. Weil das nicht gelungen ist, ist die Fahrt nicht
möglich.
- Startort und Zielort (und/oder einer
oder mehrere der "Via-Orte") liegen in zwei Fahrtgebieten, die nur über
dem Seeweg miteinander in Verbindung stehen.
DIE LÖSUNG: Planen Sie eine
Route, die teilweise über das Meer führt, mit der Option
"Seefähig" im Menü <SCHIFFSDATEN> eingeschaltet.
PC-Navigo wird dann die Meeresstrecke benützen zum Übergang
von dem einen nach dem anderen Flussbecken.
Distanz
PC-Navigo
berechnet zwei der möglichen Routen primär nach der Dauer und
nicht nach der Distanz: SCHNELLSTE und OPTIMALE Route sind Zeit
basiert.
Kürzeste Route und Touristische Route sind Distanz basiert:
PC-Navigo berechnet nach der Distanz die kürzeste Verbindung (wobei
für die Touristische Route die größte Wasserstraßen
absichtlich vermieden werden wenn möglich).
Wenn eine Route mal berechnet ist, kann
PC-Navigo selbstverständlich für ALLE Routen die Distanz
berechnen. Auch werden während der Fahrt ständig die
zurückgelegte Strecke und die aktuelle Entfernung vom Ziel
angezeigt.
Es muss beachtet werden,
dass - vor allem wenn lange tägliche Fahrtzeiten eingestellt wurden - eine
Route über See oft schneller zum Ziel führt als über
Binnenwasserstrassen. Da aber nicht alle Schiffe unter allen Umständen
über See fahren können, kann es oft sinnvoll sein, die Fahrtroute
über See auszuschließen. Damit wird auf jeden Fall eine sichere
Route über Binnenwasserstrassen berechnet. Verschlechtern sich die
Wetterbedingungen im Laufe der Reise (der bei der Rückfahrt), ist so
sichergestellt, dass eine sichere Alternativstrecke über
Binnenwasserstrassen möglich ist.
Neu in
PC-Navigo 2008
Neu in PC-Navigo 2008
- Die größere
Genauigkeit der Gewässern (10 statt 100 Meter) ist jetzt über ganz
Europa erreicht;
- Nach eher den
Niederländischen und Deutschen Gewässer sind jetzt auch die Belgische
und Französische Wasserstraßen kontrolliert und überarbeitet
mit Hilfe der Luftbilder;
- Die genaue Lage
Brücken und Schleusen würde mit Google Earth kontrolliert; wenn die
Kilometertafeln nicht stimmten, sind diese korrigiert;
- Der Inland ECDIS
Kartenviewer zeigt jetzt schon in SIEBEN Staaten die verfügbare
Wasserkarten (ENC's) für die Navigation;
- Eine neue "Course Up"
(Kurs oben) Funktion ist hinzugefügt;
- Fehlende Brücken
(vor allem in Frankreich) sind hinzugefügt; jetzt sind tatsachlich ALLE
Brücken, Schleusen und andere Objekten Europas in PC-Navigo
aufgenommen.
Neu in PC-Navigo
2007
PC-Navigo 2007 ist im Vergleich zu Version 2006
bedeutend verbessert, vor allem m.B.z. die geographische Daten:
- Die genaue Lage aller
Objekte in den Gewässern ist ZEHNFACH verbessert: wo sich früher nur
ein Objekt auf jede hundert Meter befinden könnte, können jetzt auf
jede ZEHN Meter Objekte situiert werden. Die Hektometertafeln sind also
Dekametertafeln geworden;
- Brücken und
Schleusen, die früher oft "verschoben" waren wegen diese Ungenauigkeit,
sind mit Hilfe Luftphotos in der richtige Lage zurückgelegt;
West-Deutschland, England und Holland sind schon korrigiert; im Laufen der
kommenden Jahren werden die letzte Korrekturen im osten Deutschlands noch
durchgeführt;
- Wegen der
Hinzufügung der Wasserstrassen in Großbritannien würde die
Untergrenze der Wasserstraßenabmessungen verkleint: früher lag die
bei 3,50 m, jetzt bei 2 m.;
- Die Entwicklung des
PC-Navigo-ENC ist natürlich der größte Durchbruch:
die Kupplung des Routenplaners an einem Kartenviewer der richtige "Inland
ECDIS" Karten lesen kann, ergibt ein erwachsenen Navigationssystem für
jede Kategorie Schiffe: navigieren mit Hilfe der offiziellen Navigationskarten
der Behörden ist jetzt auf vielen Binnengewässer
möglich!
Neu in PC-Navigo
2006
Auch PC-Navigo
2006 ist im Vergleich zu älteren Versionen funktionell erheblich
erweitert worden. Für eine schnelle Übersicht über die zahllosen
neuen Funktionen können Sie die unten stehende Liste zu Rate ziehen. Ein
Klick auf einen grünen Link bringt Sie automatisch zu der gewünschten
Beschreibung:
- In den <Präferenzen> können jetzt auch Sperrungen in der Karte angezeigt und
Notizen hinzugefügt werden. Hier kann auch der so genannte GPS-Monitor eingestellt werden, mit dem während der Fahrt die
Geschwindigkeit und die geschätzte Ankunftszeit im Auge behalten
werden kann. Darüber hinaus kann die Anzeige von Bedienungszeiten
eingestellt sowie die dynamischen Reiseplanung aktiviert oder
deaktiviert werden;
- Die Import-und Exportmöglichkeit von Reisen, die mit Version 4.5 von PC-Navigo erstellt wurden,
macht es möglich, dass solche Reisen so unverändert wie möglich
in die Version 2006 eingelesen werden können; Eigene Kommentare in Reisen
aus der Version 4.5 werden in Kartennotizen
umgewandelt, die in der Version 2006 wiedergegeben werden können;
- Mit Hilfe eines "RIS-konformen"
Reiseplans, können Informationen mit Servern von NoorderSoft und den
Wasserstraßenverwaltungen ausgetauscht werden. Hierzu steht die
Menüoption <Reiseplan versenden> zur
Verfügung. Im Gegenzug können damit exakt auf die Reise
zugeschnittene Schifffahrtsnachrichten
empfangen werden;
- PC-Navigo 2006 unterscheidet
zwischen Schiffen, die über offene See
fahren können oder nicht. Für
Schiffe, die seegängig sind, können Reisen berechnet werden, die
(teilweise) über Seewasserstrassen führen;
- Eine <Abmessungsgrafik> zeigt an, ob und wo eine Strecke in Bezug auf die
Schiffsabmessungen kritisch ist. Auf einen Blick werden die komplette Route und
ggf. auftretende Engstellen deutlich sichtbar;
- Eine Übersicht mit den "Bedienungszeiten auf Anfrage
" liefert eine Liste mit allen
Telefonnummern der Brücken und/oder Schleusen, die vorab angerufen werden
müssen.
- Bei der Suche nach den <nächstgelegenen
Einrichtungen> wurde eine neue
Option geschaffen: Neben der bekannten Möglichkeit, eine Einrichtung
(Anlegestelle, Liegeplatz, Bunkerstation etc.) ausgehend vom Startpunkt der
Reise zu suchen, kann jetzt auch ausgehend von einem manuell definierte Ort
oder von der aktuellen GPS-Position gesucht werden.
- In der <Übersichtkarte> ist es jetzt möglich, bei der Zoom-Funktion
einen Standardmaßstab einzustellen. Zusätzlich wurde ein
<Info> -Knopf hinzugefügt, über welchen Informationen wie zum
Beispiel Fotos, Schifffahrtsnachrichten und Kartennotizen abgerufen werden
können.
- In der <Übersichtkarte> wird jetzt auch die Fahrtdauer und der Abstand
zum/zur nächsten Objekt, Dorf oder Stadt angezeigt.
- Der <GPS-Monitor> macht es möglich, PC-Navigo 2006 kombiniert mit einem
GPS und damit als Geschwindigkeitsanzeiger zu nutzen. Während der Fahrt
wird die tatsächliche Geschwindigkeit über Grund
angezeigt.
- Der <Brennstoffmonitor> macht es möglich, den Brennstoffvorrat während der
Reise zu überwachen. Der Monitor kann ein Warnsignal geben, wenn der
Brennstoffvorrat während der Reise zur Neige geht. (Berechnet nach dem
Verbrauch bei einer bestimmten Geschwindigkeit.)
Starten mit
PC-Navigo
PC-Navigo
2008 ist ein Reiseplaner für Fahrtrouten auf Binnenwasserstrassen.
Das Programm arbeitet vergleichbar mit einem Navigationssystem für Autos:
Man gibt eine Start- und einen Zielort ein. Das Programm berechnet dann die
Fahrtroute um von A nach B zu kommen. Um schnell starten zu können, sind
vorher folgende Schritte nötig:
1. Sie müssen zuerst (einmalig) die Daten
des Schiffes eingeben. Klicken Sie dazu im Hauptmenü <Bearbeiten> auf <Schiffsdaten>. In dem sich öffnenden Bildschirm klicken Sie links unten
auf den Knopf <Hinzufügen>, worauf ein Bildschirm mit zahlreichen
Schiffstypen geöffnet wird. Hier wählen Sie per Mausklick den Typ,
der ihrem Schiff am nächsten kommt. Springen Sie dann bitte zurück in
den <Schiffslisten-Bildschirm>, in dem Sie die genauen Daten des Schiffes
eingeben können:
- der korrekte Schiffsname;
- eine eventuell vorhandene
Schiffsnummer;
- Länge, Breite, Höhe und
Tiefgang;
- Reisegeschwindigkeit (durchschnittlich
in stehendem Wasser);
- ob Sie in der Berufs- oder der
Freizeitfahrt fahren;
- ob Sie Sonntags fahren oder
nicht;
- (für die Berufsfahrt) welches
Fahrregime Sie fahren;
- Wie Ihre mehrtägigen Reisen
gewöhnlich beginnen und enden;
- Ob Ihr Schiff seegängig ist oder
nicht (und ob Sie auch über Seewasserstrassen fahren wollen).
Zusätzlich können Sie noch weitere
Daten zur Berechnung des Brennstoffverbrauchs hinterlegen: eine Tabelle
durchschnittlicher Verbräuche bei bestimmten Geschwindigkeiten, die von
Ihnen verwandten Einheiten (Kubikmeter oder Liter), den Tankinhalt, den
Startbestand vor der ersten Reise und, wenn gewünscht, eine kritische
Grenze für einen Mindesttankinhalt.
Wenn alles eingegeben wurde, klicken Sie auf
<Dieses Schiffe verwenden>. Wenn Sie durchgängig mit diesem Schiff
arbeiten, können Sie dies auch als <Als Standardschiff einstellen>
(Der Knopf ganz links!)
2. Vor
der ersten Reise muss eine Zeitplanung aufgegeben werden: Im Hauptmenü
<Bearbeiten> klicken
Sie dazu auf <Zeitplanung>. Dann gegen
Sie eine Abfahrtsdatum, eine Abfahrtzeit sowie eine tägliche Start-
und Stoppzeit ein. Sie können dabei auch noch Präferenzen
für die Bedienungszeiten von
Brücken und Schleusen eingeben: nur normale Bedienungszeiten, auch
Bedienungszeiten auf Anfrage und diese dann auch noch, wenn hierfür
zusätzliche Kosten entstehen. Sie können auch festlegen, ob Sie auch
über Seewasserstrassen fahren wollen, wenn dies erforderlich ist, um die
Zielbestimmung zu erreichen. Mit einem Klick auf <Diese Zeiten
verwenden> geben Sie die Zeitplanung auf.
3. Im Hauptmenü <Bearbeiten> oder mit den entsprechenden Eingabefeldern im
rechten
Hilfsschirm geben Sie dann einen
Startort, einen Zielort und (wenn gewünscht)
Orte ein, die Sie während der Reise auf jeden Fall passieren, (die so
genannten ("Via-Orte") oder vermeiden
("Orte
vermeiden) wollen. Sobald die letzte
Information eingegeben ist, berechnet PC-Navigo eine Route.
Entsprechend des Auswahlknöpfen unten rechts im Planungsbildschirm, ist
dies die schnellste, kürzeste, optimale oder touristische Route.
Mit den rund 250 Hilfsfunktionen die PC-Navigo umfasst,
können Sie die Software, die Einstellungen und die Suchoptionen exakt
Ihren Wünschen anpassen. All diese Funktionen werden separat und
ausführlich beschrieben: über das Inhaltsverzeichnis können Sie jede Funktion einzeln kennen lernen.
PC-Navigo-ENC
PC-Navigo 2008-ENC
ist eine spezielle Kartenviewer-Version des PC-Navigo. ENC
bedeutet Electronic Nautical Chart
oder Elektronische Navigationskarte. Mit der Benennung ENC wird eine
Kartenzelle angedeutet die in einem Standartformat (Inland ECDIS)
produziert wurde. Für dieses Format wird auch das IMO-Nummer des
beschreibenden Dokumentes manchmal angewendet: S-57.

ENC werden meistens von den
Wasserbehörden produziert, obwohl es auch private Kartenproduzenten gibt
die ENC verlegen. Eine Richtlinie der Europäischen Union schreibt vor dass
Mitgliedstaaten für alle Binnengewässer der Klassen IV und höher
(Wasserstraßen die von Schiffe mit 80 x 9,5 Meter befahren werden
können) ENC herausgeben müssen. Diese ENC können mit spezielle
Kartenviewer sichtbar gemacht werden.
Auch in PC-Navigo-ENC ist
ein Modul eingebaut worden, womit ENC gezeigt werden können. Oben eine
gewisse Zoomfaktor (ungefähr 1:25.000) schaltet die Karte um nach dem Bild
der ENC, wenn eine ENC-Zelle verfügbar ist
natürlich.
Inland ECDIS Karten zeigen eine
sehr große Menge Details die für die Schiffahrt wichtig sind: Boyen,
Baken, Tiefegebiete, Gefahren, Hindernisse und die korrekte Topographie der
Umgebung (Küstenlinien, Banken, Leitmauer, Schleusenkammer usw.). Die
Genauigkeit der Karten ist bis auf 0,50 M.
Durch diese Genauigkeit kann mit
Hilfe eines GPS ein präzises Bild der Schiffslage dargestellt werden: man
sieht sich "über die Karte fahren". Dass macht die Navigationskarte ein
kräftiges Hilfsmittel bei der Navigation, besonders in schwierigen Rinnen
zwischen vielen Hindernisse und Untiefe.
Die ENC die PC-Navigo-ENC
benutzt, sind kein Teil der Software: sie können separat installiert und konvertiert werden. Bei der erste Lieferung des PC-Navigo ENC sind
aber die (um sonst verfügbare) ENC's schon importiert und vor-installiert
von NoorderSoft. ENC kann man auch erhalten bei manche
Wasserstraßenbehörden:
- Für Holland
(Klassen IV und V Fahrstrecken): Rijkswaterstaat, sieh www.risserver.nl;
- Für Deutschland
(Klassen IV und V Fahrstrecken): WSV-Mainz (Vertrieb über NoorderSoft),
sieh www.noordersoft.com;
- Für die Schweiz
(Hochrhein): Hafen Basel, sieh www.portofbasel.ch;
- Für Östereich
(ganze Donau): Via Donau, sieh www.doris.bmvit.gv.at ;
- Für
Kroatien: CRUP, sieh www.crup.hr;
- Für
Serbien: Plovput Beograd, sieh www.plovput.co.yu;
Aktuelle Auskunft über
verfügbare ENC kann man auch auf unsere Webseite finden: www.noordersoft.com.
ENC-Einstellungen
PC-Navigo 2008-ENC
erlaubt eigene Einstellungen in der Navigationskarte. Es handelt sich dabei um
zwei Darstellungseinstellungen und drei Tiefe-Parameter:
- Tiefevermessungen
("Soundings") werden oft in ENC's aufgenommen wo das Fahrwasser stark
wechselnde Tiefen hat (zB in Meeresarmen und größere
Wasseroberflächen). Eigentlich sind diese Soundings
übberflüssig, weil schon Tiefegebiete in den ENC's aufgenommen sind:
ein Schiff das in ein zureichendem Tiefegebiet fährt, wird nicht
interessiert sein an allen indivicuellen Ziffern. Deshalb können die
Soundings augeschaltet werden im Submenu <ENC-EINSTELLUNGEN> unter
<SOUNDINGS AUSSCHALTEN>;
- Die vom Maßstab
abhängige Darstellung der Kartendetails regelt die Löschung
überflüssiger Details wenn man rauszoomt. Dies vorkommt sogenannte
"Clutter" (volllaufen) des Schirms. Es kann aber praktisch sein jedoch ALLE
Daten in der Karte zeigen zu können. Dazu kann man dann die SCAMIN-Wert
(SCAMIN steht für Minimal Scale) ausser Betracht lassen. Mit Hilfe des
Submenüs <ENC-EINSTELLUNGEN> unter <SCAMIN AUSSCHALTEN>
können Sie diesen Möglichkeit benutzen;
- PC-Navigo-ENC
kann vor der Kartendarstellung den eingegebene Tiefgang des Schiffes in Betracht nehmen. Deshalb können Tiefen als
"Tiefes Wasser" dargestellt werden wenn dort mehr als eine bestimmte
(einstelbare) minimale Wassertiefe garantiert ist (Default in
PC-Navigo-ENC eingestellt auf Schiffstiefgang plus 5 Meter), oder als
"sicheres Fahrwasser" wo der Abstand zum Boden immer mehr als ein vorher
eingestellten Wert beträgt (Default in PC-Navigo-ENC eingestellt
auf Schiffstiefgang plus 1 Meter), oder als "befahrbares Wasser" wo immer noch
eine kleine Reserve übrig bleibt (Default in PC-Navigo-ENC
eingestellt auf Schiffstiefgang plus 0,1 Meter), oder als "untief" wo die Tiefe
nicht ausreicht für das Schiff. Dann gibt es auch noch trockenfallendes
Gebiet. Im Submenü <ENC-INSTELLINGEN> kann man eigene Werte für
diese Tiefen einstellen für tiefes, befahrbares oder untiefes
Wasser.
ENC und S-57
Dateien
Typen
elektronische Wasserkarten
Elektronische oder digitale
Wasserkarten gibt es in viele Formen, von RASTERKARTEN, einfache Bitmaps, bis
VEKTORKARTEN, wie die, die dem internationalen Standard für digitale
Seekarten entsprichen, ECDIS (Electronic Chart
Display and Information System oder
Electronisches Kartendarstellungs und Informationssystem). Der Standard wurde
vom International Maritime Organisation (IMO) vorgeschrieben in Vorschrift
S-57. Nach diesem Vorschrift ist der Dateiformat einfach genennt,
deshalb wird von S-57 Karten geredet. Diese S-57 oder ECDIS-Karten sind
eigentlich große Dateien worin alle Details der Wasserstraßen
separat - und sehr genau - festgelegt sind.
RASTERKARTEN kann ein Rechner
eigentlich nur darstellen; das Schirm ersetzt dann die Papierkarte, aber der
Schiffer muss noch immer selbst die Auskunft erklären. VEKTORKARTEN
de computer in feite niet veel méér doen dan ze afbeelden; het
beeldscherm vervangt dan de papieren kaart, maar de navigator moet nog wel
steeds alle informatie zelf interpreteren en verwerken. VECTORKAARTEN befassen
demgegenüber so viel mehr Daten, dass ein Teil dieser Erklärung von
dem Computer auf sich genommen werden kann. So können Tiefegebiete
verglichen werden mit dem Tiefgang eines Schiffes und kann sogar ein Alarm
gegeben werden wenn das Schiff in untiefes Wasser geratet.
Die Binnengewässer-Variante
dieser ECDIS Karten, Inland ECDIS, ist von der EU, die Zentralkommission
für der Rheinschiffahrt und der Donaukommission angezeigt als Standard
für offizielle Navigationskarten. Inland ECDIS ist zu der maritime
Variante völlig kompatibel.
Zellegröße und
Dateigröße
S-57 Karten werden herausgegeben
- in der Regel von den Wasserbehörden - in Karten-Zellen die ein
beschränktes Gebiet beschreiben. Wegen der große Menge Daten ist ein
solches Gebiet meistens nicht größer als einigen Quadratkilometer.
Die maximale Dateigröße ist beschränkt auf 5
Mb.
Deshalb
ist die Rijkswaterstaat-coverage der Niederlanden mehr als 150 Zellen
groß. Die deutschen Hauptfahrstrecken zählen mehr als 200 Zellen,
die Österreichische Donau 70 Zellen. In ganz Europa sind schon mahr als
1000 Zellen der Binnengewässer verfügbar, neben die Tausende die am
Meer verfügbar sind.
Es hat kein Zweck zehr viele
Zellen gleichzeitig auf dem Rechner zu installieren: nur wer sehr häufig
lange Schiffsreisen macht wird ein so großer Bereich benötigen. Wer
in einem beschränkten Kreis herumfährt kann besser nur die lokalen
ENC herunterladen und installieren.
Dateiformat
S-57 Kartenzelledateien
haben in dem Name das Format (beispielhaft) "1R5MA001.000", wo die erste zwei
Zeichen die Produzentenidentifizierung sind (1X = NoorderSoft), das
dritte Zeichen die Anwendung oder "usage" (von 1, Übersicht, bis 9,
Anlege-hilfe) und die folgenden fünf Zeichen formen die Andeutung der
Wasserstraße: MA001, die Maas, Karte 1). Die Dateien enden immer mit
".000" und werden deshalb auch oft als "Null-Null-Null-Dateien"
angegeben.
Viewer die "offene" S-57 Dateien lesen können, benutzen meistens
direkt diese .000 Dateien. So auch PC-Navigo-ENC. In dem Viewer werden
die .000 Dateien überstetzt zur Dateiformat des Viewers. Diese
Übersetzung gestaltet die binaire Daten um nach darstellbare Zeichen und
Werten, zB. die binaire Kodex für eine Boje mit Topzeichen und Licht wird
dargestellt als eine kleine Zeichnung einer solchen Bojen; oder ein
Tiefegebiet, das von eine Serie Koordinaten umgestaltet wird in einem Gebiet
mit eine bestimmten Farbe.
Es gibt auch S-57-Viewer die
KEINEN "offenen" S-57 Dateien lesen können, aber nur "geschützte"
S-57 Dateien. Bei solchen Viewer muss man die Karten vom Viewerproduzenten
beziehen, weil die erst verschlüsselt (encryptiert) werden
müssen.
Andere Typen Datei (wie ARCs und
DWK) sind keine VEKTOR-Dateien. Sie können nicht ohne weiteres in einem
S-57 Viewer eingelesen werden.
Update-Dateien
S-57 (.000) Dateien
können effizient überarbeitet werden mit ein Update System dass in
Inland ECDIS vorgesehen ist und womit kleine Updatedateien Teile der Daten in
einer Zelle überschreiben können. Diese System ist jetzt ganz in
PC-Navigo inegriert. S-57 (.000) Dateien können mit einer .001, .002, .003
(usw) Datei Aktualisiert werden ohne dass die ganze Datenmenge erneut
heruntergeladen werden soll. Dazu speichert man einfach die .001 (und .002 usw)
Datei im selben Unterverzeichnis und man lest die .000 erneut ein; die Datei
wird dann volautomatisch mit den Daten der Update-Dateis
aktualisiert.
ACHTUNG: Bei mehrere Update-Dateis muss man immer ALLE folgende
Dateinummern vorhanden haben! Also wenn ein Updatedatei mit .004 Ausgang
verfügbar ist, müssen auch die Dateis .001, .002 und .003 gespeichert
sein, anders wird der Updating nicht korrekt stattfinden!
S-57 ENC
importieren
Bei
Lieferung des PC-Navigo-ENC werden die übligsten ENC-Zellen von
NoorderSoft mitgeliefert und schon vor-installiert. Wer nur diese Zellen
benützt braucht also nichts zu tun. Wer neue oder erweiterte Zellen laden
möchte, muss unterstehende Auskunft zur Kenntniss nehmen:
S-57 Kartenzelledateien haben in
dem Name das Format (beispielhaft) "1R5MA001.000", wo die erste zwei Zeichen
die Produzentenidentifizierung sind (1X = NoorderSoft), das dritte Zeichen die Anwendung
oder "usage" (von 1, Übersicht, bis 9, Anlege-hilfe) und die folgenden
fünf Zeichen formen die Andeutung der Wasserstraße: MA001, die Maas,
Karte 1). Die Dateien enden immer mit ".000" und werden deshalb auch oft als
"Null-Null-Null-Dateien" angegeben.
In PC-Navigo-ENC
müssen die .000 Dateien umgestaltet werden zu einem zugänglicher
Format. Pro Zelle oder pro Zellengruppe ist dies nur einmal nötig; nach
der Übersetzung werden die Resultat-Dateien in PC-Navigo Format
gespeichert. Zum einlesen/importieren einer oder mehreren Zellen müssen
die .000 Dateien erst irgendwo auf dem Rechner gespeichert sein: Sie laden die
also herunter oder kopieren sie von CD-ROM oder DVD und speichern sie irgendwo
in eihem willkürlichen Unterverzeichnis.
Zum umsetzen im PC-Navigo
Format klicken Sie auf <DATEI> und
<ENC> und <S-57 (.000)
IMPORTIEREN> und auf dem Knopf <Blättern/hinzufügen>. Dann
wählen Sie den Unterverzeichnis wo die Dateien sich befinden. Sie
selektieren die gewünschte Datei und klicken auf <Öffnen> und
PC-Navigo-ENC übersetzt und speichert die Zellen automatisch. Wenn
alles fertig ist, wird dies gemeldet.
Die Zellen sind damit noch nicht
gleich sichtbar: erst wenn PC-Navigo-ENC weiter als ongefähr
1:25.000 reingezoomt ist, wird das übliche Übersichtskartenbild ersetzt vom ENC-Bild. Zoomt man wieder
raus, dann geschieht das Umgekehrte: die Übersichtskarte wird wieder
sichtbar. Hierdurch vermeidet man eine unakzeptabel langsame Wirkung des
Rechners wegen die große Masse Daten die pro ENC Zelle beobachtet werden
müssen.
Wenn
eine ENC sichtbar wird, sieht man noch nicht gleich ALLE Daten: die Karten
werden detaillierter wenn weiter reingezoomt wird: wie kleiner das Gebiet
über welches das Kartenbild sich erstreckt, desto größer die
Anzahl Details. Diese Funktion kann aber auch ausgeschaltet werden. Sieh
für mehr Auskunft über die Dynamik der S-57 Zellen auch den
Paragraphen über ENC-EINSTELLUNGEN und über Navigieren mit ENC.
Update-Dateien
S-57 (.000) Dateien
können effizient überarbeitet werden mit ein Update System dass in
Inland ECDIS vorgesehen ist und womit kleine Updatedateien Teile der Daten in
einer Zelle überschreiben können. Diese System ist jetzt ganz in
PC-Navigo inegriert. S-57 (.000) Dateien können mit einer .001, .002, .003
(usw) Datei Aktualisiert werden ohne dass die ganze Datenmenge erneut
heruntergeladen werden soll. Dazu speichert man einfach die .001 (und .002 usw)
Datei im selben Unterverzeichnis und man lest die .000 erneut ein; die Datei
wird dann volautomatisch mit den Daten der Update-Dateis
aktualisiert.
ACHTUNG: Bei mehrere Update-Dateis muss man immer ALLE folgende
Dateinummern vorhanden haben! Also wenn ein Updatedatei mit .004 Ausgang
verfügbar ist, müssen auch die Dateis .001, .002 und .003 gespeichert
sein, anders wird der Updating nicht korrekt stattfinden!
ENC-Legende
ENC's im S-57 Format geben den
Kartenauskunft in eine vorgeschriebene Weise: alle Navigationsinformation und
alle Sicherheitsinformation wird in bestimmten Zeichen ausgedrückt. Die
meisten Symbolen sind selbstverständlich, wie zB Boyen und Baken und
Lichte; diese werden dargestellt als ein schematisches Bild der Wirklichkeit.
So ist eine stumpe Tonne in der Karte auch ein Viereck in der gleichen Farbe
und ein Sektorlicht wird auch mit übereinstimmenden Kreisen und Farben
dargestellt.
Trotzdem gibt es auch Symbole die NICHT unmittelbar klar sind.
Dafür ist eine Legende aufgenommen - zu vergleichen mit "Karte Null" der
Seekarten - worin die Zeichen alle erklärt werden. Sie öffnen die
Legende mit <DATEI> und
<ENC> und <Legende> und Sie
suchen den gewünschten Symbol. Sie finden den Bezeichnis hinter dem
Zeichen.
Navigieren mit
ENC
Erst wenn PC-Navigo-ENC
weiter als ongefähr 1:25.000 reingezoomt ist, wird das übliche
Übersichtskartenbild ersetzt vom ENC-Bild. Zoomt man wieder raus, dann
geschieht das Umgekehrte: die Übersichtskarte wird wieder sichtbar.
Für die Fahrt mit ENC ist es wichtig zu verstehen wass das Kartenbild
genau darstellt und wie diese Auskunft gedeutet werden muss.
Mit Hilfe eines GPS kann ein
präzises Bild der Schiffslage dargestellt werden: man sieht sich
"über die Karte fahren". Dass macht die Navigationskarte ein
kräftiges Hilfsmittel bei der Navigation, besonders in schwierigen Rinnen
zwischen vielen Hindernisse und Untiefe. Der Kurs, den man fahren muss, kann
direkt vom Kartenbild abgelesen werden. Diese Navigationsart fordert aber viel
von der Karte, vom Rechner und vom Navigator:
- Die Karte muss SEHR
genau und pünktlich sein;
- Der Rechner und das
GPS, aber auch die Stromversorgung und das Steuerungssystem müssen
zuverlässig sein;
- Der Schiffer muss
wissen wass alle Kartenelemente bedeuten und auf welche Weise Karte, GPS und
Kurs aufeinander einwirken.
Genauigkeit der
Karte
ENC
Karten werden produziert von den Wasserstraßenbehörden, oft basiert
auf extrem genauen topographischen Daten (zB. 1:1.000). Eine Genauigkeit die
besser ist als 0,50 M wird angestrebt. Weil aber auch Kartographie von Menschen
gemacht wirdm muss man sich bewusst sein das eine Karte kein REAL TIME Bild der
Wirklichkeit sind, sondern eine Moment-Aufnahme. Ob seit der Herstellung die
Umgebung geändert ist, und ob bei der Herstellung Fehler gemacht wurden,
weiss man eigentlich erst wenn man die Karte und die Wirklichkeit miteinander
vergleichen kann. In Gebiete wo man nicht oft kommt muss deshalb abgeraten
werden sich auf eine Karte zu viel zu verlassen.
Auch die Aktualität einer
Karte ist wichtig: Umbauten, neue Brücken und Kaje, aber auch Untiefen in
der Fahrrinne, können einen anderen Kurs fordern als vorher.
Überzeugen Sie sich deshalb immer davon, dass Sie die meist aktuelle Karte
heranziehen!
Rechner, GPS, Stromversorgung und Steuerungssystem
Sogar eine perfekte Karte
die ganz up to date ist, wird nicht beitragen an einer sicheren Fahrt, wenn der
Rechner, das GPS, die Strom oder das Steuerungssystem nicht wirkt. Wo man
abhängig ist von Kartenauskunft muss man also immer dafür sorgen
andere Kartenhilfsmittel (Papierkarten) verfügbar zu haben.
Bedeutung der
Kartensymbolen
In Inland ECDIS wird alles auf
vorgeschriebene Weise dargestellt. Die wichtigste Sachen bekommen
Priorität über unwichtigere Sachen und eine ganze Menge Kontrollen
sichern die Integrität der Daten. So können zB. keine Gebiete
"weggelassen" werden oder von unwichtige Sachen überschrieben
werden.
Wenn eine
ENC schließlich dargestellt wird, sieht man noch nicht gleich ALLE Daten:
die Karten werden detaillierter wenn weiter reingezoomt wird: wie kleiner das
Gebiet über welches das Kartenbild sich erstreckt, desto größer
die Anzahl Details. Dieser Mechanismus sorgt für eine immer am besten bei
den Navigationsforderungen passende Darstellung. Ist man weit reingezoomt, dann
werden alle Details gezeigt bis auf die Buchstaben auf einer Boje; zoomt man
aber raus, dann werden diese Details weggelassen zum vorkommen dass man die
ganze Oberfläche der Karte bedeckt sieht mit tausende Bojen.
Alle Kartensymbolen kommen
von den hydrographischen Karten. Wie auf "Karte Null" findet man in der Legende
des PC-Navigo-ENC die Bedeutung der Symbole zurück. Wenn man ein
unbekanntes Symbol sieht auf der Karte, sollte man nachschauen wass es
bedeutet.
Karte und/oder Radar
Die Karte allein ist als
Navigationshilfsmittel bei schlechter Sicht ungeeignet. Man sieht
schließlich auf der Karte zwar die eigene Schiffslage im Vergleich zu der
Umgebung (dass heißt: falls der Rechner, das GPS, der Strom und das
Steuerungssystem alle richtig funktionnieren !) aber zwei Sachen sieht man
NICHT: andere Schiffe und die "dynamische" Umgebung (zB. Schleusetoren,
Brückendecks, Ampel usw). Deshalb braucht man bei slechter Sicht andere
Hilfsmittel, wie Radar, Kommunikationsmittel und/oder AIS.
Die Dynamik der "Fahrt auf einer
elektronische Karte" verlockt manche Schiffer bei verschlechternder Sicht mehr
Risiken zu nehmen. Die Schiffer sollen sich dabei aber bewußt sein der
Beschränkungen dieser Technologien, oder sie müssen die Fahrt einfach
unterbrechen und erst weiter fahren wenn die Umstände es
erlauben!
Vollschirm
De Kombination des
PC-Navigo-ENC und ein Global Positioning System (GPS) macht die Benutzung als Navigationshilfsmittel sehr
reizend. Da das Kartenbild dabei natürlich weitaus das wichtigste Bild am
Schirm ist - man wird ja die Knopfen, Tasten und Menüs eher brauchen bei
der Vorbereitung als bei der Navigation - gibt es die Möglichkeit das
Kartenbild auf Vollschirm darzustellen: einen Klick auf der F-11 Taste
erweitert das Kartenbild bis es den ganzen Schirm bedeckt.
Die Einstellung der
DISTANZRINGEN (einstellbar unter <SCHIFFSDATEN> am Tab <SCHIFFSFORM>) kann die
Einschätzung von Abstände stark vereinfachen.
Ein wiederholter Klick auf der
F-11 Taste bringt das Kartenbild zurück zum sogenanntem "Kanevas"
der PC-Navigo Karte, damit auch den anderen Knopfen, Tasten und
Menüs wieder sichtbar sind.
i
Intelligente
Karte
PC-Navigo-ENC kann die "Intelligenz" die in den Inland ECDIS
Karten "eingebaut" ist, benutzen. Außer der maßstabgetreuen
Darstellung des eigenen Schiffes in der Karte, kann die Karte auch selbst
angepaßt werden:
Tiefgangbezogene
Darstellung
PC-Navigo-ENC kann vor der Kartendarstellung den eingegebene
Tiefgang des Schiffes in Betracht nehmen. Deshalb können Tiefen als
"Tiefes Wasser" dargestellt werden wenn dort mehr als eine bestimmte
(einstelbare) minimale Wassertiefe garantiert ist (Default in
PC-Navigo-ENC eingestellt auf Schiffstiefgang plus 5 Meter), oder als
"sicheres Fahrwasser" wo der Abstand zum Boden immer mehr als ein vorher
eingestellten Wert beträgt (Default in PC-Navigo-ENC eingestellt
auf Schiffstiefgang plus 1 Meter), oder als "befahrbares Wasser" wo immer noch
eine kleine Reserve übrig bleibt (Default in PC-Navigo-ENC
eingestellt auf Schiffstiefgang plus 0,1 Meter), oder als "untief" wo die Tiefe
nicht ausreicht für das Schiff. Dann gibt es auch noch trockenfallendes
Gebiet.
Die
Beziehung des wirklichen Tiefgangs in diesen Berechnungen erlaubt die
Darstellung Tiefengebiete in genau die richtigen Farbe: je heller die Farbe,
desto sicherer das Fahrwasser. Weiß ist tief und sicher, dunkelblau ist
zu untief, grün ist trocken fallend.
Maßstab-abhängige
Darstellung der Details
Die vom Maßstab
abhängige Darstellung der Kartendetails regelt die Löschung
überflüssiger Details wenn man rauszoomt. Dies vorkommt sogenannte
"Clutter" (volllaufen) des Schirms. Es kann aber praktisch sein jedoch ALLE
Daten in der Karte zeigen zu können. Dazu kann man dann die SCAMIN-Wert
(SCAMIN steht für Minimal Scale) ausser Betracht lassen. Mit Hilfe des
Submenüs <ENC-EINSTELLUNGEN> unter <SCAMIN AUSSCHALTEN> können Sie diesen
Möglichkeit benutzen;
Tag-, Dämmerung- und
Nachtschirmen
Bildschirmen in einem Steuerhaus können in der Dunkelheit die
Sichtbarkeit stören. Zur Beschränkung des störenden Schimmers
kann man den Bildschirm umschalten. Der Dämmerungszustand bietet dann noch gerade genug Farbe und Kontrast zum
unterscheiden des Kartenbildes ohne zu blenden. Der Nachtzustand ist so dunkel, dass kaum noch
Schimmerlicht entsteht.
ENC-Pickreport
Die Daten die in einem ENC
gespeichert sind beschreiben jedes Zeichen un Symbol einzeln. Die meisten
dieser Daten werden grafisch gezeigt, also als Symbol mit gewissen Farben,
Zeichen und Formen. Man kann diese Daten aber auch textuell einsehen mit einem
Klick auf dem Info-Button (mit 'i') ober der Karte und dann mit einem Klick auf
dem gewünschten Symbol.
Dies öffnet ein so genanntes
"Pick Report" (ein Klickrapport eigentlich) worin Daten aus der Datei in
Textform dargestellt werden. Sachen wie Brückennamen,
Durchfahrtabmessungen, Unterschriften und Boiefarben können so gezeigt
werden.
Mit dem
Knopf <MEHR DETAILS> bekommen Sie die ganze Liste des ENCs, sodass Sie
durch alle Daten blättern können die der ENC behällt.